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Veröffentlicht am 17.08.2025

Die Elite von Ashriver - Bittersweet Revenge von Valentina Fast

Die Elite von Ashriver - Bittersweet Revenge
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Band eins und zwei der Die Elite von Ashriver-Reihe haben mich jedes Mal mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Der erste Teil der Reihe hat mich von der Handlung und dem Academy Feeling her wirklich ...

Band eins und zwei der Die Elite von Ashriver-Reihe haben mich jedes Mal mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Der erste Teil der Reihe hat mich von der Handlung und dem Academy Feeling her wirklich gut abgeholt. Ich habe lediglich den Fantasy Anteil ein wenig vermisst. In Band zwei haben mich dann die Charaktere positiv überrascht und nur das Ende hat mich etwas unglücklich zurückgelassen. Als ich nun Band drei begonnen habe, war ich ein wenig verwirrt, da ich mir beim besten Willen nicht vorstellen konnte, wie die Handlung zur Auflösung der Gesamtstory beitragen sollte.

In Band drei geht es um Leah und Vincent. Leah hat mich direkt von Beginn an begeistert. Sie war mir so sympathisch und gerade die enge Beziehung zu ihrer Mutter hat sie mir wirklich nähergebracht. Um mit Vincent warm zu werden hat es bei mir ein wenig länger gedauert aber mit der Zeit mochte ich auch ihn wirklich gern. Die Liebesgeschichte der Beiden war so schön aufgebaut und ich mochte es, wie die Gefühle zwischen den Beiden gewachsen sind. Richtig begeistert war ich dann, als das erste Mal alle Protagonisten zusammengekommen sind und die Geheimisse nach und nach aufgedeckt wurden. Von diesem Zeitpunkt an hatte ich das Gefühl, dass wir der Aufklärung der ganzen Geschichte langsam näherkommen.

Nach und nach haben sich alle einzelnen Stränge der Handlung zu einem verflochten, was ich richtig geliebt habe. Beim Finale war ich etwas zwiegespalten. Einiges habe ich bereits geahnt, anderes hat mich komplett überrascht. Generell war es aber wirklich gut durchdacht und der Showdown am Ende war durchaus spannend. Eine wirklich schöne Reihe vor allem für die Leser, die nicht so großen Wert auf den Fantasy-Anteil legen und es lieben Charaktere zu entdecken und sich im Academy Feeling treiben zu lassen.

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Veröffentlicht am 25.04.2025

Heir von Sabaa Tahir

Heir
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Diese Rezension hätte ich wirklich gern noch ein paar Tage länger hinausgezögert muss ich gestehen, denn selten hat mich ein Buch so gespalten, wie dieses. Auf der einen Seite finde ich, dass die Geschichte ...

Diese Rezension hätte ich wirklich gern noch ein paar Tage länger hinausgezögert muss ich gestehen, denn selten hat mich ein Buch so gespalten, wie dieses. Auf der einen Seite finde ich, dass die Geschichte wirklich ein kleines Meisterwerk ist. Auf der anderen Seite wiederrum habe ich mich häufig wirklich schwer getan am Ball zu bleiben. Die Geschichte wird Großteiles aus drei Perspektiven erzählt. Aiz ist eine Waise, die alles dafür tun würde, um ihr Volk zu retten. Sirsha wurde von ihrem eigenen Volk verbannt und Quil ist der Kronprinz des Imperiums. Alle drei Charaktere sind absolut unterschiedlich und durchlaufen eine spannende Entwicklung. Auch die Nebencharaktere spielen eine wichtige Rolle und sind großartig ausgearbeitet.

Wirklich gut gefallen hat mir der Schreibstil von Sabaa Tahir. Ihre bildlichen und detaillierten Beschreibungen haben es mir wirklich leicht gemacht in die Welt einzutauchen. Fasziniert hat mich, wie die Autorin die drei Erzählstränge nach und nach miteinander verwoben hat. Zwischendurch gibt es immer wieder Plot Twists, die mich jedes Mal eiskalt erwischt und zum Teil auch wirklich erschüttert haben. Auch das Magiesystem hat mich absolut begeistert. Vor allem die Macht von Sirsha fand ich spannend und ich konnte wirklich nicht genug davon bekommen.

Kommen wir zu den Problemen, die ich mit dem Buch hatte. Zum einen spielt das Buch etwa zwei Jahrzehnte nach der Elias und Laia-Reihe, was ich zu Beginn nicht gewusst habe. Die Reihe habe ich nie beendet und auch sind die ersten zwei Bänder schon lange her. Mir haben hier wirklich die Vorkenntnisse gefehlt und dadurch hat es mir das Lesen und Verstehen ziemlich erschwert. Ein Glossar oder ähnliches gab es leider nicht. So war die Welt in meinen Augen unfassbar komplex, ein Problem, welchem man vermutlich aus dem Weg gehen kann, wenn man Elias und Laia zuvor gelesen hat. Auch hatte das Buch in meinen Augen einige Längen, die es mir dann etwas schwerer gemacht haben am Ball zu bleiben.

