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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.08.2025

Kurzweiliger Krimi, der mehr Potential gehabt hätte

Teufel, tanz mit mir!
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Auf diesen Krimi war ich sehr neugierig, als ich den Klappentext dazu gelesen habe. Einen Krimi, der sich um Hexenrituale dreht, hatte ich bisher noch nicht gelesen. Jedoch konnte mich das Buch dann leider ...

Auf diesen Krimi war ich sehr neugierig, als ich den Klappentext dazu gelesen habe. Einen Krimi, der sich um Hexenrituale dreht, hatte ich bisher noch nicht gelesen. Jedoch konnte mich das Buch dann leider nicht so abholen, wie ich mir das gewünscht hätte.

Das Buch dreht sich um die Bozner Ermittler Filippo Magnabosco und Carmela Pasqualina, die heiraten. Doch die Idylle im Bergkirchlein hält kaum ein Ja-Wort lang: In der nahen Burgruine ist ein junger Mann erhängt worden! Das Vorgehen erinnert an alte Hexenrituale. Der Ermordete war selbst der schwarzen Magie verfallen. Wer ist der Täter? Verdächtige gibt es von der Neuzeit-Hexe Lotte S. bis hin zu einem Nachfahren von Sigmund Freud viele…

Ich habe recht gut in die Geschichte hineingefunden, auch wenn ich die Vorgängerbände nicht kenne. Der Schreibstil ist angenehm und es ist auch ein schöner Lesefluss gegeben. Genau so mag ich es! Anfangs konnte mich die Storyline auch richtig mitreißen und auch die einzelnen Figuren wurden interessant beschrieben. Auch das Thema Hexenverfolgung und die Hintergrundinfos dazu waren sehr interessant.

Doch zur Mitte hin wurde leider die Spannung etwas herausgenommen. Hier ging es dann eher um das Privatleben der Ermittler. Das finde ich eigentlich immer auch gut bei Krimis, da ich mich mit den Figuren besser identifizieren möchte. Aber hier war es so, dass mir der Fall ein bisschen zu viel in den Hintergrund gerückt ist und die Ermittlungen nur noch dahingeplätschert sind. Auch blieben mir die beiden Hauptfiguren etwas zu blass.

Leider hat sich das auch zum Ende hin nicht gelegt und die Ermittlung verlief etwas zu optimal und ohne große Überraschungen. Hier hatte ich mir noch eine große Wendung gewünscht. Zusammengefasst handelt es sich hier um einen kurzweiligen Krimi, der unterhaltsam ist, aber noch mehr Potential gehabt hätte. Ich vergebe dafür 3 von 5 Sternen.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.08.2025

Ich hatte etwas anderes erwartet

Der Duft der fernen Insel
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Ich lese immer wieder sehr gerne historische Romane, die mich in eine andere Zeit entführen und mich gleichzeitig etwas dazulernen lassen. Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch, nachdem ich den ...

Ich lese immer wieder sehr gerne historische Romane, die mich in eine andere Zeit entführen und mich gleichzeitig etwas dazulernen lassen. Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch, nachdem ich den Klappentext dazu gelesen habe. Doch leider konnte mich die Storyline nicht so mitreißen, wie ich mir das gewünscht hatte, teilweise war es mir einfach zu zäh.

Die Geschichte dreht sich um die junge Lehrerin Eve, der im Jahr 1854 eine außergewöhnliche Anstellung angeboten wird: Der Sultan von Sansibar sucht eine Gouvernante für seine blinde Tochter Nunu. Die 25-jährige Eve überlegt nicht lange, als Waise hält sie nichts in England. Im fernen Sansibar, in dem prächtigen Palast des Sultans, lernt sie eine völlig neue Welt kennen. Als der alte Sultan stirbt, entbrennt jedoch ein erbitterter Machtkampf um seine Nachfolge. Eve zieht sich mit Nunu auf eine Gewürzplantage zurück, wo sie Nunus Begabung im Umgang mit Düften und in der Herstellung von Duftkompositionen weiter fördert. Aber die friedliche Zeit endet jäh, als sich die beiden Frauen in denselben Mann verlieben ...

Ich muss zugeben, dass ich ein paar Probleme hatte, richtig in die Geschichte hineinzukommen. Die vielen eingeführten Figuren musste man erst einmal richtig zuordnen. Und da ständig neue Charaktere dazu kamen, war das nicht gerade einfach. Der Schreibstil ist dabei sehr überraschend ausführlich und bildlich. Das ist zwar auf der einen Seite ein Pluspunkt, aber teilweise war es dann doch ein wenig zu viel, so dass es recht zäh war. Von Seite zu Seite musste ich somit mit mir kämpfen, um überhaupt weiter zu lesen.

