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Veröffentlicht am 13.07.2025

Wunderschön illustriert, aber ziemlich lange Kapitel

Drei Wasserschweine brennen durch
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Dieses Buch musste unbedingt bei uns einziehen, weil meine Kinder (3, 6 und 8) total Nagetiere aller Art stehen.

Die Texte sind schön kindgerecht gestaltet. Sie sind gut verständlich, es ist eine größere ...

Dieses Buch musste unbedingt bei uns einziehen, weil meine Kinder (3, 6 und 8) total Nagetiere aller Art stehen.

Die Texte sind schön kindgerecht gestaltet. Sie sind gut verständlich, es ist eine größere Schriftart gewählt und die Seiten sind von vielen tollen Illustrationen geschmückt. Ich muss allerdings sagen, dass meine Kinder schnell das Interesse verloren haben, weil die Kapitel doch recht lang gehalten sind. Auch glaube ich, dass dieses Buch für Selbstleser ab 6 Jahren noch nicht geeignet ist.

Die Handlung ist ein richtiges Abenteuer, welches im Klappentext schon sehr gut beschrieben ist. Der Leser begleitet die drei Wasserschweine Emmy, Tristan und Raul. Sie wollen wissen, was es mit dem »Mehr« außerhalb ihres Geheges auf sich hat. Was gibt es dort alles? Sie beginnen damit, nachts aus ihrem Gehege auszubrechen und treffen dabei im Zoo auf verschiedene Tiere. Sie handeln mit Dingen, erkunden und bringen sich in echte Schwierigkeiten. Teilweise war es schon ein wenig gruselig, denn es gibt auch böse Tiere. Gut hat mir gefallen, dass die drei Wasserschweine zusammengehalten haben, egal was passiert und auch den ein oder anderen Schmunzler hatte ich im Gesicht.

Mir als Mama hat das Buch sehr gut gefallen. Ich denke aber, dass Eltern ihr Kind am Besten kennen und einschätzen können, ob das Buch etwas für ihre Kinder ist. Also ich würde den Tipp mitgeben, bitte einmal selbst das Buch vorher zu überfliegen.

Fazit:
Ich glaube, dass "Drei Wasserschweine brennen durch" von Matthäus Bär nicht für alle Kinder am 6 Jahre geeignet ist. Es gibt einige gruselige und gemeine Stellen. Die Illustrationen sind aber wunderschön und es gibt auch einige tolle Momente, die mich als Mama-Leserin begeistert haben.

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Veröffentlicht am 07.05.2025

Für die Hunters-Night melde ich mich freiwillig!

Hunters
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Das Cover hat mich direkt neugierig gemacht. Es ist stimmig, wirkt auf mich geheimnisvoll und hat mich neugierig gemacht.

Der Schreibstil von Harley King hat mir von der ersten Seite an gefallen. Er ist ...

Das Cover hat mich direkt neugierig gemacht. Es ist stimmig, wirkt auf mich geheimnisvoll und hat mich neugierig gemacht.

Der Schreibstil von Harley King hat mir von der ersten Seite an gefallen. Er ist locker und sehr gut zu lesen. Das Einzige, was mich etwas gestört hat ist, dass es in der ersten Hälfte doch einige Wiederholungen gab. So denkt ein Charakter etwas und zwei Seiten später denkt er genau das gleiche wieder. Sehr schade, weil es dadurch unnötig in die Länge gezogen wurde und ich teilweise mit den Augen rollen musste. Ich hab mich gefragt, wieso die Charaktere immer wieder (gefühlt zum 100. Mal) das gleiche denken. Meiner Meinung nach hätte das im Lektorat auffallen müssen. In der zweiten Hälfte des Buches sind mir allerdings keine Wiederholungen mehr aufgefallen.

Die Charaktere sind Harley King einfach unheimlich gut gelungen. Sie haben sich alle in mein Herz geschlichen. Auf der einen Seite haben wir die junge Frau Skylar. Sie ist stark, selbstbewusst und energisch. Allerdings zeigt sie auch ihre verletzliche Seite, was sie nur umso sympathischer macht. Auf der anderen Seite haben wir die Hunters, die nur so vor Macht, Selbstvertrauen und Arroganz strotzen. Sie sind wirklich heiß!!! Das Zusammenspiel zwischen Skylar und den Hunters nimmt eine Dynamik an, die mich quasi schon dazu gezwungen hat, immer weiterzulesen. Alle Charaktere bringen eine Geschichte mit, entwickeln sich und haben eine Tiefe, die beim Lesen Spaß macht. In meinen Augen sind sie perfekt gelungen.

