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Veröffentlicht am 08.08.2025

Coole, dystopische Engel-Fantasy

Rückkehr der Engel (Extended Version)
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Marah Woolf schreibt einfach unfassbar interessante Fantasy und das Engel-Thema vor dem Hintergrund eines dystopische Venedigs, das zurück in mittelalterliche Verhältnisse fällt, fand ich sehr ansprechend. ...

Marah Woolf schreibt einfach unfassbar interessante Fantasy und das Engel-Thema vor dem Hintergrund eines dystopische Venedigs, das zurück in mittelalterliche Verhältnisse fällt, fand ich sehr ansprechend. Das Worldbuilding fand ich generell sehr gelungen, nicht zu Komplex aber mit Raum für Entwicklung in den Folgebänden.

Dieses Buch ist für mich ein klassischer Auftaktband; es werden super viele Figuren eingeführt, die aber alle leider ziemlich blass bleiben. Dass hier so wenig Charakterentwicklung stattfindet und vermeintlich wichtige Figuren wenig plastisch bleiben ist für mich vermutlich das größte Manko des Buches.

Von der Storyline her werden viele Nebenschauplätze eröffnet, die vermutlich im weiteren Verlauf der Bände eine größere Rolle spielen. Vor allem das Thema rund um die Schlüsselträgerinnen finde ich super spannend.

Die Autorin hat einen wunderbar bildhaften Schreibstil, so dass man völlig gebannt von der Geschichte ist. Der POV von Lucifer ist ein nettes Add-On, das ich vermutlich nicht unbedingt bräuchte, aber einen guten Bogen zu Moons eigenen Beobachtungen schlägt.

Macht auf jeden Fall Lust auf mehr, auch wenn ich den Cliffhanger super fies finde. Man muss quasi Band 2 lesen.

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Veröffentlicht am 08.08.2025

Stimmungsvoll, gruslig, erschreckend

The Book Eaters
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The Book Eaters ist eine Art dystopisch gesellschaftliche Horrornovel, ein Schauerroman mit Urban Fantasy Elementen. Das englische, fast schon urig anmutende Setting hat genau meinen Geschmack getroffen ...

The Book Eaters ist eine Art dystopisch gesellschaftliche Horrornovel, ein Schauerroman mit Urban Fantasy Elementen. Das englische, fast schon urig anmutende Setting hat genau meinen Geschmack getroffen und passt zur stimmungsvollen Geschichte, die in zwei Zeitebenen das Leben der Buchesserin Devon beleuchtet.

Das Buch ist definitiv nichts für schwache Nerven, da nicht nur die Rolle der Frau in der Gesellschaft der Buchesser an dystopische Roman wie den „Report der Magd“ erinnert und einem das Blut in den Adern gefrieren lässt, es geht teilweise auch sehr brutal und gewaltsam zu. Die Horror-Elemente und Gewalt sind dabei aber nicht effektheischerisch, sondern unterstreichen das grausame Los von Devons Leben.

Das Gesamtbild erschließt sich erst im Verlauf der Geschichte, nimmt aber kontinuierlich an Spannung und Tempo zu. Generell ist dieser Roman super düster und atmosphärisch angelegt. Die Charakterentwicklung fand ich auch größtenteils stimmig.
Im letzten Drittel tut sich aber nochmal eine vermeintlich neue Baustelle auf, die ich einen Ticken drüber fand. Das hätte es für mich einfach nicht gebraucht.

Ich war richtig gefesselt von der Story, die mich immer wieder schaudern ließ. Gleichzeitig verpackt sie tiefgründige Themen und geisterte mir noch lange im Gedächtnis herum. Die Erzählung, die stellenweise fast schon einen auf düstere Art märchenhaften Charakter annimmt, war einfach mal ein völlig anderes Leseerlebnis, das mich positiv überrascht hat. Wer aber sensibel auf Gewalt, Brainwashing und bildhafte Brutalität reagiert, für den ist dieses Buch vermutlich nichts.

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Veröffentlicht am 08.08.2025

künstlerisch, fantasievoll, ein bisschen magisch

Yumi and the Nightmare Painter
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Ich habe das Geheimprojekt des Autors mit Spannung und Interesse verfolgt und freue mich, dieses Buch nun endlich lesen zu können. Obwohl die Handlung im selben Universum wie bereits andere Bücher des ...

Ich habe das Geheimprojekt des Autors mit Spannung und Interesse verfolgt und freue mich, dieses Buch nun endlich lesen zu können. Obwohl die Handlung im selben Universum wie bereits andere Bücher des Autors spielen, habe ich jetzt nicht wahnsinnig viele Parallelen gesehen (oder ich habe dafür bisher die falschen Bücher gelesen). Ich kann also sagen, dass die Geschichte gut unabhängig lesbar ist.

