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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.08.2025

Ein spannender Einstieg in Hildegards Welt

Hildegards Schatzkiste
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Ich hatte bisher noch nicht so viel mit Hildegard von Bingen zu tun, daher war der Einstieg ins Buch für mich besonders spannend. Viele ihrer Gedanken wirken aus heutiger Sicht für mich etwas ungewöhnlich, ...

Ich hatte bisher noch nicht so viel mit Hildegard von Bingen zu tun, daher war der Einstieg ins Buch für mich besonders spannend. Viele ihrer Gedanken wirken aus heutiger Sicht für mich etwas ungewöhnlich, aber man bekommt ein gutes Gefühl dafür, wie sie gedacht und gearbeitet hat. Besonders fasziniert mich, dass sie immer wieder ganzheitlich argumentiert und Zusammenhänge zwischen Körper, Seele und Ernährung sieht.

Auf die Rezepte war ich schon von Anfang an neugierig, und im zweiten Abschnitt des Buches wird das Thema endlich ausführlicher behandelt. Ernährung, Kräuter und praktische Tipps für den Alltag machen den Inhalt sehr lebendig. Manche Empfehlungen erscheinen heute ungewohnt, andere wiederum überraschend modern und gut nachvollziehbar. Besonders die Betonung von Dinkel hat mein Interesse geweckt, da ich bisher wenig damit gekocht habe. Die kurzen Abschnitte und die handliche Gestaltung laden jederzeit zum Schmökern ein.

Insgesamt bietet Hildegards Schatzkiste einen gelungenen Einstieg in ihr vielfältiges Wissen und inspiriert zum Ausprobieren.

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Veröffentlicht am 04.08.2025

Eine berührende Second-Chance-Geschichte

Variation – Für immer oder nie
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Variation hat mich direkt ins Herz getroffen. Ich liebe Second-Chance-Romane, aber diese Geschichte ging weit über das hinaus, was ich erwartet habe. Allie und Hudson sind nicht einfach nur ein verlorenes ...

Variation hat mich direkt ins Herz getroffen. Ich liebe Second-Chance-Romane, aber diese Geschichte ging weit über das hinaus, was ich erwartet habe. Allie und Hudson sind nicht einfach nur ein verlorenes Liebespaar. Ihre gemeinsame Vergangenheit, die Tragödie und unausgesprochenen Gefühle machen ihre Verbindung so intensiv. Besonders mochte ich, dass die Handlung nicht nur auf die Liebesgeschichte reduziert ist, sondern auch Themen wie Schuld, Vergebung und Trauer behandelt.

Der Schreibstil ist einfühlsam, atmosphärisch und lässt sich wunderbar lesen. Man ist sofort mitten in Cape Cod. Die wechselnden Perspektiven von Allie und Hudson sorgen dafür, dass man beiden Figuren ganz nah ist. Die Dynamik zwischen den Charakteren wirkt glaubwürdig und lebendig. Auch Allies Konflikt mit ihrer Familie und ihrer Karriere als Tänzerin hat mich sehr bewegt. Das Cover ist schlicht, aber sehr passend zur Geschichte – zurückhaltend und gefühlvoll.

Ich habe beim Lesen gelacht, gelitten und gehofft. Rebecca Yarros zeigt, dass sie Emotionen wie kaum eine andere aufs Papier bringen kann. Ein absolutes Highlight für mich.

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Veröffentlicht am 04.08.2025

Tief berührende Freundschaft im Krieg

Wir sehen uns wieder am Meer
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Das Cover hat mich sofort neugierig gemacht, und der Titel verspricht eine Geschichte voller Nähe und Zuversicht – Erwartungen, die das Buch für mich vollkommen erfüllt hat.

Die Handlung, die im besetzten ...

Das Cover hat mich sofort neugierig gemacht, und der Titel verspricht eine Geschichte voller Nähe und Zuversicht – Erwartungen, die das Buch für mich vollkommen erfüllt hat.

