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Veröffentlicht am 11.02.2026

Gemüseparadies für Anfänger

Hochbeete für Ahnungslose
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Der Frühling naht und mit ihm die Zeit fürs Gärtnern. Da kommt "Hochbeet für Ahnungslose" von Anja Klein und Véro Mischitz genau richtig.

In dem Sachbuch geht es nicht nur darum, was wie wo angepflanzt ...

Der Frühling naht und mit ihm die Zeit fürs Gärtnern. Da kommt "Hochbeet für Ahnungslose" von Anja Klein und Véro Mischitz genau richtig.

In dem Sachbuch geht es nicht nur darum, was wie wo angepflanzt werden kann im Hochbeet, sondern es werden die wichtigsten Grundlagen vermittelt. Ideal für Anfänger.

Das hellblaue Coover zeigt ein typisches Boden-Hochbeet mit zwei menschlichen Charikaturen. Besonders süß ist der Wurm, der an der linken Seite hervorschaut.

Im Klappenteil finden sich direkt 5 einfache Tipps zum loslegen und eine Übersicht an Hochbeetplänen. Nach einer kurzen Vorstellung der Autorin und Illustratorin geht es richtig los.

Jeder Kapitelbereich ist wunderbar ansprechend illustriert. Véro MMisch' Illustrationen erinnern an Comics und gerade das macht das Buch so besonders, denn so macht das Lesen viel Freude. Zudem ergänzen sie die Erklärungen ganz gut.

Die Leser*innen werden direkt persönlich angesprochen. Das schafft eine Wohlfühlatmosphäre. Alles ist einfach und verständlich erklärt – von den benötigten Materialien, Pläne für den Bau eines Hochbeets, Tipps worauf es zu achten gilt, Standorte, Hilfsmittel bis hin zum Gemüse, Saatgut, der Pflege und Ernte.

Mir fehlten hier jedoch auch noch der Obstbereich und Wildblumen, sowie mehr Tipps für den Balkon. Was mich begeistert hat, war der Bau einer Wurmkiste – hier hätte ich gern noch etwas zur Überwinterung erfahren. Das ging mir dann als jemand, der nicht so handwerklich begabt ist, bei einigen Anleitungen so, dass ich es gern noch genauer beschrieben gebraucht hätte.

Trotzdem hat mir das Buch nicht nur viel Freude beim Lesen bereitet, sondern auch Fragen beantwortet und Ideen für das Frühjahr gebracht.

"Hochbeet für Ahnungslose" ist ein guter Begleiter, um seine Hochbeete zu planen. Dann kann der Frühling kommen!

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Veröffentlicht am 11.01.2026

Eine magische Reise, die verändert.

Windholm-Saga / Windholm Das Nebelkind
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Eine fantastische Geschichte mit Magie, Charme und Humor wartet in "Windholm - Das Nebelkind" von Silvana Lilkendey auf die Leser.

Aric begibt sich nach dem Verlust seines Vaters auf seinen eigenen ...

Eine fantastische Geschichte mit Magie, Charme und Humor wartet in "Windholm - Das Nebelkind" von Silvana Lilkendey auf die Leser.

Aric begibt sich nach dem Verlust seines Vaters auf seinen eigenen Weg - ohne zu wissen, was ihn erwartet. Er folgt einem inneren Ruf und findet in Brambelfeet einen urigen Begleiter. Gemeinsam geht es durch alte Wälder, in denen so mancher Schatten lauert und der Nebel wartet.

Zunächst einmal verzaubert das wunderschöne, moosgrüne Cover mit seinen Wegweiser und dem magischen Hut direkt und weckt die Neugierde.

Beim ersten Durchblättern spürt man: Hier steckt viel Liebe zwischen den Seiten. Arics Geschichte ist mehr als ein magischer Roman. Es ist eine Reise der Selbsfindung, ein abenteuerlicher Weg voller Gefahren. Dieses Buch steckt voll fantastischer Wesen, atemberaubenden Orten und Plätzen, mystischen Begegnungen und liebevoll platzierte Illustrationen. Es handelt sich um den ersten Band.

Die Windholm-Saga ist ein poetischer, fantastischer Roman, der seinem eigenen Rhythmus folgt. Actionreiche Szenen voll Drama finden sich hier nicht. Dafür Tiefgang, Poesie, Weisheiten und eine Geschichte, die berührt und die nachklingt. Es ist kein Kinderbuch - das möchte ich an dieser Stelle betonen, kann aber von Jugendlichen gelesen werden. Der Schreibstil ist durch die Poesie und die vielen Metapher anspruchsvoller, hat seine eigene Melodie.

