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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.08.2025

Nennt mich nicht wahnsinnig!

Aschesommer
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Aschesommer ist der zweite Teil und ich kann nur empfehlen, vorher Krähentage zu lesen, man kommt einfach besser in die Geschichte hinein.

Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an gepackt. Benjamin ...

Aschesommer ist der zweite Teil und ich kann nur empfehlen, vorher Krähentage zu lesen, man kommt einfach besser in die Geschichte hinein.

Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an gepackt. Benjamin Cors schreibt unglaublich atmosphärisch – man spürt förmlich die Hitze, den Staub und die unterschwellige Spannung, die über allem liegt. Ich hatte beim Lesen oft das Gefühl, direkt mitten in der Geschichte zu stehen.

Besonders gut gefallen hat mir, wie nahbar die Figuren rüberkommen. Sie sind nicht perfekt, haben ihre Zweifel und Schwächen und genau das macht sie so menschlich. Man fiebert mit ihnen mit und versteht ihre Entscheidungen, selbst wenn sie mal unvernünftig wirken.

Was Aschesommer für mich so besonders macht, ist die Mischung: Es ist spannend, berührend und gleichzeitig sehr bildhaft erzählt. Cors baut die Spannung nicht mit lauten Effekten auf, sondern Stück für Stück – so, dass man sofort weiterlesen will.

Am Ende habe ich das Buch mit einem zufriedenen, aber auch leicht nachdenklichen Gefühl zugeklappt. Es ist eine Geschichte, die in Erinnerung bleibt und zeigt, wie stark gute Atmosphäre und authentische Charaktere ein Buch tragen können.

Mein Fazit:
Ein packender, stimmungsvoller Roman, den ich kaum aus der Hand legen konnte – perfekt für alle, die Geschichten mit Herz und Spannung lieben. Absolute Empfehlung!

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Veröffentlicht am 21.08.2025

Spannender Auftakt

Nur ein Sterbenswort
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Britt Reißmann gelingt mit Nur ein Sterbenswort ein fesselnder Kriminalroman, der von der ersten Seite an Spannung verspricht und bis zum Ende nicht mehr loslässt. Die Autorin versteht es meisterhaft, ...

Britt Reißmann gelingt mit Nur ein Sterbenswort ein fesselnder Kriminalroman, der von der ersten Seite an Spannung verspricht und bis zum Ende nicht mehr loslässt. Die Autorin versteht es meisterhaft, einen vielschichtigen Fall mit psychologischer Tiefe und realistischen Figuren zu verweben. Die Protagonisten sind nahbar, glaubwürdig und tragen die Handlung mit all ihren Ecken und Kanten. Gerade diese Menschlichkeit sorgt dafür, dass man sich emotional in die Geschichte hineinzieht. Gleichzeitig ist der Plot raffinert konstruiert: Es gibt Wendungen, die überraschen, ohne konstruiert zu wirken, und immer wieder Momente, in denen man als Leser miträt und -fiebert.

Auch sprachlich überzeugt das Buch durch seinen klaren, atmosphärischen Stil – detailreich, ohne sich in Nebensächlichkeiten zu verlieren, und mit genau dem richtigen Tempo, das einen Krimi packend macht. Ich habe es als Hörbuch genießen dürfen, welches sehr gut von Katja Pilaski umgesetzt wurde.

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Der Titel passt...

Tatort Ostsee: Falsche Fährten
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Wir werden hier in die idyllische, aber trügerische Welt der Ostseeküste entführt und schon im Prolog ahnt man schon ansatzweise, was auf einen zukommt. Der Frankfurter Bestsellerautor Hartmut Krüger, ...

Wir werden hier in die idyllische, aber trügerische Welt der Ostseeküste entführt und schon im Prolog ahnt man schon ansatzweise, was auf einen zukommt. Der Frankfurter Bestsellerautor Hartmut Krüger, der mit seiner Verlobten Nicole einen erholsamen Urlaub plant, wird unerwartet in einen Kriminalfall verwickelt, der ihn an seine Grenzen bringt.

