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Veröffentlicht am 10.01.2018

Bird and Sword

Bird and Sword
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Inhalt:

Ein Mädchen ohne Stimme.
Ein König in Ketten.
Ein Fluch, der sie vereint.

Mit fünf Jahren musste Lark mit ansehen, wie ihre Mutter vor ihren Augen ...

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Inhalt:

Ein Mädchen ohne Stimme.
Ein König in Ketten.
Ein Fluch, der sie vereint.

Mit fünf Jahren musste Lark mit ansehen, wie ihre Mutter vor ihren Augen hingerichtet wurde. Mit dem letzten Atemzug nahm sie ihrer Tochter die Stimme und die Macht der Worte. Denn Magie ist eine Todsünde in Jeru. Dreizehn Jahre später erscheint der junge König Tiras am Hof von Larks Vater, um diesen an seine Treuepflicht im Krieg zu erinnern. Er nimmt die stumme junge Frau als Geisel mit sich. Zunächst fürchtet Lark den König, doch sie merkt schnell, dass Tiras ebenso wenig frei ist wie sie und dass die Liebe womöglich die einzige Waffe ist, die ihrer beider Ketten sprengen kann …
Quelle: luebbe.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

"Sie war so klein. Nur ihre Augen waren groß. Ernst und Grau wie der Nebel über dem Moor nahem sie ihr Gesicht ein."

Das Cover des Buches hat eine tolle Gestaltung, darauf zu sehen ist Lark in einem schönem goldenen Kleid und einem Kranz auf dem Kopf. Durch die Federn und Lichteffekte im Hintergrund sieht alles noch harmonischer und zauberhafter aus. Man kann von dem Cover nicht viel auf den Inhalt schließen, war aber nicht störend ist und was ich persönlich gerne mag.

Der Schreibstil der Autorin ist anders, da Lark nicht sprechen kann und man nur ihre Gedanken liest, passt sich der Schreibstil daran an. Geschrieben ist das Buch aus der Ich-Perspektive und Larks Gedanken sind oft eher einfach gestrickt, und wenn sie in ihren Gedanken Sätze formen möchte, liest es sich wie die Gedanken eines Kindes, da sie nie lesen und schreiben gelernt hat, doch das fügt sich ganz toll in die Geschichte ein und stört den Lesefluss damit nicht.

Zu Beginn lernen wir Lark kennen, sie hat eine Gabe und da ihre Mutter ebenfalls eine hatte, und darum getötet wurde, versucht Lark sie so gut wie möglich zu verbergen. Als der König eines Tages zu ihr und ihrem Vater, einem Lord kommt, verändert sich ihr Leben, denn ihr Vater hat keine Truppen für den Krieg gegen die Voglar gesendet, daher nimmt der König Lark als Pfand mit.

Wenn man Meinungen zu dem Buch liest, sieht man, dass die Leser das Buch entweder lieben oder hassen, es gibt fast keine Meinungen, die halbwegs neutral sind, daher war ich auch sehr gespannt, wie mir das Buch gefallen würde. Ich habe das Buch zusammen mit Ney gelesen und ich kann sagen, dass wir beide das Buch sehr gerne mochten.

Lark war mir ab der ersten Seite an sehr sympathisch, sie ist zwar schon 21, doch manchmal wirkt sie verloren und kindlich, was daran liegt, dass sich niemand um sie gekümmert hat. Ihr Vater hat Angst vor ihr und der einzige, den sie als Freund ansieht ist Boojohni, ihr Aufpasser. Die Freundschaft zwischen den beiden war das erste, das ich mochte, nicht Larks Gabe oder den König, sondern die Freundschaft. Die Stellen, an denen beide zusammen vorkamen, waren eher selten, aber wenn spürte man die Zuneigung von Boojohni zu Lark und wie sehr sie das freute. Es war schön zu sehen, dass es auch Freundschaften in Büchern gibt, die schon existieren und nicht gestellt wirken.

