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Chiralu

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.10.2025

Voller Liebe und Emotionen - berührend und tiefgründig

Versprich mir, dass du tanzt
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Im Mittelpunkt der Geschichte steht Lily, die ihren geliebten Ehemann Adam verliert. Am Sterbebett nimmt er ihr ein schweres Versprechen ab: Sie soll sich mit ihrem ehemals besten Freund Josh aussprechen ...

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Lily, die ihren geliebten Ehemann Adam verliert. Am Sterbebett nimmt er ihr ein schweres Versprechen ab: Sie soll sich mit ihrem ehemals besten Freund Josh aussprechen und vor allem beiden – Adam und Josh – vergeben.

Dass es emotional werden würde, war zu erwarten. Doch ich war überrascht, wie sehr mich diese Geschichte direkt von der ersten Seite an berührt hat. Normalerweise brauche ich eine gewisse Zeit, um mit den Protagonisten warmzuwerden. Ich muss sie erst „kennenlernen“, um wirklich mitzufühlen. Dieses Buch schaffte es aber direkt mit dem Einstieg, dass ich schlucken musste und das erste Tränchen verdrückt habe. Dass mich diese Geschichte SO berührt, damit habe ich nicht gerechnet. Doch genau das hat die Autorin Dani Atkins geschafft und das konstant die ganze Zeit.

Besonders gelungen fand ich, wie sich die einzelnen Puzzleteile der Handlung nach und nach zusammensetzen. Es hat ein Jahr gedauert, bis sich Lily an ihr Versprechen erinnert hat und versucht es irgendwie umzusetzen, wenn auch eher halbherzig. Nur, damit sie sagen konnte, sie hat es ja versucht. Aber dann gab es die kleinen Zeichen, diese Zufälle, die vielleicht auch keine Zufälle waren und die so offensichtlich warne, dass Lily sie gar nicht ignorieren konnte. Vielleicht war das für manche etwas zu konstruiert, für mich jedoch hat es sich absolut richtig angefühlt. Wer weiß, vielleicht hatte Adam ja tatsächlich „von oben“ seine Finger im Spiel.

Sehr berührt haben mich auch die Rückblenden – zum Beispiel Lilys erste Begegnung mit Josh oder das erste Date mit Adam. Diese Szenen haben mir auf wunderbare Weise gezeigt, warum beide Männer so eine bedeutende Rolle in Lilys Leben gespielt haben. Durch die Sprünge in die Vergangenheit wurde nach und nach enthüllt, was wirklich zwischen Lily und Josh passiert ist, bevor ihre Freundschaft plötzlich endete. Diese langsame Auflösung fand ich sehr spannend und auch, wenn man es irgendwie insgeheim geahnt hat, hatte ich beim Lesen dann diesen "Ha, ich wusste es!"-Moment.

Insgesamt muss man sagen, dass es hauptsächlich um Lily ging und ihr Charakter sowie all ihre Gefühle authentisch und mit ganz viel Tiefe ausgearbeitet waren. Adam und Josh blieben im Vergleich deutlich blasser und hier und da hätte ich mir schon gewünscht vor allem noch mehr über Josh zu erfahren. Andererseits hätte dies eventuell auch einfach den Rahmen gesprengt und nun, nachdem ein zwei Tage nach dem Beenden des Buches vergangen ist und ich mir das ganze noch einmal durch den Kopf gehen lassen habe, finde ich den Fokus auf Lily doch genau richtig. Hätte man hier Joshs Charakter noch mehr Raum gegeben, hätte Lilys Charakter eventuell zurückstecken müssen und das wäre definitiv schade gewesen!

Ich habe auf jeden Fall das Buch verschlungen und als Lily endlich Josh wiedergefunden hat, habe ich sehr gehofft, dass sie diese riesige Mauer, die zwischen ihnen stand, überwinden könnten.

Mit diesem Ende habe ich nicht gerechnet: Es ist einerseits ein Happy End, das Adams und Joshs Bedeutung in Lilys Leben noch einmal unterstreicht. Andererseits hat es mir das Herz zerrissen. Uff. Dieses Buch hat mich mehr als nur berührt – es hat mich emotional mitgenommen, tief getroffen und lange nicht losgelassen.

Eine absolute Leseempfehlung!

