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Veröffentlicht am 24.09.2025

schöne Kurzkrimihandlung

Der Dienstagabend-Klub
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Dies ist eine schöne Sammlung von Kurzkrimis, bei denen die charmante, aber sehr pfiffige alte Dame Miss Marple den Herren der Schöpfung zeigt wer hier der Cleverere, bzw. die Clevere am Tisch ist. ...




Dies ist eine schöne Sammlung von Kurzkrimis, bei denen die charmante, aber sehr pfiffige alte Dame Miss Marple den Herren der Schöpfung zeigt wer hier der Cleverere, bzw. die Clevere am Tisch ist.

Die einzelnen Fälle strotzen nur so von Einfallsreichtum und bieten erstaunlich überraschende Lösungen.

Kurzum: Eine schöne Kurzkrimihandlung für zwischendurch und zum immer mal wieder zur Hand nehmen.


Veröffentlicht am 24.09.2025

Hercule und Ariadne ermitteln

Das Geheimnis von Greenshore Garden
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Mrs. Oliver bekommt den Auftrag ein Mörderspiel während einer Gartenparty auf einem Landgut zu organisieren. Da sie ein ungutes Gefühl befällt, bittet sie Hercule Poirot um Hilfe. Und sie soll mit ihren ...




Mrs. Oliver bekommt den Auftrag ein Mörderspiel während einer Gartenparty auf einem Landgut zu organisieren. Da sie ein ungutes Gefühl befällt, bittet sie Hercule Poirot um Hilfe. Und sie soll mit ihren Vorahnungen recht behalten – als bald geschieht ein Mord.

Man bekommt wie stets eine illustre Schar an Verdächtigen präsentiert. Hier sind dies u. a. der Gutsherr, Sir George, eine Sekretärin, Miss Brewis eine junge Architektin, ein seltsam entfremdetes Paar und sogar die arme Mrs. Oliver selbst. Hinzu kommen noch jede Menge Ablenkungsmanöver und Hinweise und schon kann es sowohl für Poirot als auch den Hörer losgehen mit der Mörderjagd.

Fazit: Alles in allem ist dieser Poirot-Krimi nach altbekanntem Muster eine solide Lektüre, die zum Mitraten geradezu einlädt. Von mir gibt es eine Empfehlung und 3 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 24.09.2025

Solider Poirot-Krimi

Das Geheimnis der Schnallenschuhe
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Poirot muss zum Zahnarzt und nicht einmal dort bleibt er von einem Todesfall und dessen Auswirkungen verschont. Denn ausgerechnet der Arzt wird tot in seiner Praxis gefunden. Die Polizei geht von Selbstmord ...




Poirot muss zum Zahnarzt und nicht einmal dort bleibt er von einem Todesfall und dessen Auswirkungen verschont. Denn ausgerechnet der Arzt wird tot in seiner Praxis gefunden. Die Polizei geht von Selbstmord aus, hatte er doch einem Patienten eine falsche Medikamentendosierung verabreicht. Doch Poirot kann sich damit nicht anfreunden und beginnt sich des Falles anzunehmen. Dass ihm ein Vorfall mit einem Schnallenschuh letztlich auf die Lösung des Falles bringt ist wieder mal ein gekonnter Kniff Agatha Christies, um die Genialität Poirots darzustellen.

Fazit: Auch wenn dieser Fall mich jetzt nicht so mitreißen konnte wie manch anderer, ist dieser aber immer noch ein unterhaltsamer Krimi. Dank zahlreicher kleiner Hinweise ist es durchaus möglich selbst auf den Täter zu kommen, und dieser Aspekt ist es doch wert sich immer wieder mit Poirot „messen“ zu wollen. Von mir gibt es für den vorliegenden Krimi 3 von 5 Sterne.


Veröffentlicht am 23.09.2025

Solider Christie-Krimi

Bertram's Hotel
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Damit Miss Marple mal aus ihrem gewohnten Umfeld herauskommt, wird sie von ihrem Neffen und dessen Frau kurzerhand in Bertram's Hotel einquartiert. Natürlich ahnt der Leser, dass irgendetwas demnächst ...




Damit Miss Marple mal aus ihrem gewohnten Umfeld herauskommt, wird sie von ihrem Neffen und dessen Frau kurzerhand in Bertram's Hotel einquartiert. Natürlich ahnt der Leser, dass irgendetwas demnächst geschehen wird bei dem Miss Marple in Aktion treten wird.

In diesem Roman geht es um einen verschwundenen Geistlichen, einen berüchtigten Rennfahrer, eine reiche Schönheit, deren Tochter und eine Reihe von dreisten Raubüberfällen in London. Genau die richtige Abwechslung für Miss Marple um auf andere Gedanken zu kommen. Nur leider spielt sie nur sporadisch eine Rolle, um dem Ermittler hier und da Informationen zu kommen zu lassen. Für mich war dieser Miss-Marple-Krimi der schwächste Teil. Auch die Handlung selbst wirkte auf mich eher arg konstruiert als leicht und locker erzählt. Die merkwürdige Hotelatmosphäre wird zwar so beschrieben, dass man als Leser eine Gefahr zu spüren glaubt. Aber die Auflösung verpufft dann eher, als dass hier der große Paukenschlag kommt.

Alles in allem immer noch eine gut lesbare Geschichte, aber Agatha Christie hat schon bewiesen, dass sie auch anderes kann. Deshalb gibt es von mir diesmal nur 3 von 5 Sternen.


Veröffentlicht am 10.08.2025

Düstere Romantasy

Rose in Chains
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„Rose in Chains“ ist ein düsterer RomanticFantasy-Roman, dessen zwei Hauptprotagonisten, Briony aus dem Königreich Evermore und Toven aus dem Reich Bomard, verfeindeten Familienclans angehören, die ...




„Rose in Chains“ ist ein düsterer RomanticFantasy-Roman, dessen zwei Hauptprotagonisten, Briony aus dem Königreich Evermore und Toven aus dem Reich Bomard, verfeindeten Familienclans angehören, die jeweils um die Vormachtstellung kämpfen. Die Geschichte nimmt ihren Lauf, als Briony in die Hände ihres Widersachers Toven fällt...

Das Buch beginnt sehr temporeich und mit einer Vielzahl an Protagonisten, so dass man schon sehr aufmerksam lesen muss. Auch an expliziten Szenen von Gewalt mangelt es hier nicht. Im weiteren Verlauf wird es „ruhiger“. Hier bekommt der Leser nun Einblicke in die politischen Intrigen und Machtspiele sowie den Weltenaufbau und das Magiesystem. Zum Finale hin kommt dann wieder mehr Spannung auf und die Geschichte gipfelt in einem Cliffhanger.

Sowohl Briony als auch Toven sind starke Charaktere, die die Handlung tragen. Beide kennen sich aus friedlicheren Tagen und man spürt, dass es noch immer eine Verbundenheit zwischen ihnen gibt. Und so entwickelt sich eine Dynamik, die zwischenmenschlich zwar leider nur sehr, sehr langsam Fortschritte macht, aber trotz allem die Handlung letztlich in gewisser Weise bestimmt und vorantreibt.

Schreib- und Erzählstil sind eingängig und leicht und dank der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart bekommt das Geschehen die richtige Dosis an Spannung und Tempo. Allerdings sollte jedem Leser vorab bewusst sein, dass hier so schwierige Themen wie Gefangenschaft, Sterilisation, Folter und Unterwerfung mittels Sex in der Geschichte enthalten sind und den einen oder anderen triggern könnten.

Fazit: Aus meiner Sicht ist „Rose in Chains“ ein guter Auftaktband, der jedoch noch zu viele Fragen offen lässt und somit noch Luft nach oben hat.