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Veröffentlicht am 27.07.2025

Spoiler zum Buch!!!

Our Infinite Fates
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Rezension: Our Infinite Fates von Laura Steven

Bewertung: [4 von 5 Sternen)
Genre: Fantasy | Romance | Reinkarnation & Fluch
Spice-Level: Some Spice (Closed-door Romance - eher
suggestiv als explizit)
Vibe: ...

Rezension: Our Infinite Fates von Laura Steven

Bewertung: [4 von 5 Sternen)
Genre: Fantasy | Romance | Reinkarnation & Fluch
Spice-Level: Some Spice (Closed-door Romance - eher
suggestiv als explizit)
Vibe: Wie Das unsichtbare Leben der Addle LaRue - nur
kompakter, zuganglicher, weniger tragend, aber ähnlich
bittersüß.

Meine Meinung
Ich bin mit wenig Erwartungen gestartet - und wurde
positiv Überrascht. Besonders die Kapitel, in denen Evelyn
und Arden in früheren Leben zueinanderfinden (und
verlieren), haben mich vollkommen abgeholt. Jede
Ruckblende war wie ein Puzzlestuck ihres ewigen Fluchs,
poetisch und tragisch zugleich.

Man spurt, wie nah sich die beiden trotz allem sind - durch
Raum, Zeit und Tod hinweg. Diese Art von Liebe, die immer
zu kurz kommt, aber nie ganz vergeht, fand ich
wunderschön erzählt.

Auch der Schreibstil von Laura Steven war genau mein
Ding: locker, aber emotional, manchmal humorvoll, dann
wieder tiefgründig. Besonders schön: Trotz des eher
dusteren Themas blieb der Ton angenehm lesbar - nie zu
schwer, nie zu kitschig.
Spoiler-Ecke - Achtung Inhalt!

> Evelyn ist die Tochter des Bösen, geschaffen mit dem
Auftrag, Seelen für die Hölle einzutreiben. Arden war ihr
erstes Opfer - und durch einen Fehler, vielleicht auch durch
Liebe, verband sich seine Seele mit ihrer.

Von da an sind sie aneinandergekettet: In jedem neuen
Leben trifft Evelyn auf Arden - und jedes Mal sterben sie.
Manchmal tötet sie ihn. Manchmal umgekehrt. Aber immer
endet es gleich.

Diese tragische Spirale aus Liebe, Schuld und Schicksal war
für mich das Herzstück der Geschichte.

Lediglich der Abschnitt in der Hölle am Ende fühlte sich für
mich etwas unstimmig an - fast zu absurd oder „comichaft“
für die vorherige Tiefe. Da hätte ich mir mehr Ernst und
emotionalen Nachdruck gewünscht.

Fazit:
Ein bittersüßer, origineller Fantasy-Roman über Liebe,
Schuld und das Ringen um ein freies Leben - emotional und
poetisch, mit einer Prise kosmischer Tragik. Kein Highlight
für alle, aber definitiv ein Buch, das mich überrascht und
berührt hat.

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.07.2025

Soft Spoilers zum Buch

Triple Duty Bodyguards (Why Choose 2)
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Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich positiv überrascht. Im Vergleich zu
einem anderen Buch der Autorin, das ich bereits gelesen
habe, bietet Triple Duty Bodyguards deutlich mehr: mehr
Handlung, mehr Emotionen, ...

Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich positiv überrascht. Im Vergleich zu
einem anderen Buch der Autorin, das ich bereits gelesen
habe, bietet Triple Duty Bodyguards deutlich mehr: mehr
Handlung, mehr Emotionen, mehr Tiefe. Natürlich liegt der
Fokus weiterhin stark auf Spice und Erotik - das gehört
zum Konzept -, aber es gibt endlich auch eine
nennenswerte Geschichte drumherum. Die Charaktere sind
nicht nur attraktiv, sondern auch emotional greifbar, mit
Ecken, Kanten und Vergangenheit.

