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Veröffentlicht am 09.10.2025

Ein starker spannender Band der Reihe

Alea Aquarius 10. Der Stern des Schicksals
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Bei dem Roman handelt es sich bereits um den 10. Teil der Reihe Alea Aquarius. Die Vorgängerbände sollte man auch unbedingt vorher gelesen haben, es fehlt ansonsten einfach das Vorwissen. Die Rezension ...

Bei dem Roman handelt es sich bereits um den 10. Teil der Reihe Alea Aquarius. Die Vorgängerbände sollte man auch unbedingt vorher gelesen haben, es fehlt ansonsten einfach das Vorwissen. Die Rezension schreibe ich zusammen mit meiner 12-jährigen Tochter, die in großer Alea Fan ist.
Das Cover gefällt meiner Tochter gut. Farblich und vom Design passt es sehr gut zu den anderen Bänden. Obwohl ihr Lieblingscover das von Band 1 gefolgt von Band 6 ist. Mir gefallen die Designs auch sehr gut, vor allem das man die Grafik auch im Buch in Form der wunderschön gestalteten Kapitelillustrationen wiederfindet.
Der 10.Band setzt direkt an den Geschehnissen der vorhergehenden Bände an. Doktor Orion hat den Virus gegen die Magische in Umlauf gebracht. Die Alpha Cru versucht so viele Magische zu finden und zu retten. Es wird voll auf der Crucis. Diese vielen neuen Charaktere haben den Einstieg auch erst einmal etwas schwierig gestaltet, bis dann wieder mehr Struktur reinkam und wir den Roman kaum aus der Hand legen konnten.
Mir gefällt an den Romanen, dass auch immer wieder Umweltschutzthemen angesprochen werden. Hier waren es Korallenbleiche und Atommüll. Für mich wäre etwas mehr Hintergrund dazu gut gewesen, meine Tochter vermisste bei diesem Thema nichts, hat sich dann aber selbst noch etwas eingelesen zur der Korallenbleiche.
Der Roman ist spannend, vor allem da wirklich viel passiert und sich die Charaktere immer weiterentwickeln. Die Charaktere bleiben authentisch und wir konnten sehr gut mit ihnen mitfiebern. Es war teilweise sehr emotional. Ein insgesamt sehr starker Band der Reihe und es macht etwas traurig, dass es wohl der vorletzte Band sein wird.

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Veröffentlicht am 22.09.2025

Fantastische Zeitreisen und orientalische Atmosphäre, Band 2 überzeugt

Aliya und der Silberexpress 2
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„Aliya und der Silberexpress“ von Laila Rifaat ist der zweite Band der Reihe Die Schule der Zeitreisenden und setzt dort an, wo der Auftakt endet: Aliya kehrt zur Schule zurück. Wer den ersten Band nicht ...

„Aliya und der Silberexpress“ von Laila Rifaat ist der zweite Band der Reihe Die Schule der Zeitreisenden und setzt dort an, wo der Auftakt endet: Aliya kehrt zur Schule zurück. Wer den ersten Band nicht kennt, könnte am Anfang Schwierigkeiten haben, alle Zusammenhänge sofort zu erfassen. Rückblenden und Erklärungen sind vorhanden, aber gewisse Figuren und Verbindungen erschließen sich leichter mit Vorwissen.
Aliya wird wieder auf eine Reise durch die Zeit geschickt wird, im legendären Silberexpress. Hier erhoffen sich Aliya und ihre Freunde Schutz vor dem Magier Dorian Darke, der immer noch auf der Suche nach ihr ist. Doch schnell zeigt sich, dass Sicherheit trügerisch ist. Ein Mord, mysteriöse Ereignisse und Aliyas eigene Kräfte, die unberechenbar zu sein scheinen, sorgen dafür das der Spannungsbogen immer mehr steigt und man das Buch immer weiterlesen möchte.
Ich habe das Buch mit meiner Tochter (12 Jahre) gelesen, die schon vom ersten Band begeistert war. Uns beiden hat vor allem das Setting gefallen. Die Welt, die die Autorin aufgebaut hat, besitzt viele orientalische Elemente und man merkt, dass sie ägyptische Wurzeln hat. Mich hat das ganze auch ein wenig an den Klassiker „Mord im Orientexpress“ erinnert.
Das Buch ist spannend, auch durch die überraschenden Wendungen und auch durch die greifbare Protagonistin. Sie ist stark und mutig, aber auch immer wieder unsicher, was sie realistisch und sympathisch macht. Manche Wendungen waren mir zu konstruiert, aber diese Kritik kann meine Tochter nicht nachvollziehen, die auch eher der Zielgruppe entspricht.
Das Buch ist sehr schön gestaltet, der Einband sehr farbenfroh mit glänzenden Elementen und innen ein wenig mit dezenten Grafiken gearbeitet.
Insgesamt ein gelungener 2. Teil, der große Lust auf den dritten Teil der Reihe macht. Für mich punktet die Reihe vor allem wegen der sympathischen Protagonisten und dem orientalischen Setting.

