Eine Prinzessin als Kämpferin
A Heart of Wind and EarthBei „A heart of wind and earth“ handelt sich wohl um Band 2 einer Reihe, was ich beim lesen nicht gemerkt habe und erst im Nachhinein erfahren habe.
Die Prinzessin Farin lebt auf einer Insel voller Magie ...
Bei „A heart of wind and earth“ handelt sich wohl um Band 2 einer Reihe, was ich beim lesen nicht gemerkt habe und erst im Nachhinein erfahren habe.
Die Prinzessin Farin lebt auf einer Insel voller Magie und begibt sich auf eine gefährliche Mission. Dabei trifft sie auf den Kommandanten Fynn, der sie beschützen soll. Farina ist nach einem Kraken angriff verbissen und stürzt sich ins Kampftraining um schließlich selbst das Königreich an der Mauer gegen Monster zu verteidigen. Dies tut sie gegen den Willen ihrer Schwester, die auch die Königin ist. Schaffen Farina und Fynn es das Königreich vor dem Untergang zu bewahren?
Ich muss sagen, dass mich das Buch gut unterhalten hat und ich gerne in die Welt abgetaucht bin. Hier hat mich vorab schon das Cover sehr angesprochen, dass mit der Farbe schon Wald und Elementarmagie suggeriert. Die Elemantarmagie war gut im Fantasybereich neben den fantasievollen Wesen eingearbeitet.
Die erschaffene Welt war fantastisch ausgearbeitet und hat viel zu bieten gehabt. Auch die Protagonisten sind gut gewählt und Charakterlich vielschichtig. Farina ist als Prinzessin keine verzogene Frau die sich hinter ihrem Titel versteckt. Sie ist sehr selbstbewusst und kämpferisch. Zudem ist sie ein liebenswerter Familienmensch die genau weiß was sie will. Ich finde es gut, dass sie sich durchsetzt und an die Mauer reist um dort ihre Hilfe anzubieten. Schön fand ich hier auch wie sich das Verhältnis zu Fynn entwickelt hat. Es war kein von 0 auf 100 und urplötzlich da, wie es sonst so gerne dargestellt wird. Auch Fynn ist ein toller Charakter, der sich im Laufe der Geschichte entwickelt und neue Seiten von sich zeigt. Er ist nahbar, distanziert und auch fürsorglich, wenn es die Situation erfordert. Abby und Dimitri ergänzen ausgesprochen gut die Truppe und passen perfekt. Neben Fynn und Farina hat mir Skylar am besten in der Gruppe gefallen. Einzig die Benutzung von "hen" mit ihm in Verbindung hat mich immer wieder ins Straucheln gebracht. Im Nachhinein habe ich gelernt, dass es sich hierbei um ein geschlechtsneutrales Personalpronomen handelt (man lernt nie aus 😊). Allerdings wurde auch „er“ verwendet, weshalb ich dann das hen hier nicht ganz nachvollziehen kann.
Spannend fand ich auch immer wieder die Tagebucheinträge die zum Teil auch immer zum Thema des Kapitels passten. Den Abschluss fand ich gut gewählt und absolut passend. Ein Happy End auf beiden Seiten, den Menschen und Monstern. Gerne hätte ich einen Epilog ein paar Jahre später gehabt und nicht nur Monate später von Farina. Schließlich sind einige Fragen offen geblieben :D
Für mich war es eine schöne Geschichte um ein paar fantasievolle Stunden zu verbringen und in eine magische Welt abzutauchen.