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Veröffentlicht am 30.07.2025

Bis dass der Tod sie scheidet

Der Bräutigam
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Der Bräutigam - Er entführt nun schon seit einer Weile Frauen und wird nie erwischt. Einziger Hinweis auf ihn sind seine Hochzeitsanzeigen in der Zeitung, in der er seine baldige Vermählung mit dem Opfer ...

Der Bräutigam - Er entführt nun schon seit einer Weile Frauen und wird nie erwischt. Einziger Hinweis auf ihn sind seine Hochzeitsanzeigen in der Zeitung, in der er seine baldige Vermählung mit dem Opfer verkündet und später dann die Traueranzeige, in der er den Tod des Opfers bekannt gibt. Ansonsten gibt es keine Hinweise auf ihn als Person und die Polizei tappt im Dunkeln. Nachdem nun auch Sofie von ihm entführt wird, beginnen die neuen Ermittlungen und wieder scheint die Polizei nicht voranzukommen. Doch Sofies Schwester Nora ist entschlossen Sofie zu finden und ist dafür zu ziemlich allem bereit. Sie tritt dabei sogar mit dem Bräutigam über Anzeigen und E-Mails in Kontakt. Doch wird sie Sofie rechtzeitig finden?

Der Schreibstil des Autors hat mir gut gefallen, sodass ich leicht in das Buch hineinfinden konnte. Schon der Prolog gibt ein Einblicke auf die psychopathische Seite des Bräutigams und ist ein sehr gelungener Einstieg in das Buch. Die Handlung nimmt durch Sofies Entführung schnell an Fahrt auf und als Leser verfolgen wir die Ermittlungen. Das Besondere bei diesem Thriller ist, dass man relativ schnell erfährt, wer der Bräutigam ist. Das hat dem Verlauf des Buches aber keinen Abbruch getan, der Schwerpunkt liegt bei diesem Thriller nicht darauf, herauszufinden wer der Täter ist, sondern ob es möglich ist, ihm zu entkommen. Nach dem wirklich starken Beginn des Buches konnte mich das Buch im weiteren Verlauf aber leider nicht immer vollkommen fesseln und hatte für mich ein paar Längen, genauso aber auch spannende Abschnitte, bei denen ich das Buch nicht weglegen wollte. Daher für mich ein solider Thriller, mit einer interessanten Idee als Grundlage.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.07.2025

Spannender Thriller, dessen Ende mich aber nicht überzeugen konnte

Not Quite Dead Yet
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Jet wurde in der Halloweennacht in ihrem eigenen Zuhause niedergeschlagen und hat nun die Diagnose bekommen, dass sie sehr bald durch ein Aneurysma sterben wird. Wie verbringt man also die letzten sieben ...

Jet wurde in der Halloweennacht in ihrem eigenen Zuhause niedergeschlagen und hat nun die Diagnose bekommen, dass sie sehr bald durch ein Aneurysma sterben wird. Wie verbringt man also die letzten sieben Tage seines Lebens? Für Jet steht fest, sie möchte schaffen, was noch keiner geschafft hat, sie wird ihren eigenen Mörder überführen.

Die Hauptidee des Buches, dass Jet ihren eigenen Mörder finden möchte, fand ich sehr interessant und wurde gut umgesetzt. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen und besonders gelungen fand ich, dass das Thema Zeit, welche für Jet nach dem Angriff begrenzt ist, oft in irgendeiner Weise aufgegriffen wurde. Das Buch wird als Roman für Erwachsene beworben, jedoch muss ich sagen, dass es sich für mich wie ein Young-Adult-Buch gelesen hat, auch durch das Verhalten des Hauptcharakters Jet.

Jet ist ein spezieller Charakter. Ich brauchte ein paar Seiten, um mit ihr warm zu werden mochte sie und ihren schwarzen Humor dann aber sehr gerne. Dieser hat dazu beigetragen die ganze Geschichte aufzulockern, sodass es trotz des ernsten Grundthemas viele Momente zum Schmunzeln gab. Ein bisschen fernab von der Realität ist jedoch, dass Jet direkt nach einer OP am Kopf am nächsten Tag das Krankenhaus verlässt und direkt ihre Ermittlungen aufnehmen kann und durch die Stadt läuft. Gut, sonst würde die Story wohl nicht funktionieren, aber mich hat es trotzdem immer wieder gestört und hat mich irgendwie auch aus der Geschichte rausgerissen, da ich immer wieder dachte, dass das in der Realität kaum so wäre.

Schon zu Beginn der Geschichte lernen wir eine Menge Charaktere kennen, die grundsätzlich jeder in irgendeiner Weise eine Auseinandersetzung mit Jet haben und dadurch auch als Täter in Frage kommen. Als Leser rätselt man hier definitiv von Beginn an mit und verdächtigt immer wieder neue Charaktere. Es kommen während der Geschichte auch immer neue Motive ans Licht, so dass der Spannungsbogen aufrecht gehalten wird. Leider muss ich aber sagen, dass mich die Auflösung nicht abholen konnte, auch wenn sie schlüssig war. Für mich hat das Motiv einfach nicht wirklich gepasst. Auch das Ende des Buches war für mich leider zu übertrieben.

Mein Fazit: Ein spannender und gut geschriebener Thriller, dessen Ende mich aber leider nicht überzeugen konnte.

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Veröffentlicht am 10.06.2025

Süße Liebesgeschichte, aber etwas langatmig

The summer we kissed
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Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen, dadurch ist mir der Einstieg in das Buch leicht gefallen. Die Charaktere Natalia und Ethan mochte ich sehr gerne. Die beiden haben Gefühle füreinander, ...

Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen, dadurch ist mir der Einstieg in das Buch leicht gefallen. Die Charaktere Natalia und Ethan mochte ich sehr gerne. Die beiden haben Gefühle füreinander, aber der jeweils andere hat keine Ahnung davon, und da sie nicht darüber reden, gehen sie davon aus, dass sie mit ihren Gefühlen alleine sind. Man spürt sofort die Chemie zwischen den beiden und möchte sie am liebsten schütteln, damit sie miteinander reden. Ständig kommt etwas, das ihr Gespräch verhindert, was leider irgendwann anstrengend für mich als Leserin war. Natürlich baut dieser Roman auf die fehlende Kommunikation der beiden Hauptcharaktere auf, aber hier fand ich es zu übertrieben.

Als dann beim Senior Sunrise die Briefe wegwehen, kommt Spannung ins Buch. Als Leser kann man die verloren gegangenen Briefe nach und nach lesen, was mir sehr gut gefallen hat. Zum einen kann man so raten, zu wem der Brief wohl gehört und zum anderen macht es einem noch einmal bewusst, wie blöd es wäre, wenn diese vertraulichen Gedanken und Geheimnisse in die falschen Hände gelangen würden.

Das Buch ist aber mehr als eine einfache Liebesgeschichte. Die Autorin bringt hier viele wichtige Themen mit ein: Manche eher unscheinbar am Rand, andere etwas präsenter. Außerdem lassen sich Natalias Eltern scheiden und Ethans Vater ist ebenfalls ausgezogen. Die Autorin arbeitet in diesem Roman daher neben der Liebesgeschichte wichtige Themen auf und beschäftigt sich mit Problemen, die wohl viele Jugendliche in diesem Alter haben. Hierbei spielt das Thema der Selbstfindung eine große Rolle. Mir waren es aber leider zu viele Themen auf einmal. Ich hatte das Gefühl, die Autorin wollte möglichst viele Themen ansprechen, was mir wiederum zu viel war. Ich hätte besser gefunden, wenn die Autorin sich auf wenige Themen beschränkt hätte und diese dafür ausführlicher besprochen worden wären, gerade weil einige wichtige Themen in diesem Buch angesprochen wurden.

Veröffentlicht am 03.05.2025

Grausame Liebe

A Dowry of Blood: Begehren. Obsession. Macht.
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In diesem Buch lernen wir Dracula aus einer anderen Perspektive kennen und zwar aus der Sicht seiner ersten Braut Constanta. Ich habe etwas gebraucht um in den Erzählstil reinzufinden, fand ihn dann aber ...

In diesem Buch lernen wir Dracula aus einer anderen Perspektive kennen und zwar aus der Sicht seiner ersten Braut Constanta. Ich habe etwas gebraucht um in den Erzählstil reinzufinden, fand ihn dann aber passend für die Geschichte. Als Leser lesen wir den letzten Brief von Constanta an Dracula und erfahren dadurch, wie ihr gemeinsames Leben war. Dabei zieht sich eine düstere und blutige Stimmung durch das Buch. Ich fand diese Stimmung genau richtig für diesen Vampirroman. Allgemein hat das Buch ein schnelles Erzähltempo, was ich aber nicht als störend empfunden habe. In dem Buch werden immer wieder historische Ereignisse eingestreut, die auch das Leben von Constanta und Dracula beeinflussen, was mir ebenfalls gut gefallen hat und wordurch man auch das Fortschreiten der Zeit besser einordnen konnte, da es hierzu nur wenige Zeitangaben gab. Constanta und Dracula sind offen, was ihre sexuellen Partner angeht und es findet sich die ein oder andere spicy Szene in dem Buch. Auch die Schattenseiten der Unsterblichkeit werden in diesem Buch gut hervorgehoben.

Trotzdem hat mir etwas bei der Handlung selbst gefehlt. Auch wenn Constanta eine Entwicklung durchmacht, geht diese langsam vonstatten, da sie sich immer wieder manipulieren lässt, sodass man immer wieder von Draculas gleichem Verhalten liest. So konnte mich die Geschichte leider nicht vollkommen packen, auch wenn die Handlung zum Schluss nochmal an Fahrt aufgenommen hat.

Veröffentlicht am 18.03.2025

Lädt zum Miträtseln ein

Was hast du nur getan?
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Bei dem Buch handelt es sich um ein Jugendbuch und ist auch in diesem Stil geschrieben. Für mich als junger Erwachsener war es dann doch zu jugendlich, obwohl ich ab und an gerne Jugendbücher lese. In ...

Bei dem Buch handelt es sich um ein Jugendbuch und ist auch in diesem Stil geschrieben. Für mich als junger Erwachsener war es dann doch zu jugendlich, obwohl ich ab und an gerne Jugendbücher lese. In meiner Bewertung berücksichtige ich aber natürlich, dass es für Jugendliche geschrieben ist.

Der Schreibstil der Autorin hat mir an sich gut gefallen. Das Buch lädt zum Miträtseln ein, trotzdem konnte es mich nicht vollkommen packen. Spannung kam für mich erst in der zweiten Hälfte des Buches auf. Davor zog sich das Buch leider etwas, da es nicht viele neue Erkenntnisse gab.

Über Cassidy konnte man als Leser viel erfahren. Sie und auch andere Mitglieder der Kobra wachsen teilweise nicht unbedingt in einfachen Verhältnissen auf. Man konnte sich in Cassidy gut hineinversetzen und sie macht in der Geschichte eine schöne Entwicklung durch. Der Kontakt zwischen der Kobra und der Direktorin hat sich mir nicht ganz erschlossen, hier hätte ich mir noch mehr Story gewünscht. Das Buch greift Themen wie beispielsweise Rassismus am Rande auf, was ich toll fand. Das Ende war dann schlüssig, aber ich hatte von der Auflösung mehr erwartet. Für die Altersgruppe kann das Ende aber passend sein.