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Veröffentlicht am 09.08.2025

Ein zauberhaftes Bilderbuch, das rundum glücklich macht!

Eingeladen!
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Postbotin Pauline hat heute viel zu tun. Sieben Briefe muss sie austragen. Der erste geht an Marienkäfer Marie, die in einer großen Walnuss lebt und eine leidenschaftliche Gärtnerin ist. Nachdem sie den ...

Postbotin Pauline hat heute viel zu tun. Sieben Briefe muss sie austragen. Der erste geht an Marienkäfer Marie, die in einer großen Walnuss lebt und eine leidenschaftliche Gärtnerin ist. Nachdem sie den Brief gelesen hat, macht sie sich mit einem Lächeln auf den Lippen auf den Weg. Auch Feldgrille Ferdinand, Raupe Radegunde, Maus Magdalena, Maulwurf Manuel und Igel Isidor wurden heute von Postbotin Pauline besucht und sind daraufhin glücklich losgezogen – im Gepäck eine nette Kleinigkeit. Doch wohin gehen sie nur? Was steht wohl in den Briefen? Nun, das wird hier nicht verraten, das gilt es schon selbst herauszufinden.

Als großer Fan von Maja P. Kastelics wunderbarer Zeichenkunst konnte ich mir ihr neues Werk „Eingeladen!“ natürlich nicht entgehen lassen. Schon das Cover ist einfach zum Verlieben und lädt einen buchstäblich dazu ein, in die Geschichte dahinter einzutauchen. Eine Einladung, der man unbedingt nachkommen sollte!

Maja P. Kastelic hat mal wieder ein echtes Schätzchen für jede Bilderbuchsammlung geschaffen. Liebevoll erzählt sie eine bezaubernde Geschichte über Freundschaft, Glück, Dankbarkeit und Zufriedenheit. Es ist eine Geschichte, die ein wohlig-warmes Gefühl hinterlässt und uns daran erinnert, mehr Dinge zu tun, die uns glücklich machen. Sie zeigt, wie schön es ist, anderen eine Freude zu bereiten, gemeinsam zu feiern und Spaß zu haben und dass gute Freunde das wohl größte Geschenk im Leben sind. Die slowenische Künstlerin hat eine überaus sympathische Truppe von Tiercharakteren kreiert, die man mit großer Begeisterung und Neugier begleitet. Man möchte unbedingt wissen, was wohl in den Briefen steht, die Postbotin Pauline verteilt und ist bei jedem Umblättern immer ganz gespannt, wer wohl als nächstes einen Umschlag erhält und was es in den jeweiligen Behausungen zu bestaunen gibt.
Optisch ist dieses Buch ein ganz besonderer Genuss! Maja P. Kastelics zarte, farbenfrohe Aquarellbilder sind mit unglaublich viel Liebe zum Detail gezeichnet und erinnern fast schon an Wimmelbilder. Jede Illustration strotzt nur so vor süßen Kleinigkeiten, sodass man sich stundenlang darin verlieren kann und auch nach mehrmaligem Betrachten ständig etwas Neues findet. Vor allem in den verschiedenen Häusern, in die wir hineinlugen dürfen, gibt es so viel zu entdecken! Und wenn man mag, kann man mit Kindern ein kleines Suchspiel machen: Wo sind die vierblättrigen Kleeblätter? Denn passend zum Thema hat sich mindestens ein Exemplar dieses bekannten Glückssymbols auf nahezu jeder Seite versteckt.

Vermutlich würde die Geschichte auch sehr gut ohne Worte funktionieren. Allerdings ist der Textanteil ohnehin sehr gering gehalten und überzeugt mit kurzen, einfachen Sätzen (übersetzt von Sebastian Walcher). Für Kinder ab 3 Jahren ist dieses Buch ideal geeignet, aber auch als Erwachsener hat man seine helle Freude daran.

