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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.08.2025

Spannender England-Krimi mit Flair

Die Toten von Fleat House
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„Die Toten von Fleat House“ von Lucinda Riley hat mich von Anfang an gefesselt. Die Geschichte spielt in einem englischen Internat in Norfolk und bringt genau das klassische England-Flair, das ich bei ...

„Die Toten von Fleat House“ von Lucinda Riley hat mich von Anfang an gefesselt. Die Geschichte spielt in einem englischen Internat in Norfolk und bringt genau das klassische England-Flair, das ich bei Krimis liebe. Detective Inspector Jazz Hunter ermittelt im mysteriösen Tod eines tyrannischen Schülers. Die Handlung ist dicht und voller Überraschungen, Jazz ist als Ermittlerin spannend und lebendig.
Der Schreibstil ist leicht und flüssig, die Mischung aus Krimi, Drama und englischem Land-Setting hat mir gut gefallen. Was mich etwas gestört hat, sind die manchmal zu umfangreichen Nebengeschichten und gelegentlich gestelzte Dialoge.
Insgesamt war es mein erstes Buch von Lucinda Riley und ich habe die Geschichte gern verfolgt. Schade, dass es nur diesen einen Krimi von ihr gibt, ich hätte gerne mehr von Jazz Hunter erlebt. Ich bin gespannt, wie andere Leserinnen, die ihre Romane kennen, diesen Krimi fanden. Für mich ist es eine tolle klassische England-Krimi-Erzählung, und ich freue mich auf weitere Empfehlungen in diese Richtung.

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Veröffentlicht am 30.07.2025

Charmante und humorvolle Geschichte

Der Pfau
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Ich habe „Der Pfau“ von Isabel Bogdan sehr gerne gelesen. Es ist mein zweites Buch der Autorin und nachdem mir „Wohnverwandtschaften“ schon gut gefallen hat, war ich gespannt auf etwas Neues von ihr. Dieses ...

Ich habe „Der Pfau“ von Isabel Bogdan sehr gerne gelesen. Es ist mein zweites Buch der Autorin und nachdem mir „Wohnverwandtschaften“ schon gut gefallen hat, war ich gespannt auf etwas Neues von ihr. Dieses Buch ist ganz anders als das erste und hat mich positiv überrascht. Die Figuren sind liebevoll und lebendig beschrieben und die Atmosphäre auf dem alten Herrenhaus in Schottland im Winter wird sehr bildhaft vermittelt. Besonders gefallen hat mir der tolle Kontrast zwischen den etwas verschrobenen Gastgebern und den spießigen Londoner Bankern. Die Geschichte ist humorvoll geschrieben und der britische Humor kommt angenehm leicht und nie albern rüber. Für mich war das ein schönes, unterhaltsames Buch zum Abschalten ohne großen Tiefgang. Manchmal braucht man genau das. Ich kann das Buch allen empfehlen, die Freude an skurrilen Geschichten mit Charme haben.

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Veröffentlicht am 29.07.2025

Spannender Justizthriller mit tollen Figuren

Die Komplizin – Ihr Mann ist ein Serienkiller. Was ist sie – Täterin oder Opfer?
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„Die Komplizin“ ist schon der siebte Teil der Eddie-Flynn-Reihe und ich habe mich richtig gefreut, endlich wieder in die Geschichte einzutauchen. Ich wurde nicht enttäuscht. Die Handlung ist schlau aufgebaut ...

„Die Komplizin“ ist schon der siebte Teil der Eddie-Flynn-Reihe und ich habe mich richtig gefreut, endlich wieder in die Geschichte einzutauchen. Ich wurde nicht enttäuscht. Die Handlung ist schlau aufgebaut und hält mit einigen Überraschungen die Spannung hoch. Besonders gut gefallen haben mir die Einblicke in den Gerichtssaal und wie die Verhandlungen ablaufen – das war richtig interessant. Die kurzen Kapitel und der Wechsel zwischen verschiedenen Perspektiven sorgen dafür, dass es nie langweilig wird. Eddie und sein Team sind total sympathisch und bringen auch Humor mit, was das Ganze nochmal auflockert. Ich habe das Buch schnell gelesen und es hat mich super unterhalten. Für alle Fans der Reihe ist das Buch auf jeden Fall ein Muss.

