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Nishi

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.08.2022

Magische Geschichte mit versteckten Botschaften

Owl und der verlorene Junge
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Owl und der verlorene Junge ist der zweite Teil der Geschichte um das Mädchen Owl, die die Tochter des Winters ist.

Die Jahreszeiten sind Feenwesen, die jedes Jahr aufs neue im die Vorherrschaft streiten, ...

Owl und der verlorene Junge ist der zweite Teil der Geschichte um das Mädchen Owl, die die Tochter des Winters ist.

Die Jahreszeiten sind Feenwesen, die jedes Jahr aufs neue im die Vorherrschaft streiten, so kommt es zum Wechsel der Jahreszeiten.

Dieses Jahr ist es anders - Der Sommer hört nicht mehr auf und Owl, als halb Fee und ganz nach ihrem Vater kommend, geht es damit gar nicht gut. Außerdem ist ihr Freund Alberic, der ebenfalls halb Fee ist, seit einigen Monaten verschwunden.

Die Geschichte ist klar auf Jugendliche ausgerichtet lässt sich aber auch als Erwachsene sehr gut lesen. Sie hat natürlich nicht besonders viel Tiefgang, aber bringt viele gute Botschaften unter. Man lernt etwas über Freundschaft und die Naturgewalten, Trauer und den Umgang damit.

Eine tolle Geschichte und ganz nebenbei wunderschön gestaltet.

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Veröffentlicht am 11.08.2022

Mal was ganz anderes :)

e-tot
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In der Welt von E-tot gibt es die Möglichkeit, ein Backup seiner Persönlichkeit inkl Erinnerungen und Vorlieben auf einem Server hochzuladen, auf dem man dann nach seinem Tod in der echten Welt weiter ...

In der Welt von E-tot gibt es die Möglichkeit, ein Backup seiner Persönlichkeit inkl Erinnerungen und Vorlieben auf einem Server hochzuladen, auf dem man dann nach seinem Tod in der echten Welt weiter besteht.

Da solch ein Service gutes Geld kostet, gibt es verschiedene Server, die entsprechend unterschiedliche Leistungen und Qualitäten der Unterbringung anbieten.

Die Geschichte wird auf mehreren Perspektiven erzählt, die anfangs etwas random wirken. Am Ende werden aber alle Fäden zusammengeführt und es klären sich viele der Fragen, die im Laufe des Buchs aufgekommen sind.

Dabei wird mit viel geekigem Humor und der einen oder anderen Popkultur-Anspielung erzählt, was mir persönlich sehr gefallen hat.

E-tot regt definitiv zum Nachdenken an und war insgesamt sehr kurzweilig geschrieben. Tolles Buch!

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Veröffentlicht am 11.08.2022

Nicht ganz mein Fall

Dead Hearts Can't Love
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Dead hearts can't love erzählt die Geschichte des Vampirs Loan, der seit dreihundert Jahren als Vampir zwischen (größtenteils) Menschen lebt. Sein Leben bereitet ihm keine sonderlich große Freude, seinen ...

Dead hearts can't love erzählt die Geschichte des Vampirs Loan, der seit dreihundert Jahren als Vampir zwischen (größtenteils) Menschen lebt. Sein Leben bereitet ihm keine sonderlich große Freude, seinen Job im Bestattungsinstitut mag er allerdings gerne.

Loan ist anfangs absolut freud- und farblos (im wahrsten Sinne des Wortes). Dann lernt er Sophia kennen, die seine Lebensgeister wieder zu wecken scheint.

Sophia ist eine junge Frau mit vielen Komplexen, die aber gerade am Anfang als deutlicher Kontrast zu Loan symphatischer und greifbarer rüber kommt.

Die Vampire existieren natürlich nicht einfach so, es gibt eine Hierarchie und Regeln zum Schutz der Vampire und Menschen, natürlich auch Vampire, die dafür sorgen, dass diese Regeln eingehalten werden. Für die Verpflegung der Vampire gibt es spezielle Blutbars.

