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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.09.2025

Spannungsroman für neblige Herbstabende

Death at Morning House
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Ein Cover genau nach meinem Geschmack, da konnte ich nicht anders, zumal mich die Leseprobe sofort ansprach.
Ich steh ja auf so Young Adult Bücher mit unheimlicher Atmosphäre. Und hier erleben wir gleich ...

Ein Cover genau nach meinem Geschmack, da konnte ich nicht anders, zumal mich die Leseprobe sofort ansprach.
Ich steh ja auf so Young Adult Bücher mit unheimlicher Atmosphäre. Und hier erleben wir gleich mehrere mysteriöse Todesfälle in unterschiedlichen Zeitepochen. Während wir im Jahr 1932 die Ralston Familie, mit ihren sehr ungewöhnlichen Sitten & Ernährungsweisen begleiten, ereignen sich zwei Todesfälle, welche jedoch unaufgeklärt bleiben. Dieser Strang ist mega spooky, denn der Vater ist von der Genetiklehre dieser Zeit besessen und die sechs Teenager sind nicht alle so begeistert davon.
Gleichzeitig befinden wir uns in der Gegenwart und begleiten Marlow, die ihr erstes Date etwas zu hoch lodern lässt und aus diesem Grund einen Ferienjob im "Morning House" (dem Haus, wo damals die Ralston Familie residierte) annimmt, um weit weg von Zuhause zu sein. Sie lernt die fünf weiteren Teenies kennen, die ebenfalls dort jobben und spürt schnell die aufgeladenen Vibes untereinander.
Ich würde sagen, dies hier ist ein richtig gut gemachter Spannungsroman, welcher mit düsterer Atmosphäre sowohl emotionional, als auch ermittlungstechnisch abzuholen weiß.
Fazit: Obwohl hier Themen wie die erste Liebe und Selbstfindung (also klassische Young Adult Elemente) auftreten, ist auch für die ältere Generation der wohlige Gänsehautschauer garantiert. Das Morning House zieht einen unwillkürlich in den Band und lässt einen bis zum Ende nicht aus seinen Fängen.
Buchempfehlung für neblige Herbstabende.

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Veröffentlicht am 29.08.2025

Ein Albtraum-Märchen mit Body-Horror-Elementen

House of Hollow - Ein Horror-Fantasy-Roman
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Das Cover schrie förmlich schon: "Kauf mich!" und natürlich überzeugte mich auch der Klappentext.
Ein bisschen Bammel hatte ich vor dem zweiten Genrebegriff Fantasy, aber immerhin stand ja Horror an ...


Das Cover schrie förmlich schon: "Kauf mich!" und natürlich überzeugte mich auch der Klappentext.
Ein bisschen Bammel hatte ich vor dem zweiten Genrebegriff Fantasy, aber immerhin stand ja Horror an erster Stelle. Auf ins Abenteuerland...oder sollte ich eher sagen: zum Halbweg?!?
Die Bodyhorror-Elemente rauben mir ja immer ein bisschen den letzten Nerv, andererseits ist es wie bei so einem Unfall, du willst nicht hingucken und tust es doch. Gruselig!
Die Atmosphäre ist durchweg düster, die Schwestern eine ungleiche Einheit und der Fantasy-Anteil verhindert, dass ich das Ende vorhersehen kann.
Also alles richtig gemacht!
Ich hoffe auf die weiteren Übersetzungen der Reihe im Festa Verlag... bitte, bitte.
Fazit: Du schreckst nicht vor Bodyhorror zurück, willst sehr spezielle Schwestern auf ihrem Weg voller Blumen-Verwesung-Emotionen und Mystery begleiten? Dann schnapp dir das Buch und tauche ein. Lesenswert!

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Veröffentlicht am 20.08.2025

Spannender Reihenauftakt

Bite Risk – Kein Entkommen
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Als ausgesprochnes Coveropfer gefällt mir dieses hier natürlich wieder richtig gut.
Ab 12 Jahren soll das Buch laut Altersempfehlung lesenswert sein. Das kann ich mir auch durchaus gut vorstellen. Es ist ...

