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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2025

Pageturner

Not Quite Dead Yet
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Als ich den Klappentext von Holly Jacksons neuem Thriller "Not quite dead yet" gelesen habe, wollte ich das Buch unbedingt lesen!

Es geht um Jet, 27 Jahre alte Tochter vermögender Eltern. Sie hat in ihrem ...

Als ich den Klappentext von Holly Jacksons neuem Thriller "Not quite dead yet" gelesen habe, wollte ich das Buch unbedingt lesen!

Es geht um Jet, 27 Jahre alte Tochter vermögender Eltern. Sie hat in ihrem Leben noch nichts wirklich auf die Reihe bekommen. Studium abgebrochen, Job hingeschmissen, lebt sie jetzt nach der Trennung von ihrem Freund JJ wieder bei ihren Eltern. An Halloween wird sie zuhause überfallen. Ihr wird der Schädel zertrümmert, aber sie überlebt. Jedoch wird sie wegen eines Aneurysmas nur noch 7 Tage leben. Mit Billy, ihrem besten Freund aus Kindertagen will sie in dieser Zeit ihren Mörder finden. Werden sie es schaffen? Wird Jet tatsächlich sterben?

Eigentlich mag ich keine unglaubwürdigen Geschichten ... mit einem zertrümmerten Schädel direkt wieder aus der Klinik herausmaschieren und auf Mörderjagd gehen ... haha, nicht vorstellbar! Aber mich hats hier tatsächlich nicht gestört, denn der Thriller war von Anfang bis Ende so spannend! Immer wieder findet das Duo neues heraus! Teilweise Geheimnisse aus längst vergangener Zeit. Da tun sich Abgründe auf ... Wahnsinn!

Mein Liebling war Billy. Jets Verhalten und ihre Kaltschnäutzigkeit waren erst im Nachhinein nachvollziehbar. Sie hat mir dann aber doch imponiert, da sie ihr Schicksal so souverän angenommen hat und ihr trockener Humor ist unvergleichlich!

Für mich ein Pageturner mit unerwartetem Ende!
Erwähnenswert ist auch das Cover: es wird der Scan eines Kopfes/Gehirns dargestellt. Das Ganze in blau und an einigen Stellen in rot (die Blutungen). Außerdem sehe ich eine Sanduhr, die darstellt, dass Jets Zeit abläuft. Und dazu ein schöner Farbschnitt!

Unbedingte Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 17.08.2025

Toller Roman mit geschichtlichem Hintergrund

Das Polarlichtcafé
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Nach "Das Licht der Fjorde" ist "Das Polarlicht Café" nun das zweite Buch der Autorin Christine Kabus welches ich lese. Es gibt einige Parallelen: es ist ein Norwegen-Roman, spielt auf zwei Zeitebenen ...

Nach "Das Licht der Fjorde" ist "Das Polarlicht Café" nun das zweite Buch der Autorin Christine Kabus welches ich lese. Es gibt einige Parallelen: es ist ein Norwegen-Roman, spielt auf zwei Zeitebenen und es gibt ein Familiengeheimnis.

Dieses Mal geht es (2024) um Jule. Beim gemeinsamen Ausräumen des Hauses ihrer verstorbenen Oma, mit ihrem Vater, finden die Beiden Unterlagen des lange schon verstorbenen Opas. Dieser war anscheinend 1961 als Buchautor in Norwegen unterwegs. Davon wusste keiner etwas. Jule macht sich auf, den Spuren ihres Opas in Norwegen zu folgen und erfährt dabei Ungeheuerliches. Gleichzeitig erleben wir im Buch, wie Jules Opa Rainer und die junge Norwegerin Janne sich 1961 kennenlernen. Die Kapitel von 1961 und 2024 werden immer im Wechsel erzählt. Somit wird das Buch sehr abwechslungsreich und der Leser weiß immer schon, was in der Vergangenheit passiert ist, bevor Jule es herausfindet.

Der Text ist sehr schön und klar verständlich geschrieben und die Kapitel sind chronologisch geordnet (bis auf den Prolog), so, dass man gar nicht aufhören mag und immer noch einen Abschnitt weiter liest. Dabei könnte die Geschichte von Janne und Rainer genau so passiert sein und der 2. Handlungsstrang um Jule und Andreas könnte auch in der Sendung von "Julia Leischik sucht ... Bitte melde dich" laufen. Also alles sehr realistisch. Besonders gut gefällt mir bei dieser Autorin immer, dass es reale, geschichtliche Bezüge gibt. Man lernt unheimlich viel ... z.B. über die Politik Norwegens, über die DDR, die Atomwaffentest der Sowjets und auch über die Sitten und das Leben der Norweger. Auch gesellschaftskritische Themen wie z.B. das Ansehen und das Umgehen mit den Samen (indigenes Volk in Norwegen) kommt hier auf den Tisch. Die Beschreibungen der Natur zaubern ein genaues Bild vorm inneren Auge.

