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Veröffentlicht am 11.08.2025

Leider eine Enttäuschung für mich

Das Mädchen aus der Schwebenden Welt (Floating World-Dilogie, Band 1)
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Auf der Suche nach einem neuen Fantasy-Roman, der einige asiatische Elemente beinhaltet, habe ich dieses Buch hier gefunden. Nachdem mich auch der Klappentext angesprochen hatte, musste ich es einfach ...

Auf der Suche nach einem neuen Fantasy-Roman, der einige asiatische Elemente beinhaltet, habe ich dieses Buch hier gefunden. Nachdem mich auch der Klappentext angesprochen hatte, musste ich es einfach lesen.

Anfangs lernen wir Ren kennen, die ihre eigentliche Herkunft verbirgt und als Artistin lebt. Als ihr Onkel jedoch von einem Dämon angegriffen wird, macht sie sich auf die Suche nach einem Gegenmittel und die Fantasyreise beginnt, wo sie auch auf andere Charaktere trifft, die entweder vom Dämonengift wissen oder aber auf der Suche nach ihr sind.

Für mich war das Buch sehr schwer zu lesen, was nicht unbedingt am Schreibstil lag, denn dieser ist recht flüssig. Vielmehr hatte ich das Gefühl, dass sich manches recht langgezogen hatte und gerade die actionreichen Szenen sehr schnell abgehandelt wurden. Gleiches gilt auch für manche Schlüsselszenen. Hier wurde auf manche Ereignisse sehr lange hingearbeitet und innerhalb von wenigen Sätzen oder Absätzen wurde das Thema auch schon wieder abgetan.
Das fand ich wirklich schade, da ich mir gewünscht hätte, dass wir mehr erfahren. Über die Umgebung, die aktuelle Szene, die Hintergründe etc. das blieb oftmals auf der Strecke. Denn beim Blick auf die Karte im Buch wird klar, dass es sich hier um eine wirklich spannende Welt handelt, über die wir leider fast nichts erfahren: Was hat es mit den Bezirken auf sich? Wie sind die Welten entstanden? Welche Verbindungen haben diese? Und noch viel mehr…

In diesem Teil sind Ren und Sunho die Hauptcharaktere. Beide finden irgendwann ihren Weg zueinander und dann gibt es da noch Jaeil. Dieser Charakter klang so viel versprechend, dass ich mich wirklich gewünscht hätte, wir würden mehr Einblicke in sein Dasein erhalten, da er viel interessanter und vielschichtiger klingt, als Ren.

Ich für meinen Teil werde den zweiten Teil nicht mehr lesen, da mir doch entschieden zu viel in diesem Band gefehlt hat.

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Veröffentlicht am 03.08.2025

Schönes und gefühlvolles Buch - allerdings sehr ziehend geschrieben

Onigiri
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Bei #Onigiri geht es um zwei verschiedene Kulturen, die aufeinanderprallen und wie diese das Leben beeinflussen können. Auf den rund 200 Seiten erzählt die Autoren aus dem Leben von Aki, die ihre Mutter ...

Bei #Onigiri geht es um zwei verschiedene Kulturen, die aufeinanderprallen und wie diese das Leben beeinflussen können. Auf den rund 200 Seiten erzählt die Autoren aus dem Leben von Aki, die ihre Mutter ein letztes Mal nach Japan bringen möchte und wie sie das Leben dort erlebt.

Mir gefiel, wie viel Gefühl in dieses Buch mit eingeflossen ist, da es die Unterschiede und Gemeinsamkeiten klar hervorbringt und gleichzeitig den Wert von Familie so deutlich hervorhebt. Ich fand die Schilderungen von Akis Mutter sehr schön und wie diese aufblüht, nachdem sie wieder in die alte Heimat zurückkehrt und auf ihre Familie und alten Freunde trifft. Hier wird klar, was gefehlt hat, auch wenn es evtl. nicht zugegeben wurde.
Die Geschichte selbst ist wirklich sehr berührend – sofern man dieser folgen kann und sich auf das Buch vollkommen einlässt.
Denn genau da liegt auch leider die Krux an diesem Buch.
Aufgrund des Schreibstils und den ständig wechselnden Zeitformen hatte ich ein Problem den Geschehnissen zu folgen. Es wirkte ein wenig wirr und wie zusammengewürfelte Erinnerungen und Tagebucheinträgen, die zu einem Buch zusammengefasst wurden. Beinahe so, als wäre eine Überschrift gewählt wurden und alles dazu Passende niedergeschrieben. Das ist wirklich schade, denn wenn einiges hier strukturierte wäre, wäre auch das Buch präsenter gewesen.

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Veröffentlicht am 29.07.2025

Leider nicht so meins da zu konstruiert und unglaubwürdig

Eine falsche Lüge – Wird es ihre letzte sein?
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Wird der Klappentext gelesen, so hat man zunächst den Eindruck, dass eine kleinere Lüge vollkommen in Ordnung ist. Denn man macht sich dadurch interessanter und schadet keinem damit. Oder etwa doch?

Zu ...

Wird der Klappentext gelesen, so hat man zunächst den Eindruck, dass eine kleinere Lüge vollkommen in Ordnung ist. Denn man macht sich dadurch interessanter und schadet keinem damit. Oder etwa doch?

Zu Beginn war ich sehr begeistert von dem Buch und musste es unbedingt lesen. Doch leider hat mich meine Begeisterung auch recht schnell wieder verlassen und schlug schnell in Verachtung der Hauptperson gegenüber um. Denn diese log nicht nur, um voranzukommen, sondern auch sehr oft auf Kosten anderer, was auch erheblichen Schaden hätte anrichten können.