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Veröffentlicht am 10.09.2025

Positiv überrascht

Shield of Sparrows
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Der Markt an Romantasy Büchern ist im Moment groß und kaum überschaubar. Da die Inhalte oft ähnlich klingen, sind meine Erwartungen oft eher zurückhaltend. Dieser Roman hat mich aber sehr überrascht und ...

Der Markt an Romantasy Büchern ist im Moment groß und kaum überschaubar. Da die Inhalte oft ähnlich klingen, sind meine Erwartungen oft eher zurückhaltend. Dieser Roman hat mich aber sehr überrascht und das positiv.
Die Geschichte beginnt langsam und auch die Protagonistin Odessa konnte mich zu Beginn nicht überzeugen, zu sehr lässt sie sich von ihren Eltern und ihrer Schwester herumschubsen. Erst mit der überraschenden Zwangsheirat kann man als Leser erleben, wieviel stärker Odessa ist. Der langsame Aufbau lässt Platz für Odessas innere Entwicklung und gibt der Autorin die Möglichkeit für ein atmosphärisch dichtes Worldbuilding. Dazu kommt eine sehr langsam aufkeimende Liebesgeschichte, die zwar nicht wirklich überraschend war, aber mir dennoch sehr gefallen hat, da sie nicht zu kitschig wurde.
Mir hat besonders gefallen, dass der Roman immer wieder überraschende Wendungen hatte und ich als Leserin bei der Vielzahl an Geheimnissen mit der Protagonistin miträtseln konnte. Die Geschichte nahm immer mehr an Spannung und Geschwindigkeit zu. Zum Teil wurde es brutal, es passte aber zur Geschichte.
Für mich ein spannungsgeladener Roman, der zwar aber einen langsamen Aufbau hat, aber dennoch nicht langatmig ist. Die Protagonisten sind mir sympathisch und ihre Entwicklung ist schlüssig. Zu den Nebencharakteren hätte ich gerne mehr erfahren, aber vielleicht kommt dies noch in den Folgebänden. Das Worldbuilding ist sehr gelungen, ich konnte mir die verschiedenen Handlungsorte und auch die Monster sehr gut vorstellen. Ich kann es kaum erwarten den Folgeband zu Lesen, da das Ende auch noch so viele Fragen offenließ.

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Veröffentlicht am 25.08.2025

Eine wunderbare Satire

Das Geschenk
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Als 2024 der botswanische Präsident gedroht hatte Elefanten nach Deutschland zu schicken, als Revanche, weil Deutschland die Einfuhr von Jagdtrophäen verboten hatte, dachte ich das geschieht der scheinheiligen ...