Besonders gefallen hat mir der lange Epilog, der einen
schönen Ausblick auf das Leben der Charaktere Jahre
später gibt. Ich mochte die Entwicklung und das Gefühl von
Verbundenheit. Gleichzeitig bin ich kein Fan von Pregnancy
Trap oder überromantisierten, unrealistisch harmonischen
Familienkonstruktionen in Reverse-Harem-Settings. Die
Idee, dass drei Männer und eine Frau gemeinsam Kinder
erziehen, mag funktionieren - aber ich hätte mir mehr
Klarheit darüber gewünscht, wer wen geheiratet hat, wie
das rechtlich aussieht, und was die drei Bodyguards nun
beruflich tun. So blieb es für meinen Geschmack etwas zu
märchenhaft und vage.

Spoiler-Zusammenfassung:
Briar, eine berühmte Schauspielerin, wird von einem Stalker
bedroht und heuert deshalb drei ehemalige Elitesoldaten -
Kenta, Matt und Glenn - als Bodyguards an. Die Männer
haben nicht nur eine gemeinsame Vergangenheit beim
Militär, sondern waren auch schon Teil einer früheren
polyamoren Beziehung. Zwischen ihnen und Briar entsteht
nach und nach eine leidenschaftliche Verbindung -
zunächst zurückhaltend, dann explosiv.

Wahrend sie sich ihrer Vergangenheit mit sexuellen
Übergriffen stellt, bauen die vier ein immer tieferes
Vertrauen auf. Der Stalker wird am Ende gestoppt, doch im
Zentrum der Geschichte steht nicht das
Bedrohungsszenario, sondern die emotionale und
körperliche Verbindung der Figuren. Im langen Epilog
erfährt man, dass sie sieben Jahre später als Familie mit
zwei Kindern zusammenleben - in einer stabilen, liebevollen
und ungewöhnlich harmonischen Beziehung. Die
rechtlichen und gesellschaftlichen Details dieser
Partnerschaft bleiben allerdings unerklärt.

  • Einzelne Kategorien
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.07.2025

Das Kalendermädchen

Das Kalendermädchen
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Okay, also ... das war mal wieder ein typischer Fitzek.
Rasant, verschachtelt, voller WTF-Momente - aber diesmal
mit einem kleinen Twist: Ich konnte der Story nicht immer
ganz folgen. Zu viele Zeitebenen, ...

Okay, also ... das war mal wieder ein typischer Fitzek.
Rasant, verschachtelt, voller WTF-Momente - aber diesmal
mit einem kleinen Twist: Ich konnte der Story nicht immer
ganz folgen. Zu viele Zeitebenen, Namen, Perspektiven.
Irgendwann wusste ich gar nicht mehr, wer mit wem und
wann und wieso eigentlich nochmal?

Was ich aber mochte: Die Idee hinter allem. Das Internat,
der Busse-Kalender (richtig krank, aber spannend), die
düstere Vergangenheit von Valentina. Und dass da so viele
große Themen drinsteckten - Trauma, Schuld, Gewalt in
Familien. Diese kleinen Nebeninfos haben das Buch für
mich aufgewertet.

Was mir gefehlt hat? Eine zentrale Figur, mit der ich richtig
mitfiebern konnte. In anderen Fitzek-Büchern war das
immer ganz klar - hier waren es zu viele auf einmal. Und
das hat mich emotional ein bisschen rausgeworfen.

Trotzdem: Ich war neugierig bis zum Ende. Ich wollte
wissen, was da los ist. Und allein dafür gibt's die 4 Sterne.

Spoiler-Sektion - Was passiert im Buch? (Vorsicht, hier wird
alles verraten!)

Olivia sucht verzweifelt nach einem Stammzellenspender
für ihre Tochter Alma.

Dabei stoßt sie auf Valentina - die früher ein sadistisches
Spiel in einem Internat erfand: den „Busse-Kalender“.

In ihrer Schulzeit setzte sie sogar ihr eigenes Baby auf
diese Liste - angeblich eine Totgeburt.

Doch die Internatsleiterin behielt das Kind und zog es als
ihren Sohn auf: llias.

Jahre später bekommt Valentina mit ihrem damaligen
Freund ein weiteres Kind - Alma - und gibt es zur Adoption
frei.

Olivia und Valentina sind nicht verwandt, aber ihre Wege
kreuzen sich, als die Wahrheit über Alma und llias ans Licht
kommt.

llias, Olivias Student, ist in Wahrheit Valentinas erstes Kind.

Das Ende bringt alles zusammen, wie man's von Fitzek
kennt - vielleicht ein bisschen zu sauber, aber auf jeden Fall
spannend.

