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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.08.2025

Ein Albtraum-Märchen mit Body-Horror-Elementen

House of Hollow - Ein Horror-Fantasy-Roman
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Das Cover schrie förmlich schon: "Kauf mich!" und natürlich überzeugte mich auch der Klappentext.
Ein bisschen Bammel hatte ich vor dem zweiten Genrebegriff Fantasy, aber immerhin stand ja Horror an ...


Das Cover schrie förmlich schon: "Kauf mich!" und natürlich überzeugte mich auch der Klappentext.
Ein bisschen Bammel hatte ich vor dem zweiten Genrebegriff Fantasy, aber immerhin stand ja Horror an erster Stelle. Auf ins Abenteuerland...oder sollte ich eher sagen: zum Halbweg?!?
Die Bodyhorror-Elemente rauben mir ja immer ein bisschen den letzten Nerv, andererseits ist es wie bei so einem Unfall, du willst nicht hingucken und tust es doch. Gruselig!
Die Atmosphäre ist durchweg düster, die Schwestern eine ungleiche Einheit und der Fantasy-Anteil verhindert, dass ich das Ende vorhersehen kann.
Also alles richtig gemacht!
Ich hoffe auf die weiteren Übersetzungen der Reihe im Festa Verlag... bitte, bitte.
Fazit: Du schreckst nicht vor Bodyhorror zurück, willst sehr spezielle Schwestern auf ihrem Weg voller Blumen-Verwesung-Emotionen und Mystery begleiten? Dann schnapp dir das Buch und tauche ein. Lesenswert!

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Veröffentlicht am 20.08.2025

Spannender Reihenauftakt

Bite Risk – Kein Entkommen
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Als ausgesprochnes Coveropfer gefällt mir dieses hier natürlich wieder richtig gut.
Ab 12 Jahren soll das Buch laut Altersempfehlung lesenswert sein. Das kann ich mir auch durchaus gut vorstellen. Es ist ...

Als ausgesprochnes Coveropfer gefällt mir dieses hier natürlich wieder richtig gut.
Ab 12 Jahren soll das Buch laut Altersempfehlung lesenswert sein. Das kann ich mir auch durchaus gut vorstellen. Es ist ein spannender Einstieg ins Horrorgenre, ohne gleich verstörend zu sein. Liebhaber von Stranger Things u.ä. Büchern/Serien sind hier absolut richtig und wissen, für soetwas ist man nie zu alt.
Ich mochte die Charaktere, auch jene, welche ich nicht mochte waren gut gezeichnet. Die Atmosphäre ist stimmig und zunehmend steigt das mulmige Gefühl in der Bauchgegend.
Hier bekommt man mehr, als eine klassische Werwolf-Geschichte, denn es gibt da was, was nahezu unfassbar ist - mehr kann ich natürlich spoilerfrei nicht verraten und wünsche mir, dass noch viele weitere herausfinden, was ich meine. Im November kommt Band 2 🤫
Fazit : Ein Horror-Jugendbuch, was soviel reifer ist, als man annehmen möchte und mit Werwesen aufwartet, die sich unbedingt in der Buchwelt ausbreiten müssen. Klare Leseempfehlung ab 12 Jahre bis ins hohe Alter.

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Veröffentlicht am 30.07.2025

Spannungsgeladene Mischung - bloody, aber die Story steht im Vordergrund

Cannibal Games
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Als ich das Cover erblickte, war mein erster Gedanke : "Da ist Dexter drauf".
Im Klappentext gings dann um Kannibalen und einen Serienmörder, zack... damit war es geritzt, ich wollte es lesen.
Ich hatte ...

