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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.08.2025

Neuer Ort, neue Freunde, neue Erfahrungen

Einfach Weike - Nicht perfekt, aber genau richtig
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Weike muss mit ihrer Familie aufs Land in ein kleines Dorf ziehen, nachdem sie doch eigentlich in der Stadt groß geworden ist. Jetzt steht das junge Mädchen vor zahlreichen Herausforderungen, ...

Weike muss mit ihrer Familie aufs Land in ein kleines Dorf ziehen, nachdem sie doch eigentlich in der Stadt groß geworden ist. Jetzt steht das junge Mädchen vor zahlreichen Herausforderungen, wie zwischen den schlauen Nerds und den coolen Einhorn Glitzer Mädchen neue Freunde zu finden. Gleichzeitig weiß sie eigentlich selbst noch nicht so genau wie und wer sie sein möchte...

Die Geschichte ist in 16 Kapitel mit kleinen Unterüberschriften gegliedert, hat daher genau die richtige Länge für ab 9 Jahren und ist in der Ich- Perspektive geschrieben. Man ist häufig in den Inneren Monolog von Weike integriert und bekommt ihre Gedanken und Sicht auf die Dinge direkt, ehrlich und gerade hinaus präsentiert. Der Schreibstil ist verständlich, einfach, aber mit schöner Wortwahl und hat mich immer wieder zum Lächeln gebracht, da Weikes Ansichten und Überlegungen zu oftmals humorvollen Situationen in ihrem Alltag führen.
Neben Weike sind vorallem Tuba und Hinnrik zwei sehr sympathische Charaktere, mit denen man gern bei den Abenteuern mitlebt. Da gefiel mir auch, dass das emotionaler Thema vom Tod von Tubas Mutter sensibel aufgegriffen wurde. Stella, die Anführerin der glitzernden "Angels" scheint zunächst nicht die erfreulichste Klassenkameradin zu sein, jedoch zeigt sich ganz schnell, dass jeder sein eigenes Päckchen zu tragen hat und Weike hin und hergerissen zwischen den Welten der "Nerds" und "Coolen", Freunde auf allen Seiten findet. Sie lernt authentisch mit ihrem schlechten Gewissen umzugehen, wächst bei den kleinen, großen Herausforderungen am Übergang zum Teenager-sein und versucht sich selbst dabei treu zu bleiben. Einen weiteren intensiven Moment gibt es im Buch, als Weike für sich selbst einsteht, nachdem sie nach ihrem Aussehen gefragt wird, welches so anders ist als das ihrer Eltern und doch eigentlich niemand ein Recht dazu hat.
Wie man sieht werden im Buch einige wichtige Botschaften thematisiert, sodass es sicherlich mal auf die Leseliste meiner Tochter kommt!

Fazit: Ein wirklich schöner Kinderoman, der zeigt, dass sich manche Dinge nicht ausschließlich und man auf der Suche zu sich selbst nicht alleine ist!

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Veröffentlicht am 29.07.2025

Kurzweiliges Liebesabenteuer

Drive my Heart insane
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Grace studiert Kriminologie und schreibt ihre Masterarbeit über eine berüchtigte Gang in Florida. Das Schicksal lässt sie auf den attraktiven Tyler treffen, der wie sollte es anders sein Mitglied ist und ...

Grace studiert Kriminologie und schreibt ihre Masterarbeit über eine berüchtigte Gang in Florida. Das Schicksal lässt sie auf den attraktiven Tyler treffen, der wie sollte es anders sein Mitglied ist und noch dazu aussteigen möchte. Dies gelingt jedoch nicht ohne sich in große Gefahr zu begeben und so befinden sich beide bald auf der Flucht vor dem Gesetz sowie den bösen Gangmitgliedern...

