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Lenna

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.11.2025

Guter Anfang, schlechtes Ende

The Business Trip
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Das Ausgangsetting des Thriller "The Business Trip" hatte mich sofort gepackt. Das zwei so unterschiedliche Frauen wie Stephanie und Jasmine auf demselben Flug verschwinden und danach komische Nachrichten ...

Das Ausgangsetting des Thriller "The Business Trip" hatte mich sofort gepackt. Das zwei so unterschiedliche Frauen wie Stephanie und Jasmine auf demselben Flug verschwinden und danach komische Nachrichten verschicken, fand ich einfach unheimlich spannend. Deswegen waren meine Erwartungen an den Thriller vielleicht auch so hoch. Gerade zu Beginn der Handlung war ich auch richtig überzeugt. Sowohl Stephanie als auch Jasmine waren als Figuren jede auf ihre Weise sympathisch und durch die Perspektivwechsel konnte man beiden gleichermaßen folgen. Das war wirklich super. Vor allem ihre Gegensätzlichkeit und ihre unterschiedlichen sozialen Milieus waren überzeugend. Besonders der Kontrast der beiden sorgte hier schon für eine gewisse Spannung und ich fand es interessant in zwei so unterschiedliche Leben hineinschnuppern zu können!
Im letzten Drittel des Thrillers allerdings kam so etwas wie eine Wende. Schlag auf Schlag passierten hier Wendungen und Überraschungen, die schlicht und ergreifend nichtt überzeugend und wenig glaubhaft waren. Auch das Ende der Geschichte konnte mich dann ehrlich gesagt nicht mehr abholen, da es unplausibel war. Vielleicht kann man das auch anders sehen, aber für mich war es einfach nicht logisch und unrealistisch. Dieses letzte Drittel hat für mich leider den Thriller insgesamt etwas heruntergezogen, obwohl der Anfang wirklich super war.

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Veröffentlicht am 25.07.2025

Das Ende der Welt

Katzen, die wir auf unserem Weg trafen
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Wenn die Welt untergehen würde, mit wem und wie würdest du die noch verbleibende Zeit verbringen? Dieser Frage sehen sich Aisha und ihrer Mutter gegebenüber, als bekannt wird, dass der Weltuntergang nur ...

Wenn die Welt untergehen würde, mit wem und wie würdest du die noch verbleibende Zeit verbringen? Dieser Frage sehen sich Aisha und ihrer Mutter gegebenüber, als bekannt wird, dass der Weltuntergang nur wenige Monate bevorsteht. Man könnte jetzt annehmen, dass nun ein Apokalypse-Thriller beginnt, aber damit liegt man bei diesem Buch weit daneben. Es folgt vielmehr ein kleiner Road-Trip-Roman, da sich die beiden mit Aishas Freund und dessen Eltern auf den Weg machen, Aishas verlorene Schwester zu suchen.
Die Geschichte gibt damit Einblicke in zwischemenschliche Beziehungen und Verhältnisse.
Das Buch hat mir gut gefallen, ich weiß nur nicht, ob es für alle Jugendliche ab 14 Jahren besonders geeignet ist. Aishas als Protagonistin hat ihr Abitur bereits in der Tasche und träumt von verschiedenen Zukünften, die sie ohne den Weltuntergang gehabt hätte - darunter auch die Gründung einer Familie. Deswegen bin ich mir unsicher, ob es Jugendliche in diesem Alter schon ansprechen wird.
Andere Themen des Buches wie die Konflikte zwischen den Schwestern hingegen, könnten gut als Identifikationsfläche dienen.
Die ganze Geschichte spielt zu dem in Malaysia , sodass immer wieder einheimische Ausdrücke verwendet werden. Hier hätte ich mir ein kleines Glossar gewünscht. Die Karte als Übersicht in der Buchaußenseite fand ich hingegen sehr gelungen.
Insgesamt hat das Buch mir sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 28.06.2025

Brutal

The Beasts We Bury (Band 1)
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"The beast we bury" wird als "düstere High-Fanatsy" beworben und beschrieben und das trifft es tatsächlich schon ziemlich gut. Im Mittelpunkt der Story steht Mancella die Thronerbin eines der magischen ...