Fazit: „Eingeladen!“ ist ein warmherziges und wunderschön gestaltetes Bilderbuch, das zum immer wieder Angucken und Entdecken einlädt und einfach rundum glücklich macht. Es feiert das Glück der Freundschaft und gemütliche Beisammensein und verzaubert Jung und Alt mit detailverliebten Illustrationen und ganz viel Lebensfreude. Maja P. Kastelic hat es mal wieder geschafft mich zu begeistern, ich kann ihr neues Bilderbuch nur wärmstens empfehlen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 07.08.2025

Ein herrlich schräger und unterhaltsamer Lesespaß!

Die fieseste Lehrerin der Welt
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Kurz vor den Osterferien verabschiedet sich die Klassenlehrerin der 5a in den Ruhestand und eröffnet ihrer Klasse noch, wie ihre Nachfolgerin heißt: Frau Fröhlich. Bei so einem Namen sind Paul und seine ...

Kurz vor den Osterferien verabschiedet sich die Klassenlehrerin der 5a in den Ruhestand und eröffnet ihrer Klasse noch, wie ihre Nachfolgerin heißt: Frau Fröhlich. Bei so einem Namen sind Paul und seine Mitschülerinnen guter Dinge, dass ihr Leben genauso weitergehen wird wie bisher. Doch weit gefehlt! Ihre neue Lehrerin müsste eigentlich Frau Fies oder Frau Verboten heißen. Bereits am ersten Tag macht sie deutlich, dass man sich mit ihr besser nicht anlegt. Sie vergibt unfaire Noten und verbietet so gut wie alles, vor allem Dinge, die Spaß machen. Erst sind es Südfrüchte, Sammelkarten und Handys, dann Lachen, Knoblauch, Husten, Kapuzenpullover...es wird immer mehr und mehr, sogar Klassengoldfisch Gerald landet auf der Tabu-Liste! Aber das ist noch nicht alles. Nach und nach übernimmt Frau Fröhlich sämtliche Fächer (ihre alten Lehrer haben seltsamerweise alle gekündigt!) und überall stehen auf einmal unheimliche fleischfressende Pflanzen, die total stinken. Paul und den anderen ist schnell klar, dass ihre neue Lehrerin weg muss. Doch das ist leichter gesagt als getan. Kein Erwachsener scheint ihnen zu glauben, dass mit Frau Fröhlich etwas nicht stimmt. Ganz im Gegenteil, alle sind absolut begeistert von ihr. Ob es der Klasse wohl noch gelingen wird, die Neue loszuwerden?

Ulrike Rylance gehört für mich schon seit langem zu den Autor
innen, von denen ich mir jedes neue Buch blind zulege. Ich habe bisher alles aus ihrer Feder mit Begeisterung verschlungen – und „Die fieseste Lehrerin der Welt“ bildet da keine Ausnahme.

Ulrike Rylance hat uns mal wieder ein wunderbares Kinderbuch gezaubert, das definitiv hält, was das Cover verspricht – vom Titel ganz zu schweigen. Witzig, locker und mitreißend erzählt sie die Geschichte aus der Sicht von Paul und beweist einmal mehr ihr feines Gespür für kindliche Perspektiven. Es fällt leicht, sich in den Jungen hineinversetzen und mit ihm und seiner Klasse mitzufühlen. Denn wer kennt sie nicht? Diese gemeinen Lehrerinnen, die null Spaß verstehen und ihn sogar verbieten? Doch Frau Fröhlich toppt alles. Ihr Ziel scheint es zu sein, ihren Schülerinnen das Leben zur Hölle zu machen. Bei ihr ist so gut wie alles verboten: Lachen, Flüstern, Weinen...sogar Husten und Sonnenlicht! Schon der erste Tag ist ein Albtraum – und es wird immer schlimmer und verrückter. Freilich ist Frau Fröhlich völlig überzogen dargestellt (ich hoffe doch sehr, dass es kein reales Gegenstück von ihr gibt?!), sodass sich das Ganze, trotz der vielen Gemeinheiten, äußerst amüsant liest. Auf der einen Seite hat man natürlich großes Mitleid mit der Klasse, auf der anderen Seite muss man aber auch immer wieder breit schmunzeln. Paul und seine Klassenkameraden haben einige ganz schön kreative Vergraul-Aktionen auf Lager. Anfangs fehlt es den Schüler*innen zwar noch an Gemeinschaftsgefühl, doch je fieser ihre Monsterlehrerin wird, desto mehr wachsen sie zusammen, bis sie schließlich alle gemeinsam an einem Strang ziehen. Man fiebert und bangt mit ihnen mit und ist gleichzeitig auch ordentlich am herumrätseln, was es eigentlich mit Frau Fröhlich auf sich hat. Mit ihrer ominösen schwarzen Tasche stimmt etwas ganz eindeutig nicht und dass alle Erwachsenen sie für einen Engel halten, ist ebenfalls höchst verdächtig. Wer oder was ist sie also? Eine Hexe? Ein Monster? Ein Alien?
Die Kinder stellen lauter wilde Theorien auf, aber ob eine davon wahr ist und wenn ja, welche, wird an dieser Stelle nicht verraten, das gilt es schon selbst herauszufinden. Das Ende kommt jedenfalls etwas offen daher – Potenzial für eine Fortsetzung ist also durchaus vorhanden.

