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Veröffentlicht am 10.08.2025

Sehr bewegende Familiengeschichte

Die Verlorene
0

Der Roman "Die Verlorene" schildert eine bewegende Familiengeschichte, die einmal zur Zeit des zweiten Weltkrieges im damaligen Schlesien spielt und dann in der Gegenwart 2019 in Frankfurt. In Frankfurt ...

Der Roman "Die Verlorene" schildert eine bewegende Familiengeschichte, die einmal zur Zeit des zweiten Weltkrieges im damaligen Schlesien spielt und dann in der Gegenwart 2019 in Frankfurt. In Frankfurt leben die 93jährige Änne sowie ihre Tochter Ellen und die erwachsene Enkeltochter Laura. Als Änne nach einem Sturz ins Krankenhaus eingeliefert wird, findet Laura Unterlagen im Haus der Großmutter, die viele Fragen aufwerfen. So kommt es, dass Laura sich auf Spurensuche in den Geburtsort ihrer Großmutter begibt, in der Hoffnung Anworten zu bekommen. Parallel dazu wird immer Stückchenweise aus der Vergangenheit erzählt und ich habe als Leserin einen Wissensvorsprung zu Laura, die zwar vieles entdeckt, aber das damalige Leben von Änne und ihrem Leben auf dem Gutshof mit ihrer Familie, nur ich in vielen Einzelheiten und mit Emotionen erzählt bekomme. Es kommt mir so vor als wäre ich bei Änne und ihrer Familie und deswegen bin ich auch emotional tief bewegt.
Einiges, was geschieht habe ich, was die Vergangenheit betrifft, kommen sehen, aber das Ende, wobei vieles aufgeklärt wird, traf mich völlig unvorbereitet, ebenso wie Ellen und Laura. Den Erzählstrang, der in der Vergangenheit spielt habe ich als "stärker" oder für mich interessanter wahrgenommen. Wie das, was Laura und ihre Mutter am Ende erfahren, sich auf die weitere Leben der beiden Frauen auswirken wird, das bleibt offen und berührt mich sehr. Gedanklich bin ich in mehrere der Frauen geschlüpft, immer mit der Frage, wie wäre ich gewesen und was hätten die Geschehnisse mit mir gemacht oder was hätte ich getan.
Ein sehr berührendes und sehr persönliches Stück Zeitgeschichte, was die Autorin hier niedergeschrieben hat.
Fünf Sterne

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.07.2025

Besonders bezauberndernder Roman mit viel Lebensweisheit

Der Garten der kleinen Wunder
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Dieser Roman hat mich aufgrund seines Titels angesprochen, da ich selber meinen Garten liebe. In der Geschichte geht es um besondere Menschen wie u.a.Wille, die ihren geliebten Garten aufgrund ihrer Erkrankung ...

Dieser Roman hat mich aufgrund seines Titels angesprochen, da ich selber meinen Garten liebe. In der Geschichte geht es um besondere Menschen wie u.a.Wille, die ihren geliebten Garten aufgrund ihrer Erkrankung nicht mehr selbst versorgen konnte und so an einen damals jungen Mann geraten ist, der bei ihr Unterschlupf fand und sie, sowie den Garten, versorgte, ebenso wie sie Toja als Mädchen kennenlernte. Toja und Bär, so der Spitzname des Mannes, fanden beide bei Wille einen Ort, der ihnen Ruhe, Liebe und Sicherheit bot. In der Gegenwart des Romans, wobei immer wieder an die längst verstorbene Wille erinnert wird, leben Toja und Bär in dem Haus mit dem wunderbaren natürlichen Garten mit Kunstwerken. Eines Tages steht am Zaun des Garten Vica, die 14jährige neue Nachbarin, die Toja sehr an sich damals erinnert. Was Wille damals für Bär und Toja getan hat, das geben die beiden nun an Vica und ihren Vater weiter. Sie hören zu, stellen kluge Fragen, geben Hinweise, unterstützen und so kommt es, dass sich das Leben aller ändert. Es enstehen Freundschaften.
Der Roman gibt, so wie ich finde, auf sehr unaufdringliche und indirekte Weise, Tipps wie man selbst mit sich, mit anderen und mit seinem Leben umgehen kann. Man kann ihn aber auch nur zur Entspannung lesen, denn die Gartenarbeit, die im Roman immer wieder zum Zuge kommt, beruhigt ebenso wie der Garten an sich. Ganz nebenbei erfahre ich einiges über hochsensible Menschen bzw. was es für ihr Leben und das Leben mit ihnen bedeutet. Außerdem sind mir die Protagonisten sehr ans Herz gewachsen. Es ist interessant zu lesen, wie ihr Leben sich entwickelt.
Dieser Roman, der ruhig und aufgeregt im Erzählstil daherkommt, spricht alle meine Sinne an. Ich rieche, sehe und höre den Garten, schmecke das Essen etc.
Die Geschichte hat mir äußerst gut gefallen - leicht und locker, doch so fein- und tiefsinnig zwischendurch mit amüsanten Zwischentönen. Ich habe sehr viel über das Leben gelernt.
Fünf Sterne, wobei ich sehr gerne viel mehr vergeben würde. Ein Lesehighlight!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.07.2025

Unbedingt lesen!