Ich finde persönlich diesen etwas anderen Ansatz, eine Vampirgeschichte zu erzählen, richtig gut. Man merkt, dass sich hier viele Gedanken gemacht wurden, wie sich Vampire zwischen Menschen so organisieren könnten. Im Laufe der Geschichte kommt dann raus, dass Liebe als Gegenmittel zum Vampirismus agiert - was ich eine Klasse Idee finde. Nach und nach wird Loan also wieder zum Mensch - körperlich und emotional.



Leider leider hat mich auf Dauer Sophie mit ihrer selbstkritischen und sehr naiven Art etwas genervt und gerade zum Ende hin gab es einige Möglichkeiten für spannende Konflikte oder Twists, die sich aber alle sehr schnell und undramatisch aufgelöst haben. Die zwei großen Themen und deren Auflösung habe ich schon sehr früh erahnt, waren also recht vorhersehbar. Dabei haben manche Charaktere für mich auch absolut unrealistisch reagiert.

Insgesamt ist es eine eher leichte Lektüre, wer also lieber weniger Tiefgang hat, ist hier sehr gut beraten.

Ganz mein Fall war das nicht - daher 3,5/5 Sternen, aufgerundet zu 4/5 Sternen.

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Veröffentlicht am 25.06.2022

Nette Enemes to Lovers Romanze mit Feminismus Thema

Falling in love was not the plan
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Falling in Love was not the Plan erzählt eine klassische enemies to lovers Geschichte, die aber zu Abwechslung mal nicht nur weiße Amerikaner als Protagonisten hat. Eliza kommt aus einer kantonesischen ...

Falling in Love was not the Plan erzählt eine klassische enemies to lovers Geschichte, die aber zu Abwechslung mal nicht nur weiße Amerikaner als Protagonisten hat. Eliza kommt aus einer kantonesischen Familie, die über Vietnam in die USA gekommen sind. Entsprechend ist der kulturelle Hintergrund ihrer Eltern. Len ist halb Japaner und ihre Schule wird vor allem von koreanischen Mitschülern besucht. Leider wirkt sich dieser andere kulturelle Hintergrund so gut wie gar nicht auf die Story selbst aus. Ab und zu gibt es Anekdoten auf chinesisch oder vietnamesisch, die noch dazu nicht immer übersetzt werden, das war es aber leider auch schon.
Die Story selbst ist ziemlich seicht und versucht, über Feminismus aufzuklären. Wann ist man Feministin, was darf man als Feministin tun und was nicht? Das ganze verirrt sich aber zwischen den üblichen Teenager Kapriolen leider etwas.
Das Buch selbst hat ein modernes, ganz schönes Cover und durch die Klappenbroschur liegt es gut und stabil in der Hand.
Alles in allem leichte Unterhaltung mit einem wholesome ending.

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Veröffentlicht am 04.08.2025

Kein Einheitsbrei

Die Bibliothek meines Großvaters
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Die Bibliothek meines Großvaters ist ein Titel, der einen im Hinblick auf den Inhalt des Buchs etwas in die Irre führt. Unsere Protagonistin Kaede ist Lehrerin und ihr Großvater hat eine spezielle Form ...

Die Bibliothek meines Großvaters ist ein Titel, der einen im Hinblick auf den Inhalt des Buchs etwas in die Irre führt. Unsere Protagonistin Kaede ist Lehrerin und ihr Großvater hat eine spezielle Form von Demenz, die aber sein Gedächtnis nicht so sehr betrifft wie seine körperliche Fitness. An manchen Tagen ist er aber auch geistig nicht auf der Höhe.

Im Laufe der Geschichte Knobeln die beiden über mehreren "Kriminalfällen". Hierbei wird ausführlich über klassische Motive in Krimigeschichten sowie deren Auflösung gesprochen. Das Buch wurde wohl von einem wahren Krimifan geschrieben.

Doch bald gerät Kaede selbst in einen solchen Fall, außerdem noch in ein Liebesdreieck. Das alles in einem japanischen Setting, mit entsprechender Kultur, Bräuchen und zum Teil Auch Sprache. Mal ein anderes lese Erlebnis, aber so richtig gepackt hat es mich leider nicht.

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