Untermalt wird diese turbulente Schulgeschichte durch Horst Hellmeiers lustige schwarz-weiß Illustrationen, die den humorvollen Ton der Handlung perfekt treffen und das Leseerlebnis gekonnt abrunden.

Fazit: „Die fieseste Lehrerin der Welt“ ist ein spannendes und unterhaltsames Schulabenteuer mit einer großen Portion Humor, jeder Menge Zusammenhalt und sympathischen Figuren zum Mitfiebern. Ein herrlich schräger Lesespaß für alle ab 8 Jahren, der definitiv Lust auf mehr macht. Ulrike Rylance hat es mal wieder geschafft mich zu begeistern. Ich hatte richtig viel Spaß beim Lesen und hoffe sehr auf ein Wiedersehen mit Paul und Co. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 06.08.2025

Ein wunderschönes Kinderbuch, das einfach glücklich macht!

Fia & die Herzensbande 1. Mission Spielstraße
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Die siebenjährige Fia zieht mit ihren Eltern, ihrem kleinen Bruder Max und Huhn Gluck vom Land in die Stadt. Anfangs ist sie darüber gar nicht glücklich. Sie vermisst ihr kleines Dorf und ihre Freundinnen ...

Die siebenjährige Fia zieht mit ihren Eltern, ihrem kleinen Bruder Max und Huhn Gluck vom Land in die Stadt. Anfangs ist sie darüber gar nicht glücklich. Sie vermisst ihr kleines Dorf und ihre Freundinnen und findet Köln einfach viel zu groß. Doch als sie ihre neue Straße zu erkunden beginnt, findet sie ihr neues Zuhause gar nicht mehr so schlecht. Sie findet es sogar richtig gut! Ihre Straße ist nur zum Spielen da (wie cool ist das bitte?) und neue Freundinnen hat Fia im Nu gefunden: Mona, die ein echtes Feuerwehrmädchen ist; Detektiv Pippo, Superheldin Hanna und ihr Erfinder-Bruder Ben. Schon bald sind die fünf Kinder die Herzensbande und erleben die unglaublichsten Abenteuer: Sie gehen auf Schatzsuche, retten kleine Vogelküken, malen einen Regenbogen neu an und verbringen eine gruselige Nacht im Zelt. Und samstags geht es immer in den Tante-Frida-Laden, wo ihnen Tante Frida die tollsten Geschichten vorliest. In der Spielstraße ist einfach immer etwas los. Die Herzensbande hat daher auch immer einiges zu tun. Denn ihre Mission lautet: Gutes tun, um andere (und sich selbst) glücklich zu machen.

Seid ihr gerade auf der Suche nach einem richtig schönen, hyggeligen Kinderbuch, das an die Kinder aus dem Möwenweg und Bullerbü erinnert? Dann seid ihr mit dem hier vorliegenden Buch definitiv fündig geworden! Christian Wunderlich hat nun schon mehrmals unter Beweis gestellt, dass er zauberhafte Geschichten schreiben kann. Und der Auftakt seiner neuen Vorlesereihe bildet da keine Ausnahme.

