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Veröffentlicht am 29.07.2025

Eine Geschichte über Freundschaft

Der Himmel ist so laut
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Fritz lebt in Winnigstedt, einem kleinen Dorf nahe Wolfenbüttel an der Grenze. 1974 macht er sein Abo und verlobt sich im letzten Schuljahr in eine Schülerin seiner Klasse. Für beide eine große Liebe, ...

Fritz lebt in Winnigstedt, einem kleinen Dorf nahe Wolfenbüttel an der Grenze. 1974 macht er sein Abo und verlobt sich im letzten Schuljahr in eine Schülerin seiner Klasse. Für beide eine große Liebe, teilen sie doch ähnliche politische Ansichten. Angestachelt durch diese junge Liebe forscht Fritz in seinem Dorf nach den Geschehnissen der Nazi-Zeit im Dorf nach. Dabei werden alte Wunden aufgerissen. Doch auch Fritz ist nicht ganz ehrlich. Seine Vergangenheit holt ihn 40 Jahre später wieder ein und da beginnt er die Bruchstücke zusammenzusetzen.
Das Buch erzählt ausführlich über Fritz und auch, wie er und Freda zusammenfinden. Allein das empfand ich schon toll zu lesen und hat mich mitgerissen. Die deutsche Geschichte fließt dabei geschickt mit ein. Und nahezu in der Gegenwart im letzten Drittel des Buches wendet sich die Geschichte nochmals und entwickelt sich zu einem gut konstruierten Kriminalfall. Ich fand das Buch klasse, eine tolle Mischung und vor allem sehr angenehm geschrieben. Ich habe das Buch binnen 2 Tagen durchgelesen. Fritz mochte ich sehr, auch wenn ich sein Handeln nicht lückenlos verstehe. Aber er steht für eine Jugend der 70er, die so ganz anders ist, als meine Generation der 90er / Anfang 2000er. Eine tolle Entdeckung dieses Buch. 

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Veröffentlicht am 29.07.2025

Bewegende Geschichte

6 aus 49
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Lina hat in den 1920er Jahren eine Anstellung in einem kleinen Gastbetrieb. Hatte Arbeit steht an der Tagesordnung. Mit ihrer Freundin Marie zieht es sie nach Garmisch und beide beginnen im renommierten ...

Lina hat in den 1920er Jahren eine Anstellung in einem kleinen Gastbetrieb. Hatte Arbeit steht an der Tagesordnung. Mit ihrer Freundin Marie zieht es sie nach Garmisch und beide beginnen im renommierten Hotel. Mehr und mehr erarbeitet sich Lina ein kleines Unternehmen, welches beträchtlich wächst. Sie ist glücklich und nimmt das Leben oft als Glückliche Fügung. Von Glück erzählt ihr auch einst ein Gast und seitdem versucht sie ihr Glück auch beim Lotto.

Das Buch wird aus Sicht von Linas Enkelin erzählt und enthält immer wieder Rückblicke zu Linas Geschichte, welche absolut beeindruckend ist. Das Buch ist toll geschrieben, ich habe es innerhalb kurzer Zeit gelesen. Emotional, bewegend und tolle Charaktere. Mich hat das Buch begeistert. Der Bogen hin zum Glück im Lottospiel ist hervorragend gelungen. Auch Lina blickt zu ihrer Großmutter auf. Es ist eine liebevolle Beziehung, zwischen beiden herrscht eine sehr enge Bindung. Allein das war bezaubernd zu lesen.

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Veröffentlicht am 27.07.2025

Schwieriges Thema emotional angegangen

Eden
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Sofie ist ein ganz normaler Teenager. Zusammen mit ihrem Vater hilft sie ihrem Schulfreund Toby bei einem Referat. Sofie wächst in einem liebevollen Zuhause auf. Anders als Toby, dessen Mutter trinkt und ...

Sofie ist ein ganz normaler Teenager. Zusammen mit ihrem Vater hilft sie ihrem Schulfreund Toby bei einem Referat. Sofie wächst in einem liebevollen Zuhause auf. Anders als Toby, dessen Mutter trinkt und dessen Vater sich in rechtsextremen Verschwörungstheorien wiederfindet.
Doch das gewohnte Leben findet ein radikales Ende durch einen Terroranschlag, bei dem Sofie stirbt, die Eltern gehen grundverschieden damit um. Während Vater Markus jedes Detail an Informationen aufsaugt, schweigt Mutter Kerstin. Markus sucht dabei auch nach Details zum Attentäter. Die Familie droht zu zerbrechen, doch Toby scheint in seiner Trauer gleichzeitig auch der Familie zu helfen.