Als ausgesprochnes Coveropfer gefällt mir dieses hier natürlich wieder richtig gut.
Ab 12 Jahren soll das Buch laut Altersempfehlung lesenswert sein. Das kann ich mir auch durchaus gut vorstellen. Es ist ein spannender Einstieg ins Horrorgenre, ohne gleich verstörend zu sein. Liebhaber von Stranger Things u.ä. Büchern/Serien sind hier absolut richtig und wissen, für soetwas ist man nie zu alt.
Ich mochte die Charaktere, auch jene, welche ich nicht mochte waren gut gezeichnet. Die Atmosphäre ist stimmig und zunehmend steigt das mulmige Gefühl in der Bauchgegend.
Hier bekommt man mehr, als eine klassische Werwolf-Geschichte, denn es gibt da was, was nahezu unfassbar ist - mehr kann ich natürlich spoilerfrei nicht verraten und wünsche mir, dass noch viele weitere herausfinden, was ich meine. Im November kommt Band 2 🤫
Fazit : Ein Horror-Jugendbuch, was soviel reifer ist, als man annehmen möchte und mit Werwesen aufwartet, die sich unbedingt in der Buchwelt ausbreiten müssen. Klare Leseempfehlung ab 12 Jahre bis ins hohe Alter.

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Veröffentlicht am 30.07.2025

Spannungsgeladene Mischung - bloody, aber die Story steht im Vordergrund

Cannibal Games
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Als ich das Cover erblickte, war mein erster Gedanke : "Da ist Dexter drauf".
Im Klappentext gings dann um Kannibalen und einen Serienmörder, zack... damit war es geritzt, ich wollte es lesen.
Ich hatte ...

Als ich das Cover erblickte, war mein erster Gedanke : "Da ist Dexter drauf".
Im Klappentext gings dann um Kannibalen und einen Serienmörder, zack... damit war es geritzt, ich wollte es lesen.
Ich hatte ein bisschen Sorge, dass es hier nur Splatter, Gemetzel und Gedärme gibt, ABER das war total unbegründet. Klar wird hier und da mal ein bisschen rumgenagt und abgerissen, dennoch stand die Story (um die im Dschungel Verunglückten) im Vordergrund.
Hauptprotagonist Palmer war mir sehr sympathisch, ein Dexter-Verschnitt, sowie die taffe Co-Pilotin Julia. Aber es gab auch diejenigen in der Gruppe, denen man einen so richtig schönen qualvollen Tod gönnt... naja, hauptsächlich einer und ein paar, wo es einem etwas egaler ist. Ihr wisst was ich meine.
Es kommen keine Längen auf, es geht Schlag auf Schlag... oder sollte man hier sagen: Zahn um Zahn, oder Auge um Auge? ;) Ich habe mitgefiebert und wurde sehr gut unterhalten.
Fazit : Wer auf eine Horror-Version der Tribute von Panem steht und gleichzeitig ein Fan von Dexter ist, kommt hier auf seine Kosten. Und ja, Herr Bütow, ich stand definitiv auf der Seite von Palmer - zu jeder Zeit.

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Veröffentlicht am 18.07.2025

Ein typischer Fitzek-Thriller

Das Kalendermädchen
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Ich mag die Idee zu dem Cover, aber das Cover nicht. Versteht jemand, wie ich das meine? (Habe die Special Edition)
Ich bin immer wieder fasziniert, dass es in Fitzek's Büchern in und um Berlin schneit. ...

Ich mag die Idee zu dem Cover, aber das Cover nicht. Versteht jemand, wie ich das meine? (Habe die Special Edition)
Ich bin immer wieder fasziniert, dass es in Fitzek's Büchern in und um Berlin schneit. Tatsächlich ist es hier maximal zwei bis drei Tage im Jahr so, danach ist matschgrau angesagt und deshalb fühle ich das Setting so gar nicht.
Aber die Story funktioniert trotzdem. Der Schreibstil ist wieder meisterlich, jedes Kapitel endet mit einen Minicliffhanger, welcher mich Seite um Seite zügig voran kommen lässt.
Beim Sidekick von Olivia weiß ich zwar fast sofort, welche Rolle er im Verlauf einnimmt, aber das tut der Sache keinen Abbruch.
Fazit: Spannungsaufbau ist garantiert, eine Portion Action ist mit am Start und natürlich Geheimnisse und Wirrungen. Ein typischer Fitzek, der wieder gut funktioniert und hält was er verspricht... einen rasanten Thriller.

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