Als 2024 der botswanische Präsident gedroht hatte Elefanten nach Deutschland zu schicken, als Revanche, weil Deutschland die Einfuhr von Jagdtrophäen verboten hatte, dachte ich das geschieht der scheinheiligen westlichen Welt gerade recht. Ich bin kein Freund von Jagen als Sport, aber ich kann verstehen, dass ein afrikanischer Präsident es anmaßend findet, dass hier in Deutschland entschieden wird, mit getöteten Elefanten darf kein Geld verdient werden. Denn hier in Deutschland muss man sich auch nicht mit den Auswirkungen von Großtieren auseinandersetzen. Hier ist das Geschrei schon groß, wenn ein Wolf auftaucht, wie wäre es erst, wenn hier wieder Bisons und Großbären rumliefen.
Umso erfreuter war ich, dass sich Gaea Schoeter diesem Thema angenommen hat und das in wunderbarer satirischer Form. In ihrem Roman macht der botswanische Präsident ernst und schickt die Elefanten wirklich nach Deutschland. Erst nach und nach wird den Regierenden und der Bevölkerung bewusst, was das bedeutet. Der fiktive Bundeskanzler Hans Christian Winkler manövriert sich in der Folge durch medienwirksame PR-Auftritte und politische Floskeln. Dabei offenbart sich eine Gesellschaft, die zwischen Sensationslust, Mitgefühl, Fremdenfeindlichkeit und ökologischem Wunschdenken hin- und hergerissen ist. Wie so oft werden Elefantenbabys wegen ihrer Niedlichkeit bejubelt, aber ein Elefant, der den Vorgarten zertrampelt, verdammt.
Mir hat besonders gefallen, wie die Autorin gekonnt den Finger auf die Selbstgerechtigkeit der westlichen Welt zeigt. Dabei bleibt das Buch leicht und locker mit viel trockenem Humor. Es macht Freude es zu lesen. Ein schmales, humorvolles Buch für zwischendurch, welches aber auch zum Nachdenken anregt und vielleicht dafür sorgt, die Probleme der Welt nicht immer vom westlichen Von-oben-herab-Blick zu betrachten.

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Veröffentlicht am 19.08.2025

Rätseln bis zum überraschenden Ende

Das heimliche Zimmer: Thriller
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Trotz, dass es bereits der 10. Teil der Reihe um die Kommissarin Laura Kern ist, kann der Roman auch gut unabhängig voneinander gelesen werden, da die Geschichte in sich abgeschlossen ist. Nur wenn man ...

Trotz, dass es bereits der 10. Teil der Reihe um die Kommissarin Laura Kern ist, kann der Roman auch gut unabhängig voneinander gelesen werden, da die Geschichte in sich abgeschlossen ist. Nur wenn man auch mehr an der Entwicklung der Protagonisten und ihre privaten Verwicklungen interessiert ist, ist es sinnvoll die Reihe chronologisch zu lesen.
Die Thriller von Catherine Shepherd beginnen oft aus der Sicht des Opfers, so dass ich als Leserin sofort emotional im Verbrechen dabei bin. Diesmal startete der Roman aus Sicht eines Freundes des Opfers oder seinen Mörder, man weiß es nicht oder besser er weiß es selbst nicht. Sehr geschickt der Einstieg, denn damit beginnt das Ratespiel.
Eine große Stärke der Romane der Autorin ist es, dass sie es schafft falsche Fährten, überraschende Wendungen und ein ständiges Gefühl der Bedrohung durchgängig im Roman abzubilden. Dazu ist der Erzählstil gewohnt packend: kurze Kapitel und wechselnde Perspektiven sorgen dafür, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Auch die Charakterzeichnung ist gelungen. In diesem Teil sind die privaten Probleme der Ermittler eher im Hintergrund, was mir gut gefiel, aber dennoch ist die Charakterzeichnung nicht oberflächlich. Die Ermittler haben Ecken und Kanten und wirken damit umso menschlicher.
Mich hat dieser Teil wieder mehr überzeugt als der Vorgängerband, da die Geschichte für mich noch überraschender gestaltet war.

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