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Veröffentlicht am 17.09.2025

Magie im Wasser

Olympia Magica 1: Kommst du ins Team?
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Da mein Mitleser eine Schwimmratte ist, hat sie dieses Buch sofort angesprochen und auch von den Farbtönen her, dem Titel sowie dem Mädchen im Vordergrund mit der Medaille machte neugieirg. Das alles deutet ...

Da mein Mitleser eine Schwimmratte ist, hat sie dieses Buch sofort angesprochen und auch von den Farbtönen her, dem Titel sowie dem Mädchen im Vordergrund mit der Medaille machte neugieirg. Das alles deutet auf ein magisches Abenteuer hin. Die innerere Gestaltung mit verschiedenen schwarz weiß Vignetten ist ebenfalls ansprechend und gutgelungen.

Anne Bodinka startet ihren ersten Band Oliympia Magica Kommst du ins Team! erschienen im Thienemann Verlag. Unser magisches Abenteuer beginnt mit Linna, deren Hauptaugenmerk auf ihr Schwimmtraining liegt. Ihre Eltern sind da anderer Meinung und finden die Schule geht vor. Während eines Streits mit ihrer Stiefmutter läuft sie weg und versteckt sich in der Turnhalle. Dort entdeckt sie dann einen Gang zu einem geheimen Sportinternat. Dort darf sie für eine Woche teilnehmen um ihr magisches Talent zu entdecken. Schafft sie es oder muss sie die Schule wieder verlassen?

Linna als Charakter gefällt uns, sie verhält sich wie ein ganz normales Kind in dem Alter, verfolgt ihr Ziel und hegt trotzdem manche Selbstzweifel. Es finden sich schnell Freunde, aber ebenso Feinde. Die Darstellung aller Charaktere ist gut gelungen, man kann mit ihnen mitfühlen. Die magischen Talente um die es geht sind lebendig dargestellt und wir waren bei dem Wettkampf mitten dabei. Einzig vom Schreibstil her hätten wir uns etwas mehr Spannung und Bildhaftigkeit erhofft. Als Werte finden wir hier Zusammenhalt und Freundschaft neben dem spotlichen Aspekt. Das Lesealter wird ab 10 Jahren empfohlen.

Alles in allem hat uns das Abenteuer aber angesprochen. Es ist fantasievoll und wir freuen uns auf eine Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 11.09.2025

Von der Idee her gut

QUID+ Ich will aber!
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Die kleinen Wutanfälle der Kinder kennen wohl alle. Ich persönlich finde beim Einkaufen gibt es immer die schlimmsten Situationen. Wie erkläre ich aber meinem Kind sinnvoll mit seiner Wut umzugehen? Wie ...

Die kleinen Wutanfälle der Kinder kennen wohl alle. Ich persönlich finde beim Einkaufen gibt es immer die schlimmsten Situationen. Wie erkläre ich aber meinem Kind sinnvoll mit seiner Wut umzugehen? Wie verhalte ich mich selbst in solchen Situationen am besten? Meistens ist man da doch hilflos oder reagiert sogar noch falsch. QUID+ Ich will aber! geht der Sache auf den Grund. In 14 Vorlesegeschichten werden alltägliche Situationen dargestellt. Im Anschluss einer jeden Geschichte gibt es Informationen für Eltern wie man sich nach einer solchen Situation dem Kind gegenüber verhalten sollte und wie es seine Emotionen besser verarbeiten kann. Im Anschluss findet sich das Kapitel Tipps und Tricks für Erwachsene. Hier wird nochmals genau auf die Thematik Wut eingegeangen. Es finden sich sogar Lernspiele.

Von der Idee her finde ich das Buch wirklich toll. Ich habe hier in den Vorlesegeschichten viele alltägliche Situationen gefunden, die es bei uns auch tagtäglich zu bewältigen gibt. Die jeweiligen Vorlesegeschichten sind allerdings vom Text her oftmals sehr lang und somit für wibbelige Kinder überhaupt nicht geeignet. Auch die Illustrationen konnten uns nicht begeistern. Die jeweiligen Kästchen Aus Fehlern lernen fand ich für mich selbst dazu hilfreich. Gefallen hat den Kindern, dass die Charaktere hier mit Namen und Alter hier vorgestellt werden. Was wir zusätzlich noch für uns mitnehmen konnten ist die Wut - Kiste. Das war für uns alle eine tolle Idee seine Wut zu bewältigen ohne andere damit zu belasten.

Für mich als Elternteil sehr informativ, unsere Kinder konnte es nicht begeistern.

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Veröffentlicht am 20.08.2025

Ruhiger Krimi

Krügers Fälle / Rentner Mikado
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Das ist jetzt mal ein Krimi, der eher zur Unterhaltung dient, denn Spannung ist hier nicht gegeben. Der Autor T.D. Amrein war mir bis jetzt noch nicht bekannt. Angesprochen hat mich aber der Klappentext. ...

