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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.10.2025

Werwolf Geschichte - super spannend!

Bitten
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Das Cover hat mich sofort angesprochen. Es wirkt düster und herbstlich, und die Wölfe darauf haben mich direkt neugierig gemacht. Das Werwolf-Motiv finde ich immer spannend, und die dunklen, violetten ...

Das Cover hat mich sofort angesprochen. Es wirkt düster und herbstlich, und die Wölfe darauf haben mich direkt neugierig gemacht. Das Werwolf-Motiv finde ich immer spannend, und die dunklen, violetten Farben versprechen genau die Art von Fantasy, die ich mag – geheimnisvoll, magisch und ein bisschen gefährlich.

Vanessa Hart erlebt in der Nacht zu ihrem 17. Geburtstag den absoluten Albtraum. Ihre beste Freundin Celeste stirbt, und sie selbst wird gebissen. Von da an verändert sich alles. Sie landet am Hof der Werwolfkönigin Sybil und muss sich in dieser neuen, feindseligen Welt zurechtfinden. Die Werwölfe machen ihr das Leben schwer, und trotzdem versucht sie, ihren Platz zu finden – und herauszufinden, wer wirklich für den Tod ihrer Freundin verantwortlich ist.

Dabei begegnet sie dem Prinzen Sinclair und seinem Cousin Calix. Beide könnten auf ihre Art gefährlich für sie werden, aber sie geben der Geschichte auch eine besondere Dynamik. Sinclair ist derjenige, den man sofort mag – offen, freundlich, irgendwie golden. Calix dagegen ist geheimnisvoll und düster, aber man merkt, dass mehr hinter seiner rauen Fassade steckt.

Der Anfang des Buches war für mich etwas langsam, aber danach wurde es richtig spannend. Je weiter ich gelesen habe, desto mehr hat mich die Geschichte gepackt. Die Welt der Werwölfe ist düster und faszinierend, und am Ende war ich richtig traurig, sie zu verlassen.

Die Charaktere waren mir insgesamt sehr sympathisch. Vanessa ist stark, kämpferisch und trotzdem verletzlich – das macht sie glaubwürdig. Ihre Entwicklung durch die Geschichte fand ich richtig gut.

Bitten hat mich gut unterhalten und mir genau die Mischung aus Fantasy, Intrigen und Emotionen gegeben, die ich mir erhofft hatte. Von mir bekommt das Buch 4 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.10.2025

Im Bann der Phönixflammen

Of Flame and Fury
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Das Cover ist in kräftigen Gelb-, Orange- und Rottönen gehalten. Glühende Federn und flackernde Flammen prägen das Bild und vermitteln sofort ein Gefühl von Dynamik, Macht und Kampf. Schon auf den ersten ...

Das Cover ist in kräftigen Gelb-, Orange- und Rottönen gehalten. Glühende Federn und flackernde Flammen prägen das Bild und vermitteln sofort ein Gefühl von Dynamik, Macht und Kampf. Schon auf den ersten Blick wird klar: Hier erwartet einen eine Geschichte voller Feuer – im wahrsten Sinne des Wortes.

Im Mittelpunkt steht Kel, die Hauptprotagonistin, die auf einer Insel lebt, auf der Phönixrennen das Leben dominieren. Diese Rennen sind nicht nur spektakulär, sondern auch der gefährlichste Sport überhaupt. Gemeinsam mit ihrem Team, den Howlers, bestreitet Kel die Wettbewerbe – bis ein Schicksalsschlag alles verändert.

Plötzlich sind sie auf die Hilfe des unausstehlichen Coup und des geheimnisvollen Tech-Milliardärs Cristo angewiesen. Doch hinter dem Glanz und der Macht lauert ein finsteres Geheimnis, das Kel und ihr Team nur gemeinsam überstehen können. Während sich Kel und Coup langsam näherkommen, spitzt sich die Bedrohung immer weiter zu.

Die Geschichte baut sich spannend auf und wird vollständig aus Kels Perspektive erzählt, wodurch man schnell eine enge Bindung zu ihr aufbaut. Auch die Dynamik im Team ist gelungen – die Beziehungen zwischen den Figuren wirken glaubwürdig und geben der Handlung emotionale Tiefe.

Besonders beeindruckend ist die neue, kreative Fantasywelt, in der Phönixe eine zentrale Rolle spielen. Diese Idee ist frisch, faszinierend und hebt das Buch von vielen anderen Romantasy-Geschichten ab.

Einziger kleiner Kritikpunkt: An einigen Stellen zieht sich die Handlung etwas in die Länge. Trotzdem überwiegt der positive Gesamteindruck deutlich.

Fazit:
Of Flame and Fury ist eine mitreißende, originelle Fantasygeschichte voller Feuer, Magie und Emotionen. Eine tolle Reise in eine Welt, die man so noch nicht gelesen hat.

🌟 4 von 5 Sternen

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  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.10.2025

Atmosphärisch und packend, aber mit Schwächen

Let's Split Up - Ein verfluchtes Haus. Vier Freunde. Eine verhängnisvolle Entscheidung.
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Das Cover besticht durch sein dunkles Farbschema. Mich sprach es sofort an, da es eine unheimlich mysteriöse Stimmung vermittelt. Die angedeuteten Blutspritzer und die intensiven Farbverläufe versprechen ...

