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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.07.2025

„Schlussakkord für Jula und Hegel.“

Auris. Puls der Angst
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„Auris – Puls der Angst“ war für mich ein bittersüßer Abschluss einer Reihe, die mich über viele Bände hinweg begeistert hat.

Ich hab’s geliebt, über all die Bände hinweg in diese besondere Welt einzutauchen. ...



„Auris – Puls der Angst“ war für mich ein bittersüßer Abschluss einer Reihe, die mich über viele Bände hinweg begeistert hat.

Ich hab’s geliebt, über all die Bände hinweg in diese besondere Welt einzutauchen. Der letzte Band war gut – keine Frage. Aber… das Herzstück der Reihe, das was die Reihe für mich so besonders gemacht hat – die Phonetik – hat mir diesmal einfach komplett gefehlt. Genau das, was „Auris“ ausgemacht hat, blieb irgendwie total auf der Strecke. 👂

Dazu kam, dass manche Wendungen für mich vorhersehbar waren – was die Spannung etwas gedämpft hat. Versteh mich nicht falsch: Es war definitiv ein gutes Buch! Aber im Vergleich zu den starken Vorgängern, konnte mich das Finale leider nicht zu 100 % überzeugen.

Der Schreibstil? Wie immer bei Vincent Kliesch – flüssig, gut zu lesen, fesselnd. Und die Protagonisten - wieder absolut stark, glaubwürdig, sympathisch und mit Tiefe.

Danke für 6 spannende Teile, für all die Gänsehautmomente und genialen Ermittlungen. „Auris“ war ein echtes Lesehighlight über die Jahre hinweg – und auch wenn der letzte Band schwächer war, bleibt das Gesamtbild stark. 💛

Veröffentlicht am 02.06.2025

„Der dritte »Keinthriller« von Sebastian Fitzek nach »Der erste letzte Tag« und »Elternabend«.“

Horror-Date
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Dieses Buch ist auf eine ganz eigene Art unterhaltsam – manchmal total überzogen, fast absurd und ziemlich realitätsfern… aber ich glaube genau das ist der Punkt.

Die Geschichte ist skurril, spielt mit ...

Dieses Buch ist auf eine ganz eigene Art unterhaltsam – manchmal total überzogen, fast absurd und ziemlich realitätsfern… aber ich glaube genau das ist der Punkt.

Die Geschichte ist skurril, spielt mit Klischees und dreht völlig frei – und trotzdem (oder gerade deshalb?) war sie für mich ein unterhaltsames Leseerlebnis. Ich musste oft richtig lachen!
Die Protagonisten sind super sympathisch – ich habe sie direkt ins Herz geschlossen. Und Sebastian Fitzeks bildhafter Schreibstil hat das Gesamtbild ganz toll abgerundet und auch unterschwellig Spannung erzeugt. 😃

Was mir echt gut gefallen hat: Dieses Buch regt zum Nachdenken an.
Wie oft verplempern wir unsere wertvolle Zeit mit Nebensächlichkeiten, mit Scrollen, mit Dingen, die uns nicht erfüllen… Statt einfach mal im Moment zu leben? Dieser Gedanke hat mich ehrlich gesagt länger beschäftigt als erwartet und tut es noch!

Für mich ist „Horror-Date“ aber auch der schwächste (Nicht-)Thriller. Es gab ein paar Längen, die einfach nicht nötig gewesen wären.

Mein Fazit: Ein unterhaltsames Buch mit ernster Botschaft. Kein Pageturner im klassischen Fitzek-Sinn – aber definitiv eine skurrile Reise mit Tiefgang. Und das darf auch mal sein.

Veröffentlicht am 26.05.2025

„Margo braucht Geld.“

Only Margo
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Ein außergewöhnliches Buch! Es ist unterhaltsam und gleichzeitig tiefgründig – eine perfekte Mischung aus Humor, Gesellschaftskritik und Tragik.
Rufi Thorpe trifft mit dieser Geschichte genau den heutigen ...

Ein außergewöhnliches Buch! Es ist unterhaltsam und gleichzeitig tiefgründig – eine perfekte Mischung aus Humor, Gesellschaftskritik und Tragik.
Rufi Thorpe trifft mit dieser Geschichte genau den heutigen Zeitgeist: Das Phänomen OnlyFans, die Selbstdarstellung im Internet – alles wird ehrlich und manchmal auf absurde Weise eingefangen.

