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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.02.2026

Wundervoll

Das unsichtbare Leben der Addie LaRue
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Unser Buchclub-Buch für den Januar war „Das unsichtbare Leben der Addie La Rue“ von V. E. Schwab. An dem Buch habe ich einige Zeit gelesen und wollte es dann unbedingt noch im Januar beenden, so dass ich ...

Unser Buchclub-Buch für den Januar war „Das unsichtbare Leben der Addie La Rue“ von V. E. Schwab. An dem Buch habe ich einige Zeit gelesen und wollte es dann unbedingt noch im Januar beenden, so dass ich in den letzten drei Tagen des Monats die letzten 300 Seiten förmlich inhaliert habe. Ich habe den Schreibstil geliebt und mir unheimlich viel markiert. In meinem Buchjournal habe ich auch eine Seite zum Buch gestaltet.
Anfangs hatte ich etwas Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden, da der Schreibstil sehr besonders ist und die Handlung mich schon etwas bedrückt hat. Die Vorstellung, dass ich mein eigenes Kind vergessen könnte, dass mein Sohn einfach aus meinem Gedächtnis gelöscht wäre, war für mein Mamaherz schwer. Als Addies erste Jahre nach ihrer Abmachung vergingen, wurde es leichter, aber gegen Ende dann wieder melancholisch und ich wurde sehr zum Nachdenken angeregt. Ich höre von so vielen, dass das Ende des Buchs perfekt ist und ich kann dem bis zu einem gewissen Punkt zustimmen. Ich habe ein paar kleine Kritikpunkte, auf die ich aber nicht näher eingehen kann, da ich nicht spoilern möchte. Für mich war das Buch auch ein wenig zu lang, gleichzeitig hätte ich gern mehr über die Weiterentwicklungen der Technik, Politik usw erfahren, das kam mir etwas zu kurz.
Ich empfehle das Buch aber unbedingt weiter, da es eine außergewöhnliche Geschichte ist und man sich zwischen den Seiten regelrecht verlieren kann. Man wird zum Nachdenken angeregt, fiebert mit, lacht, weint und hofft.

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Veröffentlicht am 25.01.2026

Wundervoll!

Good Spirits
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„Good Spirits“ ist mehr als ein wunderschöner Liebesroman: das Buch vereint lustige Dialoge mit Tiefgründigkeit und bleibt im Gedächtnis. Der Schreibstil ist bildlich und flüssig, aber auch irgendwie magisch, ...

„Good Spirits“ ist mehr als ein wunderschöner Liebesroman: das Buch vereint lustige Dialoge mit Tiefgründigkeit und bleibt im Gedächtnis. Der Schreibstil ist bildlich und flüssig, aber auch irgendwie magisch, es hat einfach Spaß gemacht, die Geschichte zu lesen.

Harriet und Noland sind wundervolle Charaktere, komplex und einzigartig, mit einer tollen und glaubwürdigen Entwicklung. Ich mochte es sehr, die beiden auf den Reisen in die Vergangenheit zu begleiten. Auch wenn ich schnell auf die Lösung von Nolans Situation und Harriets Rolle darin gekommen bin, hatte ich trotzdem unglaubliche Freude am Lesen.

Harriets Vorliebe für süße Pyjamas, ihre Zuckerstangen-Obession, ihr großes Herz – sie ist jemand, auf den man sich verlassen kann und den man einfach gern haben muss. Ich mochte es sehr, wie sie lernt, zu sich selbst zu stehen und habe ihre persönliche Entwicklung sehr gern verfolgt.
Auch Nolan muss man einfach ins Herz schließen. Hinter seiner rauen Schale, die er sich durch die einsamen Jahre zugelegt hat, verbirgt sich wahrlich ein weicher Kern.

Das Buch spielt in der Vorweihnachtszeit und enthält etliche weihnachtliche Elemente. Wer aber kein Fan von kitschiger Dauerbeschallung mit Weihnachtsliedern ist, wird das Buch lieben. Es passt perfekt in die Weihnachtszeit, ohne aber übertrieben jedes Klischee zu bedienen. Der Fokus liegt hier viel mehr in der zwischenmenschlichen Verbindung der Charaktere als auf dem Weihnachtsfest an sich.

Was für mich nicht ganz so harmonisch wirkte, waren die spicy Szenen. In einigen Momenten dienten sie zwar zur Veranschaulichung von Nolans Wandlung, doch für mein Empfinden hätte man diese Entwicklung auch ohne explizite Szenen darstellen können. Sie passten nicht so ganz zum sonst eher sanften Ton des Buches.


Fazit

Ein wundervoll geschriebener Roman über Heilung, Liebe und Ankommen. Ideal für die Weihnachtszeit mit Tiefgang, Witz und Liebe. Perfekt, um sich ein paar Stunden aus dem hektischen Alltag weg zu träumen.


Allgemeines zum Buch

Autor: B. K. Borison
Verlag: HarperCollins
Erscheinungsdatum: 23.09.2025
Seiten: 432
Genre: Christmas Romance
Einzelband
Meine Bewertung: 4/5 Sterne

Unbezahlte Werbung, da es sich um ein Rezensionsexemplar handelt, das mir von Netgalley kostenfrei zur Verfügung gestellt wurde. Vielen Dank dafür!