Die Hauptfigur Eve war mir sehr sympathisch. Mit ihrem Denken und Handeln konnte ich mich sehr gut identifizieren. Nunu hat es mir dagegen recht schwergetan. Sie hat mich mit ihrer Art eher genervt, als dass ich sie in mein Herz hätte schließen können, auch wenn sie eigentlich eine Entwicklung während der Storyline hingelegt hat.

Auch die Geschichte selbst war jetzt nicht langweilig, aber sie konnte mich nicht wirklich überzeugen. Deshalb habe ich nach der Hälfte des Buches mit mir ringen müssen, um überhaupt weiter zu lesen. Zum Ende hin wurde es dann etwas spannender, aber richtig mitreißen konnte mich das Buch die ganze Zeit über nicht. Schade, denn ich hatte einfach eine andere Art von Storyline erwartet. Ich kann deshalb nur 2,5 von 5 Sternen vergeben.

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  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 31.10.2025

Kein wirklicher Thriller

Schneeengel
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Ich lese immer wieder gerne mitreißende Thriller, deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch, als ich den Klappentext dazu gelesen habe. Doch leider habe ich eine komplett andere Storyline erwartet. ...

Ich lese immer wieder gerne mitreißende Thriller, deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch, als ich den Klappentext dazu gelesen habe. Doch leider habe ich eine komplett andere Storyline erwartet. Für mich ist das Buch kein wirklicher Thriller, auch wenn es hier sehr brutal zugeht.

Klappentext:
Die Geschichte dreht sich um die junge Finnin Ella flüchtet aus ihrer Heimat nach Deutschland zu einer Sekte, die tief im Wald ohne Kontakt zur Außenwelt lebt. Ella versucht sich einzufügen und kümmert sich um das Wolfs-Gehege, das sie an ihr Husky-Rudel zuhause erinnert. Als eines Tages die Polizei auftaucht und nach einer verschwundenen Frau sucht, die ihr zum Verwechseln ähnlichsieht, wird Ella skeptisch. Dann stirbt ein Mitglied der Gruppe und Ella beginnt, Nachforschungen anzustellen. Sie erfährt von einem perfiden Plan und für Ella beginnt ein gefährlicher Wettlauf gegen die Zeit, während in Finnland ihr brutaler Stiefvater vermisst wird …

In die Storyline habe ich recht gut hineingefunden, aber ich muss sagen, dass der Schreibstil nicht ganz mein Fall. Alles wird mir etwas zu ausschweifend beschrieben. Ich mag eigentlich einen bildlichen Schreibstil, aber hier ist es mir etwas zu viel.

Man lernt im Laufe der Geschichte mehrere Frauen kennen, aus deren Sicht die Storyline erzählt wird. Allesamt haben ihr eigenes Päckchen zu tragen und sind interessant beschrieben. Laut Klappentext habe ich aber eigentlich nur mit einer Hauptfigur gerechnet und war deshalb – gerade anfangs – etwas verwirrt, dass immer mehr Personen dazu kommen, die eine größere Rolle spielen. Deshalb musste ich erst einmal alles richtig zuordnen, was etwas verwirrend daher kam. Auch die Sprünge der Perspektiven waren mir zu viel, was den Lesefluss etwas gehemmt hat.

Bis zur Mitte des Buches konnte mich auch die Storyline nicht wirklich mitreißen. Die Spannung blieb für mich auf der Strecke. Erst zum Ende hin wird es spannender, aber auch nicht so, wie ich das von anderen Thrillern gewohnt bin. Für mich stimmt somit das Genre hier nicht ganz. Zusammenfassend war dieser Roman einfach nicht „mein Buch“, was natürlich andere Leser ganz anders sehen können. Ich kann für mich jedoch nur 2 von 5 Sternen dafür vergeben.

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  • Erzählstil
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Veröffentlicht am 18.09.2025

Konnte mich leider nicht überzeugen

Sunny
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Ich lese sehr gerne historische Romane, die mich etwas dazulernen lassen und mich zum Nachdenken anregen. Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch. Doch leider konnte es mich nicht so abholen, wie ...

Ich lese sehr gerne historische Romane, die mich etwas dazulernen lassen und mich zum Nachdenken anregen. Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch. Doch leider konnte es mich nicht so abholen, wie ich mir das gewünscht hätte.

