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Veröffentlicht am 18.02.2018

Lila Merriweather

Black Blade
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Lila Merriweather ist eine Diebin und so lernen wir sie gleich zu Beginn des Buches schon in Aktion kennen ohne viel über die Protagonistin zu wissen. Sie muss im Auftrag von Mo eine wertvolle Kette stehlen, ...

Lila Merriweather ist eine Diebin und so lernen wir sie gleich zu Beginn des Buches schon in Aktion kennen ohne viel über die Protagonistin zu wissen. Sie muss im Auftrag von Mo eine wertvolle Kette stehlen, eigentlich kein Problem für sie, einer ihrer leichteren Aufträge denkt sich Lila Merriweather so bei sich. Tja, für den Leser oder die Leserin ist klar, dass das ein Trugschluss ist. Denn natürlich sind dann doch Wachen vor Ort und Lila Merrweather wird verfolgt. Bei der Jagd über die Dächer lernen wir den Ort des Geschehens schon ein wenig besser kennen. Und dann gelingt es Lila Merriweather doch, ihre Verfolger erfolgreich abzuhängen, denn sie flüchtet über die Dächer und dann ein Abflussrohr runter. Obwohl auch ihre Verfolger Magie haben, können sie ihr dorthin nicht folgen.
Lila Merriweather lebt in der Bibliothek, in einem Keller und sie kann nur zu ihrer Unterkunft, wenn die Öffnungszeiten vorbei sind. Sie ist zwar erst siebzehn Jahre alt, aber sie lebt schon alleine. Natürlich nicht offiziell, aber seitdem ihre Mutter gestorben ist (da war Lila Merriweather erst dreizehn Jahre alt), muss sie alleine klar kommen. Die Sache mit den Pflegeeltern hat nicht geklappt und darum kümmert sich Mo jetzt um sie, ein Freund ihrer Mutter. Er hat ihr gefälschte Papiere besorgt, damit sie zur Schule gehen kann und es nicht auffällt, dass sie keine Familie hat. Und Mo ist auch ihr Auftraggeber. Als sie die Kette bei ihm im Laden abgibt, trifft sie dort auf zwei Jungen und ein Mädchen. Dann kommt es zu einem Überfall und Lila Merriweather greift ein. Ehe sie es sich versehen kann wird sie in die Geschicke der Familien involviert und zur neuen Leibwächterin von Devon Sinclair. Allerdings verhandelt sie hart und möchte den Job eigentlich nicht, aber kann nicht anders.
Ein toller Schreibstil und eine gute Geschichte. Ich bin schon gespannt auf die Fortsetzung.

Veröffentlicht am 02.02.2018

Toller Abschluss

Die Geschichte des verlorenen Kindes
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Der vierte und abschließende Band der Saga führt uns in die 1970er und 1980er Jahre. Elena ist letztendliche doch nach Neapel zurückgekehrt; Lila hatte die Stadt nie verlassen. Eine Geschichte über die ...

Der vierte und abschließende Band der Saga führt uns in die 1970er und 1980er Jahre. Elena ist letztendliche doch nach Neapel zurückgekehrt; Lila hatte die Stadt nie verlassen. Eine Geschichte über die Freundschaft zweier Frauen, eine Geschichte über das Leben und auch ein Bild des 20. Jahrhunderts durch die unterschiedlichen Lebensläufe von Elena und Lila.
Auch hier spricht mich neben der guten Geschichte wieder einmal der tolle Schreibstil an und Elena Ferrante gelingt es, den Spannungsbogen über die vier doch recht langen Bände aufrecht zu erhalten. Ein bisschen Wehmut, dass es nun zu Ende ist, dennoch muss alles Gute mal einen Abschluss finden und den darf man nicht zu lange herauszögern. Eine tolle Lektüre, die zum wiederholten Lesen einlädt, um sie noch besser genießen zu können.

Veröffentlicht am 29.01.2018

Eine spannende Mischung aus Krimi und Zeitgeschichte.

Echo der Toten. Ein Fall für Friederike Matthée (Friederike Matthée ermittelt 1)
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Winter 1947, der Zweite Weltkrieg ist noch nicht lange vorbei, überall stehen noch Ruinen und es ist ein harter Winter, überall Eis und Schnee. Und dann passiert ein Mord in der Eifel. Richard Davies ...


Winter 1947, der Zweite Weltkrieg ist noch nicht lange vorbei, überall stehen noch Ruinen und es ist ein harter Winter, überall Eis und Schnee. Und dann passiert ein Mord in der Eifel. Richard Davies von der britischen Military Police soll das Verbrechen mit Hilfe von Friederike Matthée von der Weiblichen Polizei in Köln aufklären, da sie - hoffentlich - einen besseren Zugang zu dem kleinen Jungen hat, der der einzige Zeuge des Mordes war. Außerdem spricht sie recht gut Englisch. Dann geschieht ein weiterer Mord, ein Priester, der unter der NS Herrschaft in einem Konzentrationslager war. Möchte hier jemand Verbrechen aus dem Dritten Reich vertuschen oder was steckt dahinter?
Die Figur der Friederike hat mir sehr gut gefallen. Ihre Motive bei der Polizei zu arbeiten, die sich nach und nach wandeln und wie sie sich behauptet. Daneben fand ich die Beschreibungen dieses harten Nachkriegswinters beeindruckend.
Eine faszinierende Lektüre, die ich auf jeden Fall weiter empfehlen werde.

Veröffentlicht am 19.01.2018

Regt zum Nachdenken an

Der Himmel in deinen Worten
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Eine wunderschöne, sehr poetische Geschichte, die mich angerührt hat und zeigt, dass man Menschen nicht nach dem äußeren Anschein, dem ersten Blick oder der allgemeinen Auffassung be- oder gar verurteilen ...

Eine wunderschöne, sehr poetische Geschichte, die mich angerührt hat und zeigt, dass man Menschen nicht nach dem äußeren Anschein, dem ersten Blick oder der allgemeinen Auffassung be- oder gar verurteilen darf. Juliet hinterlässt ihrer verstorbenen Mutter immer Briefe an ihrem Grab. Eines Tages erhält sie eine Antwort. Es entwickelt sich eine anonyme Brieffreundschaft. Der Leser weiß, von wem die Briefe stammen. Als Juliet erfährt, wer sie geschrieben hat, kann sie es nicht fassen. Ausgerechnet Declan!
Eine Geschichte, die im Gedächtnis bleibt, zum Nachdenken anrührt und in einem wundervollen Schreibstil verfasst wurde.

Veröffentlicht am 16.01.2018

Mit hohem Gruselfaktor

Die Mühle
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Lana ist immer wieder umgezogen, war an vielen internationalen Schulen bis sie in L. ankommt. Die Fähigkeit Freundschaften zu schließen, ist bei ihr auf der Strecke geblieben und umso mehr bewundert sie ...

Lana ist immer wieder umgezogen, war an vielen internationalen Schulen bis sie in L. ankommt. Die Fähigkeit Freundschaften zu schließen, ist bei ihr auf der Strecke geblieben und umso mehr bewundert sie The Court, "den" Freundeskreis an der Schule. Alle zwei Jahre älter als sie. Dann trifft sie im Studium zufällig Johnny wieder und fährt an seiner Stelle nach Karlsbad, wo ein Unbekannter Gönner die Freunde zu einer Reunion eingeladen hat. Doch schnell wird klar, dass es sich hier um einen Horrortrip handelt und die ehemaligen Freunde und Lana um ihr Leben bangen müssen.
Ein Buch mit hohem Gruselfaktor, der Schreibstil konnte mich sehr überzeugen und ich habe mit Lana, aus deren Sicht die Geschichte geschrieben wird, gebangt und versucht zu entkommen.