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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.02.2025

Ein würdiger Abschluss: Der krönende Höhepunkt einer unvergesslichen Reise !

Die Glücksfrauen – Das Geheimnis der Rosen
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Der dritte Band der „Glücksfrauen“-Reihe, Das Geheimnis der Rosen, knüpft nahtlos an die Geschichten der vorherigen Teile an und sorgt für einen würdigen Abschluss der Trilogie. Die Autorin schafft es, ...

Der dritte Band der „Glücksfrauen“-Reihe, Das Geheimnis der Rosen, knüpft nahtlos an die Geschichten der vorherigen Teile an und sorgt für einen würdigen Abschluss der Trilogie. Die Autorin schafft es, die Handlungsstränge der ersten beiden Bücher geschickt zu verknüpfen und offene Fragen stimmig aufzulösen. Besonders beeindruckend ist, wie sich die Geheimnisse über alle drei Bände hinweg entfalten – ein klarer Pluspunkt für Leser:innen, die von Anfang an dabei sind. Dennoch bleibt das Buch auch für Quereinsteiger:innen nachvollziehbar, wenn auch die gesamte Tragweite der Geschichte nur in der vorgesehenen Reihenfolge voll zur Geltung kommt.
Ein großer Pluspunkt des Romans ist die gelungene Verbindung zweier Zeitebenen. Historische und gegenwärtige Ereignisse spiegeln einander und ergänzen sich thematisch. Allerdings wirken diese Zeitsprünge an manchen Stellen etwas überladen, da die Autorin dazu neigt, Details ausführlich auszuschmücken, um Seiten zu füllen. Dies führt gelegentlich dazu, dass das Erzähltempo ins Stocken gerät. Gerade in der Mitte des Buches wird die Handlung langatmig, was die Spannung schwer aufrechterhält.
Leider wurde das Potenzial des Projekts nicht vollständig ausgeschöpft. Einige Aspekte wirken unausgereift, und manche Lösungen sind eher enttäuschend und wenig durchdacht. Es hätte definitiv mehr daraus gemacht werden können, was in einigen Bereichen eine verpasste Chance darstellt
Trotz dieser Schwäche versteht es die Autorin, die Leser:innen immer wieder zu fesseln – sei es durch überraschende Wendungen oder emotionale Einblicke in die Figuren. Die Charaktere sind facettenreich und glaubwürdig gezeichnet, was es leicht macht, mit ihnen mitzufiebern.
Ein weiterer Pluspunkt ist die filmische Qualität der Erzählung: Die dichte Atmosphäre, die dramatischen Wendungen und die Verflechtung der Zeitebenen eignen sich perfekt für eine Verfilmung. Besonders als mehrteilige ARD-Produktion könnte die Geschichte der „Glücksfrauen“ mit ihrer Mischung aus Historie, Familiendrama und Spannung hervorragend umgesetzt werden.
Fazit: Ein fesselndes, aber stellenweise etwas langatmiges Finale einer durchdachten und gefühlvollen Trilogie, die sich ideal für einen ARD-Mehrteiler anbietet. Fans von spannenden Familiengeschichten mit historischem Hintergrund werden hier voll auf ihre Kosten kommen.

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  • Handlung
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  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 17.01.2025

Prickelnd

Cold King
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Cold King von L.M. Dangleish ist ein prickelnder, dunkler Liebesroman, der Fans von 50 Shades of Grey sicher gefallen wird. Die Geschichte bietet alles, was man von diesem Genre erwartet: eine starke Anziehungskraft ...

Cold King von L.M. Dangleish ist ein prickelnder, dunkler Liebesroman, der Fans von 50 Shades of Grey sicher gefallen wird. Die Geschichte bietet alles, was man von diesem Genre erwartet: eine starke Anziehungskraft zwischen den Protagonisten, eine düstere und geheimnisvolle männliche Hauptfigur sowie jede Menge intensive Momente voller Spannung und Leidenschaft.
Die Autorin versteht es, eine fesselnde Atmosphäre aufzubauen, und die Chemie zwischen den Figuren ist spürbar. Die Erzählweise ist flüssig, und die Beschreibungen schaffen es, die Leser:innen emotional einzufangen. Vor allem wer eine Schwäche für dominante Charaktere und erotische Machtspiele hat, wird hier voll auf seine Kosten kommen.
Allerdings ist der Roman insgesamt recht vorhersehbar. Viele Wendungen und Konflikte sind Genre-typisch und überraschen kaum. Wer sich jedoch in diesem Stil wohlfühlt und genau solche Geschichten sucht, wird das Buch genießen können. Cold Kingliefert, was es verspricht, ohne große Experimente einzugehen – das macht es verlässlich, aber auch wenig innovativ.
Fazit: Ein gelungener Roman für alle, die die Kombination aus Leidenschaft, Dunkelheit und etwas Klischee mögen. Wer sich gerne von intensiven Liebesgeschichten unterhalten lässt, ist hier gut aufgehoben – auch wenn die Handlung keine großen Überraschungen bereithält.