Der zweite positive Punkt in dem Buch ist eindeutig die Magie, welche man auf fast jeder Seite spürt. Mit der Zeit erfährt man immer mehr über die verschiedenen Gaben und wie diese entstanden sind und diese Geschichte hat mir sehr fasziniert, denn wie ihr vielleicht wisst, liebe ich Geschichten in Geschichten. Es wurde immer von den reinen Blutlinien geredet, den Menschen, die keine Gaben hatten, aber es war von Beginn an eindeutig, dass das nicht sein kann, wenn es so viele verschiedenen Gaben gibt. Larks Gabe ist die wichtigste in dem Buch, sie ist ja auch die Hauptperson, doch ihre Gabe fand ich selbst nicht so cool, da sie eher unspektakulär, aber trotzdem effektiv ist.

Schon ziemlich bald wird Lark an den Hof des Königs gebracht und ich fand es zuerst komisch, dass der König anscheinend Zuneigung zu Lark empfindet, da ich ihn mir sehr alt vorgestellt habe, dies ist aber nicht der Fall. Auch wenn Lark eigentlich eine Gefangene am Hof ist, wird sie gut behandelt und man spürt richtig, dass der König sie gern hat. Es vergehen Tage und Wochen und die beiden verbringen immer mehr Zeit miteinander und, wie sollte es anders sein, kommen sich immer näher. Die Liebesgeschichte in dem Buch empfand ich als angenehm, sie nahm nicht die komplette Geschichte ein und entwickelte sich eher langsam.

Zur Geschichte selbst möchte ich nicht allzu viel sagen, nur dass es immer wieder unerwartete Wendungen gab, mit denen ich persönlich nicht gerechnet hätte. Ich kann aber verstehen, dass viele Leser das Buch als langweilig empfinden, denn es passiert eigentlich nicht wirklich viel und meist geht es nur um Lark und Tiras, den König, der ihr Unterricht gibt. Es gibt auch noch die Voglar, eine Mischung aus Vogel und Mensch, gegen die das Königreich gerade im Krieg ist, doch von diesen bekommt man eher wenig zu lesen. Die wenigen Szenen mit ihnen waren aber spannungsgeladen und haben somit Schwung in die Geschichte gebracht.

Die Charaktere haben mir alle gut gefallen, vor allem Tiras und Kjell, die rechte Hand des Königs, waren meine Lieblinge. Auch wenn Kjell zu Beginn eher unfreundlich und griesgrämig war, hatte er doch etwas tolles an sich. Tiras wirkte auch verschlossen und geheimnisvoll, doch je mehr ich von ihm las, desto lieber mochte ich ihn. Somit hat die Autorin es geschafft, dass ich niemandem in dem Buch richtig hassen konnte, denn sogar die "Bösen" waren zu interessant für mich.

Das Ende des Buches ist geschlossen, auch wenn ein zweiter Band kommt, denn dieser handelt von einer anderen Person, dadurch kann man Bird and Sword beenden, ohne einen fiesen Cliffhanger erwarten zu müssen. Somit hat mich dieses Buch durchaus befriedigt zurück gelassen und ich war von dem Ende durchaus begeistert, denn es war einfach nur schön und hat mir eine Gänsehaut beschert.

Fazit:

Bird and Sword hat mich nicht enttäuscht, die Charaktere waren mir alle sympathisch und Geschichte gefiel mir sehr gut, denn ich mag Geschichten, in denen nicht viel passiert. Dadurch, dass es ein abgeschlossener Band ist muss ich nicht auf den zweiten warten. Meine Erwartungen wurden vollends erfüllt, daher vergebe ich 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 08.01.2018

Du gehörst mir...

Du gehörst mir ...
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Inhalt:

Komm, setz dich. Erzähl mir deine dunkelsten Geheimnisse – oder traust du dich nicht?

Mein Name ist Dr. Dixon Mathews, ich bin New Yorks renommiertester ...

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Inhalt:

Komm, setz dich. Erzähl mir deine dunkelsten Geheimnisse – oder traust du dich nicht?

Mein Name ist Dr. Dixon Mathews, ich bin New Yorks renommiertester Psychiater. Für 500 Dollar die Stunde entlocke ich meinen Patienten ihre kleinen schmutzigen Geheimnisse. Ich bin smart, arrogant, sehe blendend aus und nehme garantiert keine Frau ein zweites Mal. Das aber wird sich bald ändern – dank zweier vollkommen unterschiedlicher Frauen, die doch eines gemeinsam haben: Leidenschaft und Hingabe. Für welche werde ich mich entscheiden?
Quelle: randomhouse.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

""Ich kann einfach nicht aufhören zu essen", sagt Sharon und schiebt sich ein mit Vanillecreme gefülltes Küchlein in den Mund. Es ist bereits ihre drittes."