Bei diesem Buch handelt es sich um den Debütroman der Jung- Autorin Marie L. Felice, die schon seit ihrer Jugend schreibt.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Grace und Tyler erzählt, wodurch man zu beiden eine Verbindung aufbauen kann.
Mir gefiel besonders Tylers Charakter, der zwar äußerlich und in seinen Taten einen Bad Boy darstellt, aber zu Grace sehr sanft, zärtlich und liebevoll ist.
Der Schreibstil ist einfach, rasant, gut verständlich und birgt genügend Spannung, sodass ich das Buch fast in einem Zug ausgelesen hatte. Die Beziehung der beiden ist elektrisierend und ihre Chemie zwischen den Zeilen spürbar. Die Handlung an sich ist nicht neu, hat sehr viel Inspiration durch 2 Fast 2 Furious erhalten und der ein oder andere könnte etwas Ähnliches schon mal gelesen haben. Trotzdem hatte ich Spaß beim Lesen und habe die Ablenkung vom Alltag genossen.

Fazit: Ein kurzweiliger Liebesroman mit ein wenig Action, ideal zum Abschalten und für schnelle Leseunterhaltung!

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Veröffentlicht am 18.07.2025

Interessantes Konzept

My Italian Lovestory
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Die Illustrationen auf dem Cover und im Buch selbst im Aquarell Stil sind wirklich sehr hübsch anzusehen und vermittel ein richtig italienisches Urlaubsfeeling!
Das "Selbst-bestimmen" der Handlung ist ...

Die Illustrationen auf dem Cover und im Buch selbst im Aquarell Stil sind wirklich sehr hübsch anzusehen und vermittel ein richtig italienisches Urlaubsfeeling!
Das "Selbst-bestimmen" der Handlung ist definitiv ein interessantes Konzept, das zumindest mich überzeugt hat, dieses Buch zu lesen. Leider gefiel mir das Format nicht sonderlich, da ich es seltsam finde in Spaltenform zu lesen. Schade ist zudem, gerade wie viel schon mit den modernen Medien geht, dass man hier das Potential bei eBooks direkt bei einem Klick ins passende Kapitel weitergeleitet zu werden, komplett ignoriert hat. So ist das ständige umblättern, zurück und nach vor, da nicht in der richtigen Reihenfolge gelesen wird, für mich sehr mühsam gewesen und wohl Geschmackssache, ob einem das bei einem Roman am Ende zusagt oder nicht.
Es ist recht schnell ersichtlich, wie die Handlung fortschreitet, wenn man bestimmte Möglichkeiten auswählt und sich so quasi für den ein oder anderen Mann (Pablo oder Angelo)entscheidet. So hat man die Wahl das Buch erneut mit der jeweils anderen Entscheidung zu lesen, dafür war mir aber gesamt der Inhalt der Geschichte nicht spannend bzw. überzeugend genug. Die Charaktere Emilia und die beiden Männer bleiben in meinen Augen recht oberflächlich und waren auch auf romantischer Ebene nicht sonderlich überzeugend. Es ist eine kurzweilige Liebesgeschichte in der die Hauptprotagonistin sich zwischen ihren beiden Beziehungsinteressenten entscheiden muss und nebenbei noch das Weingut ihres Vaters rettet. Ich vergebe 3 Sterne und empfehle das Buch für diejenigen, die gerne kleine Spielerein mögen und mal etwas Neues entdecken wollen.

Fazit: Mal eine neue Art ein Buch zu lesen! Die Geschichte ansich fand ich mittelmäßig, die Zeichnungen jedoch sehr schön!

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Veröffentlicht am 15.07.2025

Mord in Finnland

Gerächt sein sollst du
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Der Jugendliche Jonas wird in Kristinestad tot im Meer treibend aufgefunden. Zunächst vermutet die Polizei einen Selbstmord, jedoch finden sich bald Hinweise auf Mord und so muss der Kommisar Mats in dem ...

Der Jugendliche Jonas wird in Kristinestad tot im Meer treibend aufgefunden. Zunächst vermutet die Polizei einen Selbstmord, jedoch finden sich bald Hinweise auf Mord und so muss der Kommisar Mats in dem ruhigen Küstenort mit seinen Ermittlungen beginnen. Eevi, seine alte Jugendliebe, recherchiert unterdessen für die Zeitung in der sie arbeitet bezüglich des Todesfalls und schließlich können sie einander bei der Aufklärung unterstützen...

