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Veröffentlicht am 10.11.2025

Interessante Idee, aber mir fehlt das gewisse Etwas

Birthday Girl - Vier Freundinnen. Ein tödliches Geschenk.
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Was auf den ersten Blick nach einem ruhigen und entspannten Wochenende klingt, artet in diesem Fall bereits nach den ersten Seiten aus.
Denn Joanne hat Geburtstag und was gibt es da besseres, als ihre ...

Was auf den ersten Blick nach einem ruhigen und entspannten Wochenende klingt, artet in diesem Fall bereits nach den ersten Seiten aus.
Denn Joanne hat Geburtstag und was gibt es da besseres, als ihre alten besten Freundinnen einzuladen und diese auf eine Schnitzeljagd zu schicken? Doch als plötzlich eine von ihnen stirbt, verläuft das Wochenende nicht mehr ganz so wie geplant.

Die Geschichte beginnt recht rasant und dem Leser wird schnell klar: die Freundinnen verbindet keine Freundschaft miteinander. Zu viel ist in den vergangenen Jahren passiert und dies hat tiefe Wunden hinterlassen.
Statt reinen Tisch zu machen, haben sich die vier immer weiter voneinander distanziert und haben gewisse Themen nicht angesprochen. Dadurch ist im Laufe der Zeit der Unmut immer weitergewachsen und Zuneigung wich mehr und mehr Hass und Neid. Das merkt man vor allem im Umgang untereinander oder den Aufgaben, denen sie sich stellen.

Wenn man mich vor die Wahl stellen würde, mich mit einem der vier anzufreunden, würde ich das Alleinsein klar vorziehen. So unsympathisch waren sie mir. Denn selbst nachdem eine ihr Leben gelassen hat, gibt es kein Vertrauen und auch keine Zusammenarbeit.
Jede hat in der Vergangenheit Fehler gemacht und nur allzu leicht darüber hinweggesehen. Allerdings kam es mir auch so vor, als würde sich Joanne sehr bewusst in die Opferrolle drängen, ohne manches zu hinterfragen.

Die Idee des Buches fand ich insgesamt sehr gut und interessant. Allerdings erwies sich die Story als sehr voraussehbar, sodass selbst die Wendungen bei mir nicht für neue Spannungen gesorgt haben. Viel zu schnell war klar, wer der Mörder und aus welchem Motiv hier gehandelt wird.

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Veröffentlicht am 22.09.2025

Zu viele Informationen und etwas zu schnellebig

Der Da Vinci Code
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Die meisten dürften den Roman bereits kennen – doch gibt es diesen nun auch für die ‚jüngere‘ Generation in der New Adult-Ausgabe.
Ich selbst habe den originalen Roman nie beendet, weil ich diesen zu langweilig ...

Die meisten dürften den Roman bereits kennen – doch gibt es diesen nun auch für die ‚jüngere‘ Generation in der New Adult-Ausgabe.
Ich selbst habe den originalen Roman nie beendet, weil ich diesen zu langweilig fand, sodass ich keinen Vergleich habe. Dennoch fand ich dieses Buch durchaus gelungen.

Gleich zu Beginn werden wir mit den verschiedenen Hauptcharakteren im Buch konfrontiert und lernen diese mit voranschreiten des Buches immer besser kennen. Einen Lieblingscharaktere habe ich allerdings nicht, wobei ich das Wissen von Langdon und Teabing um die Kirche, Leonardo Da Vinci und dem Ganzen drumherum sehr spannend fand.

Schon ab der ersten Szene sehen wir uns diesem Wissen, den Symboliken und Deutungen gegenübergestellt. Einige der hier beschriebenen Gemälde sind auch im Umschlag abgebildet, sodass ich den Beschreibungen folgen konnte, was ich ziemlich gut fand.
Doch leider muss ich hier auch gestehen, dass es mir an der einen oder anderen Stelle zu viel war. Zwar war es sehr interessant zu lesen, aber für mich zu viele Informationen in zu kurzer Zeit, sodass ich nicht viel davon behalten habe.