Zum Schluss noch mein Lieblingszitat aus dem Buch:
„Ich weiß nicht, wie sich ‚Für immer‘ anfühlt. Aber ich weiß, dass es niemanden auf der Welt gibt, mit dem ich es lieber ausprobieren würde als mit dir.“

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Veröffentlicht am 13.09.2025

Wunderschöne, gefühlvolle Story mit kuscheliger Herbststimmung

Willow-Falls-Reihe, Band 2 - Stay With Me in Willow Falls
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Nachdem mich der erste Teil dieser Reihe ja schon absolut begeistert und verzaubert hat, war es natürlich naheliegend, dass ich auch Teil 2 unbedingt lesen wollte. Der Unterschied hierbei war nur eins: ...

Nachdem mich der erste Teil dieser Reihe ja schon absolut begeistert und verzaubert hat, war es natürlich naheliegend, dass ich auch Teil 2 unbedingt lesen wollte. Der Unterschied hierbei war nur eins: die Erwartungshaltung! Schließlich war diese nun dementsprechend hoch und ich hoffte inständig, dass die Autorin vom Niveau genau dort wieder ansetzte, wo sie aufgehört hat. Um es direkt vorwegzunehmen: Dieser Teil steht dem vorherigen in nichts nach und ist für mich (wieder) eine absolute (Herbst-)Leseempfehlung - übrigens auch in den anderen Jahreszeiten.

Aber fangen wir am besten von vorne an. Wir tauchen wieder in die süße Kleinstadt Willow Falls ein, die einfach so viel Charme hat, dass ich am liebsten meine Siebensachen packen und ebenfalls dort hinziehen wollen würde. Und generell versprüht die ganze Kulisse und das Setting pure Herbstvibes - gemütlich und kuschelig.

In diesem Teil dreht es sich um Paige und Miles, die nach vielen Jahren wieder aufeinander trafen, als Miles in das Nachbarhaus einzog. Miles war damals der beste Freund ihres Bruders, doch nach einem Unfall, bei dem Paige und ihr Bruder schwer verletzt wurden, verschwand er aus dem Leben der beiden.

Und als sich Paige und Miles plötzlich, nach Jahren ohne Kontakt, gegenüber standen, da war da direkt so ein Knistern spürbar. Diese Anziehungskraft, die sich langsam entwickelte, war für mich sofort greifbar und gleichzeitig war da aber auch eine, wie es zunächst schien, unüberwindbare Distanz aufgrund der Vergangenheit und Wut, Unverständnis und verletzte Gefühle.

Es war natürlich wenig überraschend, dass sich letztendlich daraus eine Liebesgeschichte entwickelte, doch Greta Milán hat es geschafft auch dieses Buch wieder so unfassbar gefühlvoll zu schreiben, dass man trotz der Vorhersehbarkeit mitfiebern und mitfühlen musste.

Andererseits muss man sagen, dass das Buch auch Wendungen bereithielt, die alles andere als vorhersehbar für mich waren. Es ging nicht einfach nur um eine Liebesgeschichte. Nein, die Story hatte wirklich Tiefe. In der Geschichte wurde nämlich die Vergangenheit toll mit eingearbeitet und nach und nach die Geschehnisse aufgerollt, sodass man zum Beispiel währenddessen einen ganz anderen Blick auf Miles erhielt.

Ich mochte beide Hauptcharaktere direkt von Anfang an. Doch während ich Paige am liebsten sofort als beste Freundin gehabt hätte, da sie mit ihrer fröhlichen, sympathischen Art einfach begeistert und für ihre Freunde alles tun würde, konnte ich Miles erst nicht ganz einschätzen und auch, wenn ich ihn mochte, so wurde ich nicht ganz schlau aus ihm zu Beginn.

Das änderte sich aber im Laufe der Geschichte, denn je weiter die Story voranschritt, desto mehr Tiefe bekamen die Charaktere und Miles hat spätestens dann einen Platz im Herzen der Leser verdient. Generell muss ich sagen, dass die Charaktere wieder toll ausgearbeitet waren. Besonders toll fand ich wieder das Wechseln der Perspektive, aus denen erzählt wurde. So konnte ich die beiden Protagonisten wieder viel besser verstehen und fühlte mich ihnen noch mehr verbunden.

