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Veröffentlicht am 04.02.2018

Toller Auftakt

Die Legende der vier Königreiche - Ungekrönt
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Inhalt:

Einst waren die vier Königreiche geeint. Nun herrschen Krieg und Zerstörung. Die Eltern von Emelina, der Prinzessin von Ruina, wurden vom König des ...

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Inhalt:

Einst waren die vier Königreiche geeint. Nun herrschen Krieg und Zerstörung. Die Eltern von Emelina, der Prinzessin von Ruina, wurden vom König des Nachbarreiches Lera umgebracht und ihre Schwester verschleppt. Emelina will Vergeltung! Ihr Plan ist so grausam wie genial. Erst tötet sie die Verlobte von Casimir, dem Thronfolger von Lera, dann nimmt sie deren Platz ein. Am Hofe des Feindes will sie den König und alles, was ihm teuer ist, auslöschen – auch Casimir. Aber je mehr Zeit sie mit dem Prinzen verbringt, desto mehr will ihr Herz ihr Vorhaben vereiteln …
Quelle: harpercollins.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

"Die Räder der Kutsche rollten knarrend über den Feldweg. Das Geräusch hallte durch den stillen Wald."

Das Cover von dem Buch finde ich sehr schön, es ist schlicht gehalten und kommt auch ohne Menschen auf dem Cover aus. Es verrät nicht viel über den Inhalt, lediglich der Titel, der groß in der Mitte prangt, lässt etwas vermuten. Ich finde die Blumen und das Gold des Umschlags super, diese schlichte Eleganz gefällt mir sehr gut.

Der Schreibstil der Autorin war angenehm zu lesen, man kommt schnell voran und stößt sich nicht an komplizierten Ausdrücken oder verschachtelten Sätzen. Das Buch ist in der allwissenden Erzählform geschrieben und konzentriert sich auf Em, aber auch in manchen Kapiteln auf Cas, dadurch lernt man beide Figuren besser kennen. Manchmal gab es allerdings Wiederholungen, die mir dann schon aufgefallen sind, hier sind nicht nur inhaltliche, sondern auch wörtliche Wiederholungen gemeint, aber ansonsten war es gut zu lesen.

Zu Beginn lernt man Emelina, eine Ruined, kennen. Sie plant den Prinzen von Lera, Cas, anstelle seiner Verlobten Mary heiraten und somit an seinen Vater herankommen, um diesen zu töten. Sie sinnt auf Rache. Auch Cas ist von der Hochzeit nicht begeistert, doch bald lernen sie sich besser kennen. Wird Em ihren Plan trotzdem durchführen und die ganze Königsfamilie töten?

Das Buch habe ich wieder zusammen mit Ney gelesen und wir waren, wie fast immer, der gleichen Meinung am Ende. Aber beginnen wir von vorne, der Einstieg in das Buch war ziemlich leicht, man wird sofort in das Geschehen geworfen und erfährt erst mit der Zeit mehr über die einzelnen Völker. Die Ruined lernt man sofort kennen, allerdings erfährt man nicht sofort, dass sie magische Fähigkeiten haben. Em wird auch gleich als Charakter eingeführt und ich mochte sie auf Anhieb, da sie eine starke Frau ist, die sich nicht unterkriegen lässt, nicht einmal von ihrem gesamten Volk, dass sie als Anführerin abgewählt hat.

Neben Em gibt es noch Olivia, ihre Schwester, die vom König von Lera gefangen genommen wurde. Nur wegen ihr Plant Em diese ganze Sache und Olivia selbst kommt auch sehr oft in Ems Gedanken vor. Sie spielt eine relativ wichtige Rolle, obwohl sie nicht wirklich im Buch vorkommt. Von ihr bekommt man sicherlich im zweiten Teil nochmal mehr zu lesen und ich bin gespannt, wie sich die Jahre in Gefangenschaft auf sie ausgewirkt haben.

Schon bald verlegt sich der Handlungsort in das Schloss von Lera, hier tritt dann auch Prinz Casimir auf die Bildfläche. Er wird als netter, junger Mann dargestellt, der sich Mühe gibt, um seine zukünftige Frau, Mary, die von Em gespielt wird, kennen zu lernen. Es gab so viele Szenen mit Cas, in denen er wirklich so nett war, aber man hat auch gesehen, dass er Dinge hinterfragt und nicht alles, was der König sagt, als gegeben hinnimmt. Dadurch wurde er für mich zu einem sehr interessanten Charakter, da er in einem richtigen Zwiespalt ist und sich entscheiden muss, ob er nun auf seinen Vater hört, oder seinen Idealen folgt.

