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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.01.2020

Interessante Storyline mit Luft nach oben

Love Letters From New York
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Der Klappentext hat mich sehr neugierig auf das Buch gemacht, deshalb war für mich schnell klar, dass ich das Buch lesen muss. Ich wurde auch gut unterhalten, aber trotzdem bin ich nach dem Lesen nun etwas ...

Der Klappentext hat mich sehr neugierig auf das Buch gemacht, deshalb war für mich schnell klar, dass ich das Buch lesen muss. Ich wurde auch gut unterhalten, aber trotzdem bin ich nach dem Lesen nun etwas zwiegespalten.

Die Story dreht sich um Devin Mortenson, dem Frontmann der Rockband EAT MORE GREENS, der nach einem Autounfall in das Leipziger Marienkrankenhaus eingeliefert wird. Das sorgt bei der vornehmlich weiblichen Belegschaft für einigen Wirbel: Alle wollen den australischen Superstar hautnah erleben. Auch Steffi und Frida. Während Devin ans Bett gefesselt ist, haben die beiden Krankenschwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten, Gelegenheit ihn kennenzulernen. Die Begegnung mit dem Rockstar stellt das Leben der beiden jungen Frauen auf den Kopf. Und auch an Devin geht die Zeit in Leipzig nicht spurlos vorüber…

In die Geschichte selbst habe ich sehr gut hineingefunden. Der Schreibstil ist locker-leicht und es ist ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten regelrecht dahinfliegen lässt. Die einzelnen Kapitel werden abwechselnd aus der Sicht der verschiedenen Figuren erzählt, so dass man deren Denken und Handeln besser nachvollziehen kann. Doch genau da lag für mich das Problem der Geschichte. Steffi war mir einfach viel zu unsympathisch, ein echt oberflächliches Gör.. Mit ihr konnte ich mich null identifizieren. Frida und Matt dagegen waren mir sehr sympathisch und gut gezeichnet. Über Devin jedoch – der die Hauptfigur des Buches darstellt – erfährt man aber leider nur oberflächlich etwas, man bekommt nur über die Songtexte etwas von ihm mit…

Eine wirkliche Liebesgeschichte gibt es leider nicht, aber trotzdem wurde ich die ganze Zeit über recht gut unterhalten und habe vor allem mit Frida mitgefiebert. Auf Steffi wiederum hätte ich sehr gerne verzichten können. Sie hat mich einfach nur aufgeregt. Auch wenn ich nicht 100%ig von dem Buch überzeugt wurde, hätte ich große Lust eine Fortsetzung zu lesen und mehr von den Figuren zu erfahren – vor allem über Devin. Ich vergebe gute 3 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 26.01.2020

Interessante Storyline, aber teilweise zu langatmig

Der Kristallpalast
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Da ich noch nie ein Steampunk-Abenteuer gelesen habe, war ich sehr gespannt auf dieses Buch, denn der Klappentext hat mich schon einmal sehr neugierig gemacht. Ich wurde auf jeden Fall gut unterhalten, ...

Da ich noch nie ein Steampunk-Abenteuer gelesen habe, war ich sehr gespannt auf dieses Buch, denn der Klappentext hat mich schon einmal sehr neugierig gemacht. Ich wurde auf jeden Fall gut unterhalten, aber zu 100% hat mich das Buch dann doch leider nicht überzeugen können. Aber das ist nur meine persönliche Meinung, das können andere Leser natürlich ganz anders sehen.

Die Story spielt in London im Frühjahr 1851. Als am Vorabend der ersten Weltausstellung ein Mitglied der königlichen Kommission auf rätselhafte Weise ermordet wird, ahnt Miss Niobe noch nicht, dass dieser Fall ihre Welt für immer verändern soll. Im Besitz des Toten befand sich ein Artefakt, das ein Geheimnis birgt, das bis weit in die Vergangenheit des fernen Indiens reicht. Feindliche Agenten und eine mysteriöse Loge streben danach, es in ihren Besitz zu bringen und seine fantastischen Kräfte zu entfesseln. In einem Wettlauf gegen die Zeit trifft Niobe auf zwei ebenbürtige Gegner: den niederländischen Spezialisten Frans und Captain Royle. Sie sind aufeinander angewiesen, wenn sie in diesem tödlichen Spiel bestehen und die Wahrheit über das Artefakt und sich selbst herausfinden wollen…

In die Geschichte habe ich sehr gut hineingefunden. Mir gefällt es, dass der Schreibstil sehr bildhaft ist. So konnte ich mich immer inmitten des Geschehens wiederfinden. Die einzelnen Figuren sind sehr interessant gezeichnet – vor allem mit Niobe konnte ich mich sehr gut identifizieren.