Arics Weg hat mich berührt, oft zum nachdenken gebracht und es gab Tage, da mochte ich nicht weiterlesen, weil es Zeit brauchte, um das Gelesene nachwirken zu lassen. Bramblefeet hingegen hat mich mehr als einmal schmunzeln und lachen, aber auch staunen lassen. Den urigen Gnom muss man einfach ins Herz schließen.

Am Anfang waren die einzelnen Texte etwas verwirrend und auch das Glossar im Anhang war erst einmal nicht eindeutig. Der Buchsatz, die vielen Schriftarten und die Zeichensetzung machten das Lesen leider nicht so einfach. Nichts desto trotz konnte es die Wirkung der Reise durch die Wälder nicht komplett trüben.

"Windholm - Das Nebelkind" empfehle ich allen, die fernab des Mainstream lesen mögen, die Geschichten mit Tiefgang und Poesie lieben. Wer mutig ist und sich in das Buch fallen lässt, wird mehr finden als eine fantastische Geschichte. Vielleicht wird Arics Reise zu der eigenen. Mir ist es beim Lesen so ergangen - doch was ich gefunden habe, dass bleibt Brambelfeets und mein Geheimnis. ;)

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Von der Zauberkraft, die in dir steckt.

Ein Einhorn namens Oktober
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Ein junges Einhorn auf der Suche nach seiner besonderen Zauberkraft - eine wunderbare Idee, die da in dem Bilderbuch "Ein Einhorn namens Oktober" von Maria Höck und Juliana Kralik umgesetzt wurde. Erschienen ...

Ein junges Einhorn auf der Suche nach seiner besonderen Zauberkraft - eine wunderbare Idee, die da in dem Bilderbuch "Ein Einhorn namens Oktober" von Maria Höck und Juliana Kralik umgesetzt wurde. Erschienen ist das Buch bei arsedition.

Auf den ersten Blick ist das Cover warmherzig und wunderschön mit seinen Herbsttönen und den Blätterranken, die goldene Elemente haben. Das Einhorn wirkt süß, doch seìn Auge wirkt einfach zu riesig und es fehlt ihm an Aussdruckskraft.

Die Geschichte ist zauberhaft. Das junge Einhorn Oktober kann es kaum erwarten, an seinem ersten Geburtstag seine magische Kraft zu entdecken. Doch ausgerechnet bei Oktober geschieht erst einmal nichts. So macht es sich mit einem Eichhörnchen auf die Suche danach.

Maria Höcker schreibt Oktobers Geschichte warmherzig, berührend und kindgerecht. Sie vermittelt mit viel Herz und auch Humor, dass jede*r von uns eine Gabe in sich trägt und dass es sich lohnt, diese zu entdecken.

Das Bilderbuch wird offiziell ab 3 Jahre empfohlen. Der Text und auch die meisten Sätze sind jedoch mitunter für das Alter viel zu lang. Mit drei Jahren braucht es da kurze, knappe Texte. Kinder in dem Alter entwickeln ihr Selbstbild, lernen Sprache gerade erst richtig kennen. Daher empfehle ich es ab 4 - 5 Jahren.

Die Illustrationen sind an und für sich sehr schön und wirken malerisch. Auch hier gefällt es mir, dass die Farben warm wirken. Doch leider fehlen mir der starke emotionale Ausdruck der Charaktere. Durch die zu großen Augen kommen die Emotionen einfach nicht so rüber. Ja, da wird gelächelt und einem Mädchen Rollen die Tränen über das Gesicht. Da entsteht eine kognitive Verknüpfung. Doch so wirklich berührt haben mich die Szenen nur durch den Text.

Insgesamt ist "Ein Einhorn namens Oktober" dennoch ein wertvolles Kinderbuch, daher gibt es vier knappe Sterne. Möge es genau die richtigen Kinderherzen erreichen.

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Veröffentlicht am 02.05.2025

Entdecke dich selbst!

Nur du weißt, wer du bist
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Ein wunderschönes Cover, ein vielversprechender Titel und eine Geschichte, die den Weg zur Selbstfindung unterstützt - das ist "Nur du weißt, wer du bist - 7 Tage für ein neues Selbst" von Michaela ...

Ein wunderschönes Cover, ein vielversprechender Titel und eine Geschichte, die den Weg zur Selbstfindung unterstützt - das ist "Nur du weißt, wer du bist - 7 Tage für ein neues Selbst" von Michaela Wiebusch.

Die Erzählung führt uns zu Lena, dessen Selbstwertgefühl nach der Trennung ihres Freundes am Boden ist. Die Agentur für Selbstwert soll ihr helfen, ihr Selbstbild neu zu entdecken und entwickeln. Dabei warten einige Überraschungen und Herausforderungen auf Lena.

Zunächst einmal ist das malerische Cover ein Traum und auch im Inneren warten wunderschöne Illustrationen.

