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Veröffentlicht am 05.09.2025

Anfangs etwas zäh

Signora Commissaria und die dunklen Geister
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Gulia wird zurück in die Toskana abgeordnet, um dort einen Mordfall in Florenz aufzuklären. Komischerweise ist die Leiche erst mal verschwunden und ein Polizist verwundet. Die ersten Spuren führen auf ...

Gulia wird zurück in die Toskana abgeordnet, um dort einen Mordfall in Florenz aufzuklären. Komischerweise ist die Leiche erst mal verschwunden und ein Polizist verwundet. Die ersten Spuren führen auf die berühmte Brücke und zu den Goldschmieden.

Das Buch ist ein typischer Regionalkrimi. Allerdings fand ich ihn anfangs wirklich ziemlich zäh. Ich brauchte für 200 Seiten fast 3 Tage – ungewöhnlich. Danach nahm das Geschehen Fahrt auf und das Ende ist noch mal eine große gelungene Überraschung. Ansonsten werden die üblichen Eigenheiten von Land und Leuten gut eingebaut. Die eingestreuten Rezepte fand ich an den jeweiligen Stellen komisch, gesammelt am Ende hätten sie mir besser gefallen.

Insgesamt ist das 1. Buch dieser Reihe für mich eher Durchschnitt. Ich werde Teil 2 aber noch eine Chance geben.

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Veröffentlicht am 21.08.2025

Ruhiger Roman

Das Geschenk des Meeres
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Schottland: Es ist Winter 1900 und in dem kleinen Fischerdorf Skerry wird am Ufer des Meeres ein Junge gefunden. Er ähnelt einem anderen Jungen, der vor ein paar Jahren spurlos verschwunden ist. Dorothy, ...

Schottland: Es ist Winter 1900 und in dem kleinen Fischerdorf Skerry wird am Ufer des Meeres ein Junge gefunden. Er ähnelt einem anderen Jungen, der vor ein paar Jahren spurlos verschwunden ist. Dorothy, die Mutter des damals verschwundenen Jungen, nimmt auf Empfehlung des Pfarrers das Kind bei sich auf. Es spricht nicht und ist sehr scheu. Doch nach und nach wird es zutraulicher. Doch die Dorfbewohner fragen sich immer wieder, ob beide Sachen irgendwie zusammenhängen und was damals wirklich passiert ist

Es ist ein sehr ruhiges Buch. Der Schreibstil ist angenehm und gut lesbar. Die Geschichte berührt zwar zum einen, macht einem aber auch wütend. Dass die Frauen um 1900 in so einem kleinen Dorf und mit der Kirche im Hintergrund wenig Rechte hatten, ist bekannt und nicht neu. Doch die Hauptfigur kann einem irgendwie nur leidtun. Von der Mutter extrem stark unterdrückt, schafft sie es nie, sich irgendwie „freizuschwimmen“ und etwas selbstbewusster zu werden. Die Leute im Dorf tragen allerdings auch nichts dazu bei, es ihr leichter zu machen. Und so ist sie verklemmt und durch den Verlust ihres Kindes auch stark traumatisiert. Das zieht sich durch das gesamte Buch durch und man möchte eigentlich die Leute nur nehmen und sie dazu bringen, dass sie miteinander reden und nicht so furchtbar neidisch aufeinander sind. Das alles ist gut beschrieben, doch irgendwie fehlt dem Buch ein wenig die Spannung. Ich konnte die Geschichte jederzeit unterbrechen und hatte auch kein dringendes Verlangen danach, sie sofort weiter zu lesen

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Veröffentlicht am 14.08.2025

Nette Familiengeschichte

Helle Tage, helle Nächte
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Anna hat Lungenkrebs und will ihr Leben ordnen. So bittet sie ihre frisch geschiedene Nichte Frederike, einen Brief persönlich nach Lappland zu bringen. Mit ihrem alten Bus mach diese sich auf die lange ...

Anna hat Lungenkrebs und will ihr Leben ordnen. So bittet sie ihre frisch geschiedene Nichte Frederike, einen Brief persönlich nach Lappland zu bringen. Mit ihrem alten Bus mach diese sich auf die lange Reise. In Lappland angekommen, erwarten den Empfänger des Briefes und sie selbst einige Überraschungen. Doch schon am nächsten Tag ist sie ganz allein in der Einsamkeit...

Das Buch ist eine nette Familiengeschichte. Sehr gut lesbar, unterhaltsam und nicht allzu seicht. Auch wenn die Überraschungen und das Ende leider sehr vorhersehbar waren. Ich müsste aber jetzt spoilern, um hier detaillierter meine Einschätzung zu begründen. Gut beschrieben sind die Landschaft und die Menschen in Lappland. Dass es Frederikes Großmutter in Deutschland schwergefallen ist zu leben, kann man nachvollziehen. Annas Entscheidung und ihr Leben über die ganzen 50 Jahre dagegen kann ich nicht so recht glauben. Doch alles in allem ist es ein gut lesbares Buch.

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Veröffentlicht am 14.08.2025

Nettes Sommerbuch

Wir sehen uns im Sommer
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Susanne, Mangan und Rebecka machen erneut eine Reise auf den Spuren ihrer verstorbenen Freundin Sonja. Dieses Mal geht es anhand ihrer Briefe um die ganze Welt und sie erfahren Überraschendes...

Das Buch ...

Susanne, Mangan und Rebecka machen erneut eine Reise auf den Spuren ihrer verstorbenen Freundin Sonja. Dieses Mal geht es anhand ihrer Briefe um die ganze Welt und sie erfahren Überraschendes...

Das Buch ist die Fortsetzung von Sommerfreundinnen. Hier wie auch dort hat Sonja ihren drei Freundinnen Aufgaben aufgegeben und während der Reise finden sie wieder näher zueinander und entdecken einiges neues an sich selbst. Das Buch war für mich eine nette Sommerunterhaltung mit einer Mahnung an die Freundschaft. Gleichzeitig wirkte es auf mich aber auch wie der 2. Aufguss des Vorgängerbuches. Vor allem das Ende hin war ziemlich kitschig. Daher gut für den Urlaub oder zwischendurch, doch insgesamt ein schwächerer Eindruck.

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Veröffentlicht am 14.08.2025

Unentschlossen

Kampfsterne
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Eine deutsche Siedlung in den 1980ern Jahren. Mehrere mehr oder weniger miteinander befreundete Familien mit Kindern und Jugendlichen leben zusammen. Vor allem die Kinder wechseln von Haus zu Haus. Die ...

Eine deutsche Siedlung in den 1980ern Jahren. Mehrere mehr oder weniger miteinander befreundete Familien mit Kindern und Jugendlichen leben zusammen. Vor allem die Kinder wechseln von Haus zu Haus. Die Frauen sind zu Hause und kümmern sich um Haushalt und die Kinder, die alle irgendwie zu Genies erzogen werden sollen. Nach außen hin die heile Welt der damaligen Zeit...

Erzählt wird das Buch in ganz kurzen Kapiteln aus Sicht der Kinder, Jugendliche und Erwachsenen. Und da merkt man schnell, dass die heile Welt so gar nicht heil ist und die Familien zum Teil stark untereinander konkurrieren und teilweise Neid und Hass herrschen. Die nach außen gezeigte Freundschaft ist nicht wirklich vorhanden. Stattdessen versuchen vor allem die Frauen, sich gegenseitig auszustechen, und so die wirklichen Probleme der Kinder und der Jugendliche gar nicht mitbekommen. Diese sollen funktionieren, möglichst Höchstleistungen bringen, die eigenen Befindlichkeiten sind wichtiger. So gesehen ist diese kleine Siedlung eine Milieustudie, die man für die damalige Zeit anwenden kann und die auch heute noch stimmen dürfte. Die kurzen Kapitel aus den verschiedenen Sichten sorgen für Abwechslung und man kann relativ schnell lesen. Leider hielt sich mein Mitgefühl in Grenzen und ich konnte zu den handelnden Personen keine Beziehung aufbauen. Das Ende fand ich teilweise verwirrend, teilweise unverständlich. So als wüsste die Autorin nicht, wie sie das Buch hätte beenden können.

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