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Veröffentlicht am 19.08.2025

Etwas verwirrend

Perfect Crime - Wenn niemand dir glaubt
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"Perfect Crime" ist das zweite Buch, das von Claire Douglas gelesen habe. Und auch wenn mich "Girls Night" damals nicht komplett überzeugen konnte, mochte ich den Schreibstil und die Spannungsmomente sehr ...

"Perfect Crime" ist das zweite Buch, das von Claire Douglas gelesen habe. Und auch wenn mich "Girls Night" damals nicht komplett überzeugen konnte, mochte ich den Schreibstil und die Spannungsmomente sehr und wollte der Autorin auf jeden Fall noch eine Chance geben. Leider war auch "Perfect Crime" nicht so wirklich ein perfekte Read für mich.

Dabei fand ich die Idee der Story so gut. Protagonistin Emilia ist erfolgreiche Thrillerautorin – und plötzlich passieren ihr Dinge aus ihren Büchern auch im echten Leben. Als ihr aktuellstes, aber noch unveröffentlichtes Buch Vorlage für die Realität wird, ist klar: Jemand aus ihrem engsten Umfeld steckt dahinter. Eine echt gruselige Vorstellung!

Douglas' Schreibstil ist gewohnt flüssig und atmosphärisch, sodass ich gut in die Story hineingekommen bin. Allerdings wurde es für mich recht schnell verwirrend, als die zusätzlichen Erzählstränge eingeführt wurden. Neben der Hauptstory gibt es noch eine Storyline, die in der Vergangenheit spielt und in der die junge Daisy nach dem Mörder ihrer Mutter sucht, sowie Kapitel, von denen ich lange dachte, dass sie aus Emilias Büchern stammen. Dem war nicht so – und weil alles so zusammenhangslos schien, war ich recht verwirrt.

Die Hauptstory rund um Emilia fand ich aber interessant und es gab einige spannende Momente. Mit zunehmendem Verlauf hat sie mich jedoch echt angefangen zu nerven, da sie so lange und unnötigerweise über die Hintergründe ihres aktuellsten Buchs schweigt und die Lösung des Falls damit behindert. Zudem beschuldigt sie irgendwann jeden in ihrem Umfeld blind, hinter den Vorfällen zu stecken. Das Ende hat dann aber wieder einiges gut gemacht, denn hier gab es ein paar unerwartete Wendungen, die ich so nicht habe kommen sehen.

Insgesamt ist "Perfect Crime" für mich ein recht durchwachsener Thriller, der mit einer spannenden Idee daherkommt, deren Umsetzung mich jedoch nicht überzeugen konnte. Schade!

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Veröffentlicht am 17.08.2025

Tolle Idee, die jedoch an der Umsetzung scheitert

Hello Stranger
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Nach einer Gehirn-OP wacht Sadie im Krankenhaus auf und kann plötzlich keine Gesichter mehr erkennen – und das als Porträtmalerin, die gerade erst als Finalistin für einen renommierten Porträtwettbewerb ...

Nach einer Gehirn-OP wacht Sadie im Krankenhaus auf und kann plötzlich keine Gesichter mehr erkennen – und das als Porträtmalerin, die gerade erst als Finalistin für einen renommierten Porträtwettbewerb ausgewählt wurde. Ein wahrer Albtraum für Sadie – und eine spannende Ausgangssituation für einen Roman. 👩‍🎨

Tatsächlich hatte ich vor "Hello Stranger" von Katherine Center noch nie etwas von Gesichtsblindheit gehört, und das, obwohl rund zwei Prozent der Bevölkerung davon betroffen sind und keine Gesichter erkennen können – umso wichtiger, auf die Krankheit aufmerksam zu machen.

Der Schreibstil ist flüssig und humorvoll, weshalb ich leicht in die Story hineingekommen bin. Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive von Sadie, die im Laufe des Buch einiges erlebt. Leider bin ich mit ihr aber nicht wirklich warmgeworden. Und das, obwohl ich wirklich mit ihr mitgefühlt habe, weil sie in ihrem Leben schon so viel durchmachen musste.

Dennoch empfand ich Sadie als eine sehr anstrengende Protagonistin, die recht ichbezogen und naiv ist. Ich konnte ihr Verhalten so oft überhaupt nicht nachvollziehen und habe beim Lesen so oft den Kopf geschüttelt. Vor allem ihre fast schon fanatischen Zukunftsfantasien mit Dr. Addison haben mich an den Rand der Verzweiflung getrieben. 🙈 Und auch ihre Vorurteile und ihr anfängliches Verhalten gegenüber Joe fand ich unmöglich.