Als ich das Cover erblickte, war mein erster Gedanke : "Da ist Dexter drauf".
Im Klappentext gings dann um Kannibalen und einen Serienmörder, zack... damit war es geritzt, ich wollte es lesen.
Ich hatte ein bisschen Sorge, dass es hier nur Splatter, Gemetzel und Gedärme gibt, ABER das war total unbegründet. Klar wird hier und da mal ein bisschen rumgenagt und abgerissen, dennoch stand die Story (um die im Dschungel Verunglückten) im Vordergrund.
Hauptprotagonist Palmer war mir sehr sympathisch, ein Dexter-Verschnitt, sowie die taffe Co-Pilotin Julia. Aber es gab auch diejenigen in der Gruppe, denen man einen so richtig schönen qualvollen Tod gönnt... naja, hauptsächlich einer und ein paar, wo es einem etwas egaler ist. Ihr wisst was ich meine.
Es kommen keine Längen auf, es geht Schlag auf Schlag... oder sollte man hier sagen: Zahn um Zahn, oder Auge um Auge? ;) Ich habe mitgefiebert und wurde sehr gut unterhalten.
Fazit : Wer auf eine Horror-Version der Tribute von Panem steht und gleichzeitig ein Fan von Dexter ist, kommt hier auf seine Kosten. Und ja, Herr Bütow, ich stand definitiv auf der Seite von Palmer - zu jeder Zeit.

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Veröffentlicht am 18.07.2025

Ein typischer Fitzek-Thriller

Das Kalendermädchen
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Ich mag die Idee zu dem Cover, aber das Cover nicht. Versteht jemand, wie ich das meine? (Habe die Special Edition)
Ich bin immer wieder fasziniert, dass es in Fitzek's Büchern in und um Berlin schneit. ...

Ich mag die Idee zu dem Cover, aber das Cover nicht. Versteht jemand, wie ich das meine? (Habe die Special Edition)
Ich bin immer wieder fasziniert, dass es in Fitzek's Büchern in und um Berlin schneit. Tatsächlich ist es hier maximal zwei bis drei Tage im Jahr so, danach ist matschgrau angesagt und deshalb fühle ich das Setting so gar nicht.
Aber die Story funktioniert trotzdem. Der Schreibstil ist wieder meisterlich, jedes Kapitel endet mit einen Minicliffhanger, welcher mich Seite um Seite zügig voran kommen lässt.
Beim Sidekick von Olivia weiß ich zwar fast sofort, welche Rolle er im Verlauf einnimmt, aber das tut der Sache keinen Abbruch.
Fazit: Spannungsaufbau ist garantiert, eine Portion Action ist mit am Start und natürlich Geheimnisse und Wirrungen. Ein typischer Fitzek, der wieder gut funktioniert und hält was er verspricht... einen rasanten Thriller.

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Veröffentlicht am 11.07.2025

Bizarre Geschichte mit Zuckerguss

Die Kannibalen von Candyland
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Ich glaube, dass ist nun tatsächlich mein weltallerschönstes Cover im Bücherregal und oh-mein-Gott das Buchkind hat rosa Seiten, sowie total süße Kapitelzierden - ich bin schwer verliebt.
Zum Inhalt: ...

Ich glaube, dass ist nun tatsächlich mein weltallerschönstes Cover im Bücherregal und oh-mein-Gott das Buchkind hat rosa Seiten, sowie total süße Kapitelzierden - ich bin schwer verliebt.
Zum Inhalt: es ist ein Mellick, wer auf abgedrehte Geschichten steht, welche nicht Mainstream sind, wird bei ihm fündig.
Warum auch immer hatte ich Dirk Bach beim Hauptprotagonisten Franklin vor Augen, was das Buch gleich noch bizarrer gestaltet, wenn man nun noch die Worte WeingummiNppel und SchaumzuckerMse hinzufügt.
Aber es geht hier nicht (hauptsächlich) um zuckerschockhaltigen S*x, sondern behandelt auf eine sehr verstörende Weise unterschiedliche kulturelle Ansichten, toxische Beziehungen und natürlich werden Kinder verspeist.
Einziger Wehmutstropfen war für mich das Ende. Es kam ein bisschen zügig, ja fast schon abgehackt, daher - wobei das ja nun wiederum zum Buchtitel passen würde.
Fazit: Der Autor ist niemals was für schwache Nerven und man muss die Wortwahl verdauen können. Aber er ist ein Meister darin, kranke Geschichten nivauevoll erscheinen zu lassen. Ich bin froh es gelesen zu haben und verspreche Carlton Mellick III niemals Jujubes zu probieren.

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