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Veröffentlicht am 11.08.2025

Inselfeeling

The Island - Auf der Flucht
0

"The Island" von Nicola Martin ist ein Thriller, der sich als vielschichtiger erwiesen hat, als ich es zuerst angenommen hatte.
Hotelmanagerin Lola arbeitet dort, wo die Reichen und Erfolgreichen Urlaub ...

"The Island" von Nicola Martin ist ein Thriller, der sich als vielschichtiger erwiesen hat, als ich es zuerst angenommen hatte.
Hotelmanagerin Lola arbeitet dort, wo die Reichen und Erfolgreichen Urlaub machen. In einem Luxusresort auf einer karibischen Insel.
Diese Stelle verdankt sie ihrem alten Bekannten Moxham und ihrer eigenen überstürzten Flucht aus Hongkong, wo ihr letzter Job und Beziehung in einem Desaster endeten.
Aber irgendwie verfolgt sie das Unheil, kurz nach ihrer Anreise ist Moxham tot.
Das Buch war nicht durchweg spannend, es hatte im Mittelteil einige Längen, wobei mich so etwas nicht so stört, ich mag ausführliche Beschreibungen.
Nicht alles erschien mir im Nachhinein logisch und nachvollziehbar, die Idee an sich hatte aber etwas sehr spannendes.
Die Charaktere wirkten glaubhaft, nicht fehlerfrei und wie gesagt, etwas abseits unserer Realität aber passend zum Szenario.
Ein nettes Buch für den Urlaub, mit einigen Überraschungen.

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Veröffentlicht am 03.08.2025

Spannende und düstere Fantasy

The Book Eaters
3

"The Book Eaters" von Sunyi Dean ist eine düstere Fantasy-Geschichte, die mir sehr gefallen hat. Das Bücher verschlingen ist hier wörtlich gemeint, kein Problem eines Viellesers.
Es leben einige Familien ...

"The Book Eaters" von Sunyi Dean ist eine düstere Fantasy-Geschichte, die mir sehr gefallen hat. Das Bücher verschlingen ist hier wörtlich gemeint, kein Problem eines Viellesers.
Es leben einige Familien zwischen den Menschen, die anders sind, sie sind abgegrenzt, essen die Bücher und nehmen damit auch ihr Wissen auf. Das Sagen haben nur die Männer, die Frauen werden zwischen den Familien zum heiraten und Kinder bekommen herumgereicht. Sie haben keinerlei Macht.
Devon ist eine dieser Frauen, sie wollte allerdings aus diesem System entfliehen, schon, um nicht schon wieder ein Kind zurücklassen zu müssen. So flieht sie mit Cai. ihrem Sohn in die Welt der Menschen.
Wir erfahren, was sie tun muss, um dort zu überleben und in vielen Rückblenden erfahren wir auch nach und nach, was passiert ist und wie sie in diese Situation gelangte.
Leider erfahren wir nichts tiefergehendes über die Gesellschaft der Buchesser, ich hätte gerne mehr gewusst, warum und woraus sie entstanden, wie sie es schaffen, unentdeckt zu bleiben und weiteres.
Devon, als Protagonistin ist stark und entwickelt sich auch weiter, nicht immer kann ich ihre Entscheidungen nachvollziehen, aber es ist sehr spannend ihren Lebensweg zu verfolgen.
Der Schreibstil ist sehr gut und weiß zu fesseln, das Buch hat eine eher düstere Grundstimmung, was mir auch gut gefallen hat. Auch das Erzählen mit den Rückblenden mochte ich sehr.
Ein sehr gutes und spannendes Buch mit eher kleinen Schwächen, dass ich jedem Fantasy-Leser empfehlen kann, der keine verkappten Liebesgeschichten lesen mag. Obwohl es davon auch ein wenig gibt.

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Veröffentlicht am 31.07.2025

Schicksal oder nicht

Vorsehung
0

"Vorsehung" von Liane Moriarty spielt mit dem Schicksal, auf ganz eigene Weise, die Vorstellung war schon recht angsteinflößend.
Hier werden viele Perspektiven und auch Zeitstränge begonnen und auch wieder ...