Die hauptsächliche Handlung spielt sich im Schloss ab, hier werden Intrigen geplant und eine Liebesgeschichte entsteht. Diese wird mit der Zeit zur hauptsächlichen Story, was mich aber nicht wirklich gestört hat, da es zu dem Buch passt. Die ganze Liebe entwickelt sich in dem Buch wirklich langsam und schön und es gab immer wieder Stellen, bei denen man richtig die Funken sprühen sah. Em und Cas sind tolle Charaktere, die sich gut ergänzen. Da Em Cas aber wegen ihrer Identität anlügt, gerät sie immer wieder in einen Konflikt mir ihrem Gewissen, was gut dargestellt wird in dem Buch. Sie möchte Cas in irgendeiner Form beschützen oder sie ist schwach, das kann man auf beide Arten interpretieren.

Der ganze Feldzug gegen den König wurde auch super geplant, ich konnte alles nachvollziehen und hatte nie das Gefühl, dass es unlogische STellen gab, da auch immer wieder Ruined gefangen genommen wurden oder Informationen von ihren Aufenthaltsorten zum König durchgedrungen sind. Einzig die vielen Wiederholungen haben mich etwas gestört, ansonsten kann ich an dem Buch nichts aussetzen. Die Geschichte folgt einer guten Struktur, die Charaktere sind alle glaubhaft gestaltet und abwechslungsreich, doch auch von den Kräften der Ruined erfährt man mehr, was ich wirklich cool finde.

Auch die Königin war interessant, denn sie vertraut Em von Anfang an nicht und ist sehr skeptisch, hier hat man schon gemerkt, dass sich noch etwas anbahnt. Dies ist aber erst gegen Ende passiert, hier sind sehr viele Sachen, welche eher unvorhergesehen waren, passiert. Hier wurde es nochmal richtig spannend und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Der Schluss hat mir dann nochmal Lust auf den zweiten Teil gemacht und ich freue mich jetzt schon zu erfahren wie es weiter geht.

Fazit:

Eine spannende Fantasy-Geschichte, mit genaue der richtigen Prise (oder auch sehr viel) Liebe. Bei diesem Buch hat die Zusammensetzung aus Spannung, Fantasy und Liebe genau gepasst und konnte mich dadurch in seinen Bann ziehen. Ich vergebe für die gute Idee und die schöne Liebesgeschichte 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 15.01.2018

Der Gesang der Königin

Der Gesang der Königin (Die Farben des Blutes)
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Inhalt:

Eine Geschichte aus der Welt der Roten Königin. --- Ausgerechnet ein Tagebuch! Die junge Silber-Adlige Coriane repariert lieber defekte Geräte als ...

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Inhalt:

Eine Geschichte aus der Welt der Roten Königin. --- Ausgerechnet ein Tagebuch! Die junge Silber-Adlige Coriane repariert lieber defekte Geräte als über ihre Gefühle zu schreiben. Aber als sie am Hof Kronprinz Tiberias trifft, ist das Buch ihre Rettung. Wem sonst soll sie erzählen, was sie beschäftigt – und was ihr Angst macht. Denn es gibt Silberne, die sich in ihre Gedanken schleichen. Und die nicht wollen, dass Coriane die zukünftige Königin wird.
Quelle: carlsen.de

Meinung:

"Julian schenkte ihr wie üblich ein Buch."

Das Cover ist passend zu den deutschen Covern der Reihe gestaltet, es ist unterteilt in einen roten und einen silbernen Bereich, so wie die Menschen in dem Buch durch ihr Blut getrennt sind. In der Mitte befindet sich ein Buch, welches das Tagebuch aus der Kurzgeschichte darstellen soll. Insgesamt also ein passendes Cover für die Kurzgeschichten.

Der Schreibstil der Autorin ist wie immer richtig angenehm zu lesen und auch bei dieser kurzen Geschichte lernt man die Charaktere gut kennen, sodass man sie entweder mag oder eben nicht. Geschrieben ist das Buch aus der allwissenden Erzählperspektive mit Fokus auf Coriane. Der Wortschatz und der Satzbau sind den Ereignissen angemessen und tragen dazu bei, dass man einfach in die Geschichte kommt und schnell weiter liest.