Die Geschichte ist so tragisch, wie sie wahr sein könnte. Anschläge bestimmen seit Jahren in aller Regelmäßigkeit die Nachrichten und lassen immer wieder Fassungslosigkeit zurück. Die Geschichte versucht den Spagat aufzugreifen zwischen dem tragischen Verlust völlig zufälliger Opfer und dem Hintergrund des Attentäters. Die Opfer entkommen hier aus der Anonymität und ein konkretes Schicksal wird gezeigt. Aber auch der Attentäter hat Familie, die damit umgehen muss. Kann es hier eine Mitschuld geben? Hätten die Angehörigen etwas erkennen müssen? Ein schwieriges Thema. Verpackt in diese tragische Geschichte wird ein Thema greifbar, welches sonst schnell wieder vom Alltag verdrängt wird. Fesselnd und gefühlvoll geschrieben, absolut nachvollziehbar, menschlich, emotional.
Trauer, Verlust und Terror sind hier Thema. .

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Veröffentlicht am 25.07.2025

Spannende Familiendynamik

Brackwasser - Stille Wasser sind tief. Und manche sogar tödlich …
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Svea hat vor Jahren ihre Heimat verlassen und wollte nie zurück. Der Grund lag damals in dem Verschwinden ihrer besten Freundin nach einem gemeinsamen Fest. Nun jedoch wird die Leiche der Freundin nach ...

Svea hat vor Jahren ihre Heimat verlassen und wollte nie zurück. Der Grund lag damals in dem Verschwinden ihrer besten Freundin nach einem gemeinsamen Fest. Nun jedoch wird die Leiche der Freundin nach über 20 Jahren gefunden und Svea erbt von ihrem Onkel sein altes Haus. Nicht überall stößt Sveas Rückkehr auf Freude. Zumal das Verbrechen von damals noch immer nicht aufgeklärt ist. Steckt ihr Schwager dahinter, der seit jeher zur Gewalt neigte und inzwischen mit Sveas Schwester abgeschieden im Wald lebt?
Jana Stieler zeichnet hier eine Welt, die mir völlig fremd ist. Ihre Schwester, die mit ihrem Schwager, als eine Art Kommune oder Einsiedler lebt, führt ein völlig anderes Leben als Svea bisher. Die Autorin schafft es aber, dass im Kopf sehr genaue Bilder entstehen und ich mich sehr gut in die Welt und die Beziehungsgeflechte reindenken konnte. Spannung, Überraschung, bewegende Momente und Familie bringt dieser Thriller mit sich. Eine tolle Leseerfahrung, die teilweise auch an den Nerven gezerrt hat.

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Veröffentlicht am 04.07.2025

Spannung mit Inselfeeling

Inselnächte
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In den Norderneyer Dünen wird ein Kind verschüttet. Der Vater des Kindes, Anwalt, lässt sich jedoch nicht belehren und droht eher noch der Polizei. Kurz darauf wird eine Leiche in den Dünen gefunden von ...

In den Norderneyer Dünen wird ein Kind verschüttet. Der Vater des Kindes, Anwalt, lässt sich jedoch nicht belehren und droht eher noch der Polizei. Kurz darauf wird eine Leiche in den Dünen gefunden von einem auf der Insel bekannten jungen Mann, der sich insbesondere durch Alkohol und Drogenkonsum hervortut. Doch er ist auch Sohn einer sehr reichen Familie und damit einer von 5 Geschwistern, die jedoch alle gegenseitig zerstritten sind. So richtig kommt der Kommissar Martin nicht voran.
Ein Wiedersehen mit alten Bekannten, dieses Mal waren mir die Namen und Zugehörigkeiten schon weitaus vertrauter. Ich empfehle aber dennoch, mindestens ein Buch der Reihe vorab gelesen zu haben. Mit dabei war auch wieder die gute Marthe – entweder man liebt sie oder eben nicht. Sie spaltet wahrscheinlich die Fangemeinde. Unterhaltsam geschrieben und spannend wartet „Inselnächste“ als toller Krimi mit einem Touch zu Cosy auf die Leserschaft. Persönlich nahm mir der private teil an manchen Stellen zu viel Raum ein, aber dafür hat mich das Buch ein Stück näher an Norderney gebracht.

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