Noch nicht ganz tot
Not Quite Dead YetJet wird am Halloweenabend in ihrem eigenen Zuhause niedergeschlagen und landet im Krankenhaus. Dort erfährt sie, dass sie den Angriff zwar überlebt hat, sich durch den Schlag auf den Kopf jedoch ein Aneurysma ...
Jet wird am Halloweenabend in ihrem eigenen Zuhause niedergeschlagen und landet im Krankenhaus. Dort erfährt sie, dass sie den Angriff zwar überlebt hat, sich durch den Schlag auf den Kopf jedoch ein Aneurysma gebildet hat, welches sie in maximal 7 Tagen umbringen wird. Jet beschließt in ihren letzten Tagen auf Erden ihren eigenen Mord aufzuklären. Dabei entdeckt sie einige erschreckende Geheimnisse, die ihre Familie in ein ganz anderes Licht rücken. Kann Jet den Mörder finden, bevor ihre Zeit endgültig abgelaufen ist?
Ich habe bereits lange auf Holly Jacksons neustes Buch hin gefiebert und wurde nicht enttäuscht. „Not Quite Dead Yet“ ist das erste Buch der Autorin im Genre Thriller und damit explizit für Erwachsene geschrieben, auch wenn ich diese Unterscheidung zu ihren anderen Büchern etwas übertrieben finde, da es mich sehr an ihre AGGGTM-Reihe erinnert. Die Ausgangssituation ist wirklich spannend, auch wenn man die medizinische Grundlage der Geschichte einfach nicht hinterfragen sollte. Jet ist ein eher rauer Charakter. Sie überspielt ihre Angst und Unsicherheit gerne mit Sarkasmus und unpassenden Witzen, was sie unsensibel erscheinen lässt, mir aber sehr sympathisch war. Billy, der ihr bei den Ermittlungen hilft, ist das genaue Gegenteil von Jet, lieb, zuvorkommend und hilfsbereit. Die Beiden ergänzen sich wirklich hervorragend. Die Handlung ist spannend und fliegt nur so dahin. Auch wenn mir fast ein wenig zu viele düstere Geheimnis in der Familie Mason aufgedeckt werden, mochte ich die wendungsreiche Story und auch das Ende der Geschichte. Insgesamt hat Holly Jackson erneut eine spannende, geheimnisvolle und sehr originelle Geschichte erschaffen, die sich von anderen Thrillern abhebt. Von mir deshalb eine klare Leseempfehlung.