Spannend war die Storyline schon, aber leider gab es auch viele Passagen, die mir zu langatmig waren und die Spannung etwas gehemmt haben. Manche Beschreibungen waren zwar interessant, aber auch einfach zu ausschweifend. Teils schwirrten mir auch immer mal wieder Fragezeichen im Kopf herum. Dass alle drei Figuren auch in der Ich-Form erzählen und sich die Perspektiven von Kapitel zu Kapitel ändern, war vor allem am Anfang einfach nur verwirrend für mich. Das hat sich zwar im Laufe der Geschichte gelegt, aber war nicht so ganz meins.

Das Ende war ok, aber hat mich leider auch nicht unbedingt aus den Latschen kippen lassen. Ich glaube, dass ich einfach eine etwas andere Story erwartet habe. Das ist aber nur meine persönliche Wahrnehmung. Von mir bekommt das Buch 3 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 02.01.2017

Kurzweilige Geschichte

Das Jahr, in dem sich Kurt Cobain das Leben nahm
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Ich war auf das Buch „Das Jahr, in dem sich Kurt Cobain das Leben nahm“ sehr gespannt, aber leider wurde ich am Ende etwas enttäuscht. Ich habe einfach mehr erwartet nach dem Lesen des Klappentextes, aber ...

Ich war auf das Buch „Das Jahr, in dem sich Kurt Cobain das Leben nahm“ sehr gespannt, aber leider wurde ich am Ende etwas enttäuscht. Ich habe einfach mehr erwartet nach dem Lesen des Klappentextes, aber die Geschichte ist mir teilweise zu sehr dahin geplätschert.

Die Story dreht sich um Maggie, die im Jahr, in dem Nirvana ihr letztes Album veröffentlichen von Chicago nach Irland zieht. Maggie vermisst ihr Zuhause ebenso wie ihren chaotischen und musikbegeisterten Onkel Kevin, Einzig seine Musiktipps sind Lichtblicke im regenverhangenen Irland. Mit der Musik von Pearl Jam, den Smashing Pumpkins und Nirvana ist alles Neue erträglich. Als Eoin auftaucht, der Junge mit dem unergründlichen Lächeln, lässt ihr Heimweh langsam nach. Doch gerade, als die beiden sich näherkommen, erreicht Maggie eine schreckliche Nachricht. Und auf einmal steht sie vor der Frage, was wirklich wichtig ist im Leben ...

Der locker-leichte Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und es war auch ein guter Lesefluss gegeben. Doch wer eine Geschichte erwartet mit überraschenden Wendungen, der ist hier falsch. Es handelt sich eher um eine seichte Story, die leider viel zu oft vor sich hinplätschert.
Maggie ist eine sympathische Hautfigur, mit der ich mich gut identifizieren konnte. Ihr Handeln und ihr Verhalten kann ich voll und ganz nachvollziehen. Doch leider blieben mit dir weiteren Figuren zu blass. Meine Lieblingsfigur des Buches war aber trotz allem der 99-jährige Dan Sean, mit dem sich Maggie in Irland anfreundet. Er gibt ihr Ratschläge und ist für sie da, wenn sie ihn braucht. So einen „Opi“ hätte ich auch gerne.

Das Ende war versöhnlich – aber nicht wirklich überraschend. Es gibt zwar auf jeden Fall schlechtere Bücher, aber auch bessere. Für ein paar Lesestunden ist das Buch aber ok.

Fazit:
Eine kurzweilige Geschichte, die leider oft vor sich dahinplätschert. Ich hatte mehr erwartet. Schade…

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Veröffentlicht am 12.12.2016

Nette Fortsetzung

Der letzte Schwur
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Nachdem ich das Buch „Der letzte Schwur“ von Nalini Singh nun gelesen habe, bin ich etwas zwiegespalten. Das dürfte zum einen auch daran liegen, dass ich keins der Vorgängerbücher wirklich kenne. Deshalb ...

Nachdem ich das Buch „Der letzte Schwur“ von Nalini Singh nun gelesen habe, bin ich etwas zwiegespalten. Das dürfte zum einen auch daran liegen, dass ich keins der Vorgängerbücher wirklich kenne. Deshalb war es für mich verdammt schwer, überhaupt mit den Figuren und der Geschichte klar zu kommen.