„Fia und die Herzensbande“ ist eines dieser Kinderbücher, das sich so herrlich echt anfühlt. Der Autor lässt Fia selbst von ihren Erlebnissen berichten und schafft es dabei gekonnt, die kindliche Perspektive authentisch einzufangen. Von verniedlicht oder aufgesetzt ist hier keine Spur! Mit viel Humor und Charme erzählt Fia die Geschichte, spricht uns Leser
innen immer wieder direkt an, sodass man sich gleich mittendrin fühlt. Fia ist einfach eine bezaubernde Erzählerin, die man mit ihrer aufgeweckten, kindlich-naiven und erfrischenden Art sofort ins Herz schließt. Insgesamt sind die Charaktere mit viel Liebe gezeichnet und begeistern nicht nur mit Authentizität, sondern auch mit selbstverständlicher Vielfalt. Dass Hanna eine Behinderung und zwei Väter hat wird hier ganz natürlich dargestellt, ohne ein Thema daraus zu machen.
Gemeinsam mit dieser kunterbunten Truppe aus der Spielstraße erlebt man in 12 kurzen Kapiteln lauter kleine Alltagsabenteuer, die so voller Lebensfreude, kindlicher Unbeschwertheit und Fantasie sind, dass es einem als Erwachsener wie dem alten Eddie in diesem Buch geht: Man würde am liebsten noch einmal wieder Kind sein und im Hier und Jetzt leben. Es macht einfach so viel Freude, die Herzensbande zu begleiten, die uns daran erinnert, die Welt öfters mal aus Kinderaugen zu betrachten, um zu sehen, dass sie voller Magie und Wunder steckt.
Dieses Buch gibt uns eine Menge wertvolle Botschaften mit auf dem Weg: Es zeigt uns, wie wichtig Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft und gegenseitige Wertschätzung ist; dass es vollkommen okay ist, anders zu sein und es oft die kleinen Gesten sind, die Großes bewirken (und dass wir Erwachsene manchmal ganz schön komische Dinge tun). All das kommt ganz ohne erhobenen Zeigefinger daher und die Tatsache, dass dieses Buch auf wahren Personen und Erlebnissen beruht (Fia und die Herzensbande gibt es wirklich!) lässt die Begeisterung nur noch größer werden.

Genauso liebevoll und fröhlich wie der Text sind auch die zahlreichen farbenfrohen Illustrationen von Anne Grobe, die das Erzählte perfekt untermalen und einem immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Fazit: Christian Wunderlich und Anne Grobe präsentieren hier einen gelungenen Reihenauftakt für Kinder ab 5 Jahren, der Lust auf mehr macht und Jung und Alt gleichermaßen begeistert. „Fia & die Herzensbande. Mission Spielstraße“ ist eine lustig-bunte, lebensnahe und herzerwärmende Geschichte über Freundschaft und Kindsein. Ein wunderschönes Vorlesebuch zum Schmunzeln, Nachdenken und Wohlfühlen. Ehrlich, klug und mit ganz viel Herz. Ich kann jedem nur empfehlen, es mir gleichzutun und Fia und die Herzensbande kennenzulernen. Auf mein Wiedersehen mit ihnen freue ich mich schon sehr! Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 02.08.2025

Ein weiteres bezauberndes Sachbilderbuch aus der "Mit Freude entdecken"-Reihe!

Tiere und ihre Sinne
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„Tiere und ihre Sinne“ ist ein weiteres Buch aus der „Mit Freude entdecken“ – Reihe und nachdem mir bereits die zwei Vorgänger so gut gefallen haben, musste natürlich auch dieser Band bei mir Einzug halten. ...

„Tiere und ihre Sinne“ ist ein weiteres Buch aus der „Mit Freude entdecken“ – Reihe und nachdem mir bereits die zwei Vorgänger so gut gefallen haben, musste natürlich auch dieser Band bei mir Einzug halten. Auch darin begleiten wir das wissensdurstige und sympathische Geschwisterpaar Lilli und Bruno durch die Tierwelt, doch anders als in „Wo die Tiere leben“ dreht sich diesmal alles um die Sinne. Gemeinsam mit Lilli und Bruno gehen wir erneut vielen spannenden Fragen auf den Grund: Wie sehen, hören, riechen, schmecken und tasten Tiere? Haben sie genauso viele Sinne wie wir Menschen? Warum können Katzen im Dunkeln sehen und Wölfe so gut riechen? Und womit schmecken eigentlich Schmetterlinge?

