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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.10.2025

Gesammeltes Wein Wissen mit einem Augenzwinkern

Simply Wine
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Dieses kleine Fachbuch „Simply Wine“ von Bestseller Autor Carsten Henn stellt Fragen zum Thema Wein und liefert gleich die Antworten dazu. Ein bietet einen vielfältigen und unterhaltsamen Wissensschatz ...

Dieses kleine Fachbuch „Simply Wine“ von Bestseller Autor Carsten Henn stellt Fragen zum Thema Wein und liefert gleich die Antworten dazu. Ein bietet einen vielfältigen und unterhaltsamen Wissensschatz für Interessierte und Einsteiger in das umfangreiche Wissensgebiet rund um den Weingenuss. So heißt es auch im Untertitel "Mit 66 Fragen zum Weinkenner".
Eingeteilt sind alle 66 Fragen in einzelne Abschnitte zu bestimmten Sachgebieten. Es gibt ein kleines Wein-Mal-Eins, praktische Tipps, alles rund um den Weinberg, Herkunft und Arten, Kaufvorschläge, natürlich geht es auch ums Trinken, Essen, Reisen sowie Insiderwissen. Alle Informationen präsentiert uns der Autor auf humorvolle und unterhaltsame Weise. Das Cover ist ganz schlicht gehalten, passend zum Titel. Die darauf erscheinende Farbe Bordeaux setzt schöne Akzente auf den Seiten, wobei die einzelnen Kapitel durch witzige Zeichnungen aufgepeppt werden. Die Abschnitte sind jeweils sogar mit einem lustigen Damenkino versehen und man kann sich ein Gläschen Roten einschenken.
Mein Fazit:
Die Einblicke in die Weinwelt haben mir gut gefallen und das Auffrischen meines Weinwissens hat mir Spaß bereitet! jetzt müsste ich mir nur noch das alles merken können ;). Gleichzeitig bekommt man große Lust, sich noch weiter mit diesem Thema zu befassen. Besonders empfehlenswert für Einsteiger in die Thematik.

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Veröffentlicht am 30.09.2025

Scharfsinnige kriminelle Mordermittlung in illustrer Runde

Die Einladung – Mord nur für geladene Gäste
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Die 77-jährige Rosemarie MacLaine, kurz Mimi, genießt ihren Ruhestand in einem schmucken Cottage auf Mackinac Island in Michigan. Eine merkwürdige Einladung aus der Nachbarschaft stört Mimis heile Welt. ...

Die 77-jährige Rosemarie MacLaine, kurz Mimi, genießt ihren Ruhestand in einem schmucken Cottage auf Mackinac Island in Michigan. Eine merkwürdige Einladung aus der Nachbarschaft stört Mimis heile Welt. Ihre Nachbarin Jane scheint sie bei ihrem Event erpressen zu wollen! Um Unterstützung bemüht, lädt Mimi ihre Enkelin Addie an diesem Wochenende auf die Insel ein, um sie als Begleiterin auf Janes Veranstaltung mitzunehmen. Der Abend wird im Chaos enden, eingeschlossen in einer burgähnlichen Villa, mit einer ermordeten Gastgeberin, einem schrecklichen Schneesturm und elf verdächtigen Gästen, Mimi und Addie eingeschlossen. Addie, als findige Schöpferin von Mystery-Games, fühlt sich sogleich herausgefordert den Mörder zu finden!

Der Kriminalroman „Die Einladung – Mord nur für geladene Gäste“ von Autorin Kelly Mullen ist ein großes mörderisches Rätselraten bis zur letzten Seite. Die Lektüre macht großen Spaß, denn alle Charaktere im Buch sind äußerst interessant und speziell angelegt, selbst die beiden designierten Ermittlerinnen. Keiner traut dem anderen, keiner kann entkommen und jeder hat ein Motiv! Nur Addie stolpert sozusagen völlig ahnungslos in die Szenerie, doch sie genießt das sehr und findet zu neuem Selbstvertrauen.
Es gelingt der Autorin äußerst gut einen atmosphärisch ansprechenden Krimi zu inszenieren, der immer wieder neu überrascht und um neue Ecken biegt. Die Situation steigert sich stetig und die Spannung nimmt zu, sehr fesselnd zu lesen.
Auch das Cover und besonders das Innenleben mit den einzelnen Porträts der anwesenden Partygäste finde ich sehr gelungen, habe mir die Bilder immer mal wieder betrachtet, hilfreich und schön anzusehen.