Im bereits 15. Teil gibt es die Welt nicht mehr, wie sie einst war. Mediale, Gestaltwandler und Menschen stehen vor schweren Entscheidungen, die die Zukunft ihrer Völker maßgeblich beeinflussen werden. Das Triumvirat verspricht eine neue Ära der Zusammenarbeit, doch die blutige Vergangenheit und neue Machtansprüche scheinen den Frieden zu zerstören, bevor er überhaupt eine Chance hatte. Da wird ein Kind geboren - ein Kind, das sowohl mediale Fähigkeiten hat, als auch die Gestalt wandeln kann. Schafft dieses Kind es, die Welt vor dem Untergang zu retten und den Schwur gegenseitigen Respekts und friedlichen Zusammenlebens zu bewahren?

Wie bereits erwähnt, kenne ich die Vorgängerbücher nicht, deshalb war ich anfangs etwas mit der Geschichte überfordert. Der Autor gibt sich zwar Mühe, immer wieder ein paar Infos einfließen zu lassen, aber da die gesamte Mythologie doch sehr umfangreich zu sein scheint, war ich leider viel zu überfordert damit. Das hat sich leider im Laufe des Buches nur minimal geändert. Aber das ist ja nicht die Schuld des Autors, sondern meine eigene Schuld, denn erst beim 15. Teil eines Buches einzusteigen, ist nie gut Deshalb werde ich mir nun auch mal die ersten Bände zulegen.

Der Schreibstil ist ok und es ist auch ein schöner Lesefluss gegeben. In dieser Hinsicht gibt es nichts zu meckern. Auch die einzelnen Figuren haben mir allesamt einen sympathischen Eindruck gemacht. Eine tolle Truppe! Doch auch hier hatte ich das Problem, dass es zu viele Namen auf einmal sind, wenn man die Vorgeschichten nicht kennt.

Die Story selbst ist nicht schlecht, aber war mir auch teilweise etwas zu langatmig erzählt. Für Fans der Reihe ist auch dieses Buch bestimmt zu empfehlen, aber ich konnte nicht wirklich mitgerissen werden. Trotzdem werde ich mir andere Bücher der Autorin besorgen, um vielleicht besser in die Reihe hinein zu finden.

Fazit:
Nette Fortsetzung der Reihe. Jedoch für Neueinsteiger absolut ungeeignet. Man sollte einige der Vorgängerbücher auf jeden Fall kennen.

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Veröffentlicht am 07.07.2022

Interessante Grundidee, aber maue Umsetzung

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Nachdem ich den Klappentext gelesen habe zu dem Buch, war ich gleich sehr gespannt darauf, denn es handelt sich bei der Storyline um ein sehr aktuelles und brisantes Thema, das mich sehr interessiert. ...

Nachdem ich den Klappentext gelesen habe zu dem Buch, war ich gleich sehr gespannt darauf, denn es handelt sich bei der Storyline um ein sehr aktuelles und brisantes Thema, das mich sehr interessiert. Jedoch war ich zuerst etwas irritiert davon, dass das Buch doch sehr dünn ist. Da bin ich doch andere Schmöker gewohnt. Der Schreibstil ist dabei aber locker-leicht und es ist ein schöner Lesefluss gegeben. So bin ich aber auch nach nur einem Tag durch das Buch geflogen.

Die Geschichte dreht sich dabei um Kayleigh, die über ihre Arbeit und über die Bedingungen in dem Unternehmen HEXA erzählt. Ihr gefällt ihr Job, das Gehalt ist gut, und die schrecklich verstörenden Bilder, die sie für die Plattform prüfen muss, behandelt sie mit professioneller Distanz. Doch die Dinge überschlagen sich bald und Kayleighs Leben wird auf den Kopf gestellt.

Die Grundidee ist sehr interessant, aber die Umsetzung eher mau. Der Anfang ist zwar noch spannend, aber nach und nach lässt die Storyline nach und es wird so gut wie keine wirkliche Spannung aufgebaut. Auch das Ende konnte mich leider nicht überzeugen. Auch mit der Hauptfigur wurde ich einfach nicht warm.

Schade, ich hatte ein wohl ganz anderes Buch erwartet, dass mich mitreißt und gerade dieses aktuelle Thema noch mehr auseinandernimmt. Deshalb kann ich leider nur 3 von 5 Sternen vergeben.

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