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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.12.2019

Gelungener Auftakt

Blutblume
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Saras Vater ist bei einem tragischen Unfall verstorben. Sie selbst war zu dieser Zeit sehr angeschlagen und so muss sie sehr mit seinem Verlust kämpfen. Sara zieht von Örebro nach Stockholm und fängt bald ...

Saras Vater ist bei einem tragischen Unfall verstorben. Sie selbst war zu dieser Zeit sehr angeschlagen und so muss sie sehr mit seinem Verlust kämpfen. Sara zieht von Örebro nach Stockholm und fängt bald einen Job in einer Werbeagentur an. Neue Freunde, guter Job, tolles Leben. Alles könnte so schön sein, würden nicht seltsame Dinge geschehen, die sie langsam an ihrem Verstand zweifeln lassen.

Blutblume ist ein Buch, welches dem Leser sofort ins Auge sticht. Das Cover in schwarz- weiß, mit rotem Titel und rotem Buchschnitt macht neugierig und auch der Klappentext weckt Interesse. Ich habe mich voller Vorfreude auf die 500 Seiten gestürzt und war und bin absolut begeistert.

Das Buch beginnt, wie viele Schweden- Krimis und Thriller, eher leise. Man lernt die Protagonisten kennen und lieben und fühlt sich Seite für Seite immer wohler. Oft fragte ich mich beim Lesen, warum Sara so cool bleiben kann bei all dem, was ihr widerfährt, doch das konnte ich mir mit ihrer Militärausbildung erklären. Auch die anderen Protagonisten werden sehr gut beschrieben und so fragt man sich oft selbst, wem man trauen kann und wem nicht. Teilweise verwirrte mich sogar Sara und das fand ich außerordentlich gut, Die immer wieder eingeschobenen Zeitungsartikel, die Sara liest, waren zwar durchwegs interessant, aber ich habe immer ein Problem mit eingeschobenen Artikeln oder Rückblenden, da diese einfach meinen Lesefluss stören.Der Spannungsbogen blieb aber trotzdem immer gespannt, wenn auch nicht auf Anschlag. Aber gerade dieser nicht völlig gespannte Spannungsbogen macht das Buch so besonders. Man fragt sich immer, was wirklich passiert und was nicht doch nur Einbildung ist. Die Geschehnisse passen einfach nicht in das Leben, wirken aber doch so real und man möchte einfach wissen, was wirklich hinter allem steckt.



Alles in allem war der Auftakt der Widerstands Trilogie sehr gut geschrieben, spannend, an vielen Stellen überraschend und macht Lust auf mehr. Es ist zwar in sich abgeschlossen, aber spannt natürlich einen Bogen zum zweiten Teil. Aber es handelt sich nicht um einen Cliffhanger, der den Leser unbefriedigt warten lässt.

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Veröffentlicht am 07.09.2025

Starke Charaktere

When the Moon touches my Soul
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Ich liebe Fantasy Bücher, die in unserer Welt spielen, fällt es da doch viel leichter, in die Story einzutauchen. Wenn dann auch noch die Frau der Werwolf ist, ist mein Interesse vollends geweckt.

Eine ...

Ich liebe Fantasy Bücher, die in unserer Welt spielen, fällt es da doch viel leichter, in die Story einzutauchen. Wenn dann auch noch die Frau der Werwolf ist, ist mein Interesse vollends geweckt.

Eine grausame Mordserie grassiert in Los Angeles, Skylar, die nachts zum Werwolf werden kann, hat zwei Leichen entdeckt, die definitiv von einem Wesen ermordet wurden. Werwolf? Vampir? Zusammen mit der Rudelchefin versucht sie, die Fälle aufzuklären, damit das Geheimnis, dass es Werwölfe gibt, weiterhin gewahrt werden kann. Doch nicht nur die Morde beschäftigen sie. In ihrem Job als Sicherheitschefin bekommt sie einen neuen Kollegen, Ryan. Der ihr nicht nur emotional gefährlich werden kann.
Die meisten Kapitel werden aus Skylars Sicht erzählt, einige wenige auch aus Ryans Blickwinkel. So bleibt er länger geheimnisvoll, was der Geschichte wirklich gut tut. Insgesamt sind beide Figuren wirklich stark und vielschichtig, was mir sehr gut gefällt. Beide sind starke Persönlichkeiten mit absolut nachvollziehbaren Beweggründen. Es gab beim Lesen keine großen „sei doch nicht so dumm!“ Momente. Die Gefühle zwischen den beiden entwickelten sich ein wenig zu schnell für ihre Vergangenheit. Da hätte ein wenig Slow Burn nicht geschadet, es gab ja noch genügend andere Punkte, die die Lesenden ans Buch fesseln konnten.

Die Spannung konnte nicht das ganze Buch über hoch gehalten werden und es gab einige ruhigere Passagen, was mich aber nicht gestört hat. Ich wollte dennoch immer weiter lesen, weil man doch neugierig ist, wie sich alles entwickelt.

Alles in allem ein wirklich schönes Buch für Fans von urban fantasy mit Intrigen, Werwölfen und starken Charakteren.

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Veröffentlicht am 22.08.2025

Umfangreiche Infos über die Menopause

Die neue Menopause
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Bücher über die Menopause gibt es leider noch immer viel zu wenig, dabei ist diese Zeit für fast alle Frauen wirklich einschneidend.

Dieses Buch gibt einen umfassenden Einblick in diese Zeit, in die Abläufe, ...

Bücher über die Menopause gibt es leider noch immer viel zu wenig, dabei ist diese Zeit für fast alle Frauen wirklich einschneidend.

