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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.03.2022

Spannender Schweden-Krimi

Die andere Schwester
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Ich habe vor Veröffentlichung des Krimis eine Leseprobe gelesen und war so begeistert, dass ich mich sehr auf das Buch gefreut habe. „Die andere Schwester“ ist der zweite Band der Karlstad-Reihe und baut ...

Ich habe vor Veröffentlichung des Krimis eine Leseprobe gelesen und war so begeistert, dass ich mich sehr auf das Buch gefreut habe. „Die andere Schwester“ ist der zweite Band der Karlstad-Reihe und baut teilweise darauf auf. Ich habe den ersten Teil noch nicht gelesen, fand es aber nicht weiter störend. Zu Beginn musste man sich etwas zurechtfinden, das ging aber relativ schnell und hat den Lesefluss nicht beeinträchtigt.
Am Anfang geht es scheinbar um zwei verschiedene Geschichten, die aber im Laufe des Buchs immer mehr miteinander verwoben werden und am Ende zu einer Auflösung führen. Ich hatte zwar zur Mitte des Buchs schon den richtigen Verdacht, der Schreibstil aber war so angenehm, dass es nicht störte. Die Spannung blieb stets bestehen. Die Hauptcharaktere waren mir alle nicht sonderlich sympathisch, aber das muss manchmal auch gar nicht so sein. Ich habe das Buch super schnell ausgelesen und kann es nur empfehlen. Eine gute kurzweilige Unterhaltung.

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Veröffentlicht am 25.12.2025

Gemischte Gefühle

The Woman in Suite 11
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The Woman in Suite 11 ist ein Buch, das bei mir gemischte Gefühle hinterlässt. Ich mag Ruth Ware als Autorin und bin packende Geschichten gewöhnt, die mit einigen Twists bis zuletzt für Spannung sorgen. ...

The Woman in Suite 11 ist ein Buch, das bei mir gemischte Gefühle hinterlässt. Ich mag Ruth Ware als Autorin und bin packende Geschichten gewöhnt, die mit einigen Twists bis zuletzt für Spannung sorgen. Bei diesem Buch war ich allerdings eher enttäuscht. Lo Blacklock ist Journalistin und wird zu einer Hoteleröffnung in der Schweiz eingeladen. Dort trifft sie auf viele alte Bekannte und wird mehr oder weniger ahnungslos in ein Verbrechen verwickelt.

Was gut ist, ist der Schreibstil. Obwohl ich die Geschichte eher platt und wenig raffiniert fand, ließ sich das Buch trotzdem schnell und flüssig lesen. Ich wusste nicht, dass dies eine Fortsetzung eines Buchs ist, das vor langer Zeit erschienen ist. Es wurde oftmals auf die alte Geschichte verwiesen. Die Bezüge blieben aber sehr vage und machten wenig Sinn. Ich fand die Geschichte zudem vorhersehbar, sie konnte mich also nicht so recht überzeugen.

Veröffentlicht am 12.08.2025

Sommer in Italien

Zypressensommer
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Julias Großvater Gianni ist vor kurzem verstorben und hat ihr ein geheimnisvolles Rätsel hinterlassen, das sie nach Italien führt. Dort begibt sie sich auf Spurensuche in ihrer Familiengeschichte und trifft ...

Julias Großvater Gianni ist vor kurzem verstorben und hat ihr ein geheimnisvolles Rätsel hinterlassen, das sie nach Italien führt. Dort begibt sie sich auf Spurensuche in ihrer Familiengeschichte und trifft dabei auf den charmanten Matteo. Die Ausgangslage klingt vielversprechend – und auch die vielen positiven Bewertungen haben meine Erwartungen entsprechend hochgeschraubt.

Leider konnte mich Zypressensommer nicht so mitreißen, wie ich es mir erhofft hatte. Der Schreibstil wirkte auf mich langatmig und zäh, wodurch sich das Lesen stellenweise sehr gezogen hat. Auch die Rückblicke in die Vergangenheit, die emotional berühren sollten, ließen mich seltsam unbeteiligt zurück.