Margo selbst? Für mich eine schwierige Protagonistin. Ihre Naivität hat mich manchmal richtig wahnsinnig gemacht – und dann haut sie plötzlich Sätze raus, die klingen, als hätte sie schon das halbe Leben hinter sich… 🙃
Ganz besonders berührt hat mich aber die super authentische Beziehung zwischen Margo und ihrem Sohn Bodhi. Ihr Kampf um ihn – ihre spürbare Liebe – hat mich tief berührt.

Der Schreibstil ist flüssig, leicht zu lesen, und trotzdem steckt so viel Schwere und so viel Wahrheit darin. Ein Buch, das einen zum Lächeln bringt und gleichzeitig zum Nachdenken zwingt. Eine Geschichte die vielleicht nicht perfekt ist – aber ehrlich! 💕

Veröffentlicht am 26.02.2025

„Max Bischoff, begnadeter Fallanalytiker, ermittelt in seinem 5. Fall.“

Mörderfinder – Das Muster des Bösen
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Band 5 der Mörderfinder-Reihe von Arno Strobel ist insgesamt ein guter und solider Thriller. Auch wenn mich das Gesamtkonzept diesmal leider nicht vollständig mitreißen konnte. 😢

Der erste Fall für Marvin ...

Band 5 der Mörderfinder-Reihe von Arno Strobel ist insgesamt ein guter und solider Thriller. Auch wenn mich das Gesamtkonzept diesmal leider nicht vollständig mitreißen konnte. 😢

Der erste Fall für Marvin und Max wirkt authentisch und realistisch, was für mich das Besondere an diesem Thriller ist und ein klarer Pluspunkt. Die vorherigen Bände muss man nicht zwingend gelesen haben, um der Geschichte folgen zu können. Empfehlen würde ich es aber, denn sonst skippt ihr gute Bücher!

Das Finale finde ich dieses mal zu kurz und es wurde für meinen Geschmack zu schnell aufgelöst und abgeschlossen - ich hätte mir etwas mehr Tiefe im Abschluss gewünscht.

Für mich bleibt der Band, trotz einiger gelungener Elemente, etwas zu oberflächlich und hinterlässt das Gefühl, dass da mehr hätte sein können. Aber ich bin überzeugt, dass auch dieser Band sicherlich wieder viele Thriller-Fans ansprechen wird.

Veröffentlicht am 23.10.2025

„In sieben Tagen wird Jet Mason tot sein.“

Not Quite Dead Yet
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ᵂᵉʳᵇᵘⁿᵍ | ᵏᵒˢᵗᵉⁿˡᵒˢᵉˢ ᴿᵉᶻᵉⁿˢⁱᵒⁿˢᵉˣᵉᵐᵖˡᵃʳ

Der Einstieg in „Not Quite Dead Yet“ war für mich etwas holprig – zu viele Protagonisten auf einmal haben es am Anfang unübersichtlich gemacht. Aber sobald ich ...

ᵂᵉʳᵇᵘⁿᵍ | ᵏᵒˢᵗᵉⁿˡᵒˢᵉˢ ᴿᵉᶻᵉⁿˢⁱᵒⁿˢᵉˣᵉᵐᵖˡᵃʳ

Der Einstieg in „Not Quite Dead Yet“ war für mich etwas holprig – zu viele Protagonisten auf einmal haben es am Anfang unübersichtlich gemacht. Aber sobald ich angekommen war, hat mich die Geschichte wirklich gepackt. 🏡

Vor allem Jet als Hauptprotagonistin war für mich etwas ganz Besonderes: kein 0815-Charakter, sondern eine Protagonistin mit einer sehr eigenen Art von Humor, die ich schnell liebgewonnen habe. Die Dialoge sind richtig gut gelungen und die Freundschaft zwischen Jet und Billy wurde wunderbar in Szene gesetzt – berührend, stark und mit ganz viel Herz.

Manches war für mich (sehr) unlogisch – gerade die medizinischen Aspekte. Wann genau ein Aneurysma platzt kann man meines Wissens nach nicht einfach so vorhersagen, und auch handwerklich … Schraubenzieher? Da schüttelt es mich. 🙈 (Das ist die ursprüngliche Bezeichnung aus Zeit der Erfindung. Fachlich korrekt, wurde in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts gemäß DIN-Norm, „Schraubendreher“ als ausschließliche und korrekte Bezeichnung erklärt.🤓)

Trotzdem: Die berührenden Szenen, das tolle Kleinstadt-Setting und die insgesamt stark gezeichneten Protagonisten haben mich überzeugt. Für mich gehört das Buch allerdings in die Sparte Jugendthriller.