Die gesamte Story ist wie eine Achterbahnfahrt. Sie war von Anfang bis Ende spannend, es gibt einen krassen Plottwist und weil das Buch aus der Ich-Perspektive geschrieben ist, habe ich mit allen Charakteren Mitgefiebert. Ich möchte hier noch einmal besonders die Hunters-Night hervorheben. Die hatte es wirklich in sich und hat mich so süchtig gemacht, dass ich unbedingt mehr davon möchte.
Ich kann es kaum erwarten, bis die nächsten Bände erscheinen.


Fazit:
Harley King hat mit "Hunters: Ruthless King" einen mega Auftakt hingelegt. Wenn nicht die ständigen Wiederholungen in der ersten Hälfte des Buches gegeben hätte, wären es für mich auf jeden Fall 5-Sterne geworden. Die Handlung und die Charaktere sind einfach... WOW!

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Veröffentlicht am 20.08.2025

Emotional, spannend und eine gewisse Prise Spice!

Everlast
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Das Cover finde ich sehr ansprechend. Es wirkt modern und hat mich direkt neugierig gemacht.

Der Schreibstil von Cassie Banner war von der ersten Seite an flüssig und gut zu lesen. Immer wieder haben ...

Das Cover finde ich sehr ansprechend. Es wirkt modern und hat mich direkt neugierig gemacht.

Der Schreibstil von Cassie Banner war von der ersten Seite an flüssig und gut zu lesen. Immer wieder haben sich automatisch Bilder in meinem Kopf gebildet und ganze Szenen abgespielt.

Ohne viel Tamtam ging es direkt los. Die Protagonistin Blaire versucht die Vergangenheit hinter sich zu lassen und startet einen Neuanfang in London. Zuerst erfährt der Leser nicht sehr viel über ihre Vergangenheit, erst nach und nach kommen einige Dinge ans Licht. Es dauert nicht lange, bis Blaire auf die beiden Protagonisten Seth und Val trifft. Ich mochte das erste Zusammentreffen sehr und habe mich sehr amüsiert. Von der ersten Seite an war mir Blaire sehr sympathisch. Sie hat eine offene Art und nimmt kein Blatt vor den Mund. Das hat mir unheimlich gut gefallen. Seth und Val haben mich auch total in Bann gezogen. Sie sind düster, gefährlich, haben aber auch eine andere Seite, die sie nur Blaire gegenüber zeigen. Dieser Kontrast war mir persönlich allerdings schon zu extrem, was es für mich nicht ganz authentisch hat wirken lassen. Die Charaktere harmonieren unheimlich gut zusammen, das Knistern zwischen ihnen hat mich abgeholt und sie sind gut ausgearbeitet. Manches Mal hätte es hier in meinen Augen noch mehr Tiefgang haben können.
Btw - besonders hat mir übrigens auch die beste Freundin von Blaire gefallen. Ich hoffe, dass wir von ihr noch mehr zu lesen bekommen!

Die Handlung hat mich von der ersten Seite an in den Bann gezogen. Es gibt einige spannende, aber auch spicy Szenen. Manchmal geht es auch sehr brutal zur Sache. Mich hat es Zwischendurch etwas an die Serie Supernatural erinnert, gerade was die Dämonen angeht. Einen Punkt ziemlich zum Ende gibt es noch, der mich auch nicht überzeugt bzw. fast schon gestört hat. Aber davon kann ich spoilerfrei leider nicht erzählen. Wer es also wissen möchte darf gerne persönlich bei mir nachfragen :)

Fazit:
"Everlast: The deals that bind us" von Cassie Banner hat mir trotz ein paar Kritikpunkten sehr gut gefallen. Ich mochte die Charaktere und die Handlung unheimlich gern. Es gibt emotionale, spannende und auch spicy Szene. Der Mix ist perfekt gelungen.

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Veröffentlicht am 12.08.2025

Ein spannendes Abenteuer mit einer mutigen Protagonist

Inkville
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Der Schreibstil von Sarah-Maria Köpf ist flüssig und sehr gut zu lesen. Ich bin schnell durch die Seiten geflogen und es war so bildgewaltig, dass ich immer wieder automatisch Szenen bildlich in meinem ...

Der Schreibstil von Sarah-Maria Köpf ist flüssig und sehr gut zu lesen. Ich bin schnell durch die Seiten geflogen und es war so bildgewaltig, dass ich immer wieder automatisch Szenen bildlich in meinem Kopf hatte.

Das ganze Setting hat mir sehr gut gefallen. Eine geheimnisvolle Tätowiererin, Tattoos die lebendig wirken/sind und eine magische Stadt im Untergrund von New York, in der es Menschen mit besonderen, teilweise magischen Fähigkeiten gibt. Ich finde, hier hat Sarah-Maria Köpf nicht das ganze Pozential ausgeschöpft. Ich hätte noch gern mehr Zeit in Inkville verbracht.