Die Geschichte dreht sich um Jon, der von der Schule geworfen wird. Und Sunny, nach der er sich sehnt, wie er sich noch nie nach jemanden gesehnt hat, meldet sich nicht. Unter der sengenden Sonne eines Jahrhundertsommers streift er durch die Wälder vor den Toren Berlins und stößt auf die darin verborgenen Gebäude der ehemaligen Jugendhochschule der DDR – und auf Benno, der hier einst die Liebe seines Lebens gefunden hatte, Alemee aus Äthiopien, und dieser Liebe wegen ausgebürgert wurde. Nach langen Jahren in Afrika ist er allein zurückgekehrt in ein ihm unvertraut gewordenes Land. Jon und Benno werden zu Gefährten, die einander helfen, ihre Lebenslinien nicht als abschüssige Bahnen zu begreifen…

Leider muss ich sagen, dass ich nicht so gut in die Storyline hineingefunden habe, wie ich mir das gewünscht hätte. Der Schreibstil ist zwar schön bildlich, aber mir ist es etwas zu poetisch. Ich bin von solchen Büchern eher einen anderen Schreibstil gewöhnt. Dieser bleibt mir auch etwas zu distanziert – ich weiß gar nicht, wie ich es genau ausdrücken soll.

Zudem gibt es immer wieder Längen, die mich nicht wirklich mitreißen konnten. Ich habe mich somit teilweise sogar etwas durch das Buch „gequält“. Es gab einfach zu ausführliche und teilweise unnötige Passagen, die man hätte weglassen oder komprimierter rüberbringen können. Manches war auch eher irritierend.

Auch mit Jon und Benno konnte ich mich nie so richtig identifizieren. Sie blieben mir bis zum Ende etwas zu blass. Manche Entscheidungen der Beiden waren für mich auch nicht immer nachvollziehbar. Dagegen fand ich die Infos zum damaligen Schulwesen sehr interessant.

Zusammengefasst konnte mich das Buch somit leider nicht richtig überzeugen. Somit vergebe ich dafür 2 von 3 Sternen.

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Veröffentlicht am 29.04.2025

Leider anders, als erwartet. Schade...

Die Engel von Alperton
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Ich bin ein totaler Fan von True Crime-Fällen und verschlinge gerade alles davon, was ich in die Hände bekommen kann. Deshalb war ich sehr gespannt auf das Buch „Die Engel von Alperton“, da ich über diesen ...

Ich bin ein totaler Fan von True Crime-Fällen und verschlinge gerade alles davon, was ich in die Hände bekommen kann. Deshalb war ich sehr gespannt auf das Buch „Die Engel von Alperton“, da ich über diesen Fall bisher noch nichts wusste.

Zum Buch:
Die True-Crime-Autorin Amanda Bailey weiß alles über den berüchtigten Fall der Engel von Alperton. Zahlreiche Bücher und Verfilmungen berichteten von der fanatischen Sekte, seit ihre Mitglieder vor achtzehn Jahren versuchten, ein Baby zu opfern, das sie für den Antichrist hielten. Mittlerweile scheint daher alles erzählt zu sein – doch nun ist das "Alperton-Baby" volljährig und könnte endlich interviewt werden. Amanda wittert ihre Chance auf einen echten Coup. Doch während sie immer tiefer in die Recherchen eintaucht, wird klar, dass in diesem Fall nichts ist, wie es scheint. Und dass die Geschichte der Engel von Alperton noch lange nicht vorbei ist…

Ich war anfangs etwas überrascht, dass es sich bei dem Buch nicht um einen Roman handelt, der den Fall genauer unter die Lupe nimmt bzw. um ein Buch, das den Fall wieder neu aufrollt. Stattdessen ist es eine Aneinanderreihung der Ereignisse während Baileys Recherche in Form von Interviews, Mitschriften und Mailverkehr. Es ist zwar interessant zu lesen wie die Recherche von Amanda losging und was sie alles herausfindet, aber in dieser Form habe ich bisher kein Buch gelesen und ich musste erst einmal damit klarkommen.

So richtig ist das auch nicht meins und es war schwierig, richtig am Ball zu bleiben. Manchmal war es auch etwas mühsam und zäh. Ich hatte einfach ein komplett anderes Buch über den Fall erwartet. Das ist aber nur meine persönliche Meinung und kann sich natürlich von anderen Lesern, die sich mit dem Stil anfreunden können, komplett unterscheiden. Ich vergebe dafür aber leider nur 2 von 5 Sternen, da ich zeitweise leider am Stil fast verzweifelt bin.

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