Zu Beginn lernen wir Coriane kennen, die aus einer, früher wohlhabenden Familie, stammt und durch Zufall an den königlichen Hof zieht. Dort unternimmt sie viel dem Prinzen und schreibt ihre Gedanken in ihrem Tagebuch nieder. Doch auch dort hat sie Feinde, die ihr das Leben schwer machen.

Dies wird wieder eine kürzere Rezension, da das Buch selbst auch nur eine Kurzgeschichte ist. Es ist schon etwas länger her, dass ich den zweiten Band der Reihe gelesen habe und damit ich wieder in die Welt hinein finde, habe ich mir die Kurzgeschichten geholt. Zuerst wusste ich nicht, wer Coriane ist, bis ich gemerkt habe, dass diese Geschichte schon vor Mare spielt. Coriane war mir aber sofort sympathisch und durch ihre schüchterne und zurückhaltende Art konnte ich mich gut in sie hineinversetzen.

Die Geschichte beginnt eher langsam. es wird viel über ihre Familie geredet und wie arm sie im Moment sind. Als sie dann an den königlichen Hof ziehen wird es schon spannender, man lernt auch den Kronprinzen Tiberias kennen und erfährt mehr über Corianes Gabe. Aber auch die negativen Seiten der Freundschaft von Tiberias und Coriane kommen bald ans Licht, denn es gibt Menschen, die nicht wollen, dass sich zwischen den beiden etwas entwickelt. Coriane hält all das in ihrem Tagebuch fest und ich fand es spannend über ihr Leben zu lesen, es ist etwas ganz anderes als die Geschichte von Mare und mir hat sie sehr gut gefallen.

Durch die Kürze des Buches blieben die Charaktere, außer Coriane, eher flach, was mich aber nicht sonderlich gestört hat. Die Geschichte selbst hat mir gut gefallen und auch das Setting am Hof war genau nach meinem Geschmack. Durch die Kurzgeschichte bin ich wieder etwas mehr in diese tolle Welt eingetaucht und freue mich jetzt umso mehr auf den dritten Band.

Fazit:

Eine tolle Ergänzung zu "Red Queen", die Geschichte war schnell und einfach zu lesen und man lernt neue Charaktere kennen. Schade, dass diese nicht in den anderen Büchern vorkommen, denn sie waren mir alle sympathisch. Für dieses, leider kurze, Lesevergnügen vergebe ich 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 10.01.2018

Bird and Sword

Bird and Sword
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Inhalt:

Ein Mädchen ohne Stimme.
Ein König in Ketten.
Ein Fluch, der sie vereint.

Mit fünf Jahren musste Lark mit ansehen, wie ihre Mutter vor ihren Augen ...

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Inhalt:

Ein Mädchen ohne Stimme.
Ein König in Ketten.
Ein Fluch, der sie vereint.

Mit fünf Jahren musste Lark mit ansehen, wie ihre Mutter vor ihren Augen hingerichtet wurde. Mit dem letzten Atemzug nahm sie ihrer Tochter die Stimme und die Macht der Worte. Denn Magie ist eine Todsünde in Jeru. Dreizehn Jahre später erscheint der junge König Tiras am Hof von Larks Vater, um diesen an seine Treuepflicht im Krieg zu erinnern. Er nimmt die stumme junge Frau als Geisel mit sich. Zunächst fürchtet Lark den König, doch sie merkt schnell, dass Tiras ebenso wenig frei ist wie sie und dass die Liebe womöglich die einzige Waffe ist, die ihrer beider Ketten sprengen kann …
Quelle: luebbe.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

"Sie war so klein. Nur ihre Augen waren groß. Ernst und Grau wie der Nebel über dem Moor nahem sie ihr Gesicht ein."

Das Cover des Buches hat eine tolle Gestaltung, darauf zu sehen ist Lark in einem schönem goldenen Kleid und einem Kranz auf dem Kopf. Durch die Federn und Lichteffekte im Hintergrund sieht alles noch harmonischer und zauberhafter aus. Man kann von dem Cover nicht viel auf den Inhalt schließen, war aber nicht störend ist und was ich persönlich gerne mag.