Das Cover sieht einfach toll aus, wenn man es in der Hand hält, spürt man das Leder richtig, da das Cover so aufgemacht ist, dass es oben, wo die Ledercouch auf dem Bild ist, rau ist. Ansonsten ist es ein eher schlichtes Design, nur der Titel steht schön im Vordergrund. Mir gefällt es sehr gut.

Der Schreibstil der Autorin war angenehm zu lesen, sie kann sehr gut sarkastisch schreiben und brachte mich dadurch oft zum schmunzeln. Aber auch romantische oder tiefgründige Szenen beschreibt die Autorin gut. Es wird abwechselnd aus Sicht von Dixon und Madison erzählt, jeweils in der Ich-Perspektive, dadurch lernt man beide Protagonisten besser kennen und kann sich gut in sie hinein versetzen. Satzbau, wie auch Wortschatz, sind dem Buch angemessen, es kommen auch schon mal Schimpfwörter vor, was hier gut dazu passt.

Zu Beginn lernt man Dixon kennen, einen Psychater, der seinen Beruf ernst nimmt, aber auch schon öfter unanständige Gedanken mit seinen Patienten hat. Als die sexsüchtige Juliet in seine Praxis kommt, fällt es ihm schon schwer professionell zu bleiben. Doch dann trifft er auch noch auf die liebe Madison, die Dixon sofort den Kopf verdreht. Nun hat er zwei Frauen in seinem Leben und er weiß nicht, welche er mehr will.

Dies war das erste Buch der Autorin, das ich gelesen habe und der Schreibstil hat mich sofort auf der ersten Seite gefesselt. Dadurch, dass aus Sicht von Dixon erzählt wird, kann man sehr gut seine Gedanken nachvollziehen und ich mochte ihn gleich, da er ein komplexer Charakter war, der nach außen hin den Arsch gibt, aber tief drinnen nur ein verletzter Mann ist. Durch den angenehmen Stil der Autorin war er mir sehr sympathisch und auch wenn er nicht immer der netteste Mann war, hat er sich doch in mein Herz geschlichen.

Das Buch beginnt sehr sexuell, dies legt sich allerdings mit der Zeit. Ich dachte schon, dass dies ein Erotikroman wird, in dem auf jeder zweiten Seite das Wort "Sex" vorkommt, doch das ist hier nicht der Fall. Die erste Hälfte des Buches ist eher eine Hinführung zum Höhepunkt, ab dem zweiten teil wird es dann auch noch spannend. In der zweiten Hälfte wird auch der Sex weniger, was schade war, da so viel sexuelle Spannung in dem Buch aufgebaut wurde und man die Funken zwischen den Charakteren förmlich spüren konnte.

Als Juliet auf der Bildfläche auftauchte, war klar, dass diese nur Unglück bringt, denn sie sehr an Dixon interessiert. Ich mochte sie von Beginn an nicht und habe immer gehofft, dass Dixon sich nicht für sie entscheiden würde. Ansonsten war Juliet auch interessant, man möchte wissen, was in ihrem Kopf vorgeht, warum sie das alles tut, was sie eben tut. Später kommt auch noch Madison dazu, die das genaue Gegenteil von Juliet ist, und somit Abwechslung in das Buch bringt. Man hat hier zwei Persönlichkeiten, die unterschiedlicher nicht sein könnten und stellt sich natürlich als Leser auf eine Seite und fiebert mit den Charakteren mit.

Man begleitet Dixon nun auf seiner Reise, die ihn immer wieder zu beiden Frauen führt. Es passiert nicht wirklich viel, dennoch wird das Buch nie langweilig. Durch die verrückte Juliet und die liebenswerte Madison kommt immer wieder Schwung in die Geschichte, es gibt dadurch immer wieder witzige, ernste und erotische Szenen, aber auch welche, bei denen man nur die Augen verdrehen kann. Ich mochte vor allem die Szenen, bei denen Dixon betrunken war und mit seinen beiden Freunden geredet hat, denn da war er ehrlich und hat sich nicht verstellt. Denn, wie bei jedem anderen Buch, ist dem Hauptcharakter einmal etwas Schlimmes passiert, so auch Dixon und Madison, beide haben ihr Päkchen zu tragen.