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Veröffentlicht am 27.09.2025

Spicy, witzig, tiefgründig

Holding The Reins
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Witz, Charme, Tiefgründigkeit und Spice – und das alles in der Wohlfühlatmophäre der Kleinstadt Laurel Creek. Ich liebe Small Town Romances und hier kommt noch ein bisschen Workplace Romance dazu – die ...

Witz, Charme, Tiefgründigkeit und Spice – und das alles in der Wohlfühlatmophäre der Kleinstadt Laurel Creek. Ich liebe Small Town Romances und hier kommt noch ein bisschen Workplace Romance dazu – die absolut perfekte Mischung. Ich habe es geliebt, wie CeCe und Nash zusammen mit den Einwohnern das Festival organisieren, wie sich alle gegenseitig unterstützen. Der Zusammenhalt der Familie Ashby und die traditionellen Montags-Dinner waren so schön, ich habe mich richtig zuhause gefühlt.

Die Tension zwischen den Protagonisten CeCe und Nash war von Beginn an spürbar und das Lesen hat mir viel Spaß gemacht. Der Schreibstil ist flüssig und bildlich, ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Es gibt auch etliche Chatverläufe, was eine Geschichte immer noch mehr auflockert.

Paisley Hope hat die perfekte Balance aus leichter Unterhaltung und tiefer, emotionaler Themen geschaffen. Die Charaktere sind komplex und machen neugierig auf die weiteren Bücher, die ich unbedingt lesen möchte. Die Familienmitglieder und FreundInnen sind nicht perfekt, jeder kämpft mit seinen eigenen Dämonen, ist verletzlich und authentisch. Der Verlust des Familienvaters der Ashbys hat eine tiefe Lücke hinterlassen, die deutlich spürbar ist. Da ist aber auch die Dankbarkeit für das, was er für Nash auf sich genommen hat und die Sätze, die er zu seiner Tochter CeCe sagte, haben mir wahrlich Tränen in die Augen getrieben.

„Ich mache mir Sorgen, dass du nicht das bekommst, was du verdienst – und das ist nicht weniger als all das Glück, das in ein Herz passt.“
Zitat Seite 33

Das Buch ist aber auch sehr spicy und explizit, mir waren es insgesamt zu viele spicy Szenen, weil dadurch die emotionale Bindung zwischen CeCe und Nash etwas auf der Strecke blieb und es nur noch körperlich war. Die Intensität und Häufigkeit der Szenen hätten etwas weniger sein dürfen, ohne dass die Geschichte an Leidenschaft verloren hätte. Dennoch war die Anziehung und Vertrautheit zwischen den beiden glaubhaft.

Trotz all des Spice war CeCes und Nashs Geschichte unglaublich emotional. Nash hat in seiner Jugend einen traumatischen Verlust erlitten und leidet noch sehr darunter. Auch CeCe vermisst ihren Vater jeden Tag und diese Verluste kann man wohl nie ganz überwinden. In solchen Moment steht die Welt still. Es gibt einen roten Faden, der sich durch das ganze Buch zieht und mit dem letzten Satz ein perfektes Ende findet. „… und sich unsere perfekte Welt um uns weiterdreht.“ (Zitat Seite 411.) Am Ende musste ich wirklich kurz schluchzen, weil sich hier ein Kreis schließt, dessen Teile die ganze Geschichte über immer mal wieder da waren und sich dann in seiner Gänze erschließenen.

Auch die optische Gestaltung des Buchs gefällt mir wahnsinnig gut. Es gibt keinen Farbschnitt, aber die hintere Buchklappe kann über die Seiten gelegt werden, wodurch quasi ein Farbschnitt entsteht. Aus dieser Klappe kann man ein Lesezeichen ausschneiden, auf dem „In my Cowbow Romance Era“ steht, ich liebe es.


Fazit

„Holding the Reins“ ist eine spicy Cowbow-/Hockey-Romance, die sowohl zum Lachen bringt, als auch zum Nachdenken anregt und die Seiten zum Glühen bringt.


Allgemeines zum Buch

Autor: Paisley Hope
Verlag: blush (Penguin Random House)
Erscheinungsdatum: 10.09.2025
Seiten: 411
Genre: Spicy Cowbow-/Hockey-Romance
Erster Band einer interconnected-Trilogie
Meine Bewertung: 4/5 Sterne

Unbezahlte Werbung, da es sich um ein Rezensionsexemplar handelt, das mir vom Verlag kostenfrei zur Verfügung gestellt wurde. Vielen Dank dafür!

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Veröffentlicht am 04.09.2025

Einfach magisch

Rewitched
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„Rewitched“ ist genau das, was Cover und Klappentext vermuten lassen: eine wunderschöne und stimmungsvolle, aber auch spannende cosy Fantasy-Geschichte. Das Buch ist perfekt für Herbsttage, an denen man ...

