Rosen-Liebe!
Was uns Rose heißt. Über die trefflichste aller Blumen"Wie keine andere Blume verfügt die Rose über ihre ganz eigene Botschaft und steht für Liebe, Mut und Respekt."
Dieses Buch ist ein kleines Kunstwerk - nicht nur durch seine hochwertige Aufmachung, sondern ...
"Wie keine andere Blume verfügt die Rose über ihre ganz eigene Botschaft und steht für Liebe, Mut und Respekt."
Dieses Buch ist ein kleines Kunstwerk - nicht nur durch seine hochwertige Aufmachung, sondern auch durch die spürbare Leidenschaft, mit welcher der britische Künstler Simon Morley hier seiner Faszination für die "beliebteste Blume weltweit" nachgeht.
Besonders gelungen finde ich die Mischung aus historischen, kulturellen und persönlichen Einblicken: Von der Damaszener-Rose bis hin zum Valentinstagsstrauß, von Mythen über Liebessymbolik bis zur Kommerzialisierung unserer Tage … die Rose wird hier wirklich von allen Seiten beleuchtet.
Was mich begeistert hat: Die Fülle an Details! Die Passion des Autors für die "Königin der Blumen" war für mich in jedem Kapitel greifbar. Obgleich sich das Werk sehr interessant las, waren die Formulierungen für mich stellenweise ein klein wenig zu sachlich gehalten, da hätte ich mir mehr Leichtigkeit gewünscht. Beispiel:
"Rosen bewegen sich aufgrund ihres Fototropismus (der Krümmung oder des Wachstums von Pflanzen hin oder weg vom Licht) oder ihres Thigmotropismus (der Krümmungs- oder Wachstumsbewegung aufgrund von Berührungsreizen). Das befähigt sie nicht, selbstständig auf Wanderschaft zu gehen, schon gar nicht über Breitengrade hinweg. Wie also kam dann das Gen für wiederholtes Blühen nach
Europa?"
Nichtsdestotrotz hatte ich viel Freude mit diesem hübschen Sachbuch und empfehle es sehr gerne weiter.
𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Ein hochwertiges, umfassend recherchiertes Werk - das perfekte Geschenk für Rosenliebhaber:innen, Gartenfreund:innen und alle, die ein Interesse für Kulturgeschichte hegen.