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Veröffentlicht am 07.08.2025

Weltreise mit Tiefgang: Wenn Geschichte Wellen schlägt

Seefahrer
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Wellen schlagen, Möwen kreischen, und plötzlich sitze ich mit Erika Fatland auf einem rostigen Frachter irgendwo zwischen Mosambik und Malediven – zumindest fühlt es sich so an. Dieses Buch ist keine trockene ...

Wellen schlagen, Möwen kreischen, und plötzlich sitze ich mit Erika Fatland auf einem rostigen Frachter irgendwo zwischen Mosambik und Malediven – zumindest fühlt es sich so an. Dieses Buch ist keine trockene Geschichtsstunde, sondern ein Kompass voller Irrwitz, Neugier und Tiefgang, der mich auf eine Reise mitgenommen hat, die Vasco da Gama vor Neid hätte erblassen lassen. Fatland springt mit bewundernswertem Tempo von Madeira nach Malaysia, als wäre sie auf einem besonders hyperaktiven Surfbrett unterwegs – immer auf der Spur eines kolonialen Erbes, das mal verblichen, mal schmerzhaft präsent ist.

Da fliegt einem eine scharfe Beobachtung um die Ohren, dort lauert ein bittersüßer Nachhall alter Machtspiele. Zwischen historischen Fakten, persönlichen Begegnungen und kulturellen Überraschungseiern jongliert sie so leichtfüßig, dass selbst Indiana Jones neidisch mit der Peitsche knallen würde. Was für ein Ritt! Mal zum Schmunzeln, mal zum Schlucken, aber immer mit einem Hauch Rebellion gegen das glattgebügelte Reisetagebuch.

Dank Daniela Stilzebachs Übersetzung schwappt der norwegische Witz originalgetreu über die Reling. Besonders beeindruckt hat mich, wie Fatland ohne moralischen Zeigefinger durch Themen wie Kolonialismus, Identität und globale Verflechtung navigiert – dabei trotzdem klug, tiefgründig und keineswegs neutral. So gelingt es ihr, aus dem Erbe der portugiesischen Seefahrer keine trockene Chronik, sondern eine vibrierende Weltreise mit echtem Erkenntniswert zu machen.

Kurzum: Wer glaubt, mit „Seefahrer“ einfach nur ein bisschen Fernweh stillen zu können, wird mit einem ganzen Orkan belohnt. Und während die Weltkarte im Kopf um neue Linien wächst, bleibt am Ende nur noch eine Frage: Wann geht’s mit Fatland wieder los?

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Veröffentlicht am 06.08.2025

Nevermore, Nervenkitzel und eine Prise Sarkasmus – Wednesday in Bestform

Wednesday – Romanfassung zur ersten Staffel
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Mit einem sarkastischen Grinsen auf den Lippen und einem Kaffee in der Hand habe ich mich kopfüber in die düstere Welt von Wednesday – Romanfassung zur ersten Staffel gestürzt. Und was soll ich sagen? ...

Mit einem sarkastischen Grinsen auf den Lippen und einem Kaffee in der Hand habe ich mich kopfüber in die düstere Welt von Wednesday – Romanfassung zur ersten Staffel gestürzt. Und was soll ich sagen? Ich wurde von der Nevermore Academy regelrecht eingesogen! Diese Romanversion ist kein schnödes Nacherzählen der Serie, sondern fühlt sich an, als hätte man Wednesdays Tagebuch gefunden – natürlich mit pechschwarzem Humor und messerscharfer Beobachtungsgabe.

Der Schreibstil ist so herrlich trocken, dass ich stellenweise lachen musste, obwohl eigentlich jemand gerade von einem Monster angeknabbert wurde. Genau mein Humor! Wednesday stolziert mit ihrer unvergleichlichen Art durch eine Welt voller Geheimnisse, Mordserien und übersinnlicher Eskalationen, als wäre das der normalste Stundenplan der Welt. Die Dialoge? Knallhart, pointiert und treffen wie ein gut gezielter Pfeil ins Ego der Figuren.

Besonders genial: Man bekommt noch tiefere Einblicke in Wednesdays Gedanken, als es die Serie je zeigen könnte. Ihre scharfzüngigen Kommentare und das ständige innere Augenrollen sind einfach Gold wert. Die Spannung zieht sich wie ein roter Faden durch die Kapitel, sodass man gar nicht merkt, wie schnell man sich dem Finale nähert – und plötzlich sitzt man da, mit Herzklopfen und will mehr!

