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Veröffentlicht am 28.10.2025

Coole Idee, aber es wirkte nicht ganz ausgereift

Das Lied der Tiefe
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Der Klappentext hat mich sofort gepackt, und auch der Anfang des Buches hat mich in seinen Bann gezogen. Danach verlor sich diese Spannung jedoch und ich kam immer langsamer durch die Seiten.
Die Liebesgeschichte ...

Der Klappentext hat mich sofort gepackt, und auch der Anfang des Buches hat mich in seinen Bann gezogen. Danach verlor sich diese Spannung jedoch und ich kam immer langsamer durch die Seiten.
Die Liebesgeschichte zwischen Imogen und Theo wirkte dazu oft oberflächlich – die Gefühle der beiden fühlten sich konstruiert statt echt an und nachempfinden, warum die beiden sich auf einmal mochten, konnte ich auch nicht.
Hinzu kam, dass die Handlungen der beiden Hauptfiguren mit der Zeit unklarer wurden, Entscheidungen und Motive wirkten oft inszeniert, als müsse von Anfang an ein festgelegtes Ziel erreicht werden, das sich schachtelartig in die Handlung hineindrängt und man müsste nur irgendwie dahin kommen. Nachvollziehbar war das für mich nicht. Dadurch habe ich den Bezug zu Imogen total verloren. Auch gegen Ende des Buches wirkten ihre Entscheidungen (aber auch Theos) irrational und nicht nachvollziehbar. Für mich war sie eher wie ein trotziges Kind, welches Impulsentscheidungen trifft, die keiner so richtig versteht. Dabei sind sowohl Theo als auch Imogen in ihren späten 20ern.
Auch dass sie ihre Kräfte in so kurzer Zeit meistert, wirkt zu abrupt und unglaubwürdig. Mehr Training, Rückschläge und innere Kämpfe würden Imogen mehr Tiefe geben. Mehr Zeit für Übung, Zweifel und die Konsequenzen ihrer Macht hätten der Figur und der Geschichte gutgetan.
Fazit: Schade, denn die Grundidee hatte Potenzial: eine originelle Idee mit vielversprechenden Ansätzen, die in der Umsetzung leider nicht geklappt hat. Daher gibt es von mir 3 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 21.10.2025

Nicht schlecht, aber hat mich nicht umgehauen

Immortal Consequences – Die Blackwood Academy Trials
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Der Klappentext des Buches hat mich sogleich erwischt und auch die Gestaltung ist ein absoluter Traum. Doch ich hatte leider Probleme mich richtig in die Geschichte hineinzufühlen.
Die Perspektive wechselt ...

Der Klappentext des Buches hat mich sogleich erwischt und auch die Gestaltung ist ein absoluter Traum. Doch ich hatte leider Probleme mich richtig in die Geschichte hineinzufühlen.
Die Perspektive wechselt nach jedem Kapitel und das aus 6 verschiedenen Sichten. Dadurch hat mir einfach die Verbundenheit zu den einzelnen Charakteren gefehlt, die ich sonst bei zwei oder drei Perspektiven ganz leicht aufbaue. Die Geschichte war spannend und auch den Wettkampf habe ich genossen, doch die Beziehungen zwischen den Personen fand ich oftmals fragwürdig und oberflächlich.
Fazit: Leider hat es mich nicht so überzeugt, wie ich es erwartet habe. Jedoch kann ich das Buch, aufgrund der Story, all denjenigen empfehlen, die gerne aus den verschiedensten Perspektiven lesen. Für mich gilt das leider nicht, daher gibt es von mir 3 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 01.10.2025

Es hat mich leider nicht begeistern können…

Heart of Night and Fire
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Ich weiß nicht, woran es lag. Waren meine Erwartungen zu hoch? Die „Trial of the Sun Queen“ Reihe mochte ich unheimlich gern. Und auch dieser Klappentext hat mich in seinen Bann gezogen. Natürlich musste ...

Ich weiß nicht, woran es lag. Waren meine Erwartungen zu hoch? Die „Trial of the Sun Queen“ Reihe mochte ich unheimlich gern. Und auch dieser Klappentext hat mich in seinen Bann gezogen. Natürlich musste ich dem Buch dann eine Chance geben.
Der Anfang war auch noch ganz spannend. Die Rivalität zwischen unserer Protagonistin Zarya und ihrem quasi Bruder Aarav hat mir gefallen. Und auch der ominöse Stiefvater Row hat mich neugierig gemacht. Es war klar, dass die beiden Geheimnisse vor ihr verbergen.
Danach hat das Buch jedoch für mich an Spannung verloren. Oberflächliche Gedanken und eine plötzliche sexuelle Anziehungskraft ohne wirkliche Grundlage haben mich stutzen lassen. Danach wurde wild mit Art- und Landnamen um sich geworfen, sodass selbst mir als begeisterte High Fantasy-Leserin der Spaß beim Lesen vor lauter Fragezeichen abhandenkam. Die Seiten danach zogen sich länger und länger, ohne das besonders viel passierte.
Fazit: Ich verbuche das mal unter „war wohl einfach nicht mein Fall“. Trotzdem bleibt die Enttäuschung. Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 19.09.2025