Es macht einfach wieder richtig Spaß, mit den beiden Geschwistern auf Entdeckungsreise zu gehen. Nach einer allgemeinen Einführung werden die verschiedenen Sinne auf 2-3 Doppelseiten in leicht verständlichen und unterhaltsamen Texten kurz und kindgerecht erklärt. So erfahren wir unter anderem, dass Riesenmuscheln mehr als tausend Augen haben, Grashüpfer mit ihren Beinen hören und Falken die Bewegungen einer Maus aus ungefähr einem Kilometer Entfernung erkennen können.
Einige Fakten sind wirklich ganz erstaunlich und faszinierend. Nicht nur Kinder können hier eine Menge über Tiere aus aller Welt lernen, auch als Erwachsener kann man so manches mitnehmen. Und um für mögliche Kinderfragen bestens gewappnet zu sein, gibt es im Anschluss noch einen Infoteil für Eltern, wo alles noch einmal ausführlicher beschrieben wird.

Neben dem Autor Alejandro Algarra und der Übersetzerin Constanze Albrecht hat auch Rocio Bonilla mal wieder einen wunderbaren Job gemacht. Lustig, fröhlich und mit ihrem unverwechselbaren Stil untermalt sie das Erzählte perfekt und lädt zum Verweilen und Entdecken ein. Ihre großflächigen und farbenfrohen Illustrationen sind wie gewohnt ganz zauberhaft anzuschauen, vor allem Lilli und Bruno mit ihrer aufgeweckten Mimik sind einfach zum Verlieben.

Fazit: Mit „Tiere und ihre Sinne“ präsentieren Alejandro Algarra und Rocio Bonilla ein weiteres informatives und liebevoll gestaltetes Sachbilderbuch für kleine Entdecker*innen und Tierfans ab 5 Jahren, das Kindern spielerisch die Sinne aus dem Tierreich näherbringt. Ich bin auch von diesem Band richtig begeistert, besonders die Illustrationen von Rocio Bonilla konnten mich mal wieder komplett verzaubern. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 31.07.2025

Zauberhaft!

Greenwood. Band 2
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Der Samstagsclub ist fest entschlossen an dem großen Backwettbewerb teilzunehmen, um den Goldenen Kuchen von Greenwood zu gewinnen. Doch anders als ihre Konkurrentin Moss, die Kröte (die eindeutig informiert ...

Der Samstagsclub ist fest entschlossen an dem großen Backwettbewerb teilzunehmen, um den Goldenen Kuchen von Greenwood zu gewinnen. Doch anders als ihre Konkurrentin Moss, die Kröte (die eindeutig informiert war!) wurden sie von den diesjährigen Regeln ziemlich überrascht. Ihr Kuchen darf nur aus Gemüse und einer Zutat von einem Baum bestehen. Für ihr Rezept haben sie bloß 48 Stunden Zeit, sie müssen sich also schleunigst etwas einfallen lassen! Doch obwohl sie schnell fündig werden, läuft nichts wie geplant. Irgendetwas geht hier nicht mit rechten Dingen zu...Ob die Freunde wohl das Rätsel lösen werden?

Hierbei handelt es sich um den zweiten Teil der Greenwood-Serie, der nahtlos an den Vorgänger anknüpft. Zum besseren Verständnis empfiehlt es sich daher, die Chronologie einzuhalten.
Nachdem mir der Reihenauftakt so viel Freude bereitet hat, konnte ich meine Rückkehr nach Greenwood kaum erwarten. Schon das Cover sieht wieder absolut hinreißend aus und passt wunderbar zum vorherigen Band, auch wenn dieses Mal ein anderer Illustrator am Werk war. Denn das ist das Besondere an dieser Reihe: In jedem Band erweckt ein anderer Künstler oder eine andere Künstlerin das Greenwood-Universum zum Leben und bringt seine oder ihre eigene Note ein. Nachdem Florent Sacré die Messlatte im ersten Buch ziemlich hochgelegt hat, ist es nun an Jérémie Almanza uns mit seinen Bildern zu verzaubern. Und wie schon die äußere Gestaltung erkennen lässt, tut er dies auf ganzer Linie!

