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Claudia_41

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.11.2025

spektakulärer Agententhriller

Kälter
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„Kälter“ von Andreas Pflüger ist ein hochspannender, außergewöhnlicher Aktenthriller in der Zeit des Mauerfalls und Endes des Kalten Krieges.

Luzy Morgenroth lebt seit acht Jahre ein beschauliches Leben ...

„Kälter“ von Andreas Pflüger ist ein hochspannender, außergewöhnlicher Aktenthriller in der Zeit des Mauerfalls und Endes des Kalten Krieges.

Luzy Morgenroth lebt seit acht Jahre ein beschauliches Leben auf Amrum. Als Povinzpolizistin der nordfriesischen Insel erlebt sie mit ihrem Partner Jörgen eher ein ruhiges Polizeidasein. Als in einer Sturmnacht ein einheimischer Bekannter plötzlich verschwindet, ändert sich für Luzy alles, was sie in den letzten Jahren liebgewonnen hat. Ein Killerkommando ist auf der Insel und Luzy verwandelt sich in die Person, die sie einmal war und nicht mehr sein wollte – eine Waffe.
Luzy Morgenroth begibt sich als Agentin der Extraklasse auf einen aufsehenerregenden Rachefeldzug, um endlich ihre Ruhe zu finden.

Neben dem zeitaktuellen Erzählstrang mit der Hauptprotagonistin Luzy Morgenroth begeben wir uns immer wieder in Luzy´s Vergangenheit und erfahren so die Beweggründe einer mutigen Frau, die für für Gerechtigkeit einsteht. Beide Erzählstränge werden gekonnt miteinander verwoben und lassen ein Gesamtbild entstehen.

Der Agententhriller ist in nicht zu lange Kapitel mit je passenden Überschriften eingeteilt. Die kurzen Kapitel lassen uns immer näher an die Geschichte und die handelnden Personen kommen. Diese werden dabei anschaulich und tiefgründig gezeichnet. Durch die fesselnde, spannende Erzählweise und die klare, direkte Sprache, gepaart mit Witz und schwarzen Humor wird der Spannungsbogen durch die gesamte Geschichte geschickt aufgebaut. Die eingebauten Aktionszenen sind spektakulär und so spannend, dass man das Buch einfach nicht aus der Hand legen kann, einfach Wahnsinn. Auch das detaillierte Wissen zu den Geheimdiensten dieser Zeit lassen uns in eine unbekannte Welt einsteigen.

Das Buchcover sowie die Umschlagseiten sind sehr ansprechend. Die gewählten Farben blau und rot, sowie der rote Farbschnitt und die farblich abgesetzte Schrift machen das Cover zu einem echten Hingucker. Auch die Gestaltung der Innenseiten und das farblich passende Lesebändchen ist sehr passend gestaltet.

„Kälter“ von Andreas Pflüger ist ein richtig gutes, außergewöhnliches Buch und eine klare Kaufempfehlung, nicht nur für Fans von spannenden Agententhrillern. Ich bin absolut begeistert.

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Veröffentlicht am 10.10.2025

Thriller der Extraklasse

The Business Trip
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„The Business Trip“ von Jessie Garcia ist ein toller Thriller mit spannenden Wendungen.
Stephanie, erfolgreiche Nachrichtenchefin eines lokalen Senders und Jasmine, eine Frau, die vor ihrem gewalttätigen ...

„The Business Trip“ von Jessie Garcia ist ein toller Thriller mit spannenden Wendungen.
Stephanie, erfolgreiche Nachrichtenchefin eines lokalen Senders und Jasmine, eine Frau, die vor ihrem gewalttätigen Freund und ihrem Leben davonläuft. Beide Frauen verlassen die Stadt, sitzen gemeinsam im Flugzeug und verschwinden spurlos. Eine rasante Suche nach der Wahrheit beginnt.
Die gewählte Form des Ich- Erzählers lässt uns die Geschichte sehr nah erleben und uns direkt an den handelnden Personen bleiben. Die Sprache ist klar und spannungsgeladen, nachdrücklich und genau. Die Charaktere werden anschaulich und tiefgründig gezeichnet, es bleibt genug Spielraum, sich seine eigenen Gedanken zu machen. Besonders gut gefällt mir das rasante „ich kann das Buch nicht weglegen“ Gefühl, was beim Aufschlagen des Buches entstand.