Alles in Allem ein toller Roman mit viel Wissenswertem. Die Story (obwohl letztendlich vorhersehbar) bereitet auf jeden Fall kurzweiliges Lesevergnügen und somit eine absolute Leseempfehlung von mir!

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Veröffentlicht am 17.08.2025

Lesen, lernen, spielen

Play+ Mein Spiel mit-Magnetbuch Komm, wir lernen die Farben - ab 18 Monate
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Spielerisch die Farben lernen, das kann man mit dem neuen Bilderbuch "Komm, wir lernen die Farben" aus dem Hause Ravensburger.

Es ist ein äußerst stabiles Pappebilderbuch für Kinder ab 18 Monaten. Auf ...

Spielerisch die Farben lernen, das kann man mit dem neuen Bilderbuch "Komm, wir lernen die Farben" aus dem Hause Ravensburger.

Es ist ein äußerst stabiles Pappebilderbuch für Kinder ab 18 Monaten. Auf 8 Seiten, die allesamt magnetisch sind, begleiten wir Kinder beim draußen Spielen durch die Jahreszeiten. Dabei bleibt die Kleidung der Kinder natürlich nicht sauber. Wie gut, dass die begleitende Mutti immer etwas anderes zum Anziehen dabei hat! In kurzen, kindgerechten Sätzen wird beschrieben, was die Kinder spielen und wie ihre Kleidung dreckig geworden ist. Die Kinder werden aufgefordert, bestimmte Kleidungsstücke in bestimmten Farben herauszusuchen und den Kindern im Buch anzuziehen. Hierbei kommen die mitgelieferten Magnete ins Spiel.

Beispiel:

... Doch oje, Klara hat gekleckert! Klara hat ihr gelbes Kleid dabei. Ziehst du es ihr an? Findest du noch andere Dinge, die gelb sind?

Ich finde, hier lernen unsere Kleinen eine ganze Menge! Die Jahreszeiten, die Farben, die Kleidungsstücke und nicht zuletzt wird die Feinmotorik geschult!

Autorin Kathrin Lena Orso hat kurze und klar verständliche Texte geschrieben, die Illustrator Ed Myer wunderbar umgesetzt hat. Herausgekommen sind dabei Bilder die klar, kindgerecht (eher einfach) und wunderschön bunt sind!

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Kinder mit diesem Bilderbuch spielerisch die Farben lernen, ihre Feinmotorik durch das Platzieren der Magnete gefördert wird und dass (laut Verlag) auch das freie Spielen angeregt wird.

Die losen Magnete werden ünrigens direkt am Buch aufbewahrt. Die durchsichtige Schachtel, in der sie aufbewahrt werden, wird ganz einfach mit einem Pappschieber am Buch befestigt! Geniale Idee!

Das einzig negative am Buch ist, dass es relativ schwer ist. Kleine Kinder können es nicht so einfach mit sich rumschleppen. Aber da die Seiten ja magnetisch sind, lässt sich das wohl nicht ändern.

Auf jeden Fall hat mich die gewohnte Ravensburger Qualität überzeugt! Und den Preis finde ich mit 14,99 € wirklich ok.

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Veröffentlicht am 05.08.2025

Pädagogisch wertvoll!

Play+ Mein Spiel mit-Magnetbuch Komm, wir lernen Zählen - ab 18 Monate
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Ein Bauernhofbuch der etwas anderen Art ist "Komm, wir lernen zählen" von Ravensburger. Es ist ein sehr stabiles Pappbilderbuch für Kinder ab 18 Monaten. Auf 8 Seiten, die allesamt magnetisch sind, begleiten ...