Frank Esser versteht es meisterhaft, von der ersten Seite an Spannung aufzubauen. Die malerische Kulisse der Ostsee bildet einen reizvollen Kontrast zu den düsteren Ereignissen, die sich entfalten. Der Autor zeichnet ein komplexes Bild von Verdächtigen und Motiven, das den Leser bis zum Schluss im Dunkeln tappen lässt. Die falsche Fährten, die Esser geschickt legt, halten die Spannung konstant hoch und sorgen für unerwartete Wendungen, so dass es beim Lesen niemals langweilig wird.

Die Charaktere sind authentisch und vielschichtig, egal ob gut oder böse. Besonders gut haben mir die Wortwechsel zwischen Enno und Karo gefallen, da hier zwei Generationen aufeinandertreffen, die sich nach und nach annähern müssen.

Ich freue mich auf jeden Fall schon auf die nächsten Teile...

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Knurriger Chef

Morden auf Friesisch
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Ich kenne die Protagonisten schon aus dem ersten Teil, wo mir ihr Zusammenspiel sehr gut gefallen hat. Auch hier mochte ich sowohl den etwas schwierigen und bärbeißigen Chef Kruse, auf den aber immer Verlass ...

Ich kenne die Protagonisten schon aus dem ersten Teil, wo mir ihr Zusammenspiel sehr gut gefallen hat. Auch hier mochte ich sowohl den etwas schwierigen und bärbeißigen Chef Kruse, auf den aber immer Verlass ist, als auch Ulf mit seinem kaum vorhandenen Privatleben und natürlich die tierliebende Michi. Für mich gab es beim Lesen genau die richtige Mischung aus Privatleben und Mordermittlung. Die Geschichte ist spannend aufgebaut und ich habe erst im letzten Drittel meine Schlüsse zur Lösung gezogen. Genau wie beim ersten Teil fühlte ich mich von der ersten bis zur letzten Seite sehr gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 05.08.2025

Eigentlich unvorstellbar

Der Sommer am Ende der Welt
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Eva Völler hat hier einen tollen Roman geschrieben, in dem sie eine böse Vergangenheit mit fiktiven Charakteren erzählt. Ich dachte früher immer, die Kinderverschickungen waren eine tolle Sache für ärmere ...

Eva Völler hat hier einen tollen Roman geschrieben, in dem sie eine böse Vergangenheit mit fiktiven Charakteren erzählt. Ich dachte früher immer, die Kinderverschickungen waren eine tolle Sache für ärmere Kinder, deren Eltern sich keinen Urlaub leisten konnten. Sechs Wochen am Meer - das ist doch super! Doch mit den Schilderungen in diesem Buch hörte meine Naivität dann schlagartig auf. 1963 ist ja nun noch nicht so lange her, vier Jahre vor meiner Geburt. Aber die Zustände, die in diesem fiktiven Kinderheim herrschten, waren echt grauenvoll. Und das war leider nicht von der Autorin ausgedacht, im Gegenteil. Recherche in der eigenen Familie und bei vielen anderen Betroffenen verhalfen ihr zu diesem Buch. Eigentlich unvorstellbar, dass es erst jetzt, nach über 60 Jahren auch von anderen Autoren aufgedeckt wird. Oder ich habe vorher nur nie etwas darüber gehört. Zum Glück lief parallel eine Liebesgeschichte, so dass man von den grausamen Schilderungen einer Betroffenen immer mal wieder abschalten und sich zurücklehnen konnte. Mir tun die Kinder von damals wirklich leid, was sie alles erdulden mussten und vor allem, dass ihnen damals niemand geglaubt hat.

Das Buch war mal wieder ein Highlight. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen und ließ sich flüssig lesen. Auch die Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet, so dass man gut mitfühlen konnte.

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