Mein Fazit:
Grandiose Protagonisten und eine fesselnde Handlung machen für mich die Faszination dieser kriminellen Geschichte aus. Absolut gelungener Wohlfühlkrimi, gerne mehr davon!

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Veröffentlicht am 08.08.2025

Ein vielschichtiger und fesselnder Thriller

Dunkle Sühne
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In der kleinen Stadt North Falls, wo jeder jeden kennt, verschwinden in der Nacht zum 4. Juli während des Feuerwerks zwei 15-jährige Mädchen. Eine der vermissten Teenager ist die Tochter von Deputy Emily ...

In der kleinen Stadt North Falls, wo jeder jeden kennt, verschwinden in der Nacht zum 4. Juli während des Feuerwerks zwei 15-jährige Mädchen. Eine der vermissten Teenager ist die Tochter von Deputy Emily Cliftons bester Freundin, die daher persönlich stark betroffen ist. Leider weisen die vorgefundenen Spuren auf das Schlimmste hin. Obwohl Emily und ihr Vater Sheriff Clifton alle Hebel in Bewegung setzen, um die Mädchen zu finden, tun sich bei den Ermittlungen alsbald schockierende Abgründe auf!

Der Thriller „Dunkle Sühne“, der amerikanischen Autorin Karin Slaughter liest sich fesselnd von Beginn an. Über 500 Seiten geballte Spannung und unerwartete Wendungen warten auf den Leser.

Die unglaublichen Aktionen der Mädchen, ihre dunklen Geheimnisse und die daraus schockierenden Vorkommnisse enthüllen sich erst nach und nach, doch eine endgültige Klärung der Ereignisse wird erst 12 Jahre später folgen! Die Protagonisten wirken dabei sehr amerikanisch, werden glänzend beschrieben und man hat sogleich eine bildliche Assoziation. Das Klischeehafte wird mit der patriotischen Anfangsszene des Independence Day noch verstärkt, die Flagge wehte vor meinem geistigen Auge! Er ist sicherlich nichts für schwache Nerven und vermittelt leider auch ein recht deprimierendes Mann/Frauen Bild. Meine Ahnung was die Richtung der Auflösung anbelangt, hat sich dann am Ende wirklich teilweise erfüllt. Bingo.

Der blutverschmierte Bär auf dem Cover wirkt gefährlich und steht wohl sinnbildlich für die unbarmherzige Bedrohung, die im Buch lauert. Das passt eigentlich recht gut.



Mein Fazit:

Interessanter Thriller, den ich absolut vielschichtig und unterhaltsam fand. Die Autorin werde ich mir merken, es war definitiv Spannung nach meinem Geschmack.

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Veröffentlicht am 25.05.2025

Gelungener Märchen-Grusel-Thriller-Auftakt für eine spannungsvolle Haller Reihe

Signalrot
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Kommissarin Tara Kronenberg, die sich eine längere Auszeit genommen hat, bekommt plötzlich ein besonderes und interessantes Angebot für eine neue Spezialeinheit namens Signalrot beim LKA Sachsen. Ihre ...

Kommissarin Tara Kronenberg, die sich eine längere Auszeit genommen hat, bekommt plötzlich ein besonderes und interessantes Angebot für eine neue Spezialeinheit namens Signalrot beim LKA Sachsen. Ihre Abteilung soll sich mit der Kontrolle und Aufarbeitung von besonders brutalen und ungelösten Fällen beschäftigen.
Ausgehend von einer nicht identifizierten Frauenleiche in einem Keller beginnt Tara sogleich mit ihrer Arbeit. Mit ihrem ungewöhnlichen Spürsinn kommt sie schnell einem äußerst gefährlichen Serientäter auf die Spur, der ihr bedrohlich nahe kommt.