Der Schreibstil der Autorin ist anders, da Lark nicht sprechen kann und man nur ihre Gedanken liest, passt sich der Schreibstil daran an. Geschrieben ist das Buch aus der Ich-Perspektive und Larks Gedanken sind oft eher einfach gestrickt, und wenn sie in ihren Gedanken Sätze formen möchte, liest es sich wie die Gedanken eines Kindes, da sie nie lesen und schreiben gelernt hat, doch das fügt sich ganz toll in die Geschichte ein und stört den Lesefluss damit nicht.

Zu Beginn lernen wir Lark kennen, sie hat eine Gabe und da ihre Mutter ebenfalls eine hatte, und darum getötet wurde, versucht Lark sie so gut wie möglich zu verbergen. Als der König eines Tages zu ihr und ihrem Vater, einem Lord kommt, verändert sich ihr Leben, denn ihr Vater hat keine Truppen für den Krieg gegen die Voglar gesendet, daher nimmt der König Lark als Pfand mit.

Wenn man Meinungen zu dem Buch liest, sieht man, dass die Leser das Buch entweder lieben oder hassen, es gibt fast keine Meinungen, die halbwegs neutral sind, daher war ich auch sehr gespannt, wie mir das Buch gefallen würde. Ich habe das Buch zusammen mit Ney gelesen und ich kann sagen, dass wir beide das Buch sehr gerne mochten.

Lark war mir ab der ersten Seite an sehr sympathisch, sie ist zwar schon 21, doch manchmal wirkt sie verloren und kindlich, was daran liegt, dass sich niemand um sie gekümmert hat. Ihr Vater hat Angst vor ihr und der einzige, den sie als Freund ansieht ist Boojohni, ihr Aufpasser. Die Freundschaft zwischen den beiden war das erste, das ich mochte, nicht Larks Gabe oder den König, sondern die Freundschaft. Die Stellen, an denen beide zusammen vorkamen, waren eher selten, aber wenn spürte man die Zuneigung von Boojohni zu Lark und wie sehr sie das freute. Es war schön zu sehen, dass es auch Freundschaften in Büchern gibt, die schon existieren und nicht gestellt wirken.

Der zweite positive Punkt in dem Buch ist eindeutig die Magie, welche man auf fast jeder Seite spürt. Mit der Zeit erfährt man immer mehr über die verschiedenen Gaben und wie diese entstanden sind und diese Geschichte hat mir sehr fasziniert, denn wie ihr vielleicht wisst, liebe ich Geschichten in Geschichten. Es wurde immer von den reinen Blutlinien geredet, den Menschen, die keine Gaben hatten, aber es war von Beginn an eindeutig, dass das nicht sein kann, wenn es so viele verschiedenen Gaben gibt. Larks Gabe ist die wichtigste in dem Buch, sie ist ja auch die Hauptperson, doch ihre Gabe fand ich selbst nicht so cool, da sie eher unspektakulär, aber trotzdem effektiv ist.

Schon ziemlich bald wird Lark an den Hof des Königs gebracht und ich fand es zuerst komisch, dass der König anscheinend Zuneigung zu Lark empfindet, da ich ihn mir sehr alt vorgestellt habe, dies ist aber nicht der Fall. Auch wenn Lark eigentlich eine Gefangene am Hof ist, wird sie gut behandelt und man spürt richtig, dass der König sie gern hat. Es vergehen Tage und Wochen und die beiden verbringen immer mehr Zeit miteinander und, wie sollte es anders sein, kommen sich immer näher. Die Liebesgeschichte in dem Buch empfand ich als angenehm, sie nahm nicht die komplette Geschichte ein und entwickelte sich eher langsam.

Zur Geschichte selbst möchte ich nicht allzu viel sagen, nur dass es immer wieder unerwartete Wendungen gab, mit denen ich persönlich nicht gerechnet hätte. Ich kann aber verstehen, dass viele Leser das Buch als langweilig empfinden, denn es passiert eigentlich nicht wirklich viel und meist geht es nur um Lark und Tiras, den König, der ihr Unterricht gibt. Es gibt auch noch die Voglar, eine Mischung aus Vogel und Mensch, gegen die das Königreich gerade im Krieg ist, doch von diesen bekommt man eher wenig zu lesen. Die wenigen Szenen mit ihnen waren aber spannungsgeladen und haben somit Schwung in die Geschichte gebracht.