Aber auch die Nebencharaktere konnten mich, wie bereits im ersten Teil, wieder absolut begeistern. Es war toll, auf alte Gesichter zu treffen, doch keine Sorge, man kann dieses Buch übrigens auch prima lesen, ohne den vorherigen Teil zu kennen.

Ich habe diese Geschichte wirklich geliebt und das Buch inhaliert, doch gleichzeitig wollte ich, dass es eigentlich nie endet - kennt ihr das? Zum Glück wird es einen dritten Teil geben, doch an dieser Stelle spreche ich nun erst einmal eine große Empfehlung für diesen Teil aus!

Veröffentlicht am 09.09.2025

In die Welt der Zeitreisen verzaubert - große Empfehlung!

Rubinrot
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Ich habe die Filme der Edelstein-Trilogie damals schon geliebt und konnte es dementsprechend gar nicht erwarten, noch einmal in die Geschichte von und mit Gwendolyn und Gideon einzutauchen.

Kerstin Gier ...

Ich habe die Filme der Edelstein-Trilogie damals schon geliebt und konnte es dementsprechend gar nicht erwarten, noch einmal in die Geschichte von und mit Gwendolyn und Gideon einzutauchen.

Kerstin Gier hat es geschafft, mich auch mit dem Hörbuch komplett mitzureißen und zu verzaubern, da alles so bildlich beschrieben war, dass die Geschichte vor meinem geistigen Auge auftauchen konnte. Schnell hat mich dieses Hörbuch in seinen Bann gezogen, was auch an der tollen Ausarbeitung von Gwendolyn lag. Während ihre Cousine Charlotte quasi als "perfekt" dargestellt wurde und, aufgrund dessen, dass sie die Zeitreisende sein soll, im Fokus der Familie stand, wirkte Gwendolyn einfach herrlich authentisch, sympathisch und "normal" - okay, abgesehen davon, dass sie Geister und Wasserspeier sehen kann.

Doch dann kommt alles anders und es stellt sich heraus, dass nicht Charlotte sondern Gwendolyn dieses besondere Gen hat und damit steht ihr Leben plötzlich Kopf. Plötzlich trifft sie den Geheimbund der Loge, muss durch die Zeit reisen und das, obwohl sie darauf eigentlich gar nicht vorbereitet ist. Immerhin hat sie Gideon an ihrer Seite, wobei sie auf diesen gutaussehenden Kotzbrocken wohl auch verzichten könnte.

Ich kenne die Originalfassung nicht und kann das Hörbuch dementsprechend nicht mit der vorherigen Version vergleichen und es daran bewerten. Doch unabhängig davon hat mir dieses Hörbuch wirklich gut gefallen und ich muss Kerstin Gier ein großes Lob aussprechen! Auch, wenn ich altersbedingt wohl nicht mehr unbedingt zu der eigentlichen Zielgruppe gehöre, so habe ich diese Geschichte geliebt und es ist einfach ein Meisterwerk! Übrigens auch der perfekte Einstieg in die Fantasy-Welt, wie ich finde.

Außerdem möchte ich die vielen verschiedenen Sprecher positiv hervorheben. Sie haben das Hörbuch lebendig gemacht und eine Stimmung kreiert, der man gerne lauschte.

Nach diesen positiven Worten ist es wohl kaum verwunderlich, dass ich diesem Hörbuch die volle Punktzahl gebe und eine riesige Empfehlung ausspreche.

Veröffentlicht am 21.08.2025

Zauberhaft schön und sehr berührend

Der Garten der kleinen Wunder
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Es ist nicht leicht in einer Welt voller Ansprüche, die man selbst gar nicht erfüllen kann. Eine Welt, die laut und voller extrovertierter Menschen ist, während man selbst leise und mit sich gerne alleine ...

Es ist nicht leicht in einer Welt voller Ansprüche, die man selbst gar nicht erfüllen kann. Eine Welt, die laut und voller extrovertierter Menschen ist, während man selbst leise und mit sich gerne alleine ist. Und vor allem ist es nicht leicht dabei das Gefühl zu haben, dass einen niemand versteht.

Doch zum Glück trifft die 14-jährige Vica auf ihre Nachbarin Toja und schnell wird klar, dass die beiden mehr als ihr richtiger Name Victoria verbindet.

