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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.07.2025

Packender Thriller in düsterer Atmosphäre

Die Villa am See (Psychothriller)
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„Die Villa am See“ von Rose Hard ist ein fesselnder Psychothriller, der im FeuerWerke Verlag erschienen ist.

Nach einem schweren Autounfall erwacht Jessie ohne jegliche Erinnerung an ihr vorheriges Leben. ...

„Die Villa am See“ von Rose Hard ist ein fesselnder Psychothriller, der im FeuerWerke Verlag erschienen ist.

Nach einem schweren Autounfall erwacht Jessie ohne jegliche Erinnerung an ihr vorheriges Leben. In der kühlen Atmosphäre der Villa, die einst den verstorbenen Eltern ihres besorgten Verlobten gehörte, soll sie nun genesen. Doch Albträume, bruchstückhafte Erinnerungen und verstörende Visionen lassen Jessie an ihrer eigenen Wahrnehmung zweifeln. Die unnahbare Haushälterin und der grantige Gärtner erschweren ihr das Ankommen zusätzlich – beide verhalten sich zunehmend seltsam und verdächtig.

Auch zu ihrem Verlobten kann Jessie keine echte Vertrauensbasis aufbauen, sodass sie bald an allen Menschen in ihrer Umgebung zweifelt.

Rose Hard versteht es hervorragend, die Leser gemeinsam im Dunkeln zu lassen. Immer wenn ich glaubte, ein Motiv oder die Wahrheit hinter den Ereignissen erkannt zu haben, wurde ich von der Handlung überrascht und meine Vermutungen über den Haufen geworfen. Das Ende war daher eine Überraschung.

Ein kleiner persönlicher Funfact: Es ist tatsächlich schon das zweite Buch hintereinander, in dem die Hauptfigur ihr Gedächtnis verloren hat.

Mein Fazit: Ein spannender Thriller – absolut lesenswert, auch wenn man sonst eher selten zu diesem Genre greift!

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Veröffentlicht am 08.04.2025

Ein Deal fü(h)r(t) die Liebe

Love, uncovered
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Love, uncovered ist Teil 2 der Dating-Reihe und besticht durch seine absolut liebenswerten Protagonisten. Wie es der Name der Buchreihe schon sagt, geht es um Dating, (unterdrückte) Gefühle, Familie, alte ...

Love, uncovered ist Teil 2 der Dating-Reihe und besticht durch seine absolut liebenswerten Protagonisten. Wie es der Name der Buchreihe schon sagt, geht es um Dating, (unterdrückte) Gefühle, Familie, alte Wunden und natürlich Liebe.

Kim hat im Buch einen schwierigen Start. Trotzdem hat sie mich mit ihrer taffen Art schnell von sich überzeugt. Sie ist eine beeindruckende Persönlichkeit, die trotz aller Widrigkeiten und Schicksalsschläge ihren Weg geht.
Conrad war mir bereits in der Leseprobe auf Anhieb sehr sympathisch. Er ist sehr charmant, authentisch und ein großer Familienmensch.
Beide haben aus ihrer Vergangenheit ein ordentliches Päckchen zu tragen.

Es hat mir sehr gut gefallen, dass die Geschichte immer wieder abwechselnd aus Kims oder Conrads Sicht erzählt wird. Dadurch erfahren wir sehr viel aus der familiären Vergangenheit beider Hauptcharaktere und über die verschiedenen zwischenmenschlichen Beziehungen. Dabei wird die Handlung nicht unübersichtlich oder langweilig.
Es hat Spaß gemacht Kim und Conrad auf ihrem Weg zu begleiten. Die Handlung hat viel Leichtigkeit und kindliche Freude und gleichzeitig so viel Tiefgang und Annäherung zu bieten.

Wer romantische Geschichten mag und die Unsicherheit des Verliebtseins miterleben möchte, wird dieses Buch auf jeden Fall mögen.
Das Buch ist in sich abgeschlossen und kann ohne Vorkenntnis von Teil 1 gelesen werden.



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Veröffentlicht am 07.02.2026

Zwischen Dunkelheit und Verlangen

No One to Save me
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Ich durfte No One to Save Me von Mara Harte im Rahmen einer Leserunde testlesen – und ich war richtig neugierig, was mich erwarten würde. Forbidden Love, dunkle Geheimnisse, ein gefährlicher Mann mit weichem ...