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Veröffentlicht am 14.04.2025

Starker Beginn und überraschende Charaktere

Die Elite von Ashriver - Broken Lies
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Vor dem Lesen des Buches war ich tatsächlich ein wenig skeptisch, da Band zwei der „Die Elite von Ashriver“ Reihe von Riley und Ezra handelt. Mit beiden Charakteren bin ich in Band eins nicht richtig warm ...

Vor dem Lesen des Buches war ich tatsächlich ein wenig skeptisch, da Band zwei der „Die Elite von Ashriver“ Reihe von Riley und Ezra handelt. Mit beiden Charakteren bin ich in Band eins nicht richtig warm geworden. Ich fand die zwei von Beginn an schwierig und nur Ezra konnte mich zum Ende des Buches ein wenig mehr von sich überzeugen. Umso überraschter war ich zu Beginn, da ich beide Charaktere als sehr tiefgründig empfunden habe. Ich hatte ein komplett anderes Bild im Kopf und war umso überraschter, was sich hinter den beiden Fassaden tatsächlich verbirgt.

Riley hat sich nach außen hin einen Ruf und eine Fassade aufgebaut, um niemanden merken zu lassen, was wirklich in ihr vorgeht. Ihre Gedanken, Ängste, Sorgen und Selbstzweifel sind so tief verankert, dass ich wirklich sehr mit ihr gelitten habe. Bei Ezra war ich noch viel überraschter, was sich hinter der harten und selbstbewussten Maske verbirgt. Damit hatte ich in keinster Weise gerechnet. Beide machen Charakterlich eine enorme Wandlung im Buch durch und ich habe es geliebt, wie sie sich gegenseitig geholfen haben, um die Fassade nach und nach einzureißen. Auch die Handlung fand ich sehr gelungen und ich habe mich gefreut, dass der Fantasy Anteil in diesem Band ein wenig stärker zum Tragen kam.

Der starke Beginn hat in meinen Augen leider nach gut der Hälfte des Buches nachgelassen und da begannen die Probleme, die für mich leider wirklich einiges kaputt gemacht haben. Die Handlung ging Schlag auf Schlag weiter und ich hatte das Gefühlt, dass alles schnell zu einem Ende gebracht werden musste. Zeitlich gab es zwischen den Kapiteln ein paar Lücken und ich bin kaum noch hinterhergekommen, weil ich das Gefühl hatte, es würde etwas fehlen oder die Handlungen würden überstürzt stattfinden. Auch das Ende hat mich zwiegespalten zurückgelassen. Mein Kopf versteht es, aber mein Herz kann diese Lösung tatsächlich kaum ertragen. Das ist auch der Grund, wieso ich mich wirklich auf Band drei freue. Ich muss endlich wissen, was sich hinter dem Ganzen verbirgt.

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Veröffentlicht am 27.02.2025

Streit! Und nun? Das artgerecht-Bilderbuch von Nicola Schmidt

Streit! Und nun? Das artgerecht-Bilderbuch von Nicola Schmidt
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Ich kenne die Autorin Nicola Schmidt bisher nur von einem ihrer Artgerecht Büchern und war wirklich neugierig auf ihr neues Kinderbuch. Streit ist im Leben von Kindern ein wichtiges Thema und auch im Leben ...

Ich kenne die Autorin Nicola Schmidt bisher nur von einem ihrer Artgerecht Büchern und war wirklich neugierig auf ihr neues Kinderbuch. Streit ist im Leben von Kindern ein wichtiges Thema und auch im Leben meiner Tochter wird dieses Thema immer präsenter. Ich war wirklich gespannt auf die Ideen und Ansätze, die dieses Buch mitbringen wird. Das Buch wird für Kinder ab 3 Jahren empfohlen und zeigt auf 32 Seiten unter anderem vier verschiedene Situationen, in denen Tiere auf einem Spielplatz streiten und am Ende zusammen eine Lösung finden. Nach den vier Streitsituationen gibt es zum Abschluss eine Szene, in der alle Tiere zusammenspielen. Danach folgt eine Doppelseite, auf welcher die Erwachsenen Handlungsempfehlungen und Anregungen durch die Autorin bekommen. Ganz am Schluss gibt es noch eine weitere Doppelseite auf der 10 Suchbilder zu sehen sind, die die Kinder innerhalb der ganzen Streitszenen suchen können.