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Veröffentlicht am 31.01.2026

Wenn Schweigen lauter spricht als Kugeln – Ein konzentrierter Spenser-Krimi

Der stille Schüler
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Mit Der stille Schüler legt Robert B. Parker den 33. Band seiner Spenser-Reihe vor – einen Krimi, der weniger auf Action als auf Gespräche, Beobachtung und psychologische Spannung setzt. Wer hier blutige ...

Mit Der stille Schüler legt Robert B. Parker den 33. Band seiner Spenser-Reihe vor – einen Krimi, der weniger auf Action als auf Gespräche, Beobachtung und psychologische Spannung setzt. Wer hier blutige Schauwerte erwartet, wird enttäuscht; wer Freude an starken Figuren und dichten Dialogen hat, hingegen bestens bedient.

Im Zentrum steht ein scheinbar überschaubarer Auftrag, der sich schnell zu einem Geflecht aus Lügen, Loyalitäten und moralischen Grauzonen entwickelt. Parker schickt seinen Ermittler durch eine Vielzahl von Verhören: Gespräche mit Schülern, Lehrern, Eltern und Randfiguren, die alle etwas wissen – oder zumindest vorgeben, es zu tun. Genau darin liegt die Stärke und zugleich die Herausforderung des Romans. Die Charaktere sind präzise gezeichnet, oft mit wenigen Sätzen scharf umrissen, doch ihre schiere Anzahl kann beim Lesen fordern. Man muss konzentriert bleiben, um nicht durcheinanderzugeraten, denn Namen, Motive und Beziehungen überlagern sich schnell.

Die Spannung entsteht weniger durch äußere Dramatik als durch das langsame Freilegen von Wahrheit. Spensers lakonischer Stil, sein trockener Humor und seine moralische Klarheit tragen den Roman auch durch Passagen, die fast ausschließlich aus Dialogen bestehen. Die „endlosen Verhöre“ wirken dabei nie beliebig, verlangen aber Geduld.

Der stille Schüler ist ein Krimi der leisen Töne: dicht, klug konstruiert und getragen von starken Figuren. Kein Buch für nebenbei – aber eines, das belohnt, wenn man sich ganz darauf einlässt.

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Veröffentlicht am 16.08.2025

etwas schwächer aber gehört zur Reihe

Der silberne Sessel (Die Chroniken von Narnia, Bd. 6)
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Ein dunkleres, geheimnisvolleres Abenteuer, das Narnia von einer neuen Seite zeigt. Mit frischen Figuren, mutigen Entscheidungen und spannenden Prüfungen ist dieser Band ein Highlight für Leser*innen, ...

Ein dunkleres, geheimnisvolleres Abenteuer, das Narnia von einer neuen Seite zeigt. Mit frischen Figuren, mutigen Entscheidungen und spannenden Prüfungen ist dieser Band ein Highlight für Leser*innen, die es etwas geheimnisvoller mögen.

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Veröffentlicht am 03.08.2025

Stimmungsvoller Krimi mit viel Provence-Flair

Mord im Maison Cézanne
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Ein ruhiger, atmosphärisch dichter Kriminalroman, der mehr durch Stil und Schauplatz als durch Action überzeugt. Die Geschichte spielt im charmanten Aix-en-Provence und vermittelt mit viel Liebe zum Detail ...

Ein ruhiger, atmosphärisch dichter Kriminalroman, der mehr durch Stil und Schauplatz als durch Action überzeugt. Die Geschichte spielt im charmanten Aix-en-Provence und vermittelt mit viel Liebe zum Detail das südfranzösische Lebensgefühl – inklusive Cafébesuchen, Weingenuss und Architektur.

Der Fall selbst entwickelt sich gemächlich, fast gemächlich – aber gerade das macht den Reiz aus. Die Hauptfiguren, Richter Verlaque und Marine Bonnet, sind klug gezeichnet, auch wenn sie emotional manchmal distanziert wirken. Wer schnelle Wendungen oder blutige Spannung erwartet, ist hier falsch – wer sich auf einen intelligenten, entspannten Krimi einlassen kann, wird belohnt.

Eine schöne Fortsetzung zur Reihe, der Lust auf mehr macht – besonders für Fans von Frankreich und leisen Ermittlungen.

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