Wie gewohnt hat mich Elias Haller mit seinem neuen Thriller-Auftakt wieder einmal völlig in seinen Bann gezogen. In „Signalrot“ treibt ein äußerst gestörter Täter sein Unwesen. Gezielt sucht er sich Tänzerinnen aus, um sie zu quälen. Ganz perfide interpretiert er dabei ein Märchen von Hans Christian Andersen. Von Beginn bis zum Ende des Buches ist das Storytelling spannend und absolut raffiniert angelegt. Vielleicht sind manche Zufälligkeiten teils ein wenig übermotiviert konstruiert, aber unheimlich fesselnd. Eine ereignisreiche Lektüre, bei der ich mich gut unterhalten gefühlt und maximal gegruselt habe. Obacht, die Mordinszenierungen sind sicherlich nichts für schwache Nerven, wie eigentlich die meisten Thriller von Haller, die ich bislang gelesen habe.

Mein Fazit:
Toller Serien-Auftakt mit einer sympathischen Ermittlerin und ihrem etwas eigenen jungen Kollegen, über dessen Vergangenheit man noch spekulieren darf. Freue mich jedenfalls schon auf Fortsetzung und weitere aufregende Fälle mit Tara und Gabriel.

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Veröffentlicht am 08.05.2025

Ein ungewöhnlicher 2. Gardasee-Fall

Was am Ufer lauert
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Gianna Pitti freut sich nach all der vergangenen Aufregung am See, endlich ihren Vater Adriano wiederzuhaben und ihren verdienten Urlaub zu genießen. Sie hat sich einiges vorgenommen zu erledigen, doch ...

Gianna Pitti freut sich nach all der vergangenen Aufregung am See, endlich ihren Vater Adriano wiederzuhaben und ihren verdienten Urlaub zu genießen. Sie hat sich einiges vorgenommen zu erledigen, doch natürlich auch sich zu erholen. Für ihren Vater hat sie zunächst einen kleinen Auftrag zu erledigen und soll am See jemanden treffen. Doch an Stelle des angekündigten Informanten zieht Gianna eine Tote aus dem Wasser! Neben der Leiche dümpelt eine leere CD-Hülle, mit der Aufschrift „Churchills Geheimnis“. Ab diesem Zeitpunkt bleibt keine Zeit mehr für Erholung und zusammen mit ihrer Chefin Elvira, Vater Adriano und Onkel Francesco beginnt eine Jagd nach dem Geheimnis der Toten. Denn die Ereignisse am See überschlagen sich, als sich herauskristallisiert, dass die Journalisten nicht die einzigen Interessenten sind.

Nach einem gelungenen ersten Teil des Südtiroler Autors Lenz Koppelstätter, geht es mit Band zwei “Was am Ufer lauert” weiter mit spannender investigativer Ermittlungsarbeit am Gardasee. Es geht sowohl um Mord, als auch um pikante Geheimnisse aus dunkler Nazivergangenheit, die bis ins hier und jetzt ihre Auswirkungen haben. Sehr einfallsreich, lebhaft und unterhaltsam gestrickt. Besonders gefallen mir hier auch die einprägsam unkonventionell angelegten Charaktere des Autors. Giannas seltsam versnobten Onkel Francesco finde ich liebenswert schrullig und mit einem Augenzwinkern dargestellt. Insgesamt hat sich hier am See aber ein effizientes Team gebildet, das auch für künftige Ermittlungen gut gerüstet ist. Findige Journalisten als Schnüffler sind mal eine Abwechslung im Krimi-Alltag.

Mein Fazit:
Die Verbindung der Themen Churchill/Mussolini/Gardasee im Krimi fand ich prima konstruiert und absolut interessant gewählt. Die Seiten flogen dahin, abwechslungsreich und schnell gelesen.
Gerne mehr davon.

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