Die Gestaltung des Buches gefällt mir persönlich sehr gut. Die Tiere sind alle sehr süß gezeichnet, auch wenn der Hirsch vielleicht ein bisschen wie ein Bär aussieht. Ich persönlich mag den Stil gern und auch bei meiner Tochter sind die Bilder sehr gut angekommen. Was mir dagegen nicht so gut gefallen hat ist der Einstieg in das Buch, denn es fällt quasi mit der Tür ins Haus. Hier hätte ich mir für die Kinder zu Beginn vielleicht einen etwas entspannteren Einstieg gewünscht. Die Streitsituationen selbst sind sehr realitätsnah. Was den Lösungsweg und die Lösungen angeht bin ich wirklich etwas hin und her gerissen. Es ist immer eine erwachsene Person, die einschreitet und den Lösungsprozess in Gang setzt. Gerade für ältere Kinder hätte ich mir hier auch mal eine Szene gewünscht, in der die Kinder selbst einen Lösungsprozess anstoßen. Auch sind die Lösungen in meinen Augen nicht immer ganz gelungen. In der Realität gibt es sicher auch mal Situationen, die nicht zur Zufriedenheit aller gelöst werden kann. Kinder befinden sich oft in unterschiedlichen Phasen der Entwicklung und haben unterschiedliche Bedürfnisse. Die vier Situationen sind mir in diesem Punkt leider einfach etwas zu monoton.

Gut gelungen finde ich, dass die Kinder die Lösungen selbst vorschlagen und hier ihre Ideen offen äußern können. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Das Buch bildet eine gute Grundlage, um das Thema Streit an Kinder heranzutragen und Gespräche und Diskussionen in Gang zu setzen. Die Illustrationen zeigen die Probleme sehr deutlich, so dass die Kinder auch selbst mit überlegen können, was die Bilder alles zeigen und was für Lösungsideen zustande kommen könnten. Auch die Idee mit den Suchbildern am Ende kam sehr gut an.

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Veröffentlicht am 05.02.2025

Whitestone Hospital - High Hopes von Ava Reed

Whitestone Hospital - High Hopes
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Als erstes muss ich dieses unglaubliche Cover erwähnen. Es ist lange her, dass mich ein Cover so gecached hat, wie dieses. Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, da ich beinahe nur Gutes darüber gehört ...

Als erstes muss ich dieses unglaubliche Cover erwähnen. Es ist lange her, dass mich ein Cover so gecached hat, wie dieses. Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, da ich beinahe nur Gutes darüber gehört habe und mich die Thematik unheimlich anspricht. Durch das erste Drittel bin ich nur so durchgeflogen. Der Schreibstil machte es mir leicht in die Geschichte einzutauchen und der Humor hat mich komplett abgeholt. Die Szenen mit Ian haben mich zum Schmunzeln und zum Lachen gebracht. Weiterhin finde ich es sehr gelungen, wie der Klinikalltag und die Schwierigkeiten, die mit diesem Job einhergehen, beschrieben werden.

Mit Laura konnte ich mich vollkommen identifizieren. Ihre Gedanken und Ansichten decken sich sehr stark mit meinen eigenen und so war sie mir von Seite eins an sympathisch. Ian und Grant haben sich auch schnell in mein Herz geschlichen und von Kapitel zu Kapitel mochte ich beide mehr. Nash selbst mochte ich auch, doch es hat ein wenig gedauert, bis der Funken übergesprungen ist.

Alle anderen Charaktere sind dagegen in meinen Augen etwas blass geblieben. An sich ist das kein Problem, hätte ich nicht am Ende mitbekommen, um wen es im zweiten Band geht. Hier will ich nicht spoilern, aber ich habe überhaupt keine Beziehung zu dieser Person und daher aktuell wenig Lust den zweiten Band zu beginnen. Die Beziehung zwischen Laura und dem Stationsarzt kann ich großteils wirklich verstehen, doch haben mir ein paar mehr Momente der Anziehung gefehlt. Auch das Ende und der damit verbundene Cliffhanger haben mich etwas gestört. Irgendwie ging es mir dabei tatsächlich ein wenig zu sehr in Richtung Gray’s Anatomy oder Emergency Room. Für mich hätte es das Ende nicht gebraucht, da vorher für meinen Geschmack genug geschehen ist.

Ein Buch mit tollem Humor, tollen Charakteren und einer unglaublich interessanten Szenerie. Trotzdem hatte es für mich auch ein paar Schwächen, die es insgesamt zu einem wirklich guten und lesenswerten Buch machen. Ein Highlight war es am Ende für mich jedoch nicht.

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