Bis zur Hälfte des Buches wird die Geschichte aus der Sicht von Sloane beschrieben und wie sie in diese Situation gekommen ist. Dabei lernen wir die Lockharts kennen, wobei Violet sehr sympathisch wirkt und Jay als recht unnahbar, da dieser sehr vertieft in seine Arbeit scheint, was nach einer Weile eine gewisse Unglaubwürdigkeit bei mir zurückließ.
Nach etwa der Hälfte wird die Geschichte aus der Perspektive von Violet beschrieben und welche Absichten sie eigentlich verfolgt. Ab diesem Zeitpunkt fielen die Sympathiepunkte rapide bergab.
Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich zuletzt ein Buch gelesen habe, wo ich wirklich keinen der Charaktere mochte und mich nur noch die Spannung am Lesen hielt.

Denn das ist es: Das Buch ist dennoch in gewisser Art sehr unterhaltsam und ich wollte unbedingt wissen, wie dies noch ausgeht, wobei mich die Geschichte sehr an ‚Gone Girl‘ oder die Bücher von McFadden erinnert hat.
Wobei es mir am Ende leider doch zu viel wurde und mir alles zu sehr durchdacht und konstruiert wirkte.

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Veröffentlicht am 23.07.2025

Genretypisch mit viel spice

The Darlington - Henry & Kate
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Alles beginnt damit, dass Henry und Kate sich mehr oder weniger zufällig im Park begegnen. Denn Kate lebt auf der Straße und klaut Henrys Handy, um dies zu verkaufen, um sich von den Schulden zu befreien ...

Alles beginnt damit, dass Henry und Kate sich mehr oder weniger zufällig im Park begegnen. Denn Kate lebt auf der Straße und klaut Henrys Handy, um dies zu verkaufen, um sich von den Schulden zu befreien und Essen kaufen zu können.
Wie der Zufall es so will, bekommt Henry Mitleid mit Kate und nimmt sie bei sich im Hotel auf. Dankbar für diese Chance fängt sie bei ihm an zu arbeiten und beide kommen sich näher.

Dieses Buch hat alles, was eine Geschichte aus dem Genre benötigt: zwei attraktive Protagonisten, Spicy Scenes, eine Lovestory – abgerundet mit einer Spur Dramatik, um die Spannung zu steigern.
Allerdings muss ich an dieser Stelle sagen, dass es mir an der einen oder anderen Stelle etwas zu viel war. Gerade als es an die Beschreibungen von der gewaltigen Bratwurst bis hin zum Engpass des Golfs von Mexiko ging (ich denke, wir wissen alle, was hier gemeint ist). Auch hätte ich das Drama am Ende nicht wirklich gebraucht, da es eher deplatziert wirkte und mir der Eindruck vermittelt wurde, dass bestimmte Substanzen an dieser Stelle verharmlost werden.

Henry und Kate erschienen mir mitunter etwas naiv in ihren Handlungen und Entscheidungen. Gerade was das Thema Einzug oder den Umgang mit der Vergangenheit anbelangte. Da hätte ich mir etwas mehr Umsicht erwartet – gerade, weil Henry eine Person der Öffentlichkeit ist.
Doch gab es auch Personen, die ich durchaus sehr spannend fand, wie Grace oder Olivia, über die ich sehr gern mehr erfahren hätte.

Der Schreibstil ist recht flüssig gehalten, sodass man recht schnell durch das Buch kommt und durch gewisse Differenzen und die immer wiederkehrende Vergangenheit von Kate das Buch gern liest.

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Veröffentlicht am 09.06.2025

Interessante Idee mit spannenden Perspektiven und langatmigen Schreibstil

Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle
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Nachdem ich vor etwas über einem Jahr bereits ein Buch von dem Autor gelesen hatte und dieses mit Agatha Christie verglichen wurde, war ganz klar: Ich muss dieses Buch lesen!

Zu Beginn war ich hierbei ...

Nachdem ich vor etwas über einem Jahr bereits ein Buch von dem Autor gelesen hatte und dieses mit Agatha Christie verglichen wurde, war ganz klar: Ich muss dieses Buch lesen!

Zu Beginn war ich hierbei hin und weg, denn es passt einfach alles:
Unser Protagonist hat die Möglichkeit, den Mord aufzuklären und schlüpft dabei in acht verschiedene Rollen bzw. Persönlichkeiten. Was irgendwie recht cool ist, da wir zudem lernen, was ihn von seinen Wirten unterscheidet, wer mit wem auskommt und welche Gefahren und Fallstricke dort lauern.

Anfangs habe ich das buch auch sehr gern gelesen, muss aber auch gestehen, dass ich mich mit voranschreiten irgendwann etwas verloren gefühlt hatte.
Das lag unter anderem am Springen der Zeiten – erst ist man in Tag 4, schläft ein und erwacht in Tag 2 und erlebt dort etwas, um dann wieder zurück in Tag 4 zu gelangen. Gleichzeitig fand ich manche Ausdrucksweisen und Charaktere sehr krass dargestellt. So wurden zum Beispiel die Körpermaße und die Schwerfälligkeiten von Ravencourt zu arg und diskriminierend dargestellt. Die krankhaften Neigungen von Derby wiederum sehr anschaulich und erschreckend.
Auch waren manche Beschreibungen einfach zu langatmig und detailliert. Denn für mich als Leser reicht es aus, wenn mir meine Umgebung grob mitgeteilt wird und der Rest meiner Fantasie überlassen wird. Da brauche ich kein genaues Bild.

Erst gegen Ende hatte mich der Autor wieder, als es um die Auflösung des Falles ging und den Hintergrund des Anwesens bzw. des Durchlebens der verschiedenen Blickwinkel ging.

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