„Rewitched“ ist genau das, was Cover und Klappentext vermuten lassen: eine wunderschöne und stimmungsvolle, aber auch spannende cosy Fantasy-Geschichte. Das Buch ist perfekt für Herbsttage, an denen man sich zu Hause einkuschelt und so richtig in Belles Geschichte eintaucht.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und voller schöner Formulierungen. Ich bin durch die Seiten geflogen, habe aber auch immer wieder innegehalten und mir einige schöne und inspirierende Stellen markiert. Die Autorin beschreibt perfekt die Facetten der herbstlichen Jahreszeit, zum Beispiel „den Teppich aus nassen scharlachroten Blättern“ (Zitat Kapitel 10, Position 2291 im ebook) auf dem Boden.
Auch musste ich öfter schmunzeln oder sogar richtig lachen, weil die Dialoge einfach köstlich waren. „Morena verdrehte die Augen so dramatisch, dass sie sicher in ihren eigenen Hinterkopf gucken konnte.“ (Zitat Kapitel 7, Position 1494 im ebook)

Was die Geschichte für mich besonders gemacht hat, sind zum einen die herrlich schrulligen, aber liebenswerten Nebencharaktere, die sich aber doch irgendwie zu Hauptfiguren entwickeln. Die Wendungen und Enthüllungen, die im Laufe der Handlungen aufkommen, sind schlüssig und für mich leider manchmal zu offensichtlich, was aber überhaupt nicht schlimm ist, denn ich konnte trotzdem mit rätseln und wurde öfter überrascht.

Außerdem gibt es so einige großartige Schauplätze im Setting, allen voran der Buchladen Lunar Books, in dem Belle arbeitet. Hier gibt es einen Bereich, in dem sich ein Fenster den gelesenen Seiten anpasst. „Es soll Lesende genau dorthin transportieren, wohin sie gern möchten. Die Magie passt sich an und refeltkiert die Seiten, die gelesen werden.“ (Zitat Kapitel 12, Position 2535 im ebook). Wie genial ist das? Stellt euch mal vor, ihr würdet „Rewitched“ lesen und dann direkt in den Buchladen eintauchen oder das gemütliche Café unter der Wohnung von Belle und ihrer Mitbewohnerin. Das wäre einfach perfekt!

Die Magie spielt eine große Rolle in der Geschichte und lief nicht nur so nebenbei, was mir richtig gut gefällt. Belle muss im Laufe der Handlung Entscheidungen treffen, an sich und ihrer Magie arbeiten und einfach zu sich selbst finden. Dann tauchen auch noch dunkle Machenschaften auf, die sie bedrohen, was dem ganzen noch eine gute Prise Spannung verleiht. Und dann ist da auch noch der fantastische Buchladen, in dem ich zu gern einmal stöbern möchte, der durch einen potentiellen neuen Eigentümer nach und nach seines Charmes beraubt wird.


Fazit

Schicksal, Selbstbestimmung und Selbstfindung, Freundschaft und der Glaube an sich selbst sind Themen, die die Geschichte ausmachen. Verpackt in ein cosy Setting mit wundervollen Charakteren und etwas Spannung, abgerundet durch einen wundervollen Schreibstil ist „Rewitched“ das perfekte Buch für gemütliche Herbsttage. Einfach magisch!


Allgemeines zum Buch

Autor: Lucy Jane Wood
Verlag: Lübbe
Erscheinungsdatum: 01.09.2025
Seiten: 432
Genre: Cosy Fantasy
Erster Band Reihe
Meine Bewertung: 4/5 Sterne

Unbezahlte Werbung, da es sich um ein Rezensionsexemplar handelt, das mir von Netgalley kostenfrei zur Verfügung gestellt wurde. Vielen Dank dafür!

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Veröffentlicht am 20.08.2025

Empfehlenswert!

Nordic Clans 1: Mein Herz, so verloren und stolz
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Ich hätte nicht gedacht, dass mir das Buch so gut gefallen würde, aber es hat mich komplett in seinen Bann gezogen. Die Geschichte war spannend, interessant, amüsant und einfach mal was anderes. Protagonistin ...

Ich hätte nicht gedacht, dass mir das Buch so gut gefallen würde, aber es hat mich komplett in seinen Bann gezogen. Die Geschichte war spannend, interessant, amüsant und einfach mal was anderes. Protagonistin Yrsa hat mich an einigen Stellen etwas genervt, aber Kier als Love Interest hat das alles wett gemacht, ihn mochte ich auf Anhieb.
Die ganze Welt der nordischen Clans ist eine raue und einfache und die Menschen lassen sich komplett von den Göttern leiten. Dadurch wirken sie oft wie Marionetten ohne freien Willen, was mich in manchen Szenen etwas schockiert hat, gleichzeitig war es sehr interessant über die verschiedenen Bräuche, Legenden und Festlichkeiten zu Ehren der Götter zu lesen.
Zum Glück gibt es den zweiten Band auch bei Kindle Unlimited, so dass ich direkt weiterlesen kann, denn der Cliffhanger am Ende ist nur eine der vielen offenen Fragen, auf die ich unbedingt eine Antwort brauche.

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