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Veröffentlicht am 27.07.2025

Super Sweet

Das Reich der sieben Höfe – Frost und Mondlicht
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Rezension | 4 von 5 Sternen (mit Tendenz zu 4,25 +)
Titel: Frost und Mondlicht (A Court of Frost and Starlight)
Autorin: Sarah J. Maas
Genre: Romantasy | Zwischenband | Inner Circle Love

Das Buch ist ...

Rezension | 4 von 5 Sternen (mit Tendenz zu 4,25 +)
Titel: Frost und Mondlicht (A Court of Frost and Starlight)
Autorin: Sarah J. Maas
Genre: Romantasy | Zwischenband | Inner Circle Love

Das Buch ist ein sanfter Atemzug nach dem Sturm. Ein
kleiner, ruhiger Zwischenband, der nicht von epischen
Schlachten oder neuen Welten lebt - sondern von Nähe,
Verarbeitung und Heilung. Und genau das hat mir gefallen.

Wir begleiten Feyre, Rhys und den Inner Circle dabei, wie
sie sich im Nachkriegsalltag zurechtfinden. Es ist ein Band
über die leisen Momente, über Wintertage, Gespräche bei
Wein und schmerzhafte Erinnerungen, die langsam zu
Narben werden. Kein hohes Tempo, keine großen
Enthüllungen - aber so viel Atmosphäre, Herz und Intimität.

Besonders schön war für mich, zu sehen, wie jeder
einzelne Charakter mit den Narben der Vergangenheit
umgeht - sei es Azriel mit seiner Zurückhaltung, Cassian
mit seinem Humor oder Nesta, deren Entwicklung sich hier
bereits zart andeutet. Auch Feyres innerer Weg als neu
gewachsene High Lady bekommt stillen Raum.

Was ich mochte:
- Der Einblick in den Alltag nach dem Krieg
- Der Fokus auf kleine Gesten und emotionale Heilung
- Die Vorbereitungen auf das Winterfest - einfach cozy!
- Das Fundament für die nächsten Bände

+ Was mir gefehlt hat:
- Spannung, die einen wirklich fesselt
- Ein klarerer roter Faden (wirkte stellenweise
episodenhaft)
- Nesta ... ich hatte gern noch mehr von ihr gesehen

Fazit:
Frost und Mondlicht ist wie eine Winterpause im epischen
Kosmos der Reihe. Kein Must-Read für alle, aber ein kleines
Geschenk für die, die den Inner Circle lieben - und für alle,
die gern beobachten, wie Heilung beginnt. Still. Warm.
Menschlich.

Perfekt als Brücke zur Fortsetzung - aber eher für Herz als
für Handlung.

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Veröffentlicht am 27.07.2025

📚 Rezension zu Vengeance von Ruby Braun

Vengeance (Academy of Dream Analysis 1)
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📚 Rezension zu Vengeance von Ruby Braun
(„Academy of Dream Analysis“ – Band 1)
⭐ 4 von 5 Sternen
(mit Potenzial zur Aufwertung nach Band 2)


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✨ Meine Meinung (spoilerfrei):

Vengeance war ein starkes, ...

📚 Rezension zu Vengeance von Ruby Braun
(„Academy of Dream Analysis“ – Band 1)
⭐ 4 von 5 Sternen
(mit Potenzial zur Aufwertung nach Band 2)


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✨ Meine Meinung (spoilerfrei):

Vengeance war ein starkes, faszinierendes Buch – mit dichter Atmosphäre, originellem World-Building und tiefgründigen Figuren. Ich mochte viel: den Schreibstil, die komplexen inneren Kämpfe, das ganze Setting der ADA (Academy of Dream Analysis) mit seinen Träumen, der Traumkartografie, den Nexus-Zugängen, luziden Zuständen und mythologischen Einschlägen. Alles war intensiv und kreativ – auf eine düstere, intelligente Art.

Ich mochte auch Mercy und Nemesis als Protagonisten: zwei kaputte, verletzliche, misstrauische Seelen, die sich langsam aneinander herantasten, obwohl sie eigentlich auf gegenüberliegenden Seiten stehen. Ihre Gespräche, ihre Dynamik – emotional, ehrlich, körperlich – haben mich oft mitgerissen.