Der Schreibstil ist recht flüssig und die Kapitel haben eine angenehme Länge.
Dabei sind die Geschehnisse sehr spannend dargestellt und es gibt einige actionreiche Momente. Allerdings fand ich die Geschichte insgesamt recht schnell, wenn man bedenkt, dass Saunière für bestimmte Rätsel sehr viel Zeit investiert hat und diese als knifflig gelten und Langdon und Sophia diese innerhalb einer Nacht alle gelöst haben.
Auch war mit das Ende etwas zu konfus, weil dann eine Wendung der nächsten folgte, sodass ich hier irgendwann ein bisschen den Überblick verloren habe und nicht mehr recht wusste, wer gut und böse ist.

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Veröffentlicht am 11.08.2025

Leider eine Enttäuschung für mich

Das Mädchen aus der Schwebenden Welt (Floating World-Dilogie, Band 1)
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Auf der Suche nach einem neuen Fantasy-Roman, der einige asiatische Elemente beinhaltet, habe ich dieses Buch hier gefunden. Nachdem mich auch der Klappentext angesprochen hatte, musste ich es einfach ...

Auf der Suche nach einem neuen Fantasy-Roman, der einige asiatische Elemente beinhaltet, habe ich dieses Buch hier gefunden. Nachdem mich auch der Klappentext angesprochen hatte, musste ich es einfach lesen.

Anfangs lernen wir Ren kennen, die ihre eigentliche Herkunft verbirgt und als Artistin lebt. Als ihr Onkel jedoch von einem Dämon angegriffen wird, macht sie sich auf die Suche nach einem Gegenmittel und die Fantasyreise beginnt, wo sie auch auf andere Charaktere trifft, die entweder vom Dämonengift wissen oder aber auf der Suche nach ihr sind.

Für mich war das Buch sehr schwer zu lesen, was nicht unbedingt am Schreibstil lag, denn dieser ist recht flüssig. Vielmehr hatte ich das Gefühl, dass sich manches recht langgezogen hatte und gerade die actionreichen Szenen sehr schnell abgehandelt wurden. Gleiches gilt auch für manche Schlüsselszenen. Hier wurde auf manche Ereignisse sehr lange hingearbeitet und innerhalb von wenigen Sätzen oder Absätzen wurde das Thema auch schon wieder abgetan.
Das fand ich wirklich schade, da ich mir gewünscht hätte, dass wir mehr erfahren. Über die Umgebung, die aktuelle Szene, die Hintergründe etc. das blieb oftmals auf der Strecke. Denn beim Blick auf die Karte im Buch wird klar, dass es sich hier um eine wirklich spannende Welt handelt, über die wir leider fast nichts erfahren: Was hat es mit den Bezirken auf sich? Wie sind die Welten entstanden? Welche Verbindungen haben diese? Und noch viel mehr…

In diesem Teil sind Ren und Sunho die Hauptcharaktere. Beide finden irgendwann ihren Weg zueinander und dann gibt es da noch Jaeil. Dieser Charakter klang so viel versprechend, dass ich mich wirklich gewünscht hätte, wir würden mehr Einblicke in sein Dasein erhalten, da er viel interessanter und vielschichtiger klingt, als Ren.

Ich für meinen Teil werde den zweiten Teil nicht mehr lesen, da mir doch entschieden zu viel in diesem Band gefehlt hat.

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Veröffentlicht am 03.08.2025

Schönes und gefühlvolles Buch - allerdings sehr ziehend geschrieben

Onigiri
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Bei #Onigiri geht es um zwei verschiedene Kulturen, die aufeinanderprallen und wie diese das Leben beeinflussen können. Auf den rund 200 Seiten erzählt die Autoren aus dem Leben von Aki, die ihre Mutter ...