Der Funke ist leider nicht übergesprungen…

The Witch Collector
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Jetzt fragt ihr euch sicher, woran es gelegen hat. Doch eine befriedigende Antwort kann ich euch darauf leider nicht geben. Ich habe mich eigentlich sehr auf dieses Buch gefreut und war von der Gestaltung ...

Jetzt fragt ihr euch sicher, woran es gelegen hat. Doch eine befriedigende Antwort kann ich euch darauf leider nicht geben. Ich habe mich eigentlich sehr auf dieses Buch gefreut und war von der Gestaltung Hin und Weg!
Zu Beginn, etwa die ersten 70 Seiten, war ich noch fest in der Geschichte drin. Danach hat mich das Buch verloren. Ich mochte das Worldbuilding und die Charaktere, doch die Liebesbeziehung wirkte fade und erzwungen. Die Spannung verlor sich rasch, denn irgendetwas Neues geschah nicht. Das änderte sich zwar nochmal Richtung Ende des Buches, doch bei der Hälfte war ich dem Abbrechen schon sehr nah, und der rest hat es nicht wirklich wett machen können.
Gestört hat mich auch im Verlauf, dass sich hier und da Fehler eingeschlichen haben, die einfach nicht sein mussten. Da Raina nicht sprechen kann, benutzt sie Gebärden, welche wortwörtlich wiedergegeben und dabei ins Kursiv gesetzt werden. Auch wenn andere Charaktere, die teilweise auch sprechen, Gebärdensprache nutzen, wird dies in Kursiv wiedergegeben. Erstmal eine schöne Idee und auch die Umsetzung gefiel mir. Doch manchmal „spricht“ Raina ganz normal, ohne Kursivsetzung. Das wirkte für mich missverständlich, als ob Raina uns plötzlich anbrüllt, und zog mich aus der Geschichte heraus, selbst wenn es nur ein kleiner Fehler ist.
Fazit: Es war wohl einfach nichts für mich. Schade, denn optisch ist das Buch ein absoluter Hingucker und auch der Klappentext war vielversprechend. Von mir gibt es noch 3 von 5 Sternen, aber die Reihe werde ich wohl nicht weiterverfolgen.

Veröffentlicht am 05.08.2025

Eine Story, die sich zieht…

A Dance of Lies
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Ich hatte ehrlicherweise Schwierigkeiten in das Buch reinzukommen. Der Schreibstil ist sehr langatmig fand ich, aber ich mochte Vas und ihre Ideen, sie haben das Buch zu etwas Besonderem gemacht und mich ...

Ich hatte ehrlicherweise Schwierigkeiten in das Buch reinzukommen. Der Schreibstil ist sehr langatmig fand ich, aber ich mochte Vas und ihre Ideen, sie haben das Buch zu etwas Besonderem gemacht und mich immer wieder verzaubert.
Das Tanzen war grundsätzlich für mich etwas Neues, doch es hat mir über das Buch hinweg immer mehr gefallen.
Auch Vas Einstellung und ihre Entwicklung zu ihren körperlichen Einschränkungen habe ich bewundert. Doch zugleich war sie auch so unfassbar naiv und hat sich absolut ausnutzen lassen, obwohl der Ausweg direkt vor ihrer Nase lag. Ganz oft wollte ich sie einfach durchschütteln und anschreien.
Das Liebesdreieck hat mich absolut nicht abgeholt. Der eine Kerl war absolut perfekt. Dem anderen wollte ich oftmals gerne ins Gesicht schlagen… mit einem Stuhl. Ich verstehe, dass sie seiner Anziehung verfallen ist, doch er hat sie nur ausgenutzt und am Ende fallen gelassen. Na danke auch. (Natürlich verrate ich jetzt nicht wer wer ist, das würde euch zu viel Spaß wegnehmen 😊)
Das Ende hat dafür nochmal einiges wettgemacht. Einige Plotttwists haben mich überrascht und durch die letzten Seiten des Buches bin ich nur so durchgeflogen.
Fazit: Es ist kompliziert. Auch wenn das Ende mich wieder abgeholt hat, ist der Schreibstil leider nichts für mich. Die Reihe werde ich wohl nicht weiterverfolgen. Trotzdem gibt es von mir noch 3 von 5 Sternen.