Dieses Buch gibt einen umfassenden Einblick in diese Zeit, in die Abläufe, Symptome, Behandlungsmöglichkeiten, Tipps, wie man mit Bewegung, Ernährung und den richtigen Mitteln den Beschwerden gegensteuern kann und es wird auch auf die Hormontherapie eingegangen. Die Ratschläge sind wissenschaftlich gestützt und man merkt, dass die Autorin selbst Ärztin ist und die Menopause durchlebt hat. Sie kennt also beide Seiten.
Was mir ein wenig missfallen hat, war die ständige Erwähnung der Hormonersatztherapie, ohne wirklich darauf einzugehen, für wen sie geeignet ist und für wen nicht. Denn so ganz ohne ist sie ja nicht und die meisten anderen Bücher zum Thema gehen wesentlich kritischer damit um. Dagegen hat mir aber der sehr umfangreiche Symptomkatalog mit entsprechenden Gegenmaßnahmen wirklich außerordentlich gut gefallen und dieser wurde und wird oft zu Rate gezogen. Das sind genau die Infos, die Frauen in dieser Zeit benötigen.

Für mich nicht das beste Buch zum Thema, aber es hat einige Highlights, welche es wirklich empfehlenswert machen.

Veröffentlicht am 03.01.2025

Tolle Rezepte, aber oft zu aufwändig

Plant based Soulfood
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Dieses Kochbuch ist wirklich wunderschön und die Bilder, wie man es von GU Büchern gewohnt ist, sehr hochwertig. Man möchte direkt loskochen. Schnell hat man sich durch die Vorstellung und das wirklich ...

Dieses Kochbuch ist wirklich wunderschön und die Bilder, wie man es von GU Büchern gewohnt ist, sehr hochwertig. Man möchte direkt loskochen. Schnell hat man sich durch die Vorstellung und das wirklich interessante Know how geblättert und schon geht es los.

Die Rezepte sind eingeteilt in Kategorien wie Saucen und Dressings, a gscheide Brotzeit, Beilagen, Fingerfood und Snacks, Für die Familie und was zum Naschen. Als ich durch die Familienrezepte blätterte, um etwas fürs Abendessen zu finden, sprach mich auch nahezu jedes Rezept an. Gut, der Autor preist auch nahezu jedes Rezept mit einer Vielzahl von Superlativen an. Seine rabiate Pasta lässt z.B. all’arrabbiata wie eine Anfängerin aussehen. Schön, wenn man so von seiner Arbeit überzeugt ist und ich bewundere das sehr, aber ein paar Superlative weniger wären schön gewesen. Bei vielen Rezepten ist die Zutatenliste sehr lang und auch die Zubereitung dauert sehr oft wesentlich länger als angegeben. Es gab tatsächlich Rezepte, bei denen ich doppelt so lang wie angegeben in der Küche stand. Die meisten Zutaten sind, gerade für langjährige Veganer, bekannt, manche muss man aber doch suchen, oder ersetzt sie einfach.

Ich habe 2 Hauptgerichte, einen Snack und einen Kuchen getestet. Alles war wirklich sehr, sehr lecker und ich hätte ohne dieses Kochbuch niemals Misopaste in einen Käsekuchen getan. Mir persönlich waren die Rezepte aber für den Alltag zu umständlich. Soulfood muss für mich auch unter der Woche funktionieren und nicht nur mit viel Zeit.

Ein schönes Kochbuch mit tollen Ideen, gerade bei den Beilagen, Snacks und Naschzeug. Die Hauptgerichte waren mir oft nicht alltagstauglich genug.

Veröffentlicht am 26.12.2024

Weihnachtsstimmung mit Dackel

Morden ohne Sorgen - Tannenmord im Weihnachtswald
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Als Hundefan sprach mich das Cover natürlich sofort an und ich wollte mich mit Loebell, Dackel Wilhelm und dem ganzen Team auf die Jagd nach der Weihnachtsbaummafia machen. Es waren sehr vergnügliche Stunden.

Die ...

Als Hundefan sprach mich das Cover natürlich sofort an und ich wollte mich mit Loebell, Dackel Wilhelm und dem ganzen Team auf die Jagd nach der Weihnachtsbaummafia machen. Es waren sehr vergnügliche Stunden.

Die ersten beiden Bände der Cosy Crime Reihe Morden ohne Sorgen kenne ich bislang leider nicht, was aber kein Problem darstellte, da man der Geschichte auch ohne Vorkenntnisse sehr gut folgen kann. Es sind ein paar Bezüge zu den vorherigen Bänden eingebaut, die man ohne Vorkenntnisse natürlich nicht versteht, aber das ist nicht weiter schlimm.

Der Anfang fiel mir ein wenig schwer, weil mir die Figuren einfach ein wenig fremd waren und ich mich erst in die Dynamik einfinden musste, aber das legte sich sehr schnell. Alle Figuren sind wirkliche Originale und machen einfach nur Spaß, zu lesen. Wie bei lustigem cozy crime so üblich, musste ich einige Male mit den Augen rollen und habe mich köstlich über den herrlichen Wortwitz amüsiert.

Die Geschichte selbst ist ganz gut, hat mich nicht absolut überzeugt, aber auch nicht gelangweilt. Die Weihnachtsstimmung ist sehr gut getroffen und macht wirklich Lust auf die Weihnachts- und Adventszeit. Gerade Loebells Kampf um versprochene Bäume und Plätzchen ist so witzig und von allen erwachsenen Kindern gut nachvollziehbar.

Ein witziges, angenehmes Buch mit toller Atmosphäre, welches sich gut als Geschenk für Hundefreunde eignet, aber auch allen anderen sicher gefällt. Man kann es sehr gut ohne Vorkenntnisse der anderen beiden Bände lesen, muss dann aber damit rechnen, dass der Anfang ein wenig holprig ist.

Hat mir ganz gut gefallen, aber konnte mich nicht begeistern.

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