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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.10.2025

Leider nicht auf dem Niveau der Vorgänger

Game of Scandal
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Der Einstieg in diesen dritten Teil der Reihe fiel mir deutlich schwerer als in die beiden Vorgänger. Mit Felicity als Protagonistin bin ich besonders am Anfang nicht richtig warm geworden – und auch wenn ...

Der Einstieg in diesen dritten Teil der Reihe fiel mir deutlich schwerer als in die beiden Vorgänger. Mit Felicity als Protagonistin bin ich besonders am Anfang nicht richtig warm geworden – und auch wenn es im Verlauf etwas besser wurde, hat sich das nie ganz gelegt. Auch die Handlung begann schwächer als in den vorherigen Bänden, sodass ich etwas gebraucht habe, um mich einzufinden.

Das Setting fand ich erneut interessant, und auch die Grundidee der Geschichte war spannend. In der Umsetzung konnte sie mich dieses Mal aber nicht wirklich begeistern. Der Spannungsbogen blieb für mein Empfinden sehr flach. Es ging um zu viele Themen gleichzeitig, wodurch mir oft die Tiefe in der Ausarbeitung gefehlt hat.

Auch die Liebesgeschichte hat mich nicht wirklich abgeholt. Ash fand ich in seinen Grundzügen spannend, aber er hatte für mich viel mehr Potenzial, als letztlich ausgeschöpft wurde. Er wirkte eher wie ein Statist, der mit ein paar charmanten Sprüchen auftauchte, statt wie ein gleichwertiger Protagonist. Und Felicity – mit der ich, wie schon erwähnt, nicht richtig warm geworden bin – war mir zu sehr von sich überzeugt. Zu oft wurde betont, wie klug sie doch sei, tatsächlich hat sie für mich aber wenig geleistet. Statt um die Ermittlungen oder die Agency ging es häufig mehr um ihre Sorgen und gesellschaftliche Grenzen.

Insgesamt war Game of Scandal für mich leider der schwächste Teil der Reihe. Idee und Setting haben mir gefallen, aber die Umsetzung konnte mich nicht wirklich überzeugen.

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Veröffentlicht am 07.10.2025

Zwischen Humor und Beziehungsdrama

The Secret Book Club – Ein fast perfekter Liebesroman
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Als dieses Buch erschienen ist, hat es ja einiges an Aufmerksamkeit bekommen und sehr viel positive Kritik erhalten. Entsprechend hoch waren auch meine Erwartungen, und ich habe mir ein schönes Leseerlebnis ...

Als dieses Buch erschienen ist, hat es ja einiges an Aufmerksamkeit bekommen und sehr viel positive Kritik erhalten. Entsprechend hoch waren auch meine Erwartungen, und ich habe mir ein schönes Leseerlebnis mit einer locker-leichten Liebesgeschichte versprochen. Leicht und locker war die Geschichte tatsächlich, überzeugen konnte sie mich aber nur teilweise.

Humor in Liebesromanen mag ich eigentlich sehr gerne, doch hier hat er mich nur phasenweise abgeholt. Die Grundidee, dass Liebesromane eine Beziehung retten können, fand ich witzig, mir ist aber auch klar, dass man diese Aussage nicht zu ernst nehmen darf. Gerade deshalb wirkte das Ganze auf mich aber manchmal etwas zu unglaubwürdig.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen und dafür gesorgt, dass ich flüssig durch die Geschichte gekommen bin – auch wenn ich nicht wirklich mitgefiebert habe. Mit den Charakteren bin ich nur bedingt warm geworden. Thea hat für mich oft merkwürdig reagiert, und auch Gavin war mir nicht sympathisch. Viele ihrer Verhaltensweisen konnte ich nicht wirklich nachvollziehen. Auch die Mitglieder des Buchclubs selbst waren nicht unbedingt mein Fall.