"The beast we bury" wird als "düstere High-Fanatsy" beworben und beschrieben und das trifft es tatsächlich schon ziemlich gut. Im Mittelpunkt der Story steht Mancella die Thronerbin eines der magischen Reiche. Sie hat die magische Gabe Tiere zu beschwören, allerdings nur solche, diese mit ihren eigenen Händen getötet hat. Genau an dieser Stelle fingen für mich im Grunde die Probleme an. Ihre Gabe an sich finde ich eigentlich unheimlich spannend, allerdings wird die ganze Geschichte dadurch auch ziemlich gewaltätig und brutal, da Mancellas Vater sie jahrelang zwingt diverse Tiere dafür zu töten. Einige dieser Szenen werden auch sehr detailreich im Buch beschrieben. Diese Grausamkeit, besonders von Seiten des Vaters, haben mich durchweg abgestoßen, sodass ich wirklich an einigen Stellen Schwierigkeiten hatte, weiterzulesen. Generell ist der Vater in seinem Verhalten grausam und kalt, sodass mich jetzt noch ein kalter Schauder überläuft. Meiner Meinung nach ist das empfohlene Lesealter ab 14 Jahren mit einer gewissen Vorsicht zu genießen.
Das Ende des Buches weckt zwar eine gewissen Neugierde auf Band zwei in mir, allerdings werde ich aufgrund der genannten Punkt den zweiten Band wohl nicht mehr lesen.

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Veröffentlicht am 14.06.2025

Toller Zeichenstil

The Ravages of Time
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"The Ravages of Time" hat mich von der ersten Seite an durch seinen Zeichenstil überzeugt. Die Art und Weise der Zeichnungen ist sehr beeindruckend und ich konnte immer wieder neue, kleine Details erkennen. ...

"The Ravages of Time" hat mich von der ersten Seite an durch seinen Zeichenstil überzeugt. Die Art und Weise der Zeichnungen ist sehr beeindruckend und ich konnte immer wieder neue, kleine Details erkennen. Die Figuren sind mit sehr viel Liebe gestaltet und durchweg interessant!
Was mir von Anfang bis Ende Schwierigkeiten bereitet hat, war die komplexe und schwer durchschaubare Handlung. Durch die verschiedenen Handlungsstränge, die vielen Figuren und die unterschiedlichen Schauplätze ist es mir schwer gefallen der Geschichte zu folgen. Trotz dieser Hindernisse war die Story aber nie langweilig! Hilfreich in diesem Zusammenhang war auf jeden Fall das Personenregister, das wichtige Zusatzinformationen geliefert hat.

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Veröffentlicht am 01.05.2025

Leider ein etwas langatmiger Anfang

Der Sternenstaubdieb
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Wer kennt die Geschichten aus 1001 Nacht nicht? Diese Geschichten, die nach Wüstensand und Magie zu schmecken scheinen? Wahrscheinlich hat jeder schon einmal davon gehört und anschließend davon geträumt. ...

Wer kennt die Geschichten aus 1001 Nacht nicht? Diese Geschichten, die nach Wüstensand und Magie zu schmecken scheinen? Wahrscheinlich hat jeder schon einmal davon gehört und anschließend davon geträumt. Die Welt der Dschinn ist eine magische Welt voller Abenteuer und Magie. Genau so eine Welt scheint Chelsea Abdullah bei ihrem ersten Band der Sandsea Chronicles ("Der Sternenstaubdieb") im Sinn gehabt zu haben. Als Leserin begleitet man Lollie al-Nazari, die Mitternachtshändlerin, auf ihrer gefährlichen Reise nach einer verschollenenen Lampe. Und wäre die Wüste nicht schon gefährlich genug, so ist die Magie der Dschinn auch noch verboten und Loulie reist nicht mit irgendwem, nein, ihr Reisegefährte und Freund ist ein Dschinn.
Das Setting der Geschichte spielt wie angedeutet in der Wüste und hat mich an wirklich vielen Stellen an die Geschichten aus 1001 Nacht erinnert. Innerhalb der Story gab es auch immer wieder Figuren aus 1001 Nacht und viele Bezüge. Das hat mir unheimlich gut gefallen.
Leider ist die Handlung darüber hinaus in weiten Teilen etwas langatmig. Es dauert wirklich vergleichweise lange bis richtige Spannung auftritt. Ich hatte immer das Gefühl, dass sich nicht wirklich etwas "tut". Auch mit den Figuren bin ich lange nicht warm geworden. Sie blieben für mich bis zum Ende leider etwas flach und oberflächlich.
Trotz dieser Punkte freue ich mich auf den zweiten Band, da das Ende (im Gegensatz zu weiten Teilen der restlichen Geschichte) wirklich spannend war und ich mich darauf freue die Welt der Dschinn weiterzuerkunden!

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