Das Buchcover mit den dunklen Farben und der passenden, roten Schrift ist ein sehr ansprechendes, sehr gelungenes Cover. Besonders gut gefällt mir die Gestaltung der Innenseiten. Die Vorstellung der handelnden Personen und die ausgewählten Zitate runden das Buch im Gesamten ab.

„The Business Trip“ von Jessie Garcia ist ein besonderer Thriller und eine klare Leseempfehlung, nicht nur für Fans rasanter Geschichten.

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Veröffentlicht am 21.08.2025

Miteinander reden - Die Familienkonferenz

Lasst uns reden
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„Lasst uns reden – Die Familienkonferenz – Wo klein und groß zusammen wachsen“ von Lou Elvarsdóttir und Julia Dibbern ist ein handliches Buch zur Konfliktlösung für die ganze Familie.
Der praktische Ratgeber ...

„Lasst uns reden – Die Familienkonferenz – Wo klein und groß zusammen wachsen“ von Lou Elvarsdóttir und Julia Dibbern ist ein handliches Buch zur Konfliktlösung für die ganze Familie.
Der praktische Ratgeber von den Autorinnen - Duo zeigt die Grundlagen, den Aufbau und Ablauf und Möglichkeiten der Methode „Familienkonferenz“. Neben theoretischem Basiswissen werden zahlreich Beispiele aus der Praxis umfassen dargelegt. Auch Vorlagen und Arbeitsblätter finden in diesem Buch ihren Platz. Besonders die kleinen, aber sehr wichtigen Hinweise für eine gemeinsame, konfliktfreiere Kommunikation werden von den Autotorinnen verdeutlicht.
Durch die kurzweiligen Kapitel und die gewählt klare Sprache findet man sich super in das Thema und das Buch hinein. Das Buchcover mit der passenden, leuchtenden Farbgestaltung ist sehr ansprechend gestaltet. Auch die Gestaltung der einzelnen Kapitel sowie die farblichen Akzente auch in dem Buch haben mir sehr gut gefallen.
„Lasst uns reden – Die Familienkonferenz – Wo klein und groß zusammen wachsen“ von Lou Elvarsdóttir und Julia Dibbern ist ein praktischer Ratgeber, der Impulse für das gemeinsame Miteinander in der Familie geben kann. Ich werde die Methode nicht nur in meiner Familie ausprobieren, sondern auch in meinen Schulalltag integrieren.

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Veröffentlicht am 22.07.2025

Berührender Coming-of-Age-Roman

Himmel ohne Ende
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Julia Engelmann ist mit ihrem Debütroman „Himmel ohne Ende“ ein bewegendes, sehr emotionales Buch gelungen. Dieser Coming – of – Age – Roman lässt die Leserin nicht mehr los. Mit Leichtigkeit und wie im ...

Julia Engelmann ist mit ihrem Debütroman „Himmel ohne Ende“ ein bewegendes, sehr emotionales Buch gelungen. Dieser Coming – of – Age – Roman lässt die Leserin nicht mehr los. Mit Leichtigkeit und wie im Rausch liest man sich durch die Seiten dieser wunderbaren Geschichte.

Charlie findet sich auf der Couch der Schulpsychologin wieder und fühlt sich komischer denn je. Alle um sie herum scheinen normal, sie nicht. Charlies emotionale, tiefgründige Gedanken bestimmen ihren Tag. Sie denkt viel, spricht kaum und zieht sich immer mehr zurück. Doch dann tritt Pommes, Kornelius, in ihr Leben und Charlie findet in kleinen, vorsichtigen Schritten zurück in ihr zu Hause, ihre Welt.