Das ist jetzt mal ein Krimi, der eher zur Unterhaltung dient, denn Spannung ist hier nicht gegeben. Der Autor T.D. Amrein war mir bis jetzt noch nicht bekannt. Angesprochen hat mich aber der Klappentext. Kampierende Rentner ohne Nachkommen werden ermordet und verscharrt. Klingt gar nicht so unwahrscheinlich. Zum Glück gehöre ich nicht zu diesem Klientel. Kommissar Krüger gehört aber bald dazu und könnte sich sein Leben als Rentner durchaus auf dem Campingplatz vorstellen. Er beginnt auf seine althergebrachte Methode, schon fast gemütlich zu ermitteln. Seine neue Kollegin, die sich mit den sozialen Medien auskennt, bringt interessante Informationen und so kommt etwas Schwung in die Ermittlungen.

Das Cover wirkt sehr ansprechend. Es wirkt zwar dunkel, aber durch die helle Laterne und die schwarzen Vögel interessant. Kommissar Krüger ist ein älterer Herr, der alles ruhig und gelassen angeht. Bei seinen Ermittlungen musste ich mir manchmal ein Grinsen verkneifen. Sehr unterhaltsam fand ich auch die Kapitel, die aus Sicht des Täters erzählt werden. Kann mir aber vorstellen, dass sowas in der Realität genauso passieren könnte. Obwohl man ihn ja schon von Anfang an kennt, fand ich es recht amüsant hier ermittlungstechnisch unterwegs zu sein.

Ich habe es gerne gelesen und kann es jedem empfehlen, der ruhige sowie nicht spannungsgeladene Krimis liebt.

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Veröffentlicht am 15.08.2025

Gänsehautfeeling

Schwüre, die wir brechen
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Ich lese immer gerne Bücher zu deren Spielorte ich eine Beziehung habe und das war hier gegeben. Mir waren weder die Autoren noch die Ermittler vorher bekannt. Das Cover wirkt ansprechend und geheimnisvoll. ...

Ich lese immer gerne Bücher zu deren Spielorte ich eine Beziehung habe und das war hier gegeben. Mir waren weder die Autoren noch die Ermittler vorher bekannt. Das Cover wirkt ansprechend und geheimnisvoll. Der Klappentext machte neugierig, einmal ein Thriller der anderen Art. Mit was haben wir es hier zu tun? Um einen Killer, der seinen Opfern das Herz entreißt, enthauptet und Tierköpfe annäht. Brutal. Die Ermittler Jon Nordh und Svea Karhuu haben es mit einem Serientäter zu tun, der seine Opfer als altägyptische Gottheiten in Szene setzt. Spannend? Ja, aber die Taten sind brutal gut beschrieben und wohl nicht für jeden geeignet. Der Schreibstil ist sehr gut, die Szenen lebendig und die Ortschaften bildhaft. Die Charaktere, Jon und Svea sind gut gewählt. Beide haben eine Vergangenheit hinter sich und tragen da noch ein Päckchen Altlasten mit sich rum. Mir war erst gar nicht bewusst, dass es bereits der 2te Band einer Reihe ist. Durch die zahlreichen Rückblicke, die hier gegeben sind, stört es aber nicht wenn man den nicht gelesen hat. Ausserdem kann man neben den Ermittlungen vielfach am Privatleben der Ermittler teilnehmen. Meistens finde ich das ziemlich langweilig, hier finde ich es allerdings eher passend. Es fügt sich für mich alles perfekt ein. Ebenfalls toll sind die Kapitel mit den Rückblicken. So wird das Lesen nie langweilig und die Spannung gehalten.
Es wird nicht mein letztes Buch aus dieser Reihe gewesen sein.

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Veröffentlicht am 14.08.2025

Berührend

Die Bibliothek meines Großvaters
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Hier hat mich zunächst das Cover mit dem Farbschnitt angesprochen, denn ich finde es total gut gemacht und meine Neugierde war geweckt, ich wollte wissen, worum es genau geht. Kaede kümmert sich neben ...

Hier hat mich zunächst das Cover mit dem Farbschnitt angesprochen, denn ich finde es total gut gemacht und meine Neugierde war geweckt, ich wollte wissen, worum es genau geht. Kaede kümmert sich neben ihrer Arbeit als Lehrerin in Tokio liebevoll um ihren dementen Großvater. Dieser weist totz seiner Krankheit ein enormes Wissen über Klassiker der Kriminalliteratur auf. Beide besitzen sehr viel Fantasie und lösen so manch seltenes Rätsel und Fälle, bis eines Tages aus der Fantasie tatsächlich Wirklichkeit wird.

Das Buch mit dem Titel Die Bibliothek meines Grossvaters von Masateru Konishi erschienen im KIWI Verlag weist 336 Seiten auf. Es ist ein Buch, das man nicht auf einen Rutsch lesen kann, ich z.B. habe in mehreren Etappen gelesen. Nicht weil mir der Schreibstil nicht gefallen hat, sondern weil es ein berührendes Buch ist und ich einfach von Zeit zu Zeit Ruhe zum Nachdenken brauchte, oder es gerade einfach etwas zu langatmig für mich war. Trotzdem ist es interessant zu lesen. Gut gefallen hat mir, dass hier die verschiedenen Arten von Demenz schön erklärt werden. Auch bei den zahlreichen Rätseln hatte ich meinen Spaß beim Mitmachen.

Ein Buch auf das man sich einlassen muss und für das man Ruhe zum Lesen braucht. Mir hat es gefallen.

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