Die Geschichte ist auf eine künstlerische Art abstrakt, fantasievoll und malerisch. Unterstützt wird das durch die Illustrationen, die dem Text etwas mystisch magisches geben. Auch die Erzählweise ist passend dazu etwas eigenwillig und am Anfang habe ich entsprechend gestutzt, aber dann folgte relativ schnell eine entsprechende Erklärung.

Die Zeichnungen waren für mich das Herzstück der Geschichte. Allein in diesen Bildern könnte ich mich ewig verlieren. Und dann ist da diese Art Körpertauschgeschichte, die viel Raum für Sandersons bildhaften, teils ausschweifenden Schreibstil lässt. Es ist einfach eine super schöne, poetische und bunte Geschichte über das Sein, über Freundschaft und die Suche nach dem Sinn.

Gegen Ende bekommt das ganze irgendwie ein bisschen Steampunk Vibes. Aber einfach richtig cool inszeniert. Und das Ende war berührend, mitreißend und super stimmig.

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Veröffentlicht am 08.08.2025

wenn das Schicksal Fahrt aufnimmt

Wedding People (deutsche Ausgabe)
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Wie skurril ist bitte die Ausgangssituation für diese Geschichte? Eine Hochzeitswoche (btw WTF?!) und ein geplanter Suizid am selben Ort, zur selben Zeit. Und zwei Frauen, die nicht unterschiedlicher sein ...

Wie skurril ist bitte die Ausgangssituation für diese Geschichte? Eine Hochzeitswoche (btw WTF?!) und ein geplanter Suizid am selben Ort, zur selben Zeit. Und zwei Frauen, die nicht unterschiedlicher sein könnten- vom Schicksal zusammengeführt. Ich liebe sowas ja. Die bitterböse Situationskomik dieses Szenarios gefällt mir wirklich sehr.

An Phoebes Schicksal hatte ich ehrlich zu knabbern, irgendwie hat mich die ganze Tragik ihrer Situation total mitgenommen, obwohl sie damit ja kein Ausnahmefall ist. Aber in meinen Augen war sie eine besonders traurige Gestalt. Ihre Charakterentwicklung habe ich daher mit besonderer Spannung verfolgt, da ich einfach nicht wahrhaben wollte, dass sie dem feigen Betrug ihres Mannes so viel Macht über sich selbst einräumt.
Und Lila? In was für einer verdreht extravaganten Welt lebt die denn? Muss sagen, dass ich sie über weite Strecken der Handlung irgendwie unnahbar und dadurch auch unsympathisch fand. Aber vermutlich auch einfach, weil es an ihr nichts gab, womit ich mich selbst identifizieren konnte.

Generell finde ich die Story super chaotisch und bin mir irgendwie nicht sicher, ob ich das manchmal zu gewollt und gestellt empfunden habe. Gleichzeitig ist der Unterhaltswert dadurch natürlich sehr hoch. Die Storyline war fast schon ein bisschen zu vorhersehbar und das Ende hat mich nicht so 100% abgeholt, auch wenn ich dankbar war, dass es kein verklärtes rosarotes Happy End gab.

Hatte viel schönes, hat gut unterhalten und ließ sich locker lesen. Fands gut, war für mich ein schöner Urlaubs-Read, der schon auch Laune macht.

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Veröffentlicht am 08.08.2025

Zauberhafte Geschichte

Ms Darling und ihre Nachbarn
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Ich hatte schon bei dem cosy Cover den Verdacht, dass sich hier eine wunderschöne Geschichte über Nächstenliebe und unerwartete Freundschaften verstecken würde. Es ist ein zauberhafter Roman voller Menschlichkeit, ...

Ich hatte schon bei dem cosy Cover den Verdacht, dass sich hier eine wunderschöne Geschichte über Nächstenliebe und unerwartete Freundschaften verstecken würde. Es ist ein zauberhafter Roman voller Menschlichkeit, Verletzlichkeit und kleinen Alltagsmomenten, die die Welt aus ihren Fugen reißen können.

Mit Dorothy Darlington habe ich mich anfangs schwer getan. Sie ist aufdringlich, fast schon übergriffig und absolut nervtötend. Aber sie macht im Verlauf der Handlung auch eine unglaubliche Entwicklung durch und lässt tief blicken auf alte Wunden, verletzte Gefühle, eine dunkle Schuld und die herausragende Persönlichkeit, die sie ist.

Ich hab die verschiedenen Interaktionen mit den anderen Hausbewohnern geliebt und vor allem Kat ist mir im Verlauf der Geschichte sehr ans Herz gewachsen. Und generell mochte ich den kämpferischen Spirit der Geschichte: nicht aufgeben, sich nicht unterkriegen lassen und einstehen für das, was man will und was einem wichtig ist. Finde ich einfach eine super schöne Botschaft für ein Buch.

Ist ja kein Buch, das einen den Boden unter den Füßen wegreißt, aber ein schöner, seichter Roman, mit kleinen tiefgründigen Passagen, für gemütliche Lesestunden. Hat mir gut gefallen

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