Optisch ist auch dieser Band der reinste Augenschmaus. Mit seinem markanten feinen Strich eignet sich Jérémie Almanzas Stil einfach perfekt für diese Reihe. Seine Zeichnungen sind herrlich detailreich, verspielt und stimmungsvoll und schaffen durch die gedeckte Herbstfarben-Kolorierung eine märchenhaft-wohlige Waldatmosphäre. Sämtliche Panels strotzen nur so vor Details und Wärme, sodass man sich stundenlang darin verlieren kann und richtig das Gefühl hat, tief in den Wald einzutauchen.

Auch inhaltlich weiß das zweite Greenwood-Abenteuer zu überzeugen. Mit seinen gut 48 Seiten kommt es zwar ebenfalls etwas kurz daher, aber während sich der Serienstart eher wie eine große Einleitung angefühlt hat, gewinnen die Geschichte und die Charaktere hier an Tiefe. Abermals entführt uns das französische Autorinnen-Duo Barbara Canepa und Anaïs Halard nach Greenwood - eine anthropomorphe Tierwelt, die einen gewissen Ghibili-Charme aufkommen lässt und vor allem für Fans von „Winnie Puuh“ oder „Der Wind in den Weiden“ ein echter Leckerbissen ist. Im Mittelpunkt stehen erneut die sechs Tierkinder, die wir bereits im ersten Teil begleiten durften: Die Hasengeschwister Snow und Winter, der vegetarische Fuchs Honey, Spinne Shadow, Fledermaus Moon sowie die Eule Vanille, auf der diesmal besonders der Fokus liegt. Eine weitere wichtige Figur ist auch wieder die Hexe Urania, eine begnadigte Geschichtenerzählerin und Heilerin, die unserer aufgeweckten Bande stets mit Rat und Tat zur Seite steht. Insgesamt sind die Charaktere wieder mit viel Liebe gestaltet. Ob alte Bekannte oder neue Gesichter, jeder hat seine oder ihre Eigenheiten, die für eine Menge Schmunzelmomente sorgen und das Leseerlebnis ungemein bereichern. Auch als erwachsener Leser*in erfreut man sich an dem Humor und den vielen lustigen Dialogen, die niemals platt daherkommen, sondern herzlich und charmant. Es ist einfach wieder ein großer Spaß, die Waldtierkinder zu begleiten, die uns einmal mehr zeigen, dass Freundschaft keine Unterschiede kennt und Zusammenhalt stark macht.
Ganz nebenbei vermittelt die Geschichte auch noch wundersames Wissen über die Natur. An passenden Stellen ist die Geschichte mit liebevoll gestalteten Enzyklopädie-Seiten gespickt (gezeichnet von Giovanni Rigano), auf denen man unter anderem erfährt, welche erstaunlichen Superkräfte die gute alte Eiche besitzt.

Auf den letzten Seiten wird es noch richtig mysteriös, wie ein kleiner Krimi, sodass man am liebsten sofort weiterlesen möchte. Leider heißt es da aber noch ein Weilchen warten, denn die deutsche Ausgabe von Band 3, für den sich Barbara Canepa und Anaïs Halard den Illustrator Giovanni Rigano ins Boot geholt haben, soll voraussichtlich erst im Januar 2026 erscheinen.

Fazit: Mit viel Witz, Herz und einer Prise Spannung geht Greenwood in die zweite Runde und besticht durch liebenswerte Charaktere, lehrreiche Botschaften und einem wunderschönen Artwork zum Hineinträumen. Auch „Greenwood 2. Der Wettstreit“ ist ein zauberhafter, kurzweiliger Kindercomic, der zum Wohlfühlen einlädt und Jung und Alt gleichermaßen begeistert. Mir hat dieser Band sogar noch besser gefallen als der vorherige, auf das nächste Abenteuer freue ich mich schon sehr!

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