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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.09.2025

ein Survivalguide für alle Büromenschen

Büromonster.
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Obwohl ich mit einer völlig anderen Erwartung an das Buch „Büromonster“ herangegangen bin, hat es mich auf überraschende Weise überzeugt. Statt eines trockenen Ratgebers oder einer humorvollen Karikatur ...

Obwohl ich mit einer völlig anderen Erwartung an das Buch „Büromonster“ herangegangen bin, hat es mich auf überraschende Weise überzeugt. Statt eines trockenen Ratgebers oder einer humorvollen Karikatur des Büroalltags, bietet das Buch eine kluge und unterhaltsame Mischung aus Selbstreflexion und praktischen Einsichten.

Die Struktur des Buches ist klar und gut durchdacht: Es ist in vier Abschnitte gegliedert, in denen verschiedene „Monstertypen“ vorgestellt werden – von den dominanten Alphamonstern bis hin zu den passiv-aggressiven Schattenwesen, die sich in jeder Teeküche verstecken könnten. Besonders beeindruckt hat mich der Abschnitt über die eigenen inneren Monster. Dieser Teil regt zum Nachdenken an und zeigt, dass nicht nur die Kollegen ihre Eigenheiten haben – auch man selbst ist nicht frei von kleinen (oder größeren) Monstern.

Diese ehrliche Perspektive macht das Buch besonders wertvoll.

Was mir besonders gefallen hat: Der Ton ist humorvoll, aber nie oberflächlich. Man schmunzelt, erkennt sich und andere wieder, und versteht am Ende den Büroalltag ein Stück besser. Es ist kein klassischer Ratgeber, sondern eher ein Survivalguide mit Augenzwinkern – ideal für alle, die im Büro arbeiten und sich manchmal fragen, ob sie in einem Zoo gelandet sind.

Ein kluges und unterhaltsames Buch, das ich jedem empfehlen würde, der mit Menschen im Arbeitsumfeld zu tun hat – also eigentlich: allen.

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Veröffentlicht am 30.07.2025

für mich kein typischer Thriller

Himmelerdenblau
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Julie Novak ist seit September 2003 verschwunden. Einzig ihr Vater Theo hört nicht auf, nach ihr zu suchen. Zwanzig Jahre später nimmt die Podcaterin Liv Kontakt zu ihm auf, denn angeblich hat sie eine ...

Julie Novak ist seit September 2003 verschwunden. Einzig ihr Vater Theo hört nicht auf, nach ihr zu suchen. Zwanzig Jahre später nimmt die Podcaterin Liv Kontakt zu ihm auf, denn angeblich hat sie eine Spur zu Julie.
Doch bei Theo schreitet die Demenz immer weiter fort, so dass er sich beeilen muss, wenn er wissen will, was mit seiner Tochter passiert ist.

Zu Beginn hatte ich etwas Mühe in die Geschichte einzutauchen, doch dann möchte man nicht mehr mit dem Lesen aufhören. Besonders gefiel mir, das auch Podcast-Folgenmit in die Story einfließen.

Die Charaktere finde ich allesamt sehr gut gelungen und sehr authentisch.

Ich persönlich hatte ein paar tolle Lesestunden, doch würde ich es eher in das Genre Krimi anstelle von Thriller einordnen. Für einen Thriller hat mir dann doch etwas an Spannung gefehlt, daher auch nur die 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 02.06.2025

der Countdown läuft

Sieben letzte Tage
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Die junge Strafverteidigerin Alice Logan hat ihrem Vater nie verziehen, das er nie für sie da war und ständig ihre Mutter betrog. Daher hat sie der USA schon bald den Rücken gekehrt. Nun hat sie erfahren, ...

Die junge Strafverteidigerin Alice Logan hat ihrem Vater nie verziehen, das er nie für sie da war und ständig ihre Mutter betrog. Daher hat sie der USA schon bald den Rücken gekehrt. Nun hat sie erfahren, das ihr Vater schon lange wegen Mord im Gefängnis sitzt und in 7 Tagen hingerichtet werden soll. Ist er tatsächlich ein Mörder? Ist er tatsächlich unschuldig verurteilt worden? Alice beschließt nach langem Ringen mit sich, dem Fall auf den Grund zu gehen und so beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit – denn sie hat nur noch 7 Tage…

Das Buch läuft in Countdown Rückwärts, was ich wirklich super spannend zum Lesen fand. So ist man sofort im Lesefluss gefangen.

Das Buch ist wirklich temporeich und der rote Faden zieht Kreise, die man sich zu Beginn noch nicht vorstellen konnte.

Für mich ein durchaus gelungenes Buch. Ich freue mich schon auf weitere Werke des Autors.

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Veröffentlicht am 14.04.2025

nichts für schwache Nerven

Der Rachekeller
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Detektiv Forrest Waterspoon bekommt es in diesem 2. Teil mit einem Psychopathen zu tun, den es in vierfacher Ausfertigung gibt. Dies ist möglich, da es sich um Vierlinge handelt. Doch wer von den vieren ...

Detektiv Forrest Waterspoon bekommt es in diesem 2. Teil mit einem Psychopathen zu tun, den es in vierfacher Ausfertigung gibt. Dies ist möglich, da es sich um Vierlinge handelt. Doch wer von den vieren ist denn der Psychopath? Jeder von ihnen hätte ein Motiv, doch wer hat sich tatsächlich gerächt?
Detektiv Forest Waterspoon steht in diesem Fall vor einem großen Rätsel…

Zuerst Mal…. Das Buch ist nichts für schwache Nerven, denn der Leser wird zum mitraten verleitet. Man ist als Leser mittendrin in dem Kopf des Psychopathen und hält doch an der einen oder anderen Stelle den Atem an.
Der Schreistil ist angenehm, doch als die Racheliste länger wurde, musste ich aufpassen, nicht den Faden zu verlieren.
Mich wundert bei so einem Thriller immer --- wie kommt man auf so eine Story????
Ich kann das Buch definitiv weiterempfehlen, doch es ist ganz klar nichts für schwache Nerven oder Menschen, die zart besaitet sind.

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Veröffentlicht am 14.04.2025

7. Band der Reihe

Die unversöhnliche Vergangenheit
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Eine bewaffnete Frau dringt samstags in die Staatsanwaltschaft ein und droht, sich in die Luft zu sprengen, sollte ein alter Fall nicht wieder aufgerollt werden. Die Polizei versucht die Situation in den ...

Eine bewaffnete Frau dringt samstags in die Staatsanwaltschaft ein und droht, sich in die Luft zu sprengen, sollte ein alter Fall nicht wieder aufgerollt werden. Die Polizei versucht die Situation in den Griff zu bekommen, doch Nik Pohl fängt im Hintergrund schon mal an zu ermitteln und recherchieren. Dabei stößt er auf Geheimnisse, die dunkler nicht sein könnten.
Da ich schon die vorherigen Bände der Reihe gelesen habe, bin ich schon mit den Charakteren vertraut, die Nik bei seinen Ermittlungen unterstützen.
Auch dieses Buch hat mich wieder sofort in den Bann gezogen und war von Beginn an spannend und hat viele unvorhersehbare Wendungen. Der Schluss hat mich etwas überrascht und ich hätte mir einen etwas spektakuläreres Ende gewünscht, doch trotz allem war es mal wieder ein gelungenes Buch, das ich gerne weiterempfehle.

Ich freue mich schon auf weitere Bücher von Alexander Hartung.

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