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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.10.2025

Kein wirklicher Thriller

Schneeengel
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Ich lese immer wieder gerne mitreißende Thriller, deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch, als ich den Klappentext dazu gelesen habe. Doch leider habe ich eine komplett andere Storyline erwartet. ...

Ich lese immer wieder gerne mitreißende Thriller, deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch, als ich den Klappentext dazu gelesen habe. Doch leider habe ich eine komplett andere Storyline erwartet. Für mich ist das Buch kein wirklicher Thriller, auch wenn es hier sehr brutal zugeht.

Klappentext:
Die Geschichte dreht sich um die junge Finnin Ella flüchtet aus ihrer Heimat nach Deutschland zu einer Sekte, die tief im Wald ohne Kontakt zur Außenwelt lebt. Ella versucht sich einzufügen und kümmert sich um das Wolfs-Gehege, das sie an ihr Husky-Rudel zuhause erinnert. Als eines Tages die Polizei auftaucht und nach einer verschwundenen Frau sucht, die ihr zum Verwechseln ähnlichsieht, wird Ella skeptisch. Dann stirbt ein Mitglied der Gruppe und Ella beginnt, Nachforschungen anzustellen. Sie erfährt von einem perfiden Plan und für Ella beginnt ein gefährlicher Wettlauf gegen die Zeit, während in Finnland ihr brutaler Stiefvater vermisst wird …

In die Storyline habe ich recht gut hineingefunden, aber ich muss sagen, dass der Schreibstil nicht ganz mein Fall. Alles wird mir etwas zu ausschweifend beschrieben. Ich mag eigentlich einen bildlichen Schreibstil, aber hier ist es mir etwas zu viel.

Man lernt im Laufe der Geschichte mehrere Frauen kennen, aus deren Sicht die Storyline erzählt wird. Allesamt haben ihr eigenes Päckchen zu tragen und sind interessant beschrieben. Laut Klappentext habe ich aber eigentlich nur mit einer Hauptfigur gerechnet und war deshalb – gerade anfangs – etwas verwirrt, dass immer mehr Personen dazu kommen, die eine größere Rolle spielen. Deshalb musste ich erst einmal alles richtig zuordnen, was etwas verwirrend daher kam. Auch die Sprünge der Perspektiven waren mir zu viel, was den Lesefluss etwas gehemmt hat.

Bis zur Mitte des Buches konnte mich auch die Storyline nicht wirklich mitreißen. Die Spannung blieb für mich auf der Strecke. Erst zum Ende hin wird es spannender, aber auch nicht so, wie ich das von anderen Thrillern gewohnt bin. Für mich stimmt somit das Genre hier nicht ganz. Zusammenfassend war dieser Roman einfach nicht „mein Buch“, was natürlich andere Leser ganz anders sehen können. Ich kann für mich jedoch nur 2 von 5 Sternen dafür vergeben.

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Veröffentlicht am 18.09.2025

Konnte mich leider nicht überzeugen

Sunny
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Ich lese sehr gerne historische Romane, die mich etwas dazulernen lassen und mich zum Nachdenken anregen. Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch. Doch leider konnte es mich nicht so abholen, wie ...

Ich lese sehr gerne historische Romane, die mich etwas dazulernen lassen und mich zum Nachdenken anregen. Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch. Doch leider konnte es mich nicht so abholen, wie ich mir das gewünscht hätte.

Die Geschichte dreht sich um Jon, der von der Schule geworfen wird. Und Sunny, nach der er sich sehnt, wie er sich noch nie nach jemanden gesehnt hat, meldet sich nicht. Unter der sengenden Sonne eines Jahrhundertsommers streift er durch die Wälder vor den Toren Berlins und stößt auf die darin verborgenen Gebäude der ehemaligen Jugendhochschule der DDR – und auf Benno, der hier einst die Liebe seines Lebens gefunden hatte, Alemee aus Äthiopien, und dieser Liebe wegen ausgebürgert wurde. Nach langen Jahren in Afrika ist er allein zurückgekehrt in ein ihm unvertraut gewordenes Land. Jon und Benno werden zu Gefährten, die einander helfen, ihre Lebenslinien nicht als abschüssige Bahnen zu begreifen…

Leider muss ich sagen, dass ich nicht so gut in die Storyline hineingefunden habe, wie ich mir das gewünscht hätte. Der Schreibstil ist zwar schön bildlich, aber mir ist es etwas zu poetisch. Ich bin von solchen Büchern eher einen anderen Schreibstil gewöhnt. Dieser bleibt mir auch etwas zu distanziert – ich weiß gar nicht, wie ich es genau ausdrücken soll.