Ich durfte No One to Save Me von Mara Harte im Rahmen einer Leserunde testlesen – und ich war richtig neugierig, was mich erwarten würde. Forbidden Love, dunkle Geheimnisse, ein gefährlicher Mann mit weichem Kern und eine Heldin, die sich nicht so leicht unterkriegen lässt – das klang nach genau meinem Beuteschema. Der Roman ist im Oktober 2025 bei RebelYou Publishing erschienen und ist der erste Teil der Sacred Sins-Reihe, die aber in sich abgeschlossen ist.
Die Geschichte dreht sich um Reverie, eine Tänzerin, die zufällig einen Mord beobachtet und dadurch mitten in die Welt des Verbrechens gerät. Gejagt wird sie vom ehemaligen Arzt Caelan Dorne, der im Auftrag eines Unterweltbosses handelt. Zwischen Flucht, Gefahr und Verfolgung entsteht eine Anziehung, die beide nicht ignorieren können – und irgendwann verschwimmen die Grenzen zwischen Feind und Beschützer, Pflicht und Verlangen.
Ich muss ehrlich sagen: Der Einstieg fiel mir nicht leicht. Die erste Hälfte war für mich etwas zäh, weil sich vieles in Reveries und Caelans Gedanken abgespielt hat. Mir haben anfangs die Dialoge gefehlt, die dem Ganzen mehr Leben eingehaucht hätten. Aber ab der Mitte – als die beiden sich endlich näherkommen und die Spannung auch auf emotionaler und körperlicher Ebene spürbar wird – konnte mich die Geschichte dann mitnehmen.
Die Chemie zwischen Reverie und Caelan ist intensiv. Gegen Ende wurde es dann emotionaler, obwohl vieles unausgesprochen bleibt – genau dieses „Zwischen-den-Zeilen-Fühlen“ macht das letzte Drittel so besonders.
No One to Save Me ist eine düstere und zugleich berührende Liebesgeschichte über Vertrauen, Verlangen und innere Rettung mit einer unerwartet tiefen Emotionalität und einem Helden, der moralisch grau, aber schwer zu vergessen ist.

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Veröffentlicht am 04.09.2025

Leider ganz anders als erwartet...

I Know Where You Buried Your Husband
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Manchmal ist ein Buch wie eine Reise: Es beginnt spannend, verliert sich zwischendurch und schafft es am Ende nicht ganz, die Erwartungen zu erfüllen. Genau so habe ich I Know Where You Buried Your Husband ...

Manchmal ist ein Buch wie eine Reise: Es beginnt spannend, verliert sich zwischendurch und schafft es am Ende nicht ganz, die Erwartungen zu erfüllen. Genau so habe ich I Know Where You Buried Your Husband erlebt.

Die Leseprobe hatte mich damals sofort überzeugt: Die Figuren wirkten facettenreich, die Ausgangssituation brisant und voller Möglichkeiten. Besonders der Einstieg, der die weiblichen Charaktere gleich in den Vordergrund stellt, versprach ein temporeiches und lebendiges Leseerlebnis. Auch das erste Zusammentreffen mit Pan deutete auf eine gewisse Spannung hin, die neugierig auf den weiteren Verlauf machte.

Leider konnte die Geschichte dieses Versprechen nicht einlösen. Das Mittelstück war für mich extrem zäh. Anstatt den Handlungsbogen voranzutreiben, drehte sich die Erzählung immer wieder im Kreis um die Belastungen, Sorgen und Vergangenheitsgeschichten der Frauen. Eine gewisse psychologische Tiefe mag hier beabsichtigt gewesen sein, doch die fast ununterbrochene Schwere empfand ich als ermüdend. Mir fehlte die Leichtigkeit, der Witz, der subtile schwarze Humor, den ich mir von einem Roman mit einem solch pointierten Titel eigentlich erhofft hatte.

Das letzte Drittel las sich dann wieder etwas flüssiger, hinterließ jedoch einen zwiespältigen Eindruck. Es traten unerwartete Wendungen auf, doch vieles wirkte gleichzeitig verquer und ließ am Ende offene Fragen zurück, die nicht den Eindruck von Raffinesse, sondern von Unausgewogenheit vermittelten.

Zusammenfassend würde ich sagen: Marie O’Hares Debütroman hat seine Stärken im Ansatz – interessante Figuren und ein provokanter Titel –, doch die Umsetzung bleibt hinter den Erwartungen zurück. Wer auf Humor, Tempo und spannende Entwicklungen hofft, dürfte hier enttäuscht werden. Wer sich hingegen für komplexe Frauenfiguren und deren innere Kämpfe interessiert, kann vielleicht eher etwas aus der Lektüre ziehen.

Für mich persönlich überwiegt leider die Ernüchterung. Ich hätte mir mehr Biss, mehr Dynamik und einen klareren Handlungsfokus gewünscht. Empfehlen würde ich das Buch daher nicht.

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