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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.08.2025

Atmosphärisch, spannend, gutes Tempo.

Pretty Perfect
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INHALT:
Eine schmale Brücke bringt Ellery direkt ins Paradies. Ins Luxushotel Broken Point mit weißen Stränden türkises Wasser und kühlen Drinks. Alles scheint perfekt. Auch eine schillernde Hochzeitsgesellschaft ...

INHALT:
Eine schmale Brücke bringt Ellery direkt ins Paradies. Ins Luxushotel Broken Point mit weißen Stränden türkises Wasser und kühlen Drinks. Alles scheint perfekt. Auch eine schillernde Hochzeitsgesellschaft erwartet hier ihren echten Traum. Eltern spürt sofort eine Verbindung zur Braut, die hier auch nicht hinzupassen scheint. Doch dann kommt das Unwetter, Regen stürzt aufs Hotel, Donner zerreißt die Luft und in der Hochzeitsnacht findet Ellery eine Leiche im Pool. Am nächsten Tag ist alles anders. Die Brücke ist schwer bestätigt, die Hotelgäste sind gefangen und die Stimmung kippt schnell. Dann eine zweite Keiche am Fuß der Klippen und man kann niemandem mehr trauen.
MEINE MEINUNG:
Auf diesen Thriller hatte ich mich sehr gefreut. Urlaubsfeeling gemischt mir einer Leiche und einer düsteren Athmosphäre. Kaum angefangen zu lesen befand ich mich dann auch schon mitten im Luxushotel. Auch die versprochene Leiche luess nicht lange auf sich warten. Mit dem Unwetter kam dann die düstere und beklemmende Atmosphäre hinzu. Und ich fand das Buch grossartig. Ich habe den Schreibstil geliebt, die Charaktere waren vielschichtig und teilweise auch geheimnisvoll und die Atmosphäre war düster und beklemmend. Das Tempo war angenehm zu lesen. Immer wieder gab es auch Rückblicke von der Protagonistin, die ich aber erst später einordnen konnte. Dann war da noch die Sache mit den Kunstgegenstände. Das habe ich leider nicht verstanden, warum das so in den Vordergrund gerückt ist. Ich habe es aussen vor gelassen und den Thriller auch so sehr geniessen können. Die Auflösung fand ich sehr gut erklärt und konstruiert. Ich habe den Thriller sehr gern gelesen. Er konnte mich gut unterhalten ich konnte gut miträtseln und fand die Atmosphäre super.
FAZIT:
Atmosphärisch, spannend, gutes Tempo.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.08.2025

Eine Liebe auf Station

No Cure for Love
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INHALT:
Ellen ist 24 Jahre alt und hat ehrgeizige Pläne für ihr Leben. Sie will einen Doktortitel und sie will die Professur in Medizin. Aber ihre erste Assistenzstelle als Ärztin führt die ausgerechnet ...

INHALT:
Ellen ist 24 Jahre alt und hat ehrgeizige Pläne für ihr Leben. Sie will einen Doktortitel und sie will die Professur in Medizin. Aber ihre erste Assistenzstelle als Ärztin führt die ausgerechnet in ein Provinzkrankenhaus, dem St. Elias. Patienten statt Reagenzglas. Das nervt sie fast genauso wie ihr neuer Kollege Timo. Er treibt die mit seinem Helfersyndrom in den Wahnsinn. Steckt da mehr dahinter? Ellen hat kein Interesse an einer Beziehung, bis sie mit ihm im Bett landet. Doch dann macht sie einen fatalen Fehler, der alles in Frage stellt.
MEINE MEINUNG:
Das Buch kam hier an und wie schön ist bitte dieser Roman. Das Cover, der Farbschnitt, einfach so so schön und mit kleinen Details zur Storie versehen. Ich war schockverliebt. Ich habe angefangen zu lesen und die Geschichte hat mich sofort aufgenommen und mir sehr gefallen. Es gab viele Szenen, die auf einer Station im Krankenhaus spielen. Diese waren sehr authentisch, voller Tempo und ich habe sie geliebt. Der Schreibstil lässt sich fantastisch lesen. Er ist locker, flockig, nah an den Charakteren und humorvoll. Die Charaktere mochte ich auch. Nur Ellen hat mich manchmal Nerven gekostet. Die anbahnende Liebesgeschichte ging mir viel zu schnell. Es konnte sich kein Knistern einfachen, was ich in Büchern so liebe. Die Beziehung der Beiden wirkte oft gehetzt und übereilt. Dafür war der Krankenhausalltag wieder super erzählt und ich habe mich immer auf diese Kapitel gefreut. Das Ende war einerseits schön und dann war es mir etwas zu dramatisch. Es rundete die Geschichte aber sehr gut ab. Ich habe das Buch sehr gern gelesen und mich besonders im Krankenhaus sehr wohl gefühlt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.08.2025

Spannend, temporeich ausgefallen und richtig gut zu lesen.

