Abgebrochen
Give Me Butterflies. Sie erforscht Schmetterlinge, er die Sterne. Für ihre Anziehung gibt es keine wissenschaftliche ErklärungMillie ist mit Leib und Seele Insektenforscherin im Wilhelmina Naturkundemuseum und hofft auf eine Beförderung zur Abteilungsleiterin. Doch im Beurteilungsgremium sitzt auch Finn Ashford, der Millie mit ...
Millie ist mit Leib und Seele Insektenforscherin im Wilhelmina Naturkundemuseum und hofft auf eine Beförderung zur Abteilungsleiterin. Doch im Beurteilungsgremium sitzt auch Finn Ashford, der Millie mit seinem finsteren Blick stets abweisend betrachtet hat. Doch die Beiden kommen sich überraschend näher als Finns Nichten am Sommerprogramm des Museums teilnehmen. Millie muss erkennen, dass Finn doch nicht so ein Griesgram ist, wie sie bisher dachte und die Schmetterlinge in ihrem Bauch rein gar nichts mit ihrer Arbeit zu tun haben.
Mir fällt es tatsächlich etwas schwer eine Rezension zu der Geschichte zu schreiben. Zuerst muss ich anmerken, dass ich das Buch nur knapp bis zur Hälfte gelesen und dann abgebrochen habe, da mich die Story einfach gar nicht abholen konnte. Die Ausgangssituation klingt eigentlich ziemlich interessant. Millie und Finn arbeiten beide im Naturkundemuseum in verschiedenen Abteilungen. Bisher war Finn Millie gegenüber ziemlich abweisend, warum erschließt sich mir jedoch überhaupt nicht, da er sie laut eigener Aussage seit ihrem ersten Treffen anziehend findet. Zusätzlich muss sich Finn um seine beiden kleinen Nichten kümmern, nachdem ihre Mutter gestorben ist. Eigentlich eine emotionale Situation, die aber irgendwie als nebensächlich abgetan wird. Obwohl Finn zunächst als grumpy und unnahbar beschrieben wird, sind die Beiden eigentlich ab Seite 40 oder so schon fast ein Paar. Immerhin verbringt Millie sofort eine Menge Zeit mit ihm und seinen Nichten. Dabei entsprechen Finns Gedanken bei Millies Anblick am ehesten denen eines pubertierenden Teenagers. Die Charaktere und die Handlung bleiben absolut oberflächlich und entwickeln sich abstrus schnell, vor allem wenn man bedenkt, dass hier auch das emotionale Wohl der Kinder (die schon genug Verluste erlebt haben) im Fokus stehen sollte. Mich konnten weder Handlung noch Charaktere irgendwie überzeugen, sodass es mir einfach egal war, wie die Geschichte weitergeht. In diesem Sinne habe ich das Buch lieber abgebrochen.