Gefährliche Aussicht
10

Im beschaulichen Périgord, wo die Kommissarin Marie Mercier neben ihrer Großtante wohnt, kommt es zu einem schrecklichen Vorfall, denn die hochschwangere Patricia ist aus dem Dachfenster gefallen und zu ...

Im beschaulichen Périgord, wo die Kommissarin Marie Mercier neben ihrer Großtante wohnt, kommt es zu einem schrecklichen Vorfall, denn die hochschwangere Patricia ist aus dem Dachfenster gefallen und zu Tode gekommen. Schnell steht fest, dass es sich nicht um einen Unfall handelt und da kommt die Frage auf, wer hat Interesse bzw. ein Motiv. Täter und Motive scheinen vielfältig zu sein und so verfolgt Marie gemeinsam mit ihrem Kollegen Richard zahllreichen Hinweisen.Zwischendurch spielt das Privatleben von Marie sowie ihrer Familie eine große Rolle.

Ich kenne alle Krimis der Reihe und somit fiel mir der Einstieg in die Story sehr leicht, denn es war quasi ein "Nachhauskommen". Ich habe die Protagonisten - menschliche sowie tierische - sehr lieb gewonnen und mag den Schreibstil der Autorin sehr. Besonders gefällt mir das Flair, was immer sehr gut herüberkommt und neben den privaten Geschichten, das Kochen sowie den Genuss desselbigen. Der Fall als solches bzw. die Auflösung desselbigen hat mir aufgrund der besonnenen Art der Kommissiarin und des Kommissars und das, was sie alles zu Tage kommt, sehr gut gefallen. Bis zum Schluss hatte ich keine Ahnung über die Täterschaft.

Fünf Sterne für einen sehr gelungenen Krimi, der mit Spannung, Kulinarik, Charme und humorvollen Zwischentönen daherkommt.

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  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 27.07.2025

Berührende Geschichte

Wilder Honig
0

Das Cover des Buches gefällt mir aufgrund seiner "melancholisch" schönen wirkenden Farbgestaltung sehr und ich bekenne mich als Naturliebhaberin. Der Titel deutet auf Honig hin und aufgrund der rückwärtigen ...

Das Cover des Buches gefällt mir aufgrund seiner "melancholisch" schönen wirkenden Farbgestaltung sehr und ich bekenne mich als Naturliebhaberin. Der Titel deutet auf Honig hin und aufgrund der rückwärtigen kurzen Info auf dem Buchumschlag, in dem u.a. die Schlagworte "Obstgarten, drei Frauen, elf Brief und Liebe " fallen, habe ich das Buch gelesen.
Mich hat der leise Erzälstil sofort in seinen Bann gezogen und die Geschichte schwenkt von der Gegenwart, in der Hannahs Mann gerade gestorben ist und wie Hannas Leben und das der beiden Frauen, die zu ihrer "Familie" gehören weitergeht, in die Vergangenheit, die in der Zeit vom Kennenlernen zwischen Hanna und ihrem Mann John sowie ihrem Eheleben spielt. Eingeflochten in die Story sind die elf Briefe von John an seine Frau Hannah, in der das Leben und die Ehe zwischen ihnen mit dem Leben seiner Bienen vergleicht.
Mich hat das Leben des Paares aber auch das jetzige Leben von Hanna, Sadie und Meghan sehr berührt. Alle spüren ein Scheitern ihres bisherigen Lebens und sind enttäuscht, doch zusammen oder gegenseitig, schaffen sie es in ein selbstbestimmtes Leben zurückzufinden unter anderem mit Hilfe des Obstgartens und der Bienenvölker.
Intensive, berührende Geschichte - fünf Sterne!

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  • Cover
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Veröffentlicht am 22.07.2025

Schöner Roman über Familie, Liebe, Mallorca und Neubeginn

Das Versprechen eines Sommertags
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Das Cover versprühte sofort Urlaubsfeeling und der Schreibstil ließ mich in die Welt Mallorcas eintauchen. Isabelle und ihr Mann Stefan leben gemeinsam mit ihren Kindern in Deutschland, wo sie als Immobilienmakler ...

Das Cover versprühte sofort Urlaubsfeeling und der Schreibstil ließ mich in die Welt Mallorcas eintauchen. Isabelle und ihr Mann Stefan leben gemeinsam mit ihren Kindern in Deutschland, wo sie als Immobilienmakler arbeiten. Ihre Ehe steckt in einer Krise, aber weder die Kinder noch die Großeltern wissen davon. Nun möchten Isabelles Eltern ihre goldene Hochzeit auf ihrer Finca auf Mallorca, wo sie schon seit vielen Jahren leben, feiern und laden dazu ein. Das Ehepaar beschließt gute Miene zum Spiel zu machen und endlich mal wieder zu entspannen. Doch auf der Insel haben nicht nur sie ihr Geheimnis, sondern auch die Eltern verbergen etwas vor ihnen. Zusätzlich ist neben Isabelles Bruder auch sein bester Freund Ben da, mit dem Isabell vor 15 Jahren einen Sommer mit viel Liebe verbrachte, was aber keiner weiß.
Ich finde die Geschichte großartig erzählt, denn sie ist nur rosarot, sondern durchaus problembehaftet, jedoch durchaus lösungsorientiert und am Ende habe ich alle Figuren mit Optimismus zurückgelassen.
Fünf Sterne

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  • Handlung
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