Not Quite Dead Yet
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INHALT:
Es ist Halloween und ganz Woodstock feiert ausgelassen. Bis auf Yet. Für sie endet der Abend in einem Albtraum. Sie wird von einem Unbekannten brutal niedergeschlagen. Nur knapp überlebt sie, doch ...

INHALT:
Es ist Halloween und ganz Woodstock feiert ausgelassen. Bis auf Yet. Für sie endet der Abend in einem Albtraum. Sie wird von einem Unbekannten brutal niedergeschlagen. Nur knapp überlebt sie, doch im Krankenhaus gibt es dann eine niederschmetternde Diagnose. Der Schlag auf ihren Kopf hat ein tödliches Aneurysma verursacht und spätestens in einer Woche wird sie daran sterben. Sie weiss nicht, wer ihr das angetan hat, denn sie hat keine Feinde. Nun aber sieht Yet ihr Umfeld in einem ganz anderen Licht. Ihre Nachbarn, ihre Freunde, ihre Familie, jeder könnte der Täter sein. Ihr Freund Billy aus Kindertagen steht ihr zur Seite. Mit ihm taucht sie in dunkle Geheimnisse der Stadt und der Bewohner ein. Yet bleiben nur sieben Tage. Die will sie nutzen. Denn ihr Ziel ist es, ihren Mörder zu finden.
MEINE MEINUNG:
Für mich ist es das erste Buch von Holly Jackson und ich war sehr gespannt auf ihren ersten Thriller für Erwachsene. Sehr schnell konnte das Buch mich für sich einnehmen. Die Spannung war von Beginn an zu greifen und ich wurde gleich in das Geschehen geworfen. Die Charaktere konnte ich auch schon nach kurzer Zeit gut einordnen und somit ging das Abenteuer für mich gut los. Das Thema hier ist ja eigentlich ziemlich ungewöhnlich und ich hatte bezüglich der Authenzität schon meine Bedenken. Das wurde dann auch leider bestätigt. Der Grund, warum Yet noch lebt und nach ihrem Mörder suchen kannn, fand ich völlig unglaubwürdig und abstrus. Nein, so etwas gibt es nicht. Aber es ist ein Thriller, der spannend begann und so ließ ich dieses Thema einfach aussen vor und konnte so das Buch geniessen. Ich fand die Reise mit Yet sehr spannend und temporeich und tappte mit ihr zusammen im Dunkeln. Ich hatte so meine Verdächtigen, aber keinen roten Faden für mich. So erlebte ich überraschende Wendungen, Freunde, die keine waren und Familie, die anders denkt. Es wurde Geheimnisse aufgedeckt und doch keins führte zum Täter. Die Charakterdarstellung fand ich sehr gelungen. Wir haben Yet, die ich weniger symphatisch fand (aber das musste ich auch nicht) und Billy, der mir ans Herz gewachsen ist, auch wenn er für mich zu den Verdächtigen gehörte). Ich fand ihr Agieren zusammen grossartig und ihre Art, den Täter zu suchen, spannend und interessant. Und doch waren mir die Charaktere für einen Erwachsenenthtriller doch zu jung, manchmal zu naiv und unüberlegt. Also ein Thriller für jung und alt. Denn er konnte mich bis zum unerwarteten Ende doch sehr fesseln und begeistern und es wird nicht mein letztes Buch der Autorin sein.
FAZIT:
Spannend, temporeich ausgefallen und richtig gut zu lesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 16.07.2025

Eine Wohlfühlgeschichte mit ganz viel Herz

A Taste of Cornwall: Eine Prise Liebe
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INHALT:
Sophie Wilde ist eine sehr erfolgreiche Restaurantkritikerin und wohnt in London. Ihre neuste Kritik löst unerwartet einen Shitstorm aus und ihr Chef verordnet ihr daraufhin eine Auszeit. Diese ...