Ein Bauernhofbuch der etwas anderen Art ist "Komm, wir lernen zählen" von Ravensburger. Es ist ein sehr stabiles Pappbilderbuch für Kinder ab 18 Monaten. Auf 8 Seiten, die allesamt magnetisch sind, begleiten wir Kinder bei ihren "Arbeiten" auf dem Bauernhof. Es wird zum Beispiel die Kuh gemolken, die Ziegen werden mit Heu gefüttert, die Schweine bekommen ihre Futtereimer und letztlich werden auch noch die Eier bei den Hühnern eingesammelt. So lernen unsere Kleinen nicht nur, was auf so einem Bauernhof los ist, denn zum Buch gehören auch noch 6 Magnete. Passend zu den Texten im Buch sollen die Kinder diese Magnete zuordnen und gleichzeitig das Zählen lernen. Beispiel: Luna bringt mit ihrer Schubkarre Möhren zu den 5 Häschen. Zähl mit: was findest du noch 5 Mal?

Autorin Kathrin Lena Orso hat kurze Texte mit gut verständlichen Sätzen geschrieben und Illustratorin Angelika Scudamore hat das Buch wunderschön bebildert. Richtig schön bunt und kindgerecht!
Insgesamt lässt sich sagen, dass die Kinder mit diesem Bilderbuch spielerisch das Zählen lernen, ihre Feinmotorik durch das Platzieren der Magnete gefördert wird, dass sie aber auch zum Freien Spielen angeregt werden, da sie sich mit den Magneten eigene Geschichten ausdenken können. Die Magnete werden übrigens direkt am Buch aufbewahrt. Die durchsichtige Schachtel wird ganz einfach mit einem Pappschieber am Buch befestigt. Genial!
Was mir etwas negativ aufgefallen ist: das Buch ist sehr schwer. Kleine Kinder können es nicht einfach so rumschleppen. Aber da die Seiten alle magnetisch sind, lässt sich das wohl nicht ändern …
Mich hat die gewohnte Ravensburger Qualität auf jeden Fall überzeugt!

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Veröffentlicht am 27.07.2025

Ein Pageturner

Süßer Tod am Lago di Garda
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Der Gardasee ist wohl das perfekte Setting für einen Wohlfühlroman, aber wie Ihr ja wisst … das Böse ist immer und überall … und so spielt der neue Krimi von Sibilla Bellini (aka Sibylle Baillon) genau ...

Der Gardasee ist wohl das perfekte Setting für einen Wohlfühlroman, aber wie Ihr ja wisst … das Böse ist immer und überall … und so spielt der neue Krimi von Sibilla Bellini (aka Sibylle Baillon) genau dort.

Profilerin Ricarda hängt nach einem Burnout ihren Beruf in Mailand an den Nagel und kehrt mit ihrer Tochter in die Heimat an den Gardasee zurück. Unversehens wird sie aber in neue Ermittlungen hineingezogen, als ein Serienmörder in den pittoresken Städtchen am Gardasee sein Unwesen treibt. Zu ihrer großen Bestürzung muss Ricarda bald erkennen, dass diese Morde mit ihr selbst zu tun haben und sie und ihre Tochter selbst in großer Gefahr schweben ...

WAS FÜR EIN GROßARTIGER KRIMI … der für mich eher ein Thriller war! Ich war von der ersten bis zur letzten Seite vollkommen gefangen (und habe an meinem freien Tag meinen Haushalt absolut vergessen).
Fangen wir an beim Schreibstil der Autorin. Absolut flüssig und gut zu lesen. Die Story selbst war auch gut durchdacht und glaubhaft. Die Charaktere, allen voran die Protagonistin, waren auch sehr gut ausgearbeitet und authentisch. Hier z.B. der Burnout der Profilerin und ihr Wunsch nach einem Neuanfang. Mehr für ihre Tochter Mia da sein. Das Verhalten von Mia … ein Teenager, der sich seiner Mutter gegenüber vollkommen verschließt, aber aufblüht (quasi ein anderer Mensch wird), als sie ihrem Idol gegenüber steht.
Klasse fand ich auch, dass nicht nur aus der Sicht der Protagonistin erzählt wird. Es kommen auch das erste Opfer und der (oder die???) Mörder (-in???) "zu Wort". Dabei springt die Autorin auch in der Zeit zurück, was aber immer gut nachvollziehbar und nicht verwirrend ist.

Meistens weiß ich schon sehr schnell, wer der Mörder ist, aber hier habe ich mich doch getäuscht. Und ich war mir erst so sicher ...

Fazit: Rundherum ein gelungener Pageturner, den ich absolut weiterempfehlen kann!

Dies war der 1. Teil. Wie schön, dass wir uns auf weitere Fälle mit Ricarda freuen können!

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