Michaela Wiebusch schreibt leicht und mit Herz. Die Zeilen verliehen hier und da, an anderen Stellen verweilt man, weil gerade das Thema einen selbst bewegt oder berührt. Die 7 Tage stehen für 7 Lebenssegel, die wir alle hissen können. Das Schöne: Man kann die Übungen leicht umsetzen und am Ende der Kapitel gibt es dazu eine kleine Übersicht, die wie ein Reminder wirkt. Natürlich sind diese 7 Tage nur der Start auf dem Weg in ein selbstbewussteres Leben. Hin und wieder zog sich eine Szene etwas oder der Textfluss war etwas holprig durch unnötige Füllwörter. Und manchmal fehlte mir persönlich einfach noch mehr Tiefgang. Dafür ließen mich die Überraschungen der Agentur und ihrer besonderen Charaktere immer wieder schmunzeln.

Nichts desto trotz ist das Buch auf jeden Fall ein Motivator und Mutmacher, zu sich selbst hinzuschauen und mutig seinen Weg zu gehen.

"Nur du weißt, wer du bist" empfehle ich allen, die herausfinden möchten, wer sie sind und die den Mit in sich selbst finden möchten, den Schritt in ein freies Leben zu gehen.



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Veröffentlicht am 29.03.2025

Fantasy trifft auf persische Mythologie

Hidden Creatures (Band 1) - Das Einhorn vom Anbeginn der Zeit
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Es war einmal und es war auch nicht ..." so beginnen die mystischen Erzählungen, die Marjans Vater seiner Tochter als Kind erzählt. Doch dann ereignet sich ein tragischer Schicksalschlag und seine Geschichteb ...

Es war einmal und es war auch nicht ..." so beginnen die mystischen Erzählungen, die Marjans Vater seiner Tochter als Kind erzählt. Doch dann ereignet sich ein tragischer Schicksalschlag und seine Geschichteb verstummen und für Marjan ändert sich alles.

"Hidden Creatures - Das Einhorn vom Anbeginn der Zeit" von Kiyash Monsef ist ein besonderer Auftakt einer vielversprechenden Fantasy-Reihe, erschienen im Loewe Verlag. Dabei geht es um die 15jährige Marjan, die plötzlich die Praxis ihres Vaters übernehmen und diese samt Schule, Freunde und den Verlust unter einen Hut bringen muss. Als eine Fremde ihr einen Auftrag vermittelt, wird schnell klar, dass die Geschichten ihres ermordeten Vaters Wahrheit in sich tragen. Die Fabelwesen gibt es wirklich und Marjan begibt sich in ein gefährliches Abenteuer.

Das wunderschöne Cover mit dem mystischen Einhorn ist einfach traumhaft anzusehen und weckt die Neugierde. Doch im Inneren des Buches wartet so viel mehr.

Kyash Monsef hat es geschafft unsere Realität mit der Welt der persischen Mythologie zu vereinen. Sein Schreibstil ist anspruchsvoll und es liest sich wunderbar. Besonders die mystischen Legenden, die immer wieder im Buch auftauchen, faszinieren. Ebenso ist der Anfang absolut fesselnd und man kann sich gut in Marjan hineinversetzen.

Im Buch geht es um Tod, Verlust, Trauer, Freundschaft, Mord, natürlich den Fabelwesen, aber auch um Magie und Macht. Es ist offiziell ab 12 Jahre empfohlen, doch es gibt einige Punkte, die dagegen sprechen. Für das junge Jugendalter sind die Szenen teilweise sehr komplex in Kombination mit dem manchmal herausfordernden Schreibstil. Das Buch verbindliche die Fabelwesen nicht, teilweise sind sie sehr brutal. Der Anteil an Gewalt ist hoch und auch wenn diese Szenen nicht in jedem Detail beschrieben sind, so sind sie es doch genug, dass es für das empfohlene Alter doch zu stark und grausam ist. Zudrm muss sich Marjan auch mit Entscheidungen befassen, die für 12jährige noch schwer nachzuvollziehen sind. Meine Empfehlung: ab 14/ 15 Jahren! Eine Content Note wäre schön gewesen.

Gerade zum Ende hin gibt es dann leider Verwirrungen, die den roten Faden des Buches verblassen lassen. Wo zuvor die Verwirrungen für Spannung sorgten, scheinen sie hier plötzlich nicht ganz stimmig.

Nichts desto trotz nimmt einem das Buch in seine ganz eigene Welt voll ein. Es ist mit kleinen Ausnahmen spannend, bewegend, unheimlich und auf faszinierende Weise grausam. Vor allem steckt es voll mystischer Wesen, die einen in ihren Bann ziehen und vor dem geistigen Auge lebendig werden.

"Hidden Creatures- Das Einhorn von Anbeginn der Zeit" steckt voller Überraschungen und trotz der Unstimmigkeiten, bringt es Faszination und Lesefreude pur.

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