Zudem gibt es immer wieder Längen, die mich nicht wirklich mitreißen konnten. Ich habe mich somit teilweise sogar etwas durch das Buch „gequält“. Es gab einfach zu ausführliche und teilweise unnötige Passagen, die man hätte weglassen oder komprimierter rüberbringen können. Manches war auch eher irritierend.

Auch mit Jon und Benno konnte ich mich nie so richtig identifizieren. Sie blieben mir bis zum Ende etwas zu blass. Manche Entscheidungen der Beiden waren für mich auch nicht immer nachvollziehbar. Dagegen fand ich die Infos zum damaligen Schulwesen sehr interessant.

Zusammengefasst konnte mich das Buch somit leider nicht richtig überzeugen. Somit vergebe ich dafür 2 von 3 Sternen.

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Veröffentlicht am 29.04.2025

Leider anders, als erwartet. Schade...

Die Engel von Alperton
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Ich bin ein totaler Fan von True Crime-Fällen und verschlinge gerade alles davon, was ich in die Hände bekommen kann. Deshalb war ich sehr gespannt auf das Buch „Die Engel von Alperton“, da ich über diesen ...

Ich bin ein totaler Fan von True Crime-Fällen und verschlinge gerade alles davon, was ich in die Hände bekommen kann. Deshalb war ich sehr gespannt auf das Buch „Die Engel von Alperton“, da ich über diesen Fall bisher noch nichts wusste.

Zum Buch:
Die True-Crime-Autorin Amanda Bailey weiß alles über den berüchtigten Fall der Engel von Alperton. Zahlreiche Bücher und Verfilmungen berichteten von der fanatischen Sekte, seit ihre Mitglieder vor achtzehn Jahren versuchten, ein Baby zu opfern, das sie für den Antichrist hielten. Mittlerweile scheint daher alles erzählt zu sein – doch nun ist das "Alperton-Baby" volljährig und könnte endlich interviewt werden. Amanda wittert ihre Chance auf einen echten Coup. Doch während sie immer tiefer in die Recherchen eintaucht, wird klar, dass in diesem Fall nichts ist, wie es scheint. Und dass die Geschichte der Engel von Alperton noch lange nicht vorbei ist…

Ich war anfangs etwas überrascht, dass es sich bei dem Buch nicht um einen Roman handelt, der den Fall genauer unter die Lupe nimmt bzw. um ein Buch, das den Fall wieder neu aufrollt. Stattdessen ist es eine Aneinanderreihung der Ereignisse während Baileys Recherche in Form von Interviews, Mitschriften und Mailverkehr. Es ist zwar interessant zu lesen wie die Recherche von Amanda losging und was sie alles herausfindet, aber in dieser Form habe ich bisher kein Buch gelesen und ich musste erst einmal damit klarkommen.

So richtig ist das auch nicht meins und es war schwierig, richtig am Ball zu bleiben. Manchmal war es auch etwas mühsam und zäh. Ich hatte einfach ein komplett anderes Buch über den Fall erwartet. Das ist aber nur meine persönliche Meinung und kann sich natürlich von anderen Lesern, die sich mit dem Stil anfreunden können, komplett unterscheiden. Ich vergebe dafür aber leider nur 2 von 5 Sternen, da ich zeitweise leider am Stil fast verzweifelt bin.

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Veröffentlicht am 07.07.2022

Interessante Grundidee, aber maue Umsetzung

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Nachdem ich den Klappentext gelesen habe zu dem Buch, war ich gleich sehr gespannt darauf, denn es handelt sich bei der Storyline um ein sehr aktuelles und brisantes Thema, das mich sehr interessiert. ...