Julia Engelmann schafft es mit ihrer feinen, emotionalen und direkten Sprache, lebhafte, detaillierte Bilder zu zeichnen, die uns sehr nah an Charlie und ihren Gedanken lässt. Man hat das Gefühl, Charlie in ihrem Weg zu begleiten. Es ist ein Fest, diesen Debütroman zu lesen.
Das Cover zum Buch im klassischen Diogenes - Stil mit passender Schrift hat mich sehr angesprochen. Die Zeichnung der jungen Frau ist einfach wunderschön.

„Himmel ohne Ende“ von Julia Engelmann ist ein außergewöhnlicher Debütroman und eine absolute Leseempfehlung. Dieser wunderbare Roman kommt auf meine TOP – 2025 Liste

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Veröffentlicht am 11.06.2025

Die Kriminalistinnen – spannender Auftakt einer neuer Romanreihe

Die Kriminalistinnen. Der Tod des Blumenmädchens
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„Die Kriminalistinnen – Der Tod des Blumenmädchens“ von Mathias Berg ist der erste Fall um Lucia Specht als Anwärterin zur Kriminalbeamtin und der Beginn einer neuen Retro – Krimi – Reihe.

Lucia Specht, ...

„Die Kriminalistinnen – Der Tod des Blumenmädchens“ von Mathias Berg ist der erste Fall um Lucia Specht als Anwärterin zur Kriminalbeamtin und der Beginn einer neuen Retro – Krimi – Reihe.

Lucia Specht, ehemalige Sekretärin mit dem Wunsch neue Wege zu gehen, beginnt 1969 ihre Ausbildung als Kriminalbeamtin. Sechs Frauen werden erstmalig als Kriminalistinnen ausgebildet. Trotz zahlreicher Widerstände halten die Frauen an ihrem Traum fest und setzen sich in der männerdominierenden Polizeiarbeit durch. Mit weiblich Intuition und sehr guter Polizeiarbeit finden die Powerfrauen ihren Platz im System.

Lucia und ihr Kollege Otto werden zu einem Hausbrand mit dem Tod einer jungen Frau aus Flower - Power – Szene gerufen. Bereits die ersten Spuren und Details zum Tathergang machen Lucia skeptisch und sie beginnt akribisch an dem Fall „Das Blumenmädchen“ zu arbeiten. Nach und nach deckt sie immer mehr Ungereimtheiten auf und steigt immer tiefer in die Szene ein. Neben der Arbeit an ihrem ersten Fall machen ihr auch die Vorurteile der männlichen Kollegen, besonders ihres Vorgesetzen zu schaffen. Lucia gibt nicht auf und ermittelt mit Hilfe ihrer Freundinnen weiter an diesem besonderen Fall.

Die gewählte Form der Ich- Erzählerin lässt uns die Geschichte sehr nah erleben und direkt an den handelnden Personen bleiben. Die Sprache ist klar und spannungsgeladen, nachdrücklich und genau. Die Charaktere werden anschaulich und tiefgründig gezeichnet. Die eingesetzten Rückblenden bringen uns noch näher an die Hauptprotagonisten und ihre Geschichte. Die Beschreibungen der damaligen Zeit, die Atmosphäre der 60er Jahre, besonders mit Blick auf das Leben der Frauen, rundet die Geschichte ab.

Das Buchcover mit der Fotografie zweier Blumenmädchen und der passenden Schrift ist ein sehr gelungenes Cover.

„Die Kriminalistinnen – Der Tod des Blumenmädchens“ von Mathias Berg ist ein wirklich gelungener Roman und eine klare Leseempfehlung, nicht nur für Retro - Krimi - Fans.

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