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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.08.2025

Werwolf-Romance

When the Moon touches my Soul
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Werwölfin Skylar will die Morde aufklären, die Los Angeles in Atem halten, mit denen sie und ihre Leute aber nichts zu tun haben. Gleichzeitig muss sie sich mit ihrem neuen Kollegen Ryan herumschlagen, ...

Werwölfin Skylar will die Morde aufklären, die Los Angeles in Atem halten, mit denen sie und ihre Leute aber nichts zu tun haben. Gleichzeitig muss sie sich mit ihrem neuen Kollegen Ryan herumschlagen, der bedrohlich für ihr Leben werden könnte.
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Das Buch ist abwechselnd aus den Sichten von Skylar und Ryan geschrieben und Skylar ist von den beiden eindeutig mein klarer Favorit. Sie ist unglaublich cool, auch wenn sie ein bisschen ein einsamer Wolf ist. Ryan hingegen wirkt einfach nur sehr verbittert, zu einem Teil ist das natürlich bei seiner Vorgeschichte verständlich, aber stellenweise war es doch ein bisschen viel. Besonders gut hat mir die Darstellung der Werwölfe gefallen, die waren endlich mal nicht mehr so verkuschelt. Wirklich interessant war Skylars Zwiespalt zwischen ihren beiden Leben und wie unterschiedlich sie deshalb mit Ryan umgehen musste. In Kombination mit der Lovestory war das sehr schön. Die Handlung rund um die Mordfälle und Ryans Aufenthaltsgrund in Los Angeles ist wirklich spannend und mit der Auflösung habe ich nicht gerechnet. Auch der Schreibstil hat mir gut gefallen.

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Veröffentlicht am 12.08.2025

Toller Thriller

Die Einladung
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Marla erhält eine Einladung zu einem Klassentreffen und freut sich darauf, mit alten Schulkameraden reale Erinnerungen zu zelebrieren. Denn Marla muss dauernd an falsche Erinnerungen mit einem Psychopathen ...

Marla erhält eine Einladung zu einem Klassentreffen und freut sich darauf, mit alten Schulkameraden reale Erinnerungen zu zelebrieren. Denn Marla muss dauernd an falsche Erinnerungen mit einem Psychopathen denken.
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Marla ist eine wirklich super interessante Protagonistin, auch wenn sie jetzt nicht zwangsläufig super sympathisch ist. Besonders ihre Gesichtsblindheit ist ein aufregender Aspekt. Auch die anderen Figuren sind Fitzek-typisch komplex aufgebaut. Die Handlung ist wahnsinnig spannend und jedes Mal, wenn ich dachte, dass ich endlich eine Sache durchschaut habe, gab es wieder eine unglaubliche Wendung, die die Handlung in eine völlig neue Richtung lenkt und mich sprachlos zurückgelassen hat. Aber trotzdem war alles gut nachvollziehbar und am Ende des Buches hat sich ein schlüssiges und unglaublich detailliertes Bild ergeben. Wie nicht anders erwartet, war das Ende absolut genial und ich habe auch dank der Atmosphäre, die konstant und bedrohlich aufgebaut wird, richtig darauf hingefiebert. Der Schreibstil war super angenehm zu lesen.

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Veröffentlicht am 09.08.2025

Cooler Reihenauftakt

Demon Road (Band 1) - Hölle und Highway
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Ambers Eltern wollen sie essen, denn sie sind Dämonen. Also flüchtet Amber über die Demon Road quer durch die USA und versucht so, ihren Eltern zu entkommen. Gemeinsam mit Milo, dessen Auto ein bisschen ...

Ambers Eltern wollen sie essen, denn sie sind Dämonen. Also flüchtet Amber über die Demon Road quer durch die USA und versucht so, ihren Eltern zu entkommen. Gemeinsam mit Milo, dessen Auto ein bisschen zu gut funktioniert, um normal zu sein.
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Protagonistin Amber ist noch eine Teenagerin, dementsprechend sind ihre Handlungen manchmal ein wenig impulsiv, aber ich fand sie wirklich sehr sympathisch und es ist nachvollziehbar, dass die ganze Situation ihr sehr zusetzt. Mein Liebling war aber auf jeden Fall Milo, weil er so super mysteriös dargestellt wird. Er gibt kaum etwas von sich preis, aber gleichzeitig tut er auch alles, um Amber zu unterstützen. Bei Glen war ich mir sehr lange recht unsicher, aber alles in allem lockert er die teilweise ernste Handlung durch seine Albernheit wieder auf. Die Handlung ist wirklich spannend aufgebaut und durch die wechselnden Städte liest es sich fast ein wenig episodenhaft. Mit den verschiedenen Fällen hat es mich positiv an Supernatural erinnert. Diese Reihe möchte ich auf jeden Fall weiterverfolgen. Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 01.08.2025

Nicht so mein Fall

Nick & Charlie (deutsche Ausgabe)
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Eigentlich sind Nick und Charlie unzertrennlich, aber weil Nick auf die Uni geht, müssen sie eine Fernbeziehung führen.
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Es war wirklich ungewohnt, eine Geschichte über Nick und Charlie nicht als Graphic ...

Eigentlich sind Nick und Charlie unzertrennlich, aber weil Nick auf die Uni geht, müssen sie eine Fernbeziehung führen.
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Es war wirklich ungewohnt, eine Geschichte über Nick und Charlie nicht als Graphic Novel zu lesen. Statt anhand von gezeichneten Gesichtsausdrücken, die man interpretieren muss, werden extrem die Gefühle der Charaktere einfach so präsentiert. Mit dieser Darstellungsform bin ich nicht so warm geworden, ich bevorzuge definitiv die Graphic Novel gegenüber der Novelle. Vermutlich auch, weil mir der Schreibstil jetzt nicht super gut gefallen hat. Außerdem war mir das Drama zwischen Nick und Charlie zu sehr aufgebauscht, es hat sich nicht so wholesome gelesen wie die Graphic Novels. Ich konnte auch die Figuren nicht so gut greifen.

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Veröffentlicht am 11.07.2025

True Crime

Angeklagt! Schuldig oder nicht?
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Strafverteidiger Alexander Stevens und Tagesschausprecher und Jurist Constantin Schreiber schildern sieben wahre Kriminalfälle, die einen am Ende mit der Frage zurücklassen, wer wirklich schuldig ist oder ...

Strafverteidiger Alexander Stevens und Tagesschausprecher und Jurist Constantin Schreiber schildern sieben wahre Kriminalfälle, die einen am Ende mit der Frage zurücklassen, wer wirklich schuldig ist oder nicht.
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Wie bei fast allen True-Crime-Fällen kannte ich fast alle Fälle schon, deshalb war von den harten Fakten jetzt nicht viel neues dabei. Allerdings ist es immer interessant, schon bekannte Fälle noch einmal neu erzählt zu bekommen, vor allem weil die Schicksale hier gut neu aufgerollt werden. Man bekommt alle Details präsentiert, aber was für mich neu war, war die wirklich aufschlussreiche juristische Perspektive. Natürlich wurde das auch in diversen Podcasts angesprochen, die Urteile müssen schließlich besprochen werden, aber bei weitem nicht so in die Tiefe gehend. Trotz dieser Vertiefung war es nicht trocken, der Schreibstil hat sich angenehm die Waage gehalten: Es war nicht zu trocken, sondern sehr lebendig, aber gleichzeitig auch den beschriebenen Opfern gegenüber sehr respektvoll geschrieben.

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