Das Cover besticht durch sein dunkles Farbschema. Mich sprach es sofort an, da es eine unheimlich mysteriöse Stimmung vermittelt. Die angedeuteten Blutspritzer und die intensiven Farbverläufe versprechen von Beginn an einen klassischen Horror-Young-Adult-Thriller.

Die Geschichte spielt in der Kleinstadt Sanera in Kalifornien. Im Prolog erfährt man von einem alten Herrenhaus, das unter den Einwohnern schon seit langer Zeit als Spukhaus gilt. Seit Generationen kursieren die Gerüchte, dass dort eine unheimliche Gestalt – ein „Ghul“ – ihr Unwesen treibt, nachdem dieser vor über hundert Jahren selbst in dem Haus ums Leben gekommen sein soll.

Die beiden beliebten Schüler Brad und Shelley wagen sich dorthin und werden brutal ermordet. Daraufhin beschließen vier Teenager – Cam, Jonesy, Amber und Billy – eigene Nachforschungen anzustellen. Doch damit geraten sie selbst ins Visier des Grauens.

Mich konnte das Buch wirklich überzeugen. Die Horror- und Thriller-Elemente sind atmosphärisch umgesetzt und sorgen für viele spannende, teils richtig gruselige Momente. Auch die vier Hauptfiguren sind gut ausgearbeitet: Jede von ihnen bringt eigene Stärken und Schwächen mit, und zusammen ergeben sie ein glaubwürdiges Team, das man gerne begleitet.

Allerdings lässt der Spannungsverlauf gegen Ende etwas nach, und als „erfahrener“ Thriller-Leser war ich von den Plottwists nicht mehr wirklich überrascht. Trotzdem war Let’s Split Up für mich eine lohnende Lektüre. Es gibt einige echte Gänsehaut-Szenen, die die Schwächen im Finale ausgleichen.

Ich vergebe daher 4 von 5 Sternen – einzig das Ende war mir zu schwach für die volle Punktzahl.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.09.2025

Für alle Fans von Grey’s Anatomy

Whitestone Hospital - High Hopes
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High Hopes war mein erstes „Krankenhausbuch“ – und ich wurde nicht enttäuscht.

Wir begleiten Laura, die ihre Arbeit als Assistenzärztin am Whitestone Hospital beginnt. Dieses Krankenhaus ist für sie nicht ...

High Hopes war mein erstes „Krankenhausbuch“ – und ich wurde nicht enttäuscht.

Wir begleiten Laura, die ihre Arbeit als Assistenzärztin am Whitestone Hospital beginnt. Dieses Krankenhaus ist für sie nicht nur eine berufliche Station, sondern auch mit ihrer persönlichen Vergangenheit verbunden. Schon bald lernt sie ihre neuen Kolleg:innen kennen – allen voran ihren etwas mürrischen Betreuer. Man ahnt natürlich schon früh, dass zwischen den beiden mehr entstehen könnte, doch gerade dieses subtile Knistern macht den Reiz der Geschichte aus.

Ava Reeds Schreibstil ist wie gewohnt sehr flüssig und angenehm zu lesen. Ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen. Besonders gelungen finde ich die Mischung aus Romance und medizinischen Einblicken – so bekommt man nicht nur eine spannende Liebesgeschichte, sondern erfährt auch einiges über den Krankenhausalltag.

Insgesamt konnte mich High Hopes komplett überzeugen. Es ist eine berührende, spannende und romantische Geschichte, die Lust auf mehr macht. Ich freue mich jetzt schon sehr auf den zweiten Teil und darauf, die Figuren weiter zu begleiten.

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Veröffentlicht am 10.08.2025

Sommer der Geheimnisse

Der dunkle Sommer
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Schon das Cover zieht einen in den Bann – geheimnisvoll und mysteriös, dunkle Häuser im Schatten, die perfekt zur Atmosphäre des Buches passen.

Die Geschichte beginnt damit, dass Tilda auf dem Schreibtisch ...

Schon das Cover zieht einen in den Bann – geheimnisvoll und mysteriös, dunkle Häuser im Schatten, die perfekt zur Atmosphäre des Buches passen.

Die Geschichte beginnt damit, dass Tilda auf dem Schreibtisch ihres kürzlich verstorbenen Vaters einen alten Zeitungsartikel entdeckt. Kurz darauf kauft sie sich für einen symbolischen Euro ein Haus im Geisterdorf Botigalli auf Sardinien. Eigentlich sucht sie dort Ruhe und Entspannung, möchte das Haus renovieren und neu anfangen. Doch schon bald holen sie nicht nur ihre eigenen Erinnerungen ein – auch im Dorf selbst stimmt etwas nicht. Liegt es vielleicht an dem seltsamen Nachbarn, der mehr zu verbergen scheint, als er zugibt?

Vera Buck schafft es, die Spannung konstant hochzuhalten. Immer neue Wendungen halten die Handlung frisch und unvorhersehbar. Besonders interessant sind die historischen und gesellschaftlichen Einblicke: die überraschende Enthüllung einer einstigen „Entführungsindustrie“ auf Sardinien und die real existierende Praxis der Ein-Euro-Häuser, die hier atmosphärisch und realistisch eingeflochten wird.

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, die Charaktere entwickeln sich stetig weiter. Tilda als Protagonistin wirkt authentisch und sympathisch, sodass man gern mit ihr mitfiebert.

Fazit: Ein spannender Roman mit atmosphärischem Setting, gut recherchierten Hintergrundthemen und einer starken Hauptfigur.

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