Das Cover erinnerte mich sehr an einen anderen Thriller, den ich ebenfalls vor kurzem gelesen hatte, beide gefallen mir auf Grund des vielen weiß nicht sonderlich, da sie nicht im Gedächtnis bleiben. Jedoch ist das Bild auf diesem Kriminalroman mit dem roten Häuschen und hübschen Landschaft am Ende hübscher und passt zum nordlichen Handlungsort, Finnland.

Aufgrund eines persönlichen Bezugs zu Finnland war ich sehr interessiert von der Autorin Kaisu Tuokko zu lesen und fand mich selbst mit den ungewöhnlichen Namen sowie Schreibweisen sehr gut zurecht. Es handelt sich um einen klassischen Krimi mit dem Polizisten Mats und der Journalistin Eevi als Hauptprotagonisten aus deren Sicht abwechselnd die Geschichte erzählt wird. Da beide eine gemeinsame Vergangenheit haben, findet sich ein .Die Erzählung verläuft zunächst eher langsam und gemächlich, spitzt sich im Laufe leicht zu, bringt aber keine extreme Spannung mit sich. Wahrscheinlich habe ich in letzter Zeit zuviele Thriller gelesen, um dann diesen Kriminalroman nicht zu langweilig zu finden. Er war alles in allem stimmig in Sachen Aufbau, Charakterbildung, Handlungsstränge, Erzählzeiten und Schreibstil, jedoch fesselte es mich nicht und überzeugte mich nur mittelmäßig.

Fazit: Ein Krimi für all diejenigen, die es gerne klassisch und ohne große Aufregung mögen.

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Veröffentlicht am 06.07.2025

Vampiristische Fortsetzung

Die Kraft der Götter
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Aileen fühlt nach dem Verkauf an das Atalon Bündnis von Ragnor Rayne verraten und spürt unendliche Wut. Doch was hat es mit den mysteriösen Kräften, die sie in sich spürt auf sich. Atalon selbst scheint ...

Aileen fühlt nach dem Verkauf an das Atalon Bündnis von Ragnor Rayne verraten und spürt unendliche Wut. Doch was hat es mit den mysteriösen Kräften, die sie in sich spürt auf sich. Atalon selbst scheint ihr zunächst freundlich gesonnen, jedoch vermutet sie bald tiefe Abgründe hinter seiner Fassade. Wem kann sie trauen und was für Bedeutung hat sie in den Allianzen der Vampire ?!

Bei diesem handelt es sich um den zweiten Teil der Cloak of the Vampire- Reihe der Autorin Saphir A. Englard. Da ich bereits das erste Buch gelesen hatte und es als gut befand, wollte ich unbedingt Aileens Geschichte weiterverfolgen, noch dazu nachdem ein massiver Cliffhanger den anderen Roman endete. Dadurch würde ich auch empfehlen, in der richtigen Reihenfolge zu lesen, da man ohne Vorwissen hier schlecht mitten im Geschehen einsteigt.
Eigentlich gefiel mir die Idee und Umsetzung der etwas anderen Art von Vampiren, da es tatsächlich nochmal etwas Neues war in der Welt der Bluttrinkenden "Monster", jedoch war es für mich in diesem Teil etwas über das Ziel hinaus geschossen. Aileens Vergangenheit, die immer wieder aufgegriffen wird, weil sie eine Rolle spielt bei ihren Kräften und dann doch nur vage Erklärungen liefert, Regeln, die für die Vampire immer schon gelten, im ersten Teil, aber noch nicht da waren oder die merkwürdigen Jins. Leider war mir das irgendwie alles zu viel, obwohl ich mich auf die Fortsetzung gefreut hatte und sehr gespannt war, wie Ragnor's und Aileens Geschichte weitergeht. Dafür fand ich es toll, was für eine Entwicklung Ragnor's Charakter in diesem Teil machte, dafür ein wenig Glaubwürdigkeit einbüßte, aber vielleicht kann die eine Frau, ja wirklich einen 1000 Jahre alten Vampir verändern. Der Schreibstil gefiel mir jedoch auch dieses Mal gut und gesamt gab es mehr Potential als die Autorin ausschöpfte.

Fazit: Der erste Teil hat mich mehr gepackt, leider kurzweilig verwirrend und sich widersprechend.

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