Nachdem ich den Klappentext gelesen habe zu dem Buch, war ich gleich sehr gespannt darauf, denn es handelt sich bei der Storyline um ein sehr aktuelles und brisantes Thema, das mich sehr interessiert. Jedoch war ich zuerst etwas irritiert davon, dass das Buch doch sehr dünn ist. Da bin ich doch andere Schmöker gewohnt. Der Schreibstil ist dabei aber locker-leicht und es ist ein schöner Lesefluss gegeben. So bin ich aber auch nach nur einem Tag durch das Buch geflogen.

Die Geschichte dreht sich dabei um Kayleigh, die über ihre Arbeit und über die Bedingungen in dem Unternehmen HEXA erzählt. Ihr gefällt ihr Job, das Gehalt ist gut, und die schrecklich verstörenden Bilder, die sie für die Plattform prüfen muss, behandelt sie mit professioneller Distanz. Doch die Dinge überschlagen sich bald und Kayleighs Leben wird auf den Kopf gestellt.

Die Grundidee ist sehr interessant, aber die Umsetzung eher mau. Der Anfang ist zwar noch spannend, aber nach und nach lässt die Storyline nach und es wird so gut wie keine wirkliche Spannung aufgebaut. Auch das Ende konnte mich leider nicht überzeugen. Auch mit der Hauptfigur wurde ich einfach nicht warm.

Schade, ich hatte ein wohl ganz anderes Buch erwartet, dass mich mitreißt und gerade dieses aktuelle Thema noch mehr auseinandernimmt. Deshalb kann ich leider nur 3 von 5 Sternen vergeben.

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Veröffentlicht am 04.08.2020

Hat mich leider nicht überzeugt

This Is (Not) a Love Song
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Nachdem ich den Klappentext zu dem Buch gelesen habe, habe ich eine humorvolle und turbulente Liebesgeschichte erwartet, die mich mitreißen und gut unterhalten wird. Leider wurde ich jedoch enttäuscht. ...

Nachdem ich den Klappentext zu dem Buch gelesen habe, habe ich eine humorvolle und turbulente Liebesgeschichte erwartet, die mich mitreißen und gut unterhalten wird. Leider wurde ich jedoch enttäuscht. Die Storyline ist doch ganz anders, als ich erwartet hatte und konnte mich leider nicht überzeugen.

Die Geschichte dreht sich um Zoe, für die es neben der Musik immer nur eine Liebe gab: Simon, ihren besten Freund. Aber bevor sie es ihm sagen konnte, zog er weg – und Zoë blieb wie eine zerkratzte Schallplatte an ihren Gefühlen hängen. Nun ist Simon wieder in London – frisch geschieden und so liebenswert wie einst. Doch ständig kommen Zoë der unausstehliche PR-Manager Nick, ihre hochzeitsbesessene Familie oder die Big Fat Greek Wedding ihres Bruders in die Quere. Und je schwieriger es für Zoë und Simon wird, desto mehr gilt: „Love Is All Around“ …

Es fiel mir sehr schwer, in die Geschichte überhaupt hinein zu finden. Der Schreibstil war nicht so ganz mein Ding. Ich mag es etwas locker-leichter und flüssiger. Aber das ist mein Empfinden und kann bei anderen Lesern natürlich ganz anders sein.

Die einzelnen Figuren blieben mir teilweise etwas zu blass. Die Hauptfigur Zoe hat mich sogar manchmal von ihrer Art her genervt, was schwierig ist, denn mir ist es bei einem Buch immer wichtig, dass ich mich mit der Hauptfigur identifizieren kann. Die Geschichte selbst ist ebenfalls leider etwas dahingeplätschert und es gab ein ewiges Hin und Her. Ich habe es mir irgendwie spitziger, humorvoller und unterhaltsamer vorgestellt. Positiv zu erwähnen ist aber, dass man einen netten Einblick in die Musikbranche erhält.

Leider muss ich sagen, dass das Buch nicht ganz mein Fall war. Schade, denn vom Klappentext her hatte die Geschichte auf jeden Fall Potenzial. Von mir gibt es deshalb leider nur 2 von 5 Sternen!

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