Generell werden im Laufe der Story zu viele Themen angesprochen, die zum Teil zwar wirklich interessant sind (wie zum Beispiel ihr langjähriger Konflikt mit ihrem Vater), die aber zu oberflächlich thematisiert werden und zu schnell aufgelöst werden und damit sehr konstruiert wirken.

Insgesamt liegt "Hello Stranger" eine tolle Idee zugrunde, deren Umsetzung mir aber leider nicht gefallen hat. Trotz ein paar schöner Momente war mir die Story zu überladen mit Problemen, Konflikten und Misskommunikation, und das eigentliche Thema rund um die Gesichtsblindheit geriet komplett in den Hintergrund. Sehr schade. 😕

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Veröffentlicht am 21.04.2025

Gut geschrieben, aber nervige Charaktere

Die Villa
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Ein Junggesellinnenabschied im spanischen Marbella, der für die zukünftige Braut Aoife tödlich endet: Darum geht es in Jess Ryders Thriller "Die Villa". Klingt nach einer spannenden Story – vor allem, ...

Ein Junggesellinnenabschied im spanischen Marbella, der für die zukünftige Braut Aoife tödlich endet: Darum geht es in Jess Ryders Thriller "Die Villa". Klingt nach einer spannenden Story – vor allem, da es einige Erinnerungslücken und Unklarheiten gibt und der Mörder nie geschnappt wurde.

Drei Jahre später reisen Aoifes Freundinnen noch einmal nach Marbella. Genauer gesagt lockt Dani, die sich nicht an den Abend von Aoifes Tod erinnern kann, die anderen drei unter falschem Vorwand in die Villa, in der alles geschah, um das Wochenende vor drei Jahren noch einmal aufzuarbeiten und Danis Erinnerungslücken zu schließen.

Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft, weshalb ich auch direkt in der Story war und das Buch gar nicht mehr weglegen wollte. Erzählt wird die Geschichte auf zwei Zeitebenen – zum einen in der Gegenwart aus Sicht von Dani, zum anderen gibt es im Wechsel auch Rückblenden zu Aoifes Junggesellinnenabschied, die aus der Perspektive von Dani, Tiff, Beth und Celine geschildert werden. Dies hat mir geholfen, die Protagonistinnen besser zu verstehen. Sympathisch wurden sie mir dadurch aber leider nicht.

Im Gegenteil: Je mehr ich über die fünf Frauen erfahren habe, desto weniger mochte ich sie. Irgendeine von ihnen war immer entweder genervt oder eifersüchtig und es gab fast durchgehend Streit und Intrigen, was ich dann doch recht anstrengend fand und die Story zum Teil auch etwas langatmig gemacht hat. Wer solche Freunde hat, braucht echt keine Feinde mehr. 😅😬

Gut gefallen hat mir aber das Ende, das ich so nicht habe kommen sehen. Ich habe lange hin- und hergerätselt, was wohl mit Aoife passiert ist, und theoretisch hätte auch jeder ein Motiv gehabt, wie sich im Laufe der Story herausstellt. Die Auflösung hat mich dann aber sehr überrascht und war gleichzeitig auch plausibel.

Insgesamt ist "Die Villa" ein netter Thriller für zwischendurch. Auch wenn ich die Protagonistinnen allesamt sehr nervig und seltsam fand, konnte das Ende dies etwas wettmachen. 🫠

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Veröffentlicht am 21.04.2025

Wichtiges Thema, aber die Umsetzung konnte mich nicht überzeugen

Your Eyes on Me – Based on Alexa's True Story
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Ich habe mich total auf "Your Eyes On Me" von Leonie Lastella gefreut. Denn als erstes Buch, das im neuen {heartlines} Verlag erschienen ist, erzählt es die Story der Plus-Size-Protagonistin Alea – und ...

Ich habe mich total auf "Your Eyes On Me" von Leonie Lastella gefreut. Denn als erstes Buch, das im neuen {heartlines} Verlag erschienen ist, erzählt es die Story der Plus-Size-Protagonistin Alea – und das basierend auf der wahren Geschichte der Storygeberin Alexa Black.

Dank des flüssigen Schreibstils war ich direkt in der Story und damit Teil des Lebens von Alea und Titus, aus deren Sicht die Geschichte abwechselnd erzählt wird. Beide Protagonisten sind Influencer auf Social Media, könnten jedoch nicht unterschiedlicher sein. Denn während Alea sich für Body Positivity einsetzt, stehen für Titus Fitness und Sport im Vordergrund. Und auch wenn sie so verschieden sind, waren beide von Anfang an sympathisch und ich konnte es kaum erwarten, dass sie aufeinandertreffen.

Leider wurden mir Alea und Titus zunehmend unsympathischer, als sie sich kennenlernen. Alea predigt die ganze Zeit, vorurteilsfrei und respektvoll miteinander umzugehen, hält sich selbst aber überhaupt nicht daran und ist Titus gegenüber die ganze Zeit so unhöflich. Titus war mir hingegen viel zu besessen von Alea und hat schon fast stalkerähnliche Züge entwickelt, obwohl er sie noch gar nicht kannte. Das hat sich für mich nicht wirklich realistisch angefühlt. Entsprechend habe ich leider auch keine Chemie zwischen den beiden gespürt.

Toll fand ich aber die anderen Charaktere und den Found Family-Trope. Luca, Jasper und Co. haben der Story eine gewisse Leichtigkeit gegeben und ich hatte das Gefühl, selbst ein Teil der WG und ihrer Game of Thrones-Abende zu sein. Und auch die Thematik rund um Body Positivity fand ich toll und so wichtig. Denn leider sind Plus-Size-Personen immer noch viel zu unterrepräsentiert in den Medien. Und Repräsentanz ist einfach so wichtig.

Insgesamt ist "Your Eyes On Me" ein nettes Buch für zwischendurch, das eine wichtige Botschaft hat. Leider konnten mich die Charaktere und die Umsetzung der Story aber nicht wirklich abholen.

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Veröffentlicht am 18.03.2025

Leider überzeugt die Story nicht

The First to Fall
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Nachdem mir "One Second to Love" leider nicht wirklich gefallen hatte, wollte ich Kristina Moninger aber noch eine Chance geben. Mit der Kombi aus Romance und Suspense hatte mich "The First to Fall", der ...

Nachdem mir "One Second to Love" leider nicht wirklich gefallen hatte, wollte ich Kristina Moninger aber noch eine Chance geben. Mit der Kombi aus Romance und Suspense hatte mich "The First to Fall", der Auftakt ihrer Red Summer-Reihe, direkt angesprochen und ich war sehr gespannt auf die Story.

Mein Highlight war auf jeden Fall das wunderschöne Setting in den italienischen Alpen. 🏔😍 Dank des bildhaften Schreibstils hatte ich das Gefühl, selbst dort zu sein und mit Aurora, Jakob und den anderen Zeit im Alpenchalet zu verbringen. Und auch sonst hat mir der flüssige Schreibstil im Großen und Ganzen gut gefallen, auch wenn mich Wortkreationen wie "Hühnchen on ice" etwas irritiert haben.

Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus Sicht von Aurora und Jakob, was mir gut gefallen hat, da man dadurch Einblicke in die Gefühle und Gedanken beider Protagonisten erhält. Sowohl Aurora als auch Jakob waren mir zu Beginn sympathisch und als Fan des Grumpy x Sunshine-Tropes konnte ich es kaum erwarten, dass sie sich näherkommen.

Leider habe ich zwischen den beiden aber so gar keine Chemie gespürt. Sie koexistieren mehr oder weniger, und auch wenn sie im Alpenchalet von Jakobs Mutter 24/7 aufeinanderhocken, erzählen sie sich nicht wirklich viel übereinander und erfahren auch nicht, welche Rolle der jeweils Andere in Emilias Leben gespielt hat.

Generell war mir die Story viel zu sehr konstruiert – und das von Anfang an. So macht sich Aurora direkt zu Beginn große Sorgen um ihre Schwester und wartet sehnsüchtig auf eine Antwort von ihr, schaltet dann aber ihr Handy für drei Wochen aus. Und auch die Sache mit Magnus und den zwielichtigen Typen fand ich so übertrieben und unrealistisch.

Insgesamt konnte mich "The First to Fall" damit nur bedingt überzeugen. Ich bin gut durch die Story gekommen und fand die Protagonisten sympathisch, aber gleichzeitig konnte mich die Story nicht überzeugen. Irgendwie werde ich mit den Büchern der Autorin nicht warm. 🥲

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