INHALT:
Sophie Wilde ist eine sehr erfolgreiche Restaurantkritikerin und wohnt in London. Ihre neuste Kritik löst unerwartet einen Shitstorm aus und ihr Chef verordnet ihr daraufhin eine Auszeit. Diese führt Sophie zusammen mit ihrer Mutter und ihrer Teenagertochter nach Port Haven. In dem kleinen Hafenort übernimmt sie das "Smuggler's Inn. Doch nicht alle Vewohner des Ortes sind mir dem Konzept einverstanden. Mit dem gut aussehenden Koch Lennox gerät sie sich andauernd in die Haare. Schnell merkt Sophie zwischen Meeresrauschen Küchenchefs und ungeahnten Gefühlen, dass es mehr als ein gutes Rezept braucht um neu anzufangen.
MEINE MEINUNG:
Dies ist der erste Band einer neuen Reihe von Katharina Herzog. "Die Cornwell Reihe" konnte mich schon mit ihrem Auftakt sehr begeistern. Ich bin in das Leben von Sophie getreten und gleich fühlte ich mich heimisch und gut aufgehoben. Ich war nah an ihrer Seite und als sie nach Port Haven gezogen ist, kam noch ein wunderbares Setting und der Wohlfühlaspekt hinzu. Mit bildhaften und detailverliebten Beschreibungen nahm auch mich der Ort auf und es war einfach so so schön. Die Menschen symphatisch, die Landschaft zum Verlieben und das Pub ein Treffpunkt. Die Mitarbeiter im Smugglers Inn ist jeder für sich so besonders, so besonders anders, so besonders liebenswert und alle zusammen ein Team, bei dem kein Rädchen fehlen darf. Und es darf auch Probleme geben, die aber schnell gelöst werden. Manchmal etwas zu schnell, manchmal geht alles zu glatt. Aber das kann der wunderbaren Wohlfühlathmosphäre nichts anhaben. Ich habe die Geschichte sehr genossen und bin gern nach Port Haven gereist.
FAZIT:
Eine Wohlfühlgeschichte mit ganz viel Herz.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.06.2025

Gut konstruiert, Spannung bis zum Ende, überraschend

15 Sekunden
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INHALT:
Farah erlebt auf dem Nachhauseweg einen Unfall. Er dauert nur 15 Sekunden und soll doch ihr ganzes Leben verändern. In der Dunkelheit des Waldes fährt sie mit ihrem Auto auf einer Landstraße, ...


INHALT:
Farah erlebt auf dem Nachhauseweg einen Unfall. Er dauert nur 15 Sekunden und soll doch ihr ganzes Leben verändern. In der Dunkelheit des Waldes fährt sie mit ihrem Auto auf einer Landstraße, als plötzlich ein Mann direkt vor ihr Auto läuft. Er prallt gegen die Windschutzscheibe und zerschlagen sie. Farahs Herz scheint für einige Sekunden still zu stehen. Der Mann steht plötzlich auf und läuft einfach weiter. Völlig allein und benommen trifft sie eine folgenschweren Entscheidung. Dabei ahnt sie nicht, dass eine weitere Gestalt durch die Dunkelheit des Waldes streift.
MEINE MEINUNG:
Dies ist das Thrillerdebüt von Chris Warnat und gleichzeitig der Auftakt einer Reihe. Einige gute Meinungen hatte ich schon gehört und wollte den Thriller nun für mich entdecken. Und ich brauchte doch so einige Zeit, um anzukommen, um mich zurechtzufinden. Immer wieder musste ich such zurückblättern und nochmals lesen. Das alles lag nicht am Schreibstil. Der konnte mich fesseln und durch kurze Kapitel und knackige Sätze blieb ich am Ball. Der Schreibstil war auf den Punkt genau und der Leser blieb auch nicht von blutigen Szenen verschont. Genau so, wie ein guter Thriller es verträgt. Vielmehr war es die Vielzahl der Charaktere und die Menge an rote Fäden. Hatte ich das eine abgespeichert, kam ein Neues hinzu. Ab ca. der Hälfte wurde es dann besser. Ich konnte mich besser auf die Charaktere einlassen und die roten Fäden haben sich verbunden. Die Spannung stieg bis zum grossen Finale stetig an und zum Schluß gab es noch einige Überraschungen. Für mich ein holpriger Start, aber ich blieb dran und wurde mir einen gut konstruierten Thriller belohnt. Meine Neugier auf Fortsetzungen ist geweckt.
FAZIT:
Gut konstruiert, Spannung bis zum Ende, überraschend.

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  • Handlung
  • Charaktere