Diese Geheimnisse, was beiden widerfahren ist, erfährt man erst gegen Ende, von Dixon bekommt man immer wieder Häppchen, doch die komplette Enthüllung kam erst etwas später. Die Geschichte von Madison war sogar noch interessanter und am Ende saß ich mit offenem Mund hier und konnte nicht glauben, was ich das gelesen habe. Das Ende hat mich sowieso fassungslos zurück gelassen, denn es ist so gemein und offen, dass man einfach weiterlesen muss. Auch wenn das Buch immer mal wieder kleine Längen hatte, die nicht allzu schlimm waren, hat es mich gut unterhalten.

Fazit:

Ein Buch, von dem ich dachte, dass es mehr Sex und weniger Tiefgang hat, aber das genaue Gegenteil der Fall war. Es behandelt ernste Themen und ist nicht nur reines Vergnügen, das hat mir überrascht und zwar im positiven Sinne. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen und ich vergebe dafür 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 29.12.2017

Pick the Boss

Pick the Boss - Liebe ist Chefsache
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Inhalt:

Was tust du, wenn du nach einer durchzechten Nacht neben einem One-Night-Stand aufwachst und panisch feststellst, dass du ausgerechnet an deinem ...

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Inhalt:

Was tust du, wenn du nach einer durchzechten Nacht neben einem One-Night-Stand aufwachst und panisch feststellst, dass du ausgerechnet an deinem ersten Arbeitstag zu spät kommst? Als wäre das noch nicht genug, übersieht ein Kerl die rote Ampel und fährt dir direkt ins Auto. Mit Müh und Not schaffst du es noch ins Büro, und vor dir stehen deine neuen Chefs, die dir sehr bekannt vorkommen: rechts Mr Autounfall, der Rot von Grün nicht unterscheiden kann, und links Mr One-Night-Stand, dessen Name dir einfach nicht einfallen will ...
Quelle: luebbe.de

Meinung:

"Es ist so weit. Nach jahrelangen Bemühungen und harter Arbeit habe ich mein berufliches Ziel erreicht."

Das Cover ist ein richtiger Hingucker, ein Mann im Anzug und die Skyline einer Stadt. Wie der Titel schon verrät geht es hier um den Chef der Hauptperson Emma, daher ziert auch ein entsprechend gekleideter Mann das Cover. Ich finde es wirklich gelungen und sehr schön gestaltet.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und witzig, sie baut immer wieder peinliche Szenen in, die sie allerdings so toll beschreibt, dass man als Leser nur sitzen und lachen kann. Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben, die Kapitel wechseln sich öfter ab, sodass man einmal aus Sicht von Emma, dann aus Sicht von Sean oder Liam, dadurch erlebt man eine Szene öfter aus beiden Sichten und versteht alle Charaktere besser.

Zu Beginn lernt man Emma kennen, die gerade ihren neuen Job antritt. An ihrem ersten Arbeitstag wacht sie allerdings neben einem One-Night-Stand auf und gerät dann auch noch in einen Unfall. Endlich in der Arbeit angekommen muss sie feststellen, dass diese beiden Männer ihre Bosse sind und damit beginnen auch schon die Probleme.

Endlich bin ich dazu gekommen das Buch von April Dawson zu lesen, es hat ja auch nur 170 Seiten. Bereits letztes Jahr habe ich ihr bei einer Lesung gelauscht und fand "Pick the Boss" damals schon ziemlich witzig, auch beim Lesen musste ich öfter schmunzeln. Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht, da es durch den lockeren Schreibstil und die Witze einfach und schnell zu lesen geht. Auch die Hauptperson, Emma, war mir gleich sympathisch, da sie ein großer Tollpatsch ist.

Auch die beiden Männer waren gute Charaktere, da sie unterschiedlicher nicht sein könnten und daher Abwechslung in das Buch bringen. Sean ist der Aufreißer der beiden und Liam ist der nette Mann von nebenan. Beide sind natürlich sehr gut aussehen und verlieben sich auf den ersten Blick in Emma, das ging etwas schnell, aber bei einem so kurzen Buch ist es verständlich, dass man kein langes Kennenlernen schreiben kann.Während des Lesens habe ich immer wieder Seiten gewechselt und gehofft, dass sie einmal mit Liam und einmal mit Sean zusammen kommt. Man hat wirklich das gleiche Gefühlschaos wie auch Emma.