Obwohl die Protagonisten sympathisch gezeichnet sind, konnte ich keine tiefere Verbindung zu ihnen aufbauen. Die Geschichten von Gianni und Giulia verlaufen eher nebeneinander her, ohne dass sich für mich ein wirklich stimmiges Ganzes ergeben hätte. Die Idee hinter der Geschichte finde ich sehr gelungen – doch in der Umsetzung blieb sie für mich leider hinter ihren Möglichkeiten zurück.

Insgesamt ein Buch mit Potenzial, das mich jedoch emotional nicht abholen konnte. Daher vergebe ich 3,5 Sterne.

Veröffentlicht am 10.07.2025

Nicht so gut wie erhofft

Great Big Beautiful Life
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Die Autoren Alice und Hayden buhlen beide um den Job eine Autobiografie der einst berühmten Margaret Ives zu schreiben. Dabei kommen sie einander näher und sind nicht länger nur Konkurrenten.

Mit Great ...

Die Autoren Alice und Hayden buhlen beide um den Job eine Autobiografie der einst berühmten Margaret Ives zu schreiben. Dabei kommen sie einander näher und sind nicht länger nur Konkurrenten.

Mit Great Big Beautiful Life erscheint ein neues Buch einer meiner Lieblingsautorinnen. Leider konnte es mich nicht ganz überzeugen.
Besonders der Anfang zieht sich ziemlich in die Länge und hat es mir schwer gemacht, richtig in die Geschichte hineinzufinden. Die Handlung rund um Margaret Ives reicht weit in die Vergangenheit zurück, dadurch verliert sich der Erzählstrang in zu vielen Namen und Details, die nicht wirklich fesseln. Mir fehlte der emotionale Zugang zu den Figuren und ich hatte oft das Gefühl, den Überblick zu verlieren. Insgesamt habe ich relativ lange gebraucht, um das Buch zu beenden, da der Spannungsbogen für meinen Geschmack zu flach blieb. Emily Henry schreibt normalerweise so witzige Geschichten und hier hat mir der übliche Humor und Charme doch eher gefehlt. Erst gegen Ende konnte mich das Buch dann doch noch packen und das nötige Gefühl vermitteln. Ein schönes Buch, aber leider nicht ihr bestes.

Veröffentlicht am 18.03.2025

Leider nicht so spannend, wie die Frau des Serienkillers

Die Tochter des Serienkillers
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Jennys Vater ist ein Serienkiller und wurde vor vielen Jahren überführt und ins Gefängnis überstellt. Seitdem versucht sie ihrer Vergangenheit zu entfliehen und hat sich ein neues Leben mit Mann und Kindern ...

Jennys Vater ist ein Serienkiller und wurde vor vielen Jahren überführt und ins Gefängnis überstellt. Seitdem versucht sie ihrer Vergangenheit zu entfliehen und hat sich ein neues Leben mit Mann und Kindern aufgebaut. Als plötzlich die Affäre ihres Mannes entführt wird und Tierkadaver vor Jennys Haustüre auftauchen, beginnt sie an sich selbst zu zweifeln. Denn von Albträumen und Blackouts geplagt, kann sie sich nicht mehr erinnern, was sie in der Nacht getan hat, als Olivia verschwand.

Die Tochter des Serienkillers konnte mich leider nicht so sehr überzeugen, wie die Frau des Serienkillers. Der Leser lernt die Gedankenwelt von Jenny und ihrem Mann Mark kennen, aber leider drehen sich die Gedanken oft im Kreis und es passiert nicht viel Neues. Auch das Ende war mir zu abenteuerlich und einige Fragen blieben noch offen. Ich habe mich teilweise gut unterhalten gefühlt, teilweise fand ich es aber leider auch etwas langatmig. Daher eine etwas schwächere Bewertung. Die Schwester des Serienkillers werde ich dennoch lesen.

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