Unterm Strich fand ich die Geschichte unterhaltsam, konnte die große Begeisterung, die viele Leserinnen und Leser äußern, aber nur bedingt nachvollziehen. Ich wurde gut unterhalten, hatte beim Lesen aber auch oft eine skeptisch hochgezogene Augenbraue. Ob ich die Reihe weiterverfolgen werde, weiß ich im Moment noch nicht.

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Veröffentlicht am 11.08.2025

Ich mochte die Idee und der Einstieg war dann auch ganz interessant. Leider war mir der Erzählstil zu zäh und mir fehlte oft die Spannung.

Dämmernachtstraum
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Die Geschichte hat mir zunächst durch die spannende Grundidee gut gefallen. Der Einstieg war sehr atmosphärisch und konnte mich auf jeden Fall neugierig auf den Verlauf dieses Abenteuers machen. Besonders ...

Die Geschichte hat mir zunächst durch die spannende Grundidee gut gefallen. Der Einstieg war sehr atmosphärisch und konnte mich auf jeden Fall neugierig auf den Verlauf dieses Abenteuers machen. Besonders das erste Zusammentreffen mit den Tagholden hat mir gut gefallen. Leider konnte die Geschichte mein anfängliches Interesse dann aber nicht über die gesamte Länge halten.

Die Handlung beginnt interessant, verliert aber schnell an Fahrt. Für mich haben sich die ersten zwei Drittel dann leider etwas gezogen, und ich habe mich öfter gefragt worauf das Ganze irgendwann mal hinausläuft. Erst im letzten Drittel gewinnt die Geschichte wieder etwas an Kontur, hier war die Magie und der Fantasyanteil für mich auch wieder deutlich mehr spürbar und mehr im Vordergrund. Allerdings fehlte mir am Ende dann ein großes Finale, das die Handlung mit Spannung und Nachdruck abschließt. Für mich fühlte es sich eher nach einem sanften Auslaufen der Geschichte an.

Mit den Charakteren, besonders mit der Protagonistin Lilimott, bin ich leider nicht warm geworden. Viele ihrer Entscheidungen wirkten auf mich nicht nachvollziehbar, und auch ihre Entwicklung im Verlauf der Geschichte erschien mir wenig glaubwürdig. Die Nebenfiguren blieben für mich zu blass. Besonders die Nachtholde waren für mich bis zum Schluss nicht greifbar und zu sehr im Hintergrund. Ich hätte sie mir lebendiger und greifbarer gewünscht.

Allgemein waren die magischen Wesen für mich eine Herausforderung. Anfangs habe ich mich etwas in die Welt hineingeworfen gefühlt, im Verlauf der Geschichte fehlten mir immer wieder Informationen, und insgesamt wirkte das Gerüst für mich nicht ausgereift genug. Schlussendlich konnte ich in die magische Welt hier nicht wirklich einsteigen.

Insgesamt bleibt bei mir ein zwiegespaltener Eindruck zurück. Die Ausgangsidee finde ich toll, ich mag die beiden magischen Lager, und auch das Konzept der "Großen Retterin" mag ich. Leider war mir die Handlung dann aber etwas zu zäh, die Figuren zu blass und auch die Spannung war oft zu wenig. Ich bin bei Geschichten auch nicht der geduldigste Leser, von daher war dieses Buch wahrscheinlich einfach nichts für mich.

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Veröffentlicht am 25.06.2025

Puh! Der Einstieg in die Geschichte war schwierig und auch im Verlauf der Handlung bin ich nicht wirklich in die Welt eingestiegen.

SOL. Die Rache der Obsidians
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Nachdem mich Band eins der Dilogie mit etwas gemischten Gefühlen zurückgelassen hatte, habe ich einige Zeit gezögert die Geschichte weiterzuverfolgen. Da ich aber doch neugierig auf den Ausgang der Handlung ...

Nachdem mich Band eins der Dilogie mit etwas gemischten Gefühlen zurückgelassen hatte, habe ich einige Zeit gezögert die Geschichte weiterzuverfolgen. Da ich aber doch neugierig auf den Ausgang der Handlung war, habe ich mich dann doch dazu entschieden, es mit dem zweiten Band zu versuchen.