Bei #Onigiri geht es um zwei verschiedene Kulturen, die aufeinanderprallen und wie diese das Leben beeinflussen können. Auf den rund 200 Seiten erzählt die Autoren aus dem Leben von Aki, die ihre Mutter ein letztes Mal nach Japan bringen möchte und wie sie das Leben dort erlebt.

Mir gefiel, wie viel Gefühl in dieses Buch mit eingeflossen ist, da es die Unterschiede und Gemeinsamkeiten klar hervorbringt und gleichzeitig den Wert von Familie so deutlich hervorhebt. Ich fand die Schilderungen von Akis Mutter sehr schön und wie diese aufblüht, nachdem sie wieder in die alte Heimat zurückkehrt und auf ihre Familie und alten Freunde trifft. Hier wird klar, was gefehlt hat, auch wenn es evtl. nicht zugegeben wurde.
Die Geschichte selbst ist wirklich sehr berührend – sofern man dieser folgen kann und sich auf das Buch vollkommen einlässt.
Denn genau da liegt auch leider die Krux an diesem Buch.
Aufgrund des Schreibstils und den ständig wechselnden Zeitformen hatte ich ein Problem den Geschehnissen zu folgen. Es wirkte ein wenig wirr und wie zusammengewürfelte Erinnerungen und Tagebucheinträgen, die zu einem Buch zusammengefasst wurden. Beinahe so, als wäre eine Überschrift gewählt wurden und alles dazu Passende niedergeschrieben. Das ist wirklich schade, denn wenn einiges hier strukturierte wäre, wäre auch das Buch präsenter gewesen.

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Veröffentlicht am 29.07.2025

Leider nicht so meins da zu konstruiert und unglaubwürdig

Eine falsche Lüge – Wird es ihre letzte sein?
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Wird der Klappentext gelesen, so hat man zunächst den Eindruck, dass eine kleinere Lüge vollkommen in Ordnung ist. Denn man macht sich dadurch interessanter und schadet keinem damit. Oder etwa doch?

Zu ...

Wird der Klappentext gelesen, so hat man zunächst den Eindruck, dass eine kleinere Lüge vollkommen in Ordnung ist. Denn man macht sich dadurch interessanter und schadet keinem damit. Oder etwa doch?

Zu Beginn war ich sehr begeistert von dem Buch und musste es unbedingt lesen. Doch leider hat mich meine Begeisterung auch recht schnell wieder verlassen und schlug schnell in Verachtung der Hauptperson gegenüber um. Denn diese log nicht nur, um voranzukommen, sondern auch sehr oft auf Kosten anderer, was auch erheblichen Schaden hätte anrichten können.

Bis zur Hälfte des Buches wird die Geschichte aus der Sicht von Sloane beschrieben und wie sie in diese Situation gekommen ist. Dabei lernen wir die Lockharts kennen, wobei Violet sehr sympathisch wirkt und Jay als recht unnahbar, da dieser sehr vertieft in seine Arbeit scheint, was nach einer Weile eine gewisse Unglaubwürdigkeit bei mir zurückließ.
Nach etwa der Hälfte wird die Geschichte aus der Perspektive von Violet beschrieben und welche Absichten sie eigentlich verfolgt. Ab diesem Zeitpunkt fielen die Sympathiepunkte rapide bergab.
Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich zuletzt ein Buch gelesen habe, wo ich wirklich keinen der Charaktere mochte und mich nur noch die Spannung am Lesen hielt.

Denn das ist es: Das Buch ist dennoch in gewisser Art sehr unterhaltsam und ich wollte unbedingt wissen, wie dies noch ausgeht, wobei mich die Geschichte sehr an ‚Gone Girl‘ oder die Bücher von McFadden erinnert hat.
Wobei es mir am Ende leider doch zu viel wurde und mir alles zu sehr durchdacht und konstruiert wirkte.

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