Die Charaktere haben mir alle gut gefallen, vor allem Tiras und Kjell, die rechte Hand des Königs, waren meine Lieblinge. Auch wenn Kjell zu Beginn eher unfreundlich und griesgrämig war, hatte er doch etwas tolles an sich. Tiras wirkte auch verschlossen und geheimnisvoll, doch je mehr ich von ihm las, desto lieber mochte ich ihn. Somit hat die Autorin es geschafft, dass ich niemandem in dem Buch richtig hassen konnte, denn sogar die "Bösen" waren zu interessant für mich.

Das Ende des Buches ist geschlossen, auch wenn ein zweiter Band kommt, denn dieser handelt von einer anderen Person, dadurch kann man Bird and Sword beenden, ohne einen fiesen Cliffhanger erwarten zu müssen. Somit hat mich dieses Buch durchaus befriedigt zurück gelassen und ich war von dem Ende durchaus begeistert, denn es war einfach nur schön und hat mir eine Gänsehaut beschert.

Fazit:

Bird and Sword hat mich nicht enttäuscht, die Charaktere waren mir alle sympathisch und Geschichte gefiel mir sehr gut, denn ich mag Geschichten, in denen nicht viel passiert. Dadurch, dass es ein abgeschlossener Band ist muss ich nicht auf den zweiten warten. Meine Erwartungen wurden vollends erfüllt, daher vergebe ich 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 08.01.2018

Du gehörst mir...

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Komm, setz dich. Erzähl mir deine dunkelsten Geheimnisse – oder traust du dich nicht?

Mein Name ist Dr. Dixon Mathews, ich bin New Yorks renommiertester ...

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Inhalt:

Komm, setz dich. Erzähl mir deine dunkelsten Geheimnisse – oder traust du dich nicht?

Mein Name ist Dr. Dixon Mathews, ich bin New Yorks renommiertester Psychiater. Für 500 Dollar die Stunde entlocke ich meinen Patienten ihre kleinen schmutzigen Geheimnisse. Ich bin smart, arrogant, sehe blendend aus und nehme garantiert keine Frau ein zweites Mal. Das aber wird sich bald ändern – dank zweier vollkommen unterschiedlicher Frauen, die doch eines gemeinsam haben: Leidenschaft und Hingabe. Für welche werde ich mich entscheiden?
Quelle: randomhouse.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

""Ich kann einfach nicht aufhören zu essen", sagt Sharon und schiebt sich ein mit Vanillecreme gefülltes Küchlein in den Mund. Es ist bereits ihre drittes."

Das Cover sieht einfach toll aus, wenn man es in der Hand hält, spürt man das Leder richtig, da das Cover so aufgemacht ist, dass es oben, wo die Ledercouch auf dem Bild ist, rau ist. Ansonsten ist es ein eher schlichtes Design, nur der Titel steht schön im Vordergrund. Mir gefällt es sehr gut.

Der Schreibstil der Autorin war angenehm zu lesen, sie kann sehr gut sarkastisch schreiben und brachte mich dadurch oft zum schmunzeln. Aber auch romantische oder tiefgründige Szenen beschreibt die Autorin gut. Es wird abwechselnd aus Sicht von Dixon und Madison erzählt, jeweils in der Ich-Perspektive, dadurch lernt man beide Protagonisten besser kennen und kann sich gut in sie hinein versetzen. Satzbau, wie auch Wortschatz, sind dem Buch angemessen, es kommen auch schon mal Schimpfwörter vor, was hier gut dazu passt.

Zu Beginn lernt man Dixon kennen, einen Psychater, der seinen Beruf ernst nimmt, aber auch schon öfter unanständige Gedanken mit seinen Patienten hat. Als die sexsüchtige Juliet in seine Praxis kommt, fällt es ihm schon schwer professionell zu bleiben. Doch dann trifft er auch noch auf die liebe Madison, die Dixon sofort den Kopf verdreht. Nun hat er zwei Frauen in seinem Leben und er weiß nicht, welche er mehr will.

Dies war das erste Buch der Autorin, das ich gelesen habe und der Schreibstil hat mich sofort auf der ersten Seite gefesselt. Dadurch, dass aus Sicht von Dixon erzählt wird, kann man sehr gut seine Gedanken nachvollziehen und ich mochte ihn gleich, da er ein komplexer Charakter war, der nach außen hin den Arsch gibt, aber tief drinnen nur ein verletzter Mann ist. Durch den angenehmen Stil der Autorin war er mir sehr sympathisch und auch wenn er nicht immer der netteste Mann war, hat er sich doch in mein Herz geschlichen.