Aber: Trotz all dem war es für mich kein 5-Sterne-Buch. Und auch kein glasklares 4,5-Sterne-Buch. Sondern eben ein Buch, das ich gut fand, aber das mich nicht vollständig eingesogen hat. Ich habe lange zum Lesen gebraucht, obwohl es inhaltlich stark war. Ich hatte zwischendurch nicht dieses allumfassende Lesefieber, dieses Gefühl, nicht aufhören zu können. Und das gehört für mich zu einem 5-Sterne-Buch einfach dazu. Deshalb gebe ich aktuell 4 Sterne – mit dem klaren Potenzial zur Aufwertung nach Band 2.

Denn ganz ehrlich: Vieles wirkt in Band 1 wie der erste Zug eines Schachspiels. Band 2 wird zeigen, wie tief die Geschichte wirklich geht.


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💥 SPOILER-ECKE (Vorsicht, komplette Handlung wird diskutiert!)

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In Vengeance geht es um Nemesis von Winter, die als Schlafwandlerin an der ADA aufgenommen wird – einer Akademie, die luzides Träumen auf höchstem Niveau lehrt. Schlafwandler gelten als gefährlich, denn sie können in die Träume anderer eindringen – und dort Schaden anrichten. Nemesis’ Bruder Nero ist unter mysteriösen Umständen gestorben. Die Akademieleitung behauptet, es sei Selbstmord gewesen. Nemesis glaubt an Mord. Und sie glaubt: Jupiter Sterling, die Direktorin – und Tante des männlichen Protagonisten Mercy – steckt mit drin.

Zwischen Mercy und Nemesis entsteht eine elektrisierende Spannung – voller Hass, Schuld, Sehnsucht und Verletzlichkeit. Beide tragen schwere seelische Lasten: Mercy trauert um seine zwei verstorbenen Mütter und fühlt sich für eine Katastrophe verantwortlich, bei der durch seine Träume Menschen starben. Nemesis kämpft mit ihrer Identität, ihrer Vergangenheit als „Lucy“, ihrer gewalttätigen Mutter, ihrem toten Bruder – und ihrem Drang nach Rache.

Das World-Building ist besonders: Es gibt Tagträume in Form von schimmernden Kugeln, Unterbewusstseinskarten, kreative Unterrichtseinheiten (z. B. zu Schwarzer Romantik), Traumebenen, die physische Wunden hinterlassen, und eine Traumwelt, die von einem mythischen Sandmann (oder Nero?) regiert wird.

Die krassesten Szenen:

Der Moment, in dem Nemesis sich in Mercys Albtraum verirrt – und mit echter Bisswunde aufwacht

Die Szene mit dem Pappbecher-Gefühlsprojekt („Ich habe Angst, wie meine Mutter zu werden.“ / „Ich will meine Mutter vergiften.“)

Das Kammerspiel mit Jupiter, in dem sie Nemesis demontiert – und aufbaut

Die Enthüllung, dass Nero vermutlich noch lebt – und dass er vielleicht der „Sandmann“ ist

Der ballsaalartige Moment, in dem Mercy sagt:
„Ich bin nur Fleisch und Knochen und ein gebrochenes Herz.“
und Nemesis antwortet:
„Dann gib mir, was davon noch übrig ist.“


Kritikpunkte:

Manche Dinge werden zu lange im Dunkeln gelassen. Das ist oft gewollt – aber manchmal frustrierend.

Ich hatte oft das Gefühl, ich hätte etwas überlesen – aber es war eher ein stilistischer Trick. Clever, ja. Aber gelegentlich zu viel.

Die Handlung ist stark, aber nicht immer suchtmachend. Ich habe gern gelesen – aber nicht mit Obsession.



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📖 Fazit:

Ein Buch mit Seele, Tiefe und düsterer Eleganz. Mit fantastischen Ideen, tollen Figuren, krassen Wendungen und einer großen stilistischen Souveränität. Es ist definitiv ein sehr gutes Buch – aber kein allumfassender Herzensfavorit. Noch nicht. Vielleicht wird es das – wenn Band 2 seine Versprechen einlöst.

Aktuell: 🌟🌟🌟🌟 – ehrliche 4 Sterne.
Aber... mit einem Fuß schon im 4,5er-Bereich.
Denn dieses Universum hat mich mehr beeindruckt als viele andere.

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