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Veröffentlicht am 19.07.2025

Spannender Berlin-Krimi mit viel Tempo, Witz und Herz

Lügen haben schnelle Beine
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„Lügen haben schnelle Beine“ ist bereits der zweite Fall für Kommissar Peer Pedes – und für mich eine gelungene Fortsetzung der Reihe. Diesmal beginnt alles spektakulär: Vor 70.000 Zuschauern wird ein ...

„Lügen haben schnelle Beine“ ist bereits der zweite Fall für Kommissar Peer Pedes – und für mich eine gelungene Fortsetzung der Reihe. Diesmal beginnt alles spektakulär: Vor 70.000 Zuschauern wird ein Politiker im Olympiastadion erschossen. Peer ist mit seiner Mutter vor Ort, darf aber nicht offiziell ermitteln. Erst als Spuren zu seiner ehemaligen Kollegin Marina Gabor führen, wird er doch noch in den Fall eingebunden, allerdings auf ziemlich ungewöhnliche Weise: Um Marina unauffällig zu überprüfen, trainiert er mit ihr für einen Triathlon. Dabei muss Peer sich nicht nur sportlich überwinden, sondern gerät emotional zunehmend in einen Konflikt zwischen Pflichtgefühl und persönlichen Gefühlen.
Mir hat dieser Krimi wieder richtig gut gefallen. Der Schreibstil ist locker, lebendig und durchzogen von feinem Humor. Besonders Peers Eigenheiten und sein trockener Ton machen ihn zu einer sehr unterhaltsamen Figur, die mir mit jeder Seite sympathischer wurde. Gleichzeitig bleibt die Geschichte spannend und überraschend, mit mehreren Wendungen und gut miteinander verwobenen Themen.
Ein bisschen hätte man den Text hier und da straffen können, vor allem in den sportlichen Passagen, die nicht immer mein Interesse getroffen haben. Auch Peers schnoddriger Ton ist sicher Geschmackssache, für mich hat er aber gut zum Charakter gepasst.
Insgesamt bietet „Lügen haben schnelle Beine“ spannende Unterhaltung mit Berliner Lokalkolorit, starken Figuren und einer ungewöhnlichen Ermittlungsführung. Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Band der Reihe.

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Veröffentlicht am 22.06.2025

Re-Read mit Genuss: Lynleys sechster Fall

Denn keiner ist ohne Schuld
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„Denn keiner ist ohne Schuld“ ist der sechste Band der Inspector-Lynley-Reihe von Elizabeth George. Auch beim erneuten Lesen hat mir der Roman wieder richtig gut gefallen. Ich bin ein großer Lynley-Fan ...

„Denn keiner ist ohne Schuld“ ist der sechste Band der Inspector-Lynley-Reihe von Elizabeth George. Auch beim erneuten Lesen hat mir der Roman wieder richtig gut gefallen. Ich bin ein großer Lynley-Fan und feiere Barbara Havers, die in diesem Band leider nur selten auftaucht.
Die Geschichte spielt in einem kleinen Dorf in Lancashire, wo sich Simon St. James und seine Frau Deborah eigentlich eine Auszeit gönnen wollen. Doch der plötzliche Tod des Pfarrers ruft Inspector Lynley auf den Plan, und bald zeigt sich, dass mehr dahintersteckt als ein tragischer Unfall.
Elizabeth George verbindet den Kriminalfall mit intensiven Einblicken in das Innenleben ihrer Figuren. Besonders schätze ich die psychologische Tiefe und die sorgfältige Charakterzeichnung. Auch wenn sich die Handlung an einigen Stellen etwas zieht und man sich gelegentlich fragt, warum bestimmte Begebenheiten so ausführlich geschildert werden, blieb mein Interesse durchgehend erhalten.
Ein atmosphärischer und klug erzählter Krimi mit spannenden Wendungen und einem ungewöhnlichen Motiv. Ich freue mich darauf, die Reihe weiterzulesen und mir so die Wartezeit bis zum neuen Band im September zu verkürzen.

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