Das Buch beginnt sehr sexuell, dies legt sich allerdings mit der Zeit. Ich dachte schon, dass dies ein Erotikroman wird, in dem auf jeder zweiten Seite das Wort "Sex" vorkommt, doch das ist hier nicht der Fall. Die erste Hälfte des Buches ist eher eine Hinführung zum Höhepunkt, ab dem zweiten teil wird es dann auch noch spannend. In der zweiten Hälfte wird auch der Sex weniger, was schade war, da so viel sexuelle Spannung in dem Buch aufgebaut wurde und man die Funken zwischen den Charakteren förmlich spüren konnte.

Als Juliet auf der Bildfläche auftauchte, war klar, dass diese nur Unglück bringt, denn sie sehr an Dixon interessiert. Ich mochte sie von Beginn an nicht und habe immer gehofft, dass Dixon sich nicht für sie entscheiden würde. Ansonsten war Juliet auch interessant, man möchte wissen, was in ihrem Kopf vorgeht, warum sie das alles tut, was sie eben tut. Später kommt auch noch Madison dazu, die das genaue Gegenteil von Juliet ist, und somit Abwechslung in das Buch bringt. Man hat hier zwei Persönlichkeiten, die unterschiedlicher nicht sein könnten und stellt sich natürlich als Leser auf eine Seite und fiebert mit den Charakteren mit.

Man begleitet Dixon nun auf seiner Reise, die ihn immer wieder zu beiden Frauen führt. Es passiert nicht wirklich viel, dennoch wird das Buch nie langweilig. Durch die verrückte Juliet und die liebenswerte Madison kommt immer wieder Schwung in die Geschichte, es gibt dadurch immer wieder witzige, ernste und erotische Szenen, aber auch welche, bei denen man nur die Augen verdrehen kann. Ich mochte vor allem die Szenen, bei denen Dixon betrunken war und mit seinen beiden Freunden geredet hat, denn da war er ehrlich und hat sich nicht verstellt. Denn, wie bei jedem anderen Buch, ist dem Hauptcharakter einmal etwas Schlimmes passiert, so auch Dixon und Madison, beide haben ihr Päkchen zu tragen.

Diese Geheimnisse, was beiden widerfahren ist, erfährt man erst gegen Ende, von Dixon bekommt man immer wieder Häppchen, doch die komplette Enthüllung kam erst etwas später. Die Geschichte von Madison war sogar noch interessanter und am Ende saß ich mit offenem Mund hier und konnte nicht glauben, was ich das gelesen habe. Das Ende hat mich sowieso fassungslos zurück gelassen, denn es ist so gemein und offen, dass man einfach weiterlesen muss. Auch wenn das Buch immer mal wieder kleine Längen hatte, die nicht allzu schlimm waren, hat es mich gut unterhalten.

Fazit:

Ein Buch, von dem ich dachte, dass es mehr Sex und weniger Tiefgang hat, aber das genaue Gegenteil der Fall war. Es behandelt ernste Themen und ist nicht nur reines Vergnügen, das hat mir überrascht und zwar im positiven Sinne. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen und ich vergebe dafür 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 29.12.2017

Pick the Boss

Pick the Boss - Liebe ist Chefsache
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Was tust du, wenn du nach einer durchzechten Nacht neben einem One-Night-Stand aufwachst und panisch feststellst, dass du ausgerechnet an deinem ...

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Was tust du, wenn du nach einer durchzechten Nacht neben einem One-Night-Stand aufwachst und panisch feststellst, dass du ausgerechnet an deinem ersten Arbeitstag zu spät kommst? Als wäre das noch nicht genug, übersieht ein Kerl die rote Ampel und fährt dir direkt ins Auto. Mit Müh und Not schaffst du es noch ins Büro, und vor dir stehen deine neuen Chefs, die dir sehr bekannt vorkommen: rechts Mr Autounfall, der Rot von Grün nicht unterscheiden kann, und links Mr One-Night-Stand, dessen Name dir einfach nicht einfallen will ...
Quelle: luebbe.de

Meinung:

"Es ist so weit. Nach jahrelangen Bemühungen und harter Arbeit habe ich mein berufliches Ziel erreicht."

Das Cover ist ein richtiger Hingucker, ein Mann im Anzug und die Skyline einer Stadt. Wie der Titel schon verrät geht es hier um den Chef der Hauptperson Emma, daher ziert auch ein entsprechend gekleideter Mann das Cover. Ich finde es wirklich gelungen und sehr schön gestaltet.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und witzig, sie baut immer wieder peinliche Szenen in, die sie allerdings so toll beschreibt, dass man als Leser nur sitzen und lachen kann. Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben, die Kapitel wechseln sich öfter ab, sodass man einmal aus Sicht von Emma, dann aus Sicht von Sean oder Liam, dadurch erlebt man eine Szene öfter aus beiden Sichten und versteht alle Charaktere besser.

Zu Beginn lernt man Emma kennen, die gerade ihren neuen Job antritt. An ihrem ersten Arbeitstag wacht sie allerdings neben einem One-Night-Stand auf und gerät dann auch noch in einen Unfall. Endlich in der Arbeit angekommen muss sie feststellen, dass diese beiden Männer ihre Bosse sind und damit beginnen auch schon die Probleme.

Endlich bin ich dazu gekommen das Buch von April Dawson zu lesen, es hat ja auch nur 170 Seiten. Bereits letztes Jahr habe ich ihr bei einer Lesung gelauscht und fand "Pick the Boss" damals schon ziemlich witzig, auch beim Lesen musste ich öfter schmunzeln. Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht, da es durch den lockeren Schreibstil und die Witze einfach und schnell zu lesen geht. Auch die Hauptperson, Emma, war mir gleich sympathisch, da sie ein großer Tollpatsch ist.

Auch die beiden Männer waren gute Charaktere, da sie unterschiedlicher nicht sein könnten und daher Abwechslung in das Buch bringen. Sean ist der Aufreißer der beiden und Liam ist der nette Mann von nebenan. Beide sind natürlich sehr gut aussehen und verlieben sich auf den ersten Blick in Emma, das ging etwas schnell, aber bei einem so kurzen Buch ist es verständlich, dass man kein langes Kennenlernen schreiben kann.Während des Lesens habe ich immer wieder Seiten gewechselt und gehofft, dass sie einmal mit Liam und einmal mit Sean zusammen kommt. Man hat wirklich das gleiche Gefühlschaos wie auch Emma.

Die Geschichte selbst ist eher einfach gestrickt, es geht prinzipiell darum, dass sich Emma nicht zwischen den Männern entscheiden kann und dass sich herauszufinden versucht, wen von den beiden sie nun lieber mag. Hier kommt es oft zu unterhaltsamen Szenen, wobei sich einige Dinge auch wiederholt haben, trotzdem hat es die Autorin geschafft mich durchgehen zu unterhalten, zum Lachen zu bringen und gezeigt, dass sie auch romantische Szenen schreiben kann. Insgesamt ein guter Mix, der das Buch gut zu lesen macht.

Besonders gefallen hat mir das ganze Drama um die Hochzeit von Emmas Cousine. Dieses Ereignis zieht sich durch das ganze Buch und wird immer wieder angesprochen, ich mochte es, wie Emma nun einen Partner für dieses Event findet und wen sie schlussendlich mitnimmt. Auch ihre Tollpatschigkeit war ein Highlight, denn sie tat mir irgendwann schon leid. Immer und immer wieder geriet sie in peinliche Situationen, die einen oder beide Männer beinhaltet haben. Es wirkte manchmal leider auch schon erzwungen und da konnte ich dann nicht lachen, sondern einfach nur die Augen verdrehen, denn kein Mensch hat so viel Pech. Ansonsten gefiel mir die Geschichte gut, es wurden Dramen verursacht, die nicht nötig gewesen wären, aber auch einige schöne Liebesszenen kamen in dem Buch vor.

Das Ende war eine gemeiner Cliffhanger, der einen dazu verleitet sich gleich Band zwei zu kaufen und zu lesen. Ich bin auf jeden Fall schon gespannt, wie es mit Emma weiter geht und für wen sie sich letztendlich entscheidet.

Fazit:

Dies war das erste aber sicher nicht das letzte Buch der Autorin, welches ich gelesen habe. Ich musste oft lachen und habe die Geschichte, die genau richtig für Zwischendurch ist, genossen. Die Charaktere sind alle toll und ganz unterschiedlich, dadurch wird es auch nie langweilig. Einzig die Tatsache, dass es oft das Gleiche war, macht das Buch etwas schlechter. Ich vergebe 4 von 5 Sterne.