Die Handlung, die im besetzten Norwegen 1944 beginnt, hat mich sehr gefesselt. Besonders die Freundschaft zwischen Birgit, Nadia und Tekla empfinde ich als unglaublich authentisch und tiefgründig. Die Autorin Trude Teige hat mit viel Recherche ein Stück Geschichte lebendig werden lassen, das oft zu wenig Beachtung findet: das Schicksal der Zwangsarbeiterinnen und des Widerstands. Der Schreibstil ist klar und flüssig, sodass ich problemlos durch die komplexen Geschehnisse gleiten konnte. Gleichzeitig stimmt mich die Erzählung nachdenklich, nicht nur wegen der historischen Tiefe, sondern auch wegen der Entscheidungsmomente, die weit über den Krieg hinauswirken.

Das Buch lässt mich mit Bewunderung für den Mut der Frauen, aber auch nachdenklich über die Gegenwart zurück. Für mich eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 04.08.2025

Wunderschön und berührend

Wilder Honig
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Ich habe das Buch sehr genossen. Es erzählt von Hannah, die nach dem Tod ihres Mannes John mit einem alten Haus, einem verwilderten Garten und einem Bienenvolk plötzlich allein ist. John hinterlässt ihr ...

Ich habe das Buch sehr genossen. Es erzählt von Hannah, die nach dem Tod ihres Mannes John mit einem alten Haus, einem verwilderten Garten und einem Bienenvolk plötzlich allein ist. John hinterlässt ihr elf Briefe, in denen er seine Gedanken über ihr gemeinsames Leben mit der Welt der Bienen verknüpft. Diese Briefe sind feinfühlig, manchmal schmerzhaft, und enthalten ein großes Geheimnis, das Hannahs Welt ins Wanken bringt. Gleichzeitig tauchen Hannahs Schwester Sadie und die junge Megan in ihr Leben. Zwei Frauen, die ebenfalls auf der Suche sind.

Mir hat besonders gefallen, wie sanft und poetisch die Autorin die Natur in die Handlung einbindet. Die Vergleiche zwischen Bienenleben und menschlichem Zusammenleben haben mich zum Nachdenken gebracht. Auch das Cover, mit seinen warmen Farben und der stillen Landschaft, hat mich gleich angesprochen. Der Roman wirkt ruhig, fast zurückhaltend, entwickelt aber eine tiefe emotionale Wirkung. Der Schreibstil der Autorin ist sehr einfühlsam und schafft es, mit wenigen Worten tiefe Emotionen zu transportieren.

Die Geschichte zeigt nicht nur Trauer, sondern auch die Möglichkeit für Neubeginn und Heilung. Ich finde, es ist ein Buch für alle, die leise, aber starke Geschichten lieben. Insgesamt hat mich das Buch lange berührt und die Figuren wirkten lebendig und nahbar.

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Veröffentlicht am 04.08.2025

Geheimnisse und Magie

Irida 1. Irida und die Stadt der Geheimnisse
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Ich war sofort neugierig, als ich den Klappentext gelesen habe – nächtliche Raubgräber, spukende Höhlen und ein rätselhafter Schlüssel versprachen ein spannendes Abenteuer.

Irida ist eine starke und sympathische ...

Ich war sofort neugierig, als ich den Klappentext gelesen habe – nächtliche Raubgräber, spukende Höhlen und ein rätselhafter Schlüssel versprachen ein spannendes Abenteuer.

Irida ist eine starke und sympathische Hauptfigur, die mit ihren Freunden, den Furchtlosen, den seltsamen Ereignissen in Hohenburg nachgeht. Anfangs scheint es nur um einen Vermissten und merkwürdige Vorfälle zu gehen, doch bald stoßen sie auf die Spur einer geheimen Anderswelt. Dort leben bösartige Wesen, die sich als Menschen tarnen und offenbar eigene finstere Pläne verfolgen. Die Frage, wem man überhaupt noch trauen kann, zieht sich durch die Geschichte und macht sie besonders spannend. Auch das immer wieder auftauchende Kaninchen sorgt für Neugier und bleibt rätselhaft.

Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Illustrationen von Max Meinzhold passen perfekt zur Stimmung der Geschichte und unterstreichen die geheimnisvolle Atmosphäre. Auch das Cover mit einem wunderschönen Farbschnitt gefällt mir sehr gut.

Obwohl das Buch für jüngere Leser gedacht ist, hat es mich als Erwachsene genauso gepackt. Ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung.

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