Begonnen habe ich die Geschichte mit der Print-Version, bin aber überhaupt nicht in der Geschichte angekommen und habe mich sehr schwer getan. Mein größtes Problem war hier, dass man einfach wieder in die Geschichte geworfen wird und überhaupt keine Rückblicke zum ersten Teil bekommt. Dadurch war mir erstmal die Ausgangslage überhaupt nicht klar und ich hatte aufgrund der für mich ungewöhnlichen Namen oft Probleme die Personen zuzuordnen. Es kam dann einfach viele Fragezeichen zusammen und ich habe mich wie bereits gesagt, anfangs wirklich schwer getan. Da ich mit dem Lesen dann auch einfach nicht weitergekommen bin und auch etwas die Lust an der Geschichte verloren hatte, habe ich dann auf das Hörbuch gewechselt.

Die Hörbuch-Version gefällt mir bzgl. der Vertonung wirklich sehr gut. Und so habe ich mich nach und nach wieder in die Welt von SOL hineingearbeitet. Leider konnte mich aber bis zum Ende die Welt nicht wirklich packen und ich hatte auch mit der Handlung so meine Probleme. Wie auch schon im ersten Teil geht es viel um persönliche Entwicklung und zwischenmenschliche Dramen. Mir kam oft einfach der Spannungsfaktor und auch der Fantasy-Aspekt zu kurz. Immer wenn eine Szene für mich interessant oder gar spannend wurde, war die Situation schnell vorbei und es ging wieder um Dramen.

Insgesamt war die Geschichte und auch die Erzählweise leider einfach nicht mein Fall. Da mich die Handlung im zweiten Band insgesamt einfach etwas weniger interessiert hat als im ersten Band, war diese Fortsetzung für mich leider eine Enttäuschung.

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Veröffentlicht am 07.05.2025

Nach einem starken Start in die Geschichte konnte die Autorin mein Interesse leider nicht halten.

Body Check
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Der Start in diese Geschichte hat mir richtig gut gefallen. Man wird als Leser direkt in die erste Situation geworfen und es geht schnell los, ohne lange Einleitung. Das hat mir sehr gut gefallen und ich ...

Der Start in diese Geschichte hat mir richtig gut gefallen. Man wird als Leser direkt in die erste Situation geworfen und es geht schnell los, ohne lange Einleitung. Das hat mir sehr gut gefallen und ich habe mich schnell in die Handlung fallen lassen können. Auch die beiden Protagonisten, sowie einige Nebencharaktere haben mir zu Beginn der Geschichte sehr viel Freude gemacht. Auch fand ich die Anziehung zwischen den Protagonisten sehr glaubwürdig und spürbar. Leider hat sich dieses Gefühl beim Lesen dann im Verlauf der Geschichte etwas verloren. Hayden war sehr verkopft, wurde mit der Zeit immer anstrengender und war nicht in der Lage Entscheidungen zu treffen oder mal etwas außerhalb ihrer Muster zu denken. Das war sehr anstrengend. Bei Brody war es zwar etwas besser mit der Festgefahrenheit, aber auch er konnte mich als Protagonist am Ende nicht überzeugen. Die Handlung außerhalb der Liebesbeziehung hat zwar gut angefangen, war mir dann im Verlauf aber zu unausgearbeitet und flach. Auch die Endsituation war für mich nicht zufriedenstellend und viel zu schnell abgehandelt. Insgesamt wurde da am Anfang eine gewisse Spannung aufgebaut, die am Ende nicht gehalten hat.

Insgesamt hat mir die Idee gut gefallen, Hockeyromance finde ich als Genre generell sehr interessant. Aber am Ende war diese Geschichte eher enttäuschend, da weder die Liebesbeziehung noch die Nebenhandlung mich voll von sich überzeugen konnten.

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