Der Leser begleitet nämlich die 18-jährige Riley, die sich hat ein besonderes Tattoo stechen lassen und kurz darauf seltsame Dinge wahrnimmt. Es dauert nicht lange, bis sie Inkville findet und dann geht es auch direkt rasant los. In Inkville scheint es Probleme zu geben die dafür sorgen, dass es Inkville und evtl. auch New York, nicht mehr geben wird. Natürlich möchte Riley helfen und schon geht das Abenteuer los. Was mich hieran gestört hat ist, dass sie als 18-jähriger "Frischling" in dieser neuen Welt dem ganzen Mehr auf die Spur kommt und mehr bewirkt, dass zum Beispiel die Präsidentin der Stadt. Das war für mich nicht ganz glaubwürdig. Dennoch mochte ich die Handlung an sich sehr gern.

Die Charaktere sind der Autorin perfekt gelungen. Riley ist eine taffe, selbstbewusste junge Frau. Ich finde sie sehr sympathisch und auch die eingebaute Liebesgeschichte konnte mit abholen. Sie nimmt nicht zu viel Raum ein, ist aber ganz nett zwischendurch zu lesen.

Schön gefällt mir auch, dass es ein Einzelband ist. Perfekt für Zwischendurch. Von mir gibt es daher eine klare Leseempfehlung!

Fazit:
Eine geheimnisvolle Tätowiererin, Tattoos die lebendig wirken/sind und eine magische Stadt im Untergrund von New York, in der es Menschen mit besonderen, teilweise magischen Fähigkeiten gibt - das alles könnt ihr in "Inkville" von Sarah-Maria Köpf finden. Ein spannendes Abenteuer mit einer mutigen Protagonist - von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 27.07.2025

Kämpfe, Spice und interessante Charaktere

Bloody Games
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Das Cover und der Klappentext haben mich direkt neugierig gemacht.

Der Schreibstil von Katy Crown hat mir von der ersten Seite an gefallen. Er ist flüssig zu lesen und immer wieder haben sich Szenen bildlich ...

Das Cover und der Klappentext haben mich direkt neugierig gemacht.

Der Schreibstil von Katy Crown hat mir von der ersten Seite an gefallen. Er ist flüssig zu lesen und immer wieder haben sich Szenen bildlich wie ein Film in meinem Kopf abgespielt. Direkt war ich in meinem gewohnten Lesefluss.

Der Leser begleitet abwechselnd verschiedene Charaktere und hier möchte ich noch nicht zu viel vorweg nehmen. Zuerst habe ich mich schwer getan, weil es doch einige sind und man bei dem ein oder anderen erst nach und nach erfährt, welche Rolle er spielt. Hauptaugenmerk habe ich zuerst auf die junge Frau Storm gelegt. Sie steht schon sehr im Fokus der Story. Storm geht auf ein War-College, wo sie zur Elite-Söldnerin ausgebildet werden soll. Sie ist eine der wenigen Frauen dort und fällt daher besonders auf. Über die anderen möchte ich euch vorab nichts erzählen - nur soviel: Storm wird ihnen allen früher oder später begegnen.
Ich finde, dass es den Charakteren an Tiefe fehlt. Sie sind oberflächlich und waren für mich charakterlich nicht richtig greifbar. Ich konnte keine Verbindung zu ihnen aufbauen, was ich sehr schade gefunden habe. Das ging mir tatsächlich bei allen so.

Von der Handlung solltet ihr euch selbst überraschen lassen. In diesem Buch gibt es ein VR-Spiel bei dem nur einer überleben kann. Stirbt man im Game, stirbt man auch in echt. Die Spielumgebung hat mich schon ein wenig an die Hungerspiele (von "Die Tribute von Panem") erinnert. Es gibt einige spannende, brutale und auch spicy-Szenen. Der Mix ist schon sehr krass und hat sich für mich nicht immer in Einklang bringen lassen. In dem ein oder anderen Moment hab ich schon gedacht, dass es heavy ist und ich sowas wirklich noch nie gelesen habe. Dennoch hat mich die Story irgendwie gefesselt und das Ende - ich sag's euch... Ich muss unbedingt Band 2 lesen und wissen, wie es weitergeht! Es ist nämlich ein wirklich fieser Cliffhanger.

Fazit:
Auch wenn ich einige Kritikpunkte an "Bloody Games: Kämpfe gegen uns, wenn du dich traust" von Katy Crown habe, konnte mich die Einzigartigkeit und der Mix an Emotionen so überzeugen, dass ich nach einem fiesen Cliffhanger unbedingt wissen muss, wie es weitergeht.

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