Die Autorin Patricia Koelle-Wolken schafft es eine Welt zu kreieren, in der man sich wohl und behütet fühlt. Sie hat mich mit ihren Worten irgendwie weich umhüllt und mir beim Lesen durch und durch ein gutes Gefühl gegeben. Ihr Schreibstil ist sanft, fließend und unfassbar einfühlsam, aber auch herrlich bildlich.

Dabei hat sie Charaktere geschaffen, die wirklich Tiefe haben und die, für den typischen "0815 Menschen" vielleicht etwas wunderlich wirken in ihren Handlungen und ihrem sein, aber die gleichzeitig (oder eher gerade deswegen) einfach echt und nahbar wirkten. Dabei zeigt sie, wie schnell Vorurteile gefällt werden und man zum Beispiel plötzlich einen Drogenkonsum unterstellt, obwohl lediglich andere Gewürze (und damit einhergehend Gerüche) zum Kochen verwendet werden.

Vica hat großes Glück, dass sie auf Toja und ihren Mitbewohner Bär gestoßen ist. So hat sie zwei Menschen gefunden, die keine Forderungen an sie stellen und sie einfach so sein lassen, wie sie ist. Außerdem regen sie ihren Vater Florian dazu an, seine Perspektive und Sichtweise zu ändern, denn er konnte zu Beginn seine Tochter gar nicht verstehen. Diese Entwicklung mochte ich ebenfalls sehr.

Wobei, ganz ehrlich? Ich mochte alles an diesem Buch! Und der Titel "Der Garten der kleinen Wunder" hätte gar nicht besser passen können.

Ich empfehle dieses Buch nicht einfach nur zu 100 % weiter. Ich würde sogar so weit gehen und empfehlen das Buch Schullektüre mit in den Lehrplan aufzunehmen, da ich mir sicher bin, dass hier viele Menschen, sowohl jung als auch alt, davon profitieren würden.

Veröffentlicht am 19.08.2025

Neuer Lieblings-Wohlfühlroman an der Küste von Cornwall

A Taste of Cornwall: Eine Prise Liebe
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Zugegeben, vermutlich hätte ich dieses Buch einfach übersehen und nicht wahrgenommen, wenn man es mir nicht explizit empfohlen hätte. Das Cover finde ich nämlich ehrlich gesagt etwas unscheinbar. Umso ...

Zugegeben, vermutlich hätte ich dieses Buch einfach übersehen und nicht wahrgenommen, wenn man es mir nicht explizit empfohlen hätte. Das Cover finde ich nämlich ehrlich gesagt etwas unscheinbar. Umso froher bin ich, dass ich letztendlich doch zu diesem Buch gegriffen habe, denn ich würde behaupten, dass Katharina Herzog mich mit diesem Roman vom ersten Kapitel an in ihren Bann gezogen hat.

Wir kennen es doch alle: Ein Ereignis folgt auf das Nächste, die Nerven sind überstrapaziert und boom, man explodiert und sagt Dinge, die man vielleicht hätte besser nicht sagen sollen. Blöd, wenn es in der heutigen Zeit mit dem Handy aufgenommen wird und viral geht. So ist es der Restaurantkritikerin Sophie bei der Eröffnung des Restaurants von Model Annabelle passiert. Inklusive ihrer Aussage, dass sie überall auf der Welt ein Sterne-Restaurant eröffnen konnte.

Und da war sie nun, in Port Haven, an der Küste von Cornwall - und, gelinde gesagt, in einer Bruchbude von Restaurant und mit ziemlich schrulligen Angestellten.

Was soll ich sagen? Ich mochte alles daran! Die Autorin hat die Charaktere mit so viel Charakter und Tiefe ausgestattet, dass man sie einfach lieben musste. Jeder war auf seine Art und Weise ganz besonders und einfach toll. Hinzu kam, dass die Kulisse, das Restaurant, die Bewohner des kleinen Dorfes - all das tauchte beim Lesen vor meinem geistigen Auge auf. Die Autorin schafft es ihren Roman so bildlich und herzlich zu gestalten, dass es für mich ein absoluter Wohlfühlroman geworden ist.

Ja, das Buch ist natürlich ziemlich vorhersehbar und es gab keine großartigen Überraschungen, aber das habe ich hier auch in keinster Form erwartet. Ich habe nach guter Unterhaltung gesucht und das definitiv bekommen. Aus diesem Grund kann ich diesem Buch auch nichts anderes als eine absolut verdiente volle Punktzahl geben.