Die Geschichte selbst ist eher einfach gestrickt, es geht prinzipiell darum, dass sich Emma nicht zwischen den Männern entscheiden kann und dass sich herauszufinden versucht, wen von den beiden sie nun lieber mag. Hier kommt es oft zu unterhaltsamen Szenen, wobei sich einige Dinge auch wiederholt haben, trotzdem hat es die Autorin geschafft mich durchgehen zu unterhalten, zum Lachen zu bringen und gezeigt, dass sie auch romantische Szenen schreiben kann. Insgesamt ein guter Mix, der das Buch gut zu lesen macht.

Besonders gefallen hat mir das ganze Drama um die Hochzeit von Emmas Cousine. Dieses Ereignis zieht sich durch das ganze Buch und wird immer wieder angesprochen, ich mochte es, wie Emma nun einen Partner für dieses Event findet und wen sie schlussendlich mitnimmt. Auch ihre Tollpatschigkeit war ein Highlight, denn sie tat mir irgendwann schon leid. Immer und immer wieder geriet sie in peinliche Situationen, die einen oder beide Männer beinhaltet haben. Es wirkte manchmal leider auch schon erzwungen und da konnte ich dann nicht lachen, sondern einfach nur die Augen verdrehen, denn kein Mensch hat so viel Pech. Ansonsten gefiel mir die Geschichte gut, es wurden Dramen verursacht, die nicht nötig gewesen wären, aber auch einige schöne Liebesszenen kamen in dem Buch vor.

Das Ende war eine gemeiner Cliffhanger, der einen dazu verleitet sich gleich Band zwei zu kaufen und zu lesen. Ich bin auf jeden Fall schon gespannt, wie es mit Emma weiter geht und für wen sie sich letztendlich entscheidet.

Fazit:

Dies war das erste aber sicher nicht das letzte Buch der Autorin, welches ich gelesen habe. Ich musste oft lachen und habe die Geschichte, die genau richtig für Zwischendurch ist, genossen. Die Charaktere sind alle toll und ganz unterschiedlich, dadurch wird es auch nie langweilig. Einzig die Tatsache, dass es oft das Gleiche war, macht das Buch etwas schlechter. Ich vergebe 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 27.12.2017

Paper Passion

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Inhalt:

Wild, wilder, Easton Royal. Der drittälteste der fünf attraktiven Bad-Boy-Brüder ist nicht leicht zu bändigen. Und seine düstere Familiengeschichte ...

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Inhalt:

Wild, wilder, Easton Royal. Der drittälteste der fünf attraktiven Bad-Boy-Brüder ist nicht leicht zu bändigen. Und seine düstere Familiengeschichte hat bei ihm besonders tiefe Spuren hinterlassen: Er trinkt und feiert zu viel, lässt gerne seine Muskeln spielen und jagt jede Nacht einem anderen Mädchen hinterher. Mit Erfolg, denn Easton steht seinem großen Bruder Reed in puncto Unwiderstehlichkeit in nichts nach. Doch Easton langweilt sich schnell, ist immer auf der Suche nach dem nächsten Kick. Vielleicht ist er deswegen so interessiert an der neuen Mitschülerin Hartley, die ganz anders ist, als die anderen Aston-Park-Püppchen – bodenständig, schlagfertig und vor allem: nicht an Easton interessiert. Die ultimative Herausforderung für den Achtzehnjährigen, der es gewohnt ist, alles zu bekommen, was er will. Doch geht es hier wirklich nur um Eastons Ego, oder entwickelt der stürmischste der Royal-Brüder echte Gefühle für Hartley?
Quelle: amazon.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

""Merkt euch, egal welche Funktion ihr auch wählt, die Summe der absoluten Differenzen wird von der ersten und letzten bestimmt", sagt Ms. Mann, als es zum Ende der Stunde läutet.

Das Cover ist passend zu den anderen Bänden der Reihe gestaltet, in einem hellen Ton und einem starken Farbakzent. Hier ist dies lila und ich finde, dass es toll aussieht. Auf dem echten Cover glitzert das Zepter noch, dadurch wird dem Ganzen nochmal ein gewisser Touch verliehen.

Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen, die Autorin scheut sich auch nicht davor, einmal Kraftausdrücke zu verwenden. Durch die guten Beschreibungen der Umgebung konnte ich mir alles immer gut vorstellen und auch die Charaktere blieben für mich nicht flach. Das Buch ist auch Sicht von Easton geschrieben und daher in der Ich-Perspektive gehalten.

Dieser Teil spielt etwas nach dem Abschluss von Band drei, Easton ist nun in der Abschlussklasse, Ella ebenso und Reed ist auf dem College. Schon bald trifft Easton aber auf ein Mädchen, Hartley, die seine ganze Welt auf den Kopf stellt.

Ich habe mich schon sehr auf diesen Band der Reihe gefreut, da ich Easton immer gerne mochte. Er ist nicht so aggressiv wie Reed, aber trotzdem ziemlich interessant. In der Schule vergöttern in die Mädchen und auch manche Lehrer. Genauso startet das Buch, mit einer Lehrerin und Easton. Diesen Einstieg fand ich wirklich gelungen, denn es zeigt Easton wirklich wie er war, bevor er Hartley getroffen hat. Außerdem hat dieses Ereignis Auswirkungen auf den VErlauf der weiteren Geschichte und ist daher ein guter Beginn. Hartley kommt ziemlich bald dazu, sie erwischt Easton und die Lehrerin nämlich. Ab da wurde es dann auch interessanter, Drama kam dazu und viele Highschool-Zickenkriege.

Hartley selbst war, wie ich finde, ein interessanter Charakter, da sie neu auf der Schule ist, wusste niemand etwas von ihr und als Leser wird man auch nur häppchenweise mit Informationen gefüttert. Natürlich ranken sich einige Geheimnisse und Probleme um sie, die man gerne herausfinden möchte, aber ich mochte es, diese zusammen mit Easton zu lösen. Man merkte sofort, dass er sie gern hat und das hat ihn im Laufe des Buches wirklich verändert. Hartley selbst blieb im Verlauf ziemlich gleich, sie ist ein sehr nettes Mädchen aus gutem Hause und versucht so wenig wie möglich in der Schule aufzufallen.

Ich mochte die Beziehung zwischen Easton und Hartley gerne, sie harmonisieren wirklich gut und Hartley bringt das gute in Easton zum Vorschein. Es ging aber nicht nur darum in dem Buch, es wurden auch Eastons andere Probleme behandelt, wie etwa, dass er viel trinkt. Dies wurde schon in den anderen Bänden oft erwähnt und hier bekommt man einen besseren Einblick in seine Gefühlswelt und warum er das tut, was er eben tut. Sein Verlangen nach Schmerzen wird ebenfalls thematisiert, man erfährt auch, warum er solche Probleme hat. Erin Watt schreibt zwar New Adult Bücher, diese haben aber auch ernste Themen in ihnen, wie auch hier, diese werden nicht immer gut bearbeitet, aber dennoch gibt es Leute, denen es auch so geht und vielleicht bekommt man durch Bücher, die einen solchen Inhalt haben, ein besseres Gefühl für die Probleme anderer.

Schade fand ich, dass Ella und Reed so wenig in dem Buch vorgekommen sind. Ella wirkte außerdem wie Eastons Mutter und gar nicht mehr wie in den anderen Teilen, es wirkte so, als wäre sie plötzlich ein anderer Mensch. Reed ist auch nicht besser, von dem bekommt man aber sehr wenig zu lesen. Eastons Vater und seine Brüder haben auch immer nur kleinere Auftritte, es dreht sich wirklich alles um Easton und Hartley.

Die beiden haben auch nicht sofort eine Beziehung oder schlafen miteinander, das mochte ich gern, denn es dauert hier wirklich, bis sie sich näher kommen. Das ist genau meins. Hartley und Easton mögen sich zwar von Beginn an, aber es gibt einige Hindernisse, die sie noch nicht überwinden können, daher ist die Lovestory etwas langsamer, was auch mal schön ist zu lesen. Zwischendurch gibt es wieder she viel Drama, vor allem mit den anderen Mädchen auf der Schule. Dadurch kam es immer wieder zu übertriebenen Szenen, die zu meiner Belustigung beim Lesen beigetragen haben.