"Vorsehung" von Liane Moriarty spielt mit dem Schicksal, auf ganz eigene Weise, die Vorstellung war schon recht angsteinflößend.
Hier werden viele Perspektiven und auch Zeitstränge begonnen und auch wieder zusammen geführt. Jeder von ihnen hat eine ganz eigene Geschichte zu erzählen, ohne am Ende das große Ganze aus dem Blick zu verlieren.
Es ist eine ganz eigene Vorstellung dabei, das eigene Todesdatum zu erfahren und was es mit demjenigen macht. Wie die Menschen damit umgehen, was sie daraus machen. Ist es hilfreich oder eher katastrophal?
Ich fand das Ganze absolut interessant und spannend, gerade die psychischen Auswirkungen. Die einzelnen Geschichten waren gut zu verfolgen, obwohl die Wechsel manchmal verwirrten.
Auch die Wahrsagerin selber hat hier ihre Geschichte, faszinierend wie sich am Ende alles fügt.
Ich fand das Buch spannend, obwohl es einige Längen hatte und ich habe hier auch einige Themen zum nachdenken mitgenommen.

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Veröffentlicht am 31.07.2025

Eine andere Sichtweise

Killer Potential
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"Killer Potential" von Hannah Deitch ist ein Thriller, aber mal etwas anders aufgebaut. Gerade das mochte ich hier ganz gerne.
Andererseits ist es auch ein Roadtrip, eine Flucht und Bonnie und Clyde-Geschichte. ...

"Killer Potential" von Hannah Deitch ist ein Thriller, aber mal etwas anders aufgebaut. Gerade das mochte ich hier ganz gerne.
Andererseits ist es auch ein Roadtrip, eine Flucht und Bonnie und Clyde-Geschichte. Ich fand es von Beginn an spannend, mit Längen im mittleren Teil.
Irgendwie befinden wir uns hier auch von Beginn an auf der Flucht, mit Evie Gordon, die die toten Eltern ihrer Schülerin im Garten findet. Nachdem sie dann eine gefangene Frau befreit hat, schlägt sie die Tochter, also ihre Schülerin nieder und flieht mit der unbekannten Frau.
So ist sie auf der Flucht und es dauert nicht lange, bis sich die Situation der beiden Frauen zuspitzt.
Interessant finde ich die Dynamik zwischen Evie und Jae, die sich anders entwickelt, als gedacht. Aber auch auf ihrer Flucht erleben die beiden Frauen noch so einige Abenteuer.
Die Geschichte ist teilweise langsam erzählt, ich mag das so, für manche Leser wird da die Action fehlen.
Mir gefällt der Schreibstil sehr, die Sprache ist teilweise ungewohnt modern gehalten. Ich mochte beide Protagonistinnen nicht und konnte die Handlungen oftmals nicht nachvollziehen. Trotzdem hat mich die Geschichte gepackt und gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 14.07.2025

Spannend und mysteriös

Alex Brandt
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"Alex Brandt: Blutige Herzen" von Ralph Llewellyn ist ein Thriller mit so einigen mysteriösen, ja fantastischen Elementen.
Es gibt einen sehr seltsamen Mordfall in einem Frankfurter Restaurant. Es sind ...

"Alex Brandt: Blutige Herzen" von Ralph Llewellyn ist ein Thriller mit so einigen mysteriösen, ja fantastischen Elementen.
Es gibt einen sehr seltsamen Mordfall in einem Frankfurter Restaurant. Es sind gleich fünf Opfer, denen die Herzen fehlen und die aussehen, als wären sie freiwillig, ja glücklich gestorben. Erste Ermittlungen werfen mehr Fragen auf, als sie beantworten.
Alex Brandt hat als Ermittler ein Team. ist aber ein absoluter Einzelgänger, mit seinen eigenen Methoden. Es war sehr spannend ihn näher kennenzulernen und ihm bei der Arbeit zuzusehen.
Sehr schnell findet er Parallelen zu anderen Fällen, denen aber etwas ganz besonderes und einzigartiges anhaftet, es ist der Zeitpunkt der jeweiligen Morde. Viel mehr möchte ich hier auch nicht verraten.
Das Buch ist von Beginn an spannend, man rätselt mit und erwartet die Auflösung. Irgendwann nehmen die mystischen Elemente etwas zu, aber nie überhand. Einige der Beschreibungen sind nicht für sehr empfindliche Leser geeignet.
Der Autor beschreibt sehr ausführlich und bildhaft, alles wird für mich gut vorstellbar. Der Stil ist sehr ausführlich, blumig umschreibend, manchmal war mir das schon etwas zuviel.
Dem Ermittler würde ich sehr gerne bei weiteren Fällen über die Schulter sehen, der hat sehr viel Potential.

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