Das Autorenteam und die Übersetzerinnen haben es geschafft, den Geist der Serie einzufangen und ihm literarisch noch eine extra Portion Biss zu verpassen. Wer Wednesday liebt, wird diese Buchversion vergöttern – und wer es nicht tut, gehört vermutlich sowieso auf ihre imaginäre Abschussliste.

Fazit: Ein morbides, cleveres, ironisch-böses Lesevergnügen mit Suchtpotenzial. Wer danach nicht mindestens einmal das Bedürfnis hat, eine Schreibmaschine zu polieren oder jemanden mit einem Blick zu vernichten, hat das Buch nicht richtig gelesen.

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Veröffentlicht am 06.08.2025

Reiten ohne Missverständnisse – ein Must-have für Pferdemenschen

Reiten ist Kommunikation
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Schon mal versucht, einem Pferd zu erklären, warum es jetzt bitte schön anhalten soll? Ich schon – mit mäßigem Erfolg. Bis mir Stephan Fischers „Reiten ist Kommunikation“ in die Finger gefallen ist. Was ...

Schon mal versucht, einem Pferd zu erklären, warum es jetzt bitte schön anhalten soll? Ich schon – mit mäßigem Erfolg. Bis mir Stephan Fischers „Reiten ist Kommunikation“ in die Finger gefallen ist. Was soll ich sagen? Das Buch hat mir freundlicherweise erklärt, dass ich bisher wie ein Funkgerät ohne Empfang geritten bin. Kein Wunder, dass mein Pferd mich öfter anschaut, als hätte ich sie gerade auf Chinesisch angesprochen.

Stephan Fischer nimmt kein Blatt vor den Mund, aber dafür den Leser an die Hand. Er zeigt gnadenlos, wo der eigene Reitersitz mehr an einen Schaukelstuhl erinnert und warum das Pferd deshalb verwirrt die Ohren spitzt. Aber das Beste: Er macht das Ganze mit so viel Humor und anschaulichen Bildern, dass man sich selbst über seine eigenen Fehler amüsieren kann, anstatt frustriert vom Pferd zu steigen.

Was mich besonders begeistert hat, ist dieser Ansatz, mit weniger Krafteinsatz mehr zu erreichen. Statt wild mit den Beinen zu klopfen und hektisch am Zügel zu nesteln, lernt man, feine Hilfen zu geben – quasi Flüstern im Sattel. Meine Tochter fand das übrigens auch mega spannend, denn plötzlich klappt das mit dem harmonischen Reiten, wovon sie immer schwärmt.

Das Buch liest sich locker runter, als würde man mit einem guten Kumpel über die eigene Schieflage im Sattel lachen. Trotzdem steckt da knallhartes Fachwissen drin, das einem die Augen öffnet. Fischer schafft es, Theorie in die Praxis zu schleusen, ohne dass man dabei einschläft oder überfordert wird.

Kurz gesagt: Dieses Buch ist kein trockener Ratgeber, sondern eine Reitlektion mit Augenzwinkern und Aha-Momenten. Wer seinem Pferd endlich verständlich machen will, was man da oben eigentlich möchte, sollte sich dieses Werk schnappen. Unser Pferd jedenfalls bedankt sich schon – mit gespitzten Ohren und einem viel entspannteren Rücken.

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Veröffentlicht am 06.08.2025

Weihnachten zum Anfassen – Mit dem BOOKii Stift direkt im Stall von Bethlehem

Wie war das eigentlich ... als Jesus geboren wurde?
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Dieses Buch ist der Knaller! "Wie war das eigentlich … als Jesus geboren wurde?" hat bei uns zuhause einen festen Stammplatz – direkt neben dem Adventskranz, versteht sich. Schon beim ersten Aufklappen ...

Dieses Buch ist der Knaller! "Wie war das eigentlich … als Jesus geboren wurde?" hat bei uns zuhause einen festen Stammplatz – direkt neben dem Adventskranz, versteht sich. Schon beim ersten Aufklappen war klar: Das hier ist keine langweilige Vorleserunde, das ist biblisches Actionkino zum Mitmachen! Mit dem BOOKii Stift wird man quasi zum Reporter direkt vor Ort im Stall von Bethlehem. Maria, Josef, Engel, Hirten – alle am Start, als wäre man selbst eingeladen zur allerersten Weihnachtsfeier der Geschichte.

Die Illustrationen sind einfach Zucker. So liebevoll und detailverliebt, dass man ständig denkt: „Oh, das muss ich nochmal antippen!“ Und schwupps, erklingt ein Lied, irgendwo blökt ein Schaf oder Maria erzählt, warum ihre Reise nicht gerade ein Wellnessurlaub war. Das ist so charmant gemacht, dass sogar ich beim zigsten Durchlauf noch schmunzeln muss.

Die große Ausklappseite hat mir zwar kurz einen Knoten ins Hirn gezaubert, aber hey, was wäre Weihnachten ohne eine kleine Geduldsprobe? Einmal geschnallt, macht es richtig Laune, sich von Klappe zu Klappe zu lesen und mit den Figuren die Reise von Nazareth bis nach Ägypten mitzugehen.

Was mir besonders gefällt: Dieses Buch kommt komplett ohne Kaufrausch-Kitsch und blinkende Plastiksterne aus. Es zeigt Weihnachten so, wie es eigentlich gedacht war – ehrlich, warmherzig und trotzdem mit einem Augenzwinkern.

Mein Fazit? Absolute Empfehlung für kleine und große Bibelentdecker, die Lust haben, Weihnachten mal nicht aus dem Einkaufswagen, sondern direkt aus dem Stall zu erleben. Fünf Sterne mit Engelsflügeln oben drauf!

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Veröffentlicht am 05.08.2025

König des Nichts, wir kommen! Vater-Tochter-Action im Palast der Träume

Thirteen Witches - Der Palast der Träume
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Kaum hatten wir das Buch aufgeschlagen, schon saßen meine Tochter und ich im Raumschiff – anschnallen? Fehlanzeige! Jodi Lynn Anderson hat uns direkt durch die Galaxie geschleudert, ohne Sicherheitswarnung, ...

Kaum hatten wir das Buch aufgeschlagen, schon saßen meine Tochter und ich im Raumschiff – anschnallen? Fehlanzeige! Jodi Lynn Anderson hat uns direkt durch die Galaxie geschleudert, ohne Sicherheitswarnung, aber mit einer ordentlichen Portion Sternenstaub im Gesicht. Rosie, diese tapfere Chaotin, hat uns sofort eingesackt und mitten in ihr Chaos-Abenteuer geworfen. Mein Highlight: der König des Nichts – selten so einen herrlich gruseligen Bösewicht erlebt, der gleichzeitig so viel Charisma versprüht. Meine Tochter nennt ihn liebevoll „den Nebel-Opa“, was die Spannung bei den Showdowns nicht unbedingt mindert.

Das Museum der fantastischen Dinge? Leute, wir haben uns beim Lesen fast gestritten, wer es sich wohl als erstes vorstellen darf. Ich sagte: „Ganz klar eine riesige Wundertüte im Nebel!“ Sie meinte: „Viel eher ein schwebendes Labyrinth voller Glitzerfallen!“ Tja, Buddyread-Probleme deluxe. Trotzdem, bei jedem Kapitelende war klar: Wir müssen weiterlesen. Schlaf wird überbewertet, wenn Rosie das Universum retten will.

Andersons Sprache ist wie Konfetti – mal fliegt einem ein frecher Spruch ins Gesicht, mal glitzert ein Satz so schön, dass man ihn laut vorlesen muss. Wir haben abwechselnd gelacht, geflucht (natürlich jugendfrei) und gestaunt, wie oft eine Geschichte uns überraschen kann. Die Zeithexe, die man am liebsten in den Arm nehmen und gleichzeitig wegsperren will, sorgt für eine emotionale Achterbahnfahrt, die uns beide ziemlich erwischt hat.

Der finale Showdown? Popcorn-Kino im Kopf! Ich habe meine Tochter erwischt, wie sie mit den Fäusten in der Luft rumgefuchtelt hat – ich war nicht besser. Danach saßen wir da, klatschnass vor lauter Nebel-Action, und grinsten uns an: „Das war’s jetzt? Echt jetzt?“

„Der Palast der Träume“ ist für uns nicht nur der krönende Abschluss der Reihe gewesen, sondern auch ein Buddyread-Abenteuer, das wir so schnell nicht vergessen werden.

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