Das Ende war ein sehr fieser Cliffhanger und ich warte jetzt schon ungeduldig auf den nächsten Band. Insgesamt war der Abschluss dieses Buches allerdings gelungen und ich freue mich schon darauf, zu erfahren, wie es nun weiter geht.

Fazit:

Auch der vierte Band konnte mich begeistern. Ich mochte Easton schon in den anderen Bänden sehr gerne und endlich erfährt man mehr über ihn. Die Liebesgeschichte ist auch nicht zu abgedreht und hat mir dadurch gut gefallen. Ich vergebe für diesen Band 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 06.11.2017

Erwachen des Lichts

Erwachen des Lichts
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Eben noch verlief Josies Leben normal. Doch plötzlich taucht ein mysteriöser Typ mit goldenen Augen auf und behauptet, sie sei eine Halbgöttin. Somit ...

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Inhalt:

Eben noch verlief Josies Leben normal. Doch plötzlich taucht ein mysteriöser Typ mit goldenen Augen auf und behauptet, sie sei eine Halbgöttin. Somit ist sie dazu auserkoren, die Unsterblichen des Olymps im Kampf gegen die Titanen zu unterstützen. Um ihre Bestimmung zu erfüllen, muss Josie lernen, ihre Kräfte zu nutzen. Dabei zur Seite steht ihr der impulsive Seth. Bald merkt Josie, dass er ihr gefährlicher werden könnte als die entfesselten Mächte der Unterwelt …
Quelle: harpercollins.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

"In der Villa war es so still, wie es in meinem Kopf gewesen wäre, wenn man mich nach meinen Wünschen gefragt hätte."

Das Cover ist wirklich gut gelungen, es gefällt mir gut, da es etwas düsterer ist und man die Gesichter nicht von vorne sieht. Darauf abgebildet sind Josie und Seth, sie sehen fest entschlossen aus, was die Sternkonstellationen auf dem Cover zu bedeuten haben weiß ich allerdings nicht. Ansonsten ist das Cover eher unspektakulär.

Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt einfach und flüssig zu lesen. Sie ziert sich auch nicht Kraftausdrücke zu verwenden und verwendet solche ziemlich oft. Durch ausführliche Beschreibungen kann man sich als Leser auch die Umgebung sehr gut vorstellen und bekommt ein gutes Bild von den Charakteren. Geschrieben ist das Buch aus der Ich-Perspektive, immer abwechselnd aus Sicht von Josie und Seth, wodurch man beide Charaktere besser kennen lernt.

Zu Beginn lernt man Setz kennen, der ein Apollyon ist und von dem Gott Apollo beauftragt wird eine gewisse Josie zu finden und zu beschützen. Sie ist nämlich entscheidend im Kampf gegen die Titanen. Seth sucht diese also auf und nimmt sie mit zu einem sicher Ort, allerdings muss sie erst verstehen, dass sich ihr Leben nun ändert und ihre Kräfte zu beherrschen.

Ich habe die Dämonentochter-Reiche von der Autorin nicht gelesen und überlege nun, dies doch zu tun, da mir dieses Buch wirklich gut gefallen hat und nicht ganz so schrecklich wie Obsidian war. Ich bin sehr gut in das Buch gekommen, auch wenn ich Seth nicht kannte. Es wurde alles, was in der anderen Reihe passiert ist ausreichend erklärt und dadurch hatte ich nicht das Gefühl, als hätte ich einige wichtige Informationen nicht. Der Einstieg fiel mir also insgesamt sehr leicht und durch den einfachen Schreibstil kam ich auch schnell voran. Schon bald trat auch Josie auf die Bildfläche und dann bekam man als Leser mehr Informationen zu den Göttern und ihren Abkömmlingen.

Die Idee hinter dem Buch finde ich sehr interessant, seit Rick Riordan liebe ich alles, das mit griechischen Göttern zu tun hat und auch hier habe ich mir sehr darauf gefreut, obwohl hauptsächlich ein Gott, Apollo, vorkommt und es ansonsten um Halbgötter und ähnliche Abkömmlinge geht. Trotzdem gab es viele lehrreiche Stellen zu den Göttern im allgemeinen, diese STellen mochte ich am liebsten. Josie selbst ist auch kein normaler Mensch, sie ist eine Halbgöttin, weiß allerdings noch nichts von ihrem Glück. Als sie und Seth das erste Mal aufeinander treffen merkt man schon die sexuelle Anziehung zwischen ihnen, welche sich im Laufe des Buches immer mehr steigert. Ich habe einige Meinungen gelesen, die meinten, dass es eigentlich nur um die beiden und ihre Beziehung geht, was in gewisser Weise auch stimmt, mich persönlich hier aber nicht so sehr gestört hat, da die richtige Geschichte mit den Titanen nicht zu kurz kommt, meiner Meinung nach. Das einzige, das mich wirklich gestört hat war, dass auf jeder Seite erwähnt werden musste, wie gut Seth aussieht und dass er immer ohne Shirt herumläuft.

Wo wir schon bei Seth sind, abgesehen davon, dass er ein Eightpack hat und besser als jeder andere Mensch aussieht, ist er einfach nur überheblich und ein Bad Boy wie er im Buche steht. Wer meinen Blog öfter liest weiß, dass ich gar nicht verstehen kann, wie man solche Kerle anziehend finden kann. Seth ist einfach nur arrogant und schert sich um niemanden, außer sich selbst, es gab sehr viele Momente, bei denen ich das Buch einfach wegwerfen wollte, da es so klischeehaft ist, wie er sich oft benimmt. Aber bei den Büchern von Armentrout wundert mich das nicht mehr, da alle ihre Jungs gleich sind. Ich sehe in allen Parallelen, die sich nicht abstreiten lassen, aber anscheinend verkauft sich das im Moment sehr gut.

Josie ist im Gegensatz zu Seth ruhig, besonnen und unsicher. Sie findet sich selbst nicht überdurchschnittlich schön und denkt öfter nach, bevor sie etwas tut. Zwar handelt sie hin und wieder auch überstürzt, aber sie hat dich einen klugen Kopf. Leider verfällt sie auch hier sofort dem Jungen und himmelt ihn auf jeder Seite an. Bei einem Fantasy Buch stört mich so etwas nicht, wenn es nur hin und wieder vorkommt, aber dies ist mehr ein New Adult Roman mit Fantasy. Ich fand es aber gut, dass es hier auch Sex gab und die Autorin sich schon nicht mehr im Jugendbuch Bereich bewegt, denn in einem solchen hätte man Sex nicht gefunden. Diese Szene war meiner Meinung nach gut geschrieben und hat auch sehr gut die Gefühle transportiert.

Hin und wieder gab es auch mal witzige Momente, vor allem, wenn Apollo dabei war. Spannung gab es eher am Ende, doch diese wurde nicht gut genug ausgebaut und der große "Kampf" war mit nur ein paar Sätzen sofort beendet. Dies hätte ich mir besser und länger beschrieben gewünscht oder einfach anders, denn hier war ich dann doch enttäuscht. Dadurch, dass man sehr schnell voran kommt ist man rasch beim Schluss angelangt und erwartet sich noch etwas vollkommen Unerwartetes, was hier aber ausbleibt und somit dem ganzen die Luft auslässt. Ein phänomenaler Abschlusskampf gepaart mit Spannung hätte hier mehr bewirken können, da wurde leider sehr viel Potential verschenkt, wie ich finde.

Insgesamt kann ich sagen, dass nicht so viel passiert ist, es aber einige Stellen gab, die mir sehr gut gefallen haben und mich gut unterhielten. Dies ist das beste Fantasybuch von Armentrout das ich gelesen habe, ich wollte die Autorin schon aufgeben, aber nun gebe ich ihr doch noch eine Chance. Obsidian hat mir leider gar nicht gefallen und auch hier wurde mit dem Bad Boy Klischee komplett übertrieben, der Rest war allerdings ziemlich gut.

Fazit:

Das Buch hat mich positiv überrascht und ich möchte wirklich gern die nächsten beiden Teile lesen. Es geht einfach flott und leicht zu lesen und dadurch ist es perfekt für Zwischendurch. An Rick Riordan kommt es nicht heran, aber es hat doch etwas